Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizin in Luxemburg
pefanimus
29.09.2013, 09:05
du sammelst keine scheine in luxemburg hast du dir den text dort durchgelesen?
du musst einen delf test ablegen, um dich bewerben zu können - soweit ich weiss sind die tests zwar auch auf deutsch und alle kümmern sich aber dennoch ist der delf test pflicht. eine der sprachen muss auch muttersprachlich sein in deinem fall deutsch.
und das jour medicine ist eine art vorbereitungsjahr wo du dich sozusagen beweisen musst und danach wirst du wenn du glück hast an die plätze verteilt ,die die uni luxemburg sich in den jeweiligen ländern gesichert hat, deswegen ist es sinnvoll eignl französisch deutsch und niederländisch zu beherrschen, weil damals konnte man noch in die niederlanden oder an die niederländischsprachige uni in brüssel
inwieweit man scheine anerkennen kann musst du beim lpa fragen, vll klappts mit physik
grünichiller
29.09.2013, 13:15
haha ja habe ich, nur steht in diversen anderen texten, dass es dann bei einem wechsel probleme geben würde mit den "scheinen". ich bin selbst ein wenig irritiert was das alles angeht, weil jeder etwas anderes sagt. und die zentrale in luxemburg selbst hat mir auch nicht viel weiter geholfen, deshalb habe ich mich nun auch an solche foren gewendet
grünichiller
29.09.2013, 13:20
hmm okay, geht es in diesem delf test um naturwissenschaftliche dinge (also so ähnlich wie der eignungstest in wien) oder wird da eher die sprache überprüft (mein französisch)?
warst oder bist du auch in luxemburg? und denkst du, dass das jahr in luxemburg erfolgreich machbar ist?
delf ist ein französischtest.
Katzenliebhaberin
03.11.2013, 14:34
Und ich ärgere mich nun,dass ich den DELF Test damals in de Schule nicht gemacht habe, obwohl das u.a. mein bestes Fach war. Blöd. Jetzt muss ich es nachholen :(.
Katzenliebhaberin
05.11.2013, 20:39
Hallo,
nachdem ich mich in das Thema eingelesen habe und ernsthaft mit dem Gedanken spiele, das 1. Jahr in Luxemburg zu studieren, konnte ich eine Sache für mich noch nicht feststellen.
Auf der Seite der Uni Luxemburg steht folgendes:
"Certain(e)s étudiant(e)s luxembourgeois(es) titulaires du CES de la filière médecine peuvent être admis, à la discrétion des universités partenaires allemandes, en 1er, 2ème ou 3ème semestre selon les universités. Les études de médecine allemandes s'étant beaucoup transformées ces dernières années, l'admission peut se révéler délicate."
Wie sicher ist es überhaupt, dass man dann in Deutschland weiter studieren kann?
Ich habe nicht sehr viel Geld und wollte erstmal viel arbeiten gehen um mir das Jahr, genauer gesagt, die 9 Monate dort leisten zu können. Denn nebenbei dort zu arbeiten, wird nicht drin sein.
Ein Zimmer über die Uni Luxemburg kostet ab 350 Euro aufwärts.
Wäre doch sehr schade, wenn man so viel Geld für die Lebenshaltungskosten bezahlt, vorher Geld spart und dann in Deutschland doch nicht angenommen wird?
Ich würde ja gerne nen Kredit über die KfW nehmen, aber die zahlen nicht, wenn man im Ausland studiert.
Kann mir hier irgendwer sagen, ob es wahrscheinlich ist, dass man in Deutschland dann keinen Platz für ein höheres Semster bekommt?
Und noch etwas:
Ich wollte den benötigten Chemieschein für Medizin hier im nächsten SS machen, dann bräuchte ich das in Luxemburg nicht mehr.
Muss ich denn alle Scheine dort bestehen um in Deutschland zugelassen zu werden?
Hoffe mir kann jemand weiter helfen. Viele Threads hier aus dem Forum über Luxemburg sind älter und zwischenzeitlich haben sich die Zulassungsbedingungen für Medizin ja sehr verschärft.
