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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie "verliebt" wart ihr zu beginn in euer Thema?



X.Y
20.04.2007, 17:32
Hallo


Ich bin gerade auf der Suche nach einer passenden Doktorarbeit und wollte mal von euch wissen, wie begeistert ihr am Anfang von eurem Thema wart?

Habt ihr sofort gewusst DAS ist es oder findet man sein Thema je mehr man sich damit beschäfftigt immer besser?

Mein Problem ist nämlich das sich einige Themen ja ziemlich interessant an hören, aber ich bin mir einfach nicht so sicher.

Ich würde einfach gerne wissen wie das bei euch war.

cKone
21.04.2007, 10:48
Ich würde niemals eine Dr. Arbeit nach Thema suchen!
Schau dir lieber das Lab genau an, wie sind die Leute, sind die Methoden etabliert usw..

Klappere deine Institute ab und mach dir direkt vor Ort einen Eindruck. Das eigentliche Dissertationsthema ist nebensächlich.

BenediktS
21.04.2007, 11:56
Das eigentliche Dissertationsthema ist nebensächlich.

... wenn es dir nur auf zwei Buchstaben und einen Punkt auf dem Praxisschild ankommt, dann schon.

Ich finde es allein schon für die Motivation sehr wichtig, dass man sich ein Thema sucht, in das man sich "verlieben" kann. Dann fällt es auch leichter, weiterzumachen, wenn es mal zwischenzeitlich nicht so perfekt läuft.

cKone
21.04.2007, 12:13
... wenn es dir nur auf zwei Buchstaben und einen Punkt auf dem Praxisschild ankommt, dann schon.

:-wand

CD95
21.04.2007, 12:50
Hi!

Ich finde es schon sinnvoll die einzelnen Themen die einen interessieren näher zu durchleuchten.
Texte bzw. Papers darüber lesen usw.
Dann merkt man schon wo der Interessenschwerpunkt liegt und was man gerne machen möchte. Wenn man dann sich für ein Themenfeld entschieden hat kann man dort ein Praktikum machen und dann merkt man ja auch ob die Kollegen nett sind, das Arbeitsfeld stimmt und ob der zukünftige Doktorvater Zeit hat, geduldig und hilfsbereit ist usw.
Besser als wenn man später merkt, dass er ein arroganter A. ist.


MfG und noch viel Erfolg beim Verlieben :-love

CD95

alley_cat75
21.04.2007, 15:16
Ich finde schon, dass einen das Thema interessieren sollte, sonst könnte die Diss. sich zäh dahin ziehen. :-meinung Ich war bereits vorher sicher, welche Fachrichtung es sein sollte und dass ich etwas mit Patienten (vorzugsweise onkologischen) machen wollte. Dann bin ich auf Suche gegangen und fündig geworden. Meine Diss. hat Spass gemacht, zumindestens die klinische Arbeit an sich. Das Diskutieren mit dem Doktorvater weniger, aber das gehört wohl irgendwie dazu. Und wenn die Arbeit Spaß macht, hat man auch eine höhere Toleranzschwelle.

Kackbratze
23.04.2007, 10:19
Tja, meine Diss war eher eine "Notgeburt".
Ich war nur auf der Suche nach einer relativ "schnellen" Diss, nachdem meine vorherige (längere, experimentelle) Diss sich als Reinfall entpuppt hatte.

Und wenn man schon im 5. klinischen ist und man nicht an der Uni das PJ machen will, sollte man schon was "schnelles" suchen.
Zumindest den Forschungsteil konnte ich dann (in der Endokrinologie) innerhalb von 2 Semestern abhaken, so dass ich quasi mit dem PJ das Schreiben beginnen konnte.

Meine "Liebe" war zwar schon da, (eher eine Zuneigung), aber je mehr ich mich mit dem Theam beschäftigt habe und je tiefer ich in die Materie eingetaucht bin, desto geiler finde ich mein Thema!!!

lore
10.06.2007, 12:15
ich habe meine doktorarbeit nach thema ausgesucht und war 90% verliebt. bin ich jetzt immernoch.

Zoidberg
10.06.2007, 12:32
mit meinem Thema habe ich lange Nächte durchgemacht, voller schweißtreibender Arbeit :-))

McBeal
10.06.2007, 12:49
Ich mag mein Thema, ja und finde es interessant, aber wirklich "verliebt" war ich nie darein. Finde ich aber nicht schlecht, ist dadurch eher eine "Vernunftehe", aber trotzdem zeige ich viel Einsatz und mit Disziplin gehts super voran. :-)
Viel wichtiger ist doch, dass man vom "Typ her" zu seiner Arbeit passt (also, ob wann was experimentelles will oder lieber klinisch oder statistisch) als dass man das Thema so spannend findet, dass man an kaum was anderes mehr denken kann.

LG,
Ally

Pharmamaus
10.06.2007, 16:03
Ich hab mich auch zuerst fürs Fach entschieden, dann nach den dortigen Forschungsgruppen geschaut. Und mir das für mich Interessanteste auserkoren...
Als dann noch mein Betreuer nen kompetenten und netten Eindruck (auch mit Unterstützung der Meinung von früheren Doktoranden) gemacht hat, hab ich mich dafür entschieden.
Hab das Ganze schon gern gemacht, aber trotzdem kamen irgendwann die genervten Phasen - beispielsweise beim Schreiben der Einleitung und Diskussion, als ich mich durch die Literatur gearbeitet habe und dachte, dass mir die Thematik bald sonstwo ( :-kotz ) wieder rauskommt... Aber auch das ging wieder vorüber...

Ach, und ich glaube nicht, dass man vor Beginn einer Arbeit schon sagen kann, dass das diiiieee einzig wahre Arbeit für einen sein kann! :-dagegen

Grombühlerin
11.06.2007, 11:52
so verliebt wie man in Urininkontinenz und ihre Therapie nur sein kann :-)