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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorstellungsgespraech muendliches Physikum



21.08.2002, 23:50
Hallo,

manche Pruefer moechten, dass man sich bei denen vorstellt.
Ein paar Tage vor der Prüfung.

Wie verhält man sich da am geschicktesten, z.B. wenn man das Prüfungsthema irgendwie abstecken möchte ?

Habt ihr das Erfahrungen ?

Vielen Dank für eure Hilfe !

Tina

Vystup
22.08.2002, 01:18
naja, ich denke man kann ganz offen fragen. so lange man halbwegs freundlich bleibt, sollte es wohl kein problem sein, wenn man den prüfer fragt, ob man sich auf bestimmte stoffgebiet ganz besonders vorbereiten soll. die wenigsten werden allerdings sagen, dass bestimmte gebiete ganz weggelassen werden können. prüfungsprotokolle lesen hilft da meistens auch ein bisschen, zumindest bei uns steht da ab und zu drin, ob die jeweiligen prüfer das fachgebiet im vorgespräch eingegrenzt haben.

Festus
22.08.2002, 09:19
Da die meisten Prüfer das nicht zum ersten sondern zum duzensten mal machen (gerade die Profs) bringen irgendwelche "Tricks" nicht viel.
Der Prüfer wird so viel verraten wie er möchte (und das ist meist ganz ordentlich :-) )

Also einfach nett und freundlich sein, das ist beser als einen schlechten Eindruck zu hinterlassen, weil man unbedingt was wissen will !

Ipratropium
22.08.2002, 10:44
Ihr könnt den Prüfer nicht "über den Tisch ziehen". Wenn er das Thema einschränken will, dann wird er's machen, sonst nicht. Aber machchmal hilft es schon, dem Prüfer etwas zu schmeicheln. Viele fragen zwar das ganze Stoffgebiet ab, aber bevorzugt bestimmte Themen aus der eigenen Vorlesung, oder aus dem eigenen Lehrbuchkapittel, dem eigenen Forschungsgebiet etc.

Wenn ihr also dem Prüfer zeigt, dass ihr euch etwas mit seiner Arbeit auseinander gesetzt habt, schadet das bestimmt nicht...

Tombär
22.08.2002, 20:40
Hi Leute,
mich würde mal interessieren, ob es irgendwo Statistiken gibt, die Aufschluss darüber geben, wieviele Leute im mündlichen Physikum durchfallen, obwohl sie das schriftliche bestanden haben?? Die 20 bis 25%, von denen man hier ständig liesst beziehen sich ja nur auf Schriftliche.
Aber da ich bis dahin noch ein wenig Zeit hab (5.9.)genieß ich erst mal noch ein bisschen das Hochgefühl, das sich gestern kurz nach 13 Uhr eingestellt hat :-D und am Abend noch verstärkte als die Lösungesvorschläge von Medi-Learn eintrudelten, demnach hätte ich sage und schreibe 232 Punkte, kanns immer noch ncih ganz glauben :-top

MfG Tombär

Alles wird gut
23.08.2002, 00:29
Wenn man nicht unbedingt die 2 machen muss, um ne 5 auszugleichen passierte einem in der mündlichen Prüfung nicht mehr viel.
Die Profs bekommen auch nicht mehr Geld, wenn sie Leute durchfallen lassen. Im Gegensatz dazu bekommt die Uni aber entsprechend der Anzahl Leute, die bestanden haben irgendwelches Geld. Das fällt natürlich auch auf die Institute zurück und schon haben die was davon, wenn man besteht...
Außerdem sagen sich, glaub ich, so einige, dass man, wenn man das Schriftliche bestanden hat, nicht am Mündlichen scheitern sollte, dann hat man eigentlich schon genug gelernt!
Wer also nicht mit ner 5 rechnet ist wohl auf der sicheren Seite- bisschen Kosmetik halt noch! :-)

HagenvonTronje
23.08.2002, 09:49
Naja, bei uns läuft´s halt umgekehrt. Wir haben erst das Mündliche (bei mir 8.7.) und dann das Schriftliche. Ich fands persönlich so rum besser, da man erst rein auf das Mündliche gelernt hat und danach 6 Wochen Zeit zum Kreuzen hatte.

Gruß, Tronje

P.S: Auf jeden Fall die Chance nutzen - Vielleicht klappt´s ja :-top

Dr. Hyde
23.08.2002, 13:27
@Tombär

Endlich jemand, der genauso sinnlos statistikgläubig ist wie ich! Ich beruhige mich auch mit der Feststellung, dass nur 3-4% der Leute, die das Schriftl. bestanden haben im Mündlichen durchfallen...
Trotzdem doppelt dumm, wenn man zu dieser Randgruppe zählt!

Viel Erfolg!!!!!!!!!