Daher frage ich mich, ob sich Luxemburg überhaupt lohnt.
es gibt viel mehr bewerber als plätze für das höhere fachsemester, je mehr scheine man hat desto höher sind natürlich die chancen. aber im endeffekt ist es losglück, also kann dir keiner sagen, ob du einen platz bekommst.
pro drei große scheine bekommt man ein semester angerechnet, also kannst du dir dann ja ausrechnen, wie viele du brauchst. am besten, du hast mind. sechs große scheine.
hast du schonmal über witten nachgedacht?
Katzenliebhaberin
09.11.2013, 19:19
Hallo,ja über Witten hatte ich nachgedacht.aber die nehmen mich doch nicht mit einem 2.5 er Abi.Und ich habe kaum Wartesemester wg. meinem Physikstudium was ich wg. Medizin nicht beenden moechte.Oder wie habe ich eine reelle Chance dort angenommen zu werden?Erst Luxemburg und dann in Witten bewerben?Oder direkt dort bewerben?
Kretschmann
09.11.2013, 23:00
Hallo,ja über Witten hatte ich nachgedacht.aber die nehmen mich doch nicht mit einem 2.5 er Abi.Und ich habe kaum Wartesemester wg. meinem Physikstudium was ich wg. Medizin nicht beenden moechte.Oder wie habe ich eine reelle Chance dort angenommen zu werden?Erst Luxemburg und dann in Witten bewerben?Oder direkt dort bewerben?
Witten ist eine Universität die auf die Persönlichkeit achten, zumindest behauptet sie es. Dann Abiturdurchschnitt ist irrelevant. Auf ungefähr 50 Plätze kommen 1200 Bewerbungen. Setzte lieber nicht auf diese Karte, wenn du dich nicht zu 1000% mit der Universität und ihrem Konzept identifizieren kannst.
Drei Möglichkeiten bleiben:
Du studierst weiter Physik und wirst ohne Bedenken (bei durchschnittlichen Noten) einen Job bekommen.
Oder aber du beendest dein Studium und gehst Arbeiten. Und zwar so so lange, bist du Geld für das Studium in Luxemburg hast und Dir einen Anwalt für Hochschulrecht leisten kannst.
Ich halte nichts davon, dass du nebenbei arbeitest aus folgendem Grund: Ein Nebenjob bringt meistens nur 450 Euro. 2.) Es dauert Jahre bis du das Geld hast 3.) Deine Noten werden, gerade bei einem Physikstudium, drunter leiden.
Staatliche Studienkredite für das Ausland gibt es nicht(ohne Gewähr). Wenn du private Geldgeber Dir aussucht und Dir das Studium in Luxemburg zu schwer erscheint, sitzt du ziemlich tief in der Scheiße.
abinote und wartezeit spielen keine rolle in witten. gründlich darüber informieren und dann einfach mal bewerben.
Katzenliebhaberin
10.11.2013, 02:40
Witten ist eine Universität die auf die Persönlichkeit achten, zumindest behauptet sie es. Dann Abiturdurchschnitt ist irrelevant. Auf ungefähr 50 Plätze kommen 1200 Bewerbungen. Setzte lieber nicht auf diese Karte, wenn du dich nicht zu 1000% mit der Universität und ihrem Konzept identifizieren kannst.
Ich werde mich definitiv zum SS bewerben. Ich hab nix zu verlieren. Aber probieren muss ich es.
Drei Möglichkeiten bleiben:
Du studierst weiter Physik und wirst ohne Bedenken (bei durchschnittlichen Noten) einen Job bekommen.
Medizin als Zweitstudium wird nicht funktionieren. Die Hürden sind mittlerweile zu hoch...wenn ich es beende, habe ich keine Chance mehr auf ein Medizinstudium in Deutschland.
Dann bliebe nur noch Frankreich.
Und dafür müsste ich perfekt Französisch sprechen.
Oder aber du beendest dein Studium und gehst Arbeiten. Und zwar so so lange, bist du Geld für das Studium in Luxemburg hast und Dir einen Anwalt für Hochschulrecht leisten kannst.
Ich halte nichts davon, dass du nebenbei arbeitest aus folgendem Grund: Ein Nebenjob bringt meistens nur 450 Euro. 2.) Es dauert Jahre bis du das Geld hast 3.) Deine Noten werden, gerade bei einem Physikstudium, drunter leiden.
Stimmt mit einem Nebenjob würde das nicht hinhauen.
Ich bin auch nicht mehr eingeschrieben, sondern arbeite Teilzeit momentan.
Ich habe eigentlich nicht vor, es zu beenden.
Ich finde das Fach nach wie vor gut und hochinteressant, aber Medizin hat mich nie
los gelassen.
Und zu Luxemburg: Wenn ich dort alle Scheine holen würde..bräuchte ich dann wirklich noch einen Anwalt für Hochschulrecht?
Und was wenn ich dort studiere, Scheine hole und mich DANN in Witten bewerbe?
Dürften dann meine Chancen für Witten nicht steigen?
Ich bewerbe mich trotzdem mal fürs SS.
Danke und viele Grüße
Kretschmann
10.11.2013, 12:26
[QUOTE=Katzenliebhaberin;1678160]
Medizin als Zweitstudium wird nicht funktionieren. Die Hürden sind mittlerweile zu hoch...wenn ich es beende, habe ich keine Chance mehr auf ein Medizinstudium in Deutschland.
Ich wollte Dir auch gar nicht Medizin als Zweitstudium empfehlen. Als Physikerin hast du 1a Einstiegschancen und gute Zukunftsprognosen. (Unternehmensberatung, Banken, Versicherungen aber auch die Forschung sucht!)
Es gibt Menschen, die studieren Medizin, weil Sie glauben, sie können die Welt retten. Das ist (leider) nicht so.
Auch die Kommerzialisierung macht vor der Medizin keinen Halt.
Stimmt mit einem Nebenjob würde das nicht hinhauen.
Ich bin auch nicht mehr eingeschrieben, sondern arbeite Teilzeit momentan.
Ich habe eigentlich nicht vor, es zu beenden.
Ich finde das Fach nach wie vor gut und hochinteressant, aber Medizin hat mich nie
los gelassen.
Und zu Luxemburg: Wenn ich dort alle Scheine holen würde..bräuchte ich dann wirklich noch einen Anwalt für Hochschulrecht?
Und was wenn ich dort studiere, Scheine hole und mich DANN in Witten bewerbe?
Dürften dann meine Chancen für Witten nicht steigen?
Ich bewerbe mich trotzdem mal fürs SS.
Deine Chancen für Witten werden dadurch nicht steigen. Witten ist eben eine "besondere" Hochschule, die fast ausschließlich nach der Persönlichkeit geht. Selbst wenn du ein 1,0er Physikum vorweisen kannst, wird das deine Chancen nicht steigern. Aber die Möglichkeit besteht selbstverständlich.
Angenommen es gibt 100x freie Plätze für das 5. Fachsemester. Du konkurrierst dann mit den Medizinern aus Ungarn, Tschechien, Polen, Slowenien, Lettland etc.
Die wollen auch alle zurück nach Deutschland - deshalb wird die Zahl der Bewerber über den der freien Studienplätze liegen. Ein Anwalt sucht nach Kapazitäten, die die Hochschule nicht angegeben hat. Der tippt dann auf die Rechnung und sagt: Da sind noch 2 Plätze zu holen, darauf verklagen wir die Hochschule.
Meine persönliche Meinung: Medizin ist ein vielseitiges Studienfach, dass dich universal einsetzbar machen lässt. (Unternehmensberatung, Forschung, Verkäufer medizinischer Produkte etc.)
Aber wer viel Geld verdienen will, studiert Mathematik und spezialisiert sich dann auf Versicherungen oder geht an eine renommierte Business School á la: WHU oder EBS. Alternative tut es dann auch die Bucerius Law School, wo Dir Gehälter von 80k mit Prädikat zur Verfügung stehen.
Kleiner Exkurs: Die Juristen sind die Ratten der Gesellschaft. Die Welt wird komplexer und besteht zunehmend aus Versprechungen.
Juristen profitieren immer, egal in welcher Lage die Welt sich befindet. Ist Sie vor dem "Absturz", kommen die Juristen mit ihrem Gesetzbuch in der Hand und sagen: "Wir regeln das".
Meine Ansicht.
Katzenliebhaberin
10.11.2013, 19:35
Ich wollte Dir auch gar nicht Medizin als Zweitstudium empfehlen. Als Physikerin hast du 1a Einstiegschancen und gute Zukunftsprognosen. (Unternehmensberatung, Banken, Versicherungen aber auch die Forschung sucht!)
Es gibt Menschen, die studieren Medizin, weil Sie glauben, sie können die Welt retten. Das ist (leider) nicht so.
Auch die Kommerzialisierung macht vor der Medizin keinen Halt.
Das ist mir durchaus bewusst. Am Anfang des Studiums dachte ich durchaus noch an Banken, Versicherungen, Unternehmensberatung für einen späteren Berufseinstieg.
Mit der Zeit hatte sich meine Meinung da aber drastisch verändert und es wäre überhaupt nichts für mich als Beraterin oder in Banken/Versicherungen zu arbeiten. Damit kann ich mich nicht identifizieren und ich bin auch nicht mehr auf das große Geld aus. Wenn man jung ist, hat man manches Mal naive Vorstellungen davon, wie der Berufsalltag später aussehen könnte. Ich habe immerhin 3 Jahre Berufserfahrung als Werkstudentin in einem Unternehmen sammeln können und u.a. dort gemerkt, was zu mir passen könnte.
Für mich käme/kam daher nur noch Forschung bzw. etwas wirklich interessantes in Frage, wo man Physik auch wirklich braucht. Denn meiner Meinung nach ist ein Physikstudium zu schade, um damit Berater etc. zu werden. Da hätte ich auch BWL studieren können.
Verkaufen etc. ist nicht mein Ding, diese Welt wäre nichts für mich.
Und ich möchte nicht Medizin studieren um die Welt zu retten...
da ich seit Anfang diese Jahres auch im Tierschutz arbeite, weiß ich wie dort ua. die Realität aussieht und habe erst recht germerkt, in welche Richtung ich möchte. Ob Medizin oder Tiermedizin...da wäre mir beides recht, wobei man mit Humanmedizin mehr Möglichkeiten hat.
Meine persönliche Meinung: Medizin ist ein vielseitiges Studienfach, dass dich universal einsetzbar machen lässt. (Unternehmensberatung, Forschung, Verkäufer medizinischer Produkte etc.)
Aber wer viel Geld verdienen will, studiert Mathematik und spezialisiert sich dann auf Versicherungen oder geht an eine renommierte Business School á la: WHU oder EBS. Alternative tut es dann auch die Bucerius Law School, wo Dir Gehälter von 80k mit Prädikat zur Verfügung stehen.
Ich will nicht Medizin studieren um viel Geld zu verdienen oder besserer Verkäufer zu werden...ich will Medizin studieren, weil ich es interessant finde und in erster Linie ARZT sein möchte, der Menschen hilft ODER in die Forschung gehen um Methoden zu entwickeln möglichst vielen Menschen zu helfen durch medizinischen Fortschritt.
GELD spielt da für mich eher eine untergeordnete Rolle. Da war ich früher anders. Ich hätte auch Spaß daran, nach Afrika zu gehen und Menschen kostenlose zu helfen, durch mein medizinisches Wissen als Arzt.
Heute will ich in erster Linie das machen, was mich begeistert und mir Spaß macht.
Was nutzt es mir 80k im Jahr als BWLer mit MBA von der WHU zu verdienen, wenn es miczh NULL interessiert und ich unglücklich damit werde?
Geld ist nicht alles im Leben. Es ist nötig, ja.
Aber sich dafür zu verstellen und seine Persönlichkeit zu verleugnen?
Nein danke.
Dann lieber "nur" 40k im Jahr und glücklich...statt 80k und unglücklich...
Wenn man erstmal chronisch krank wird wie ich (rezidivierende Uveitis), dann erst erkennen manche (dazu gehöre ich), was wirklich zählt.
So viel negatives mir diese dämliche Uveitis beschert...zumindest was es eine Art Weckruf, mehr auf mich zu achten und zu erkennen, was wirklich im Leben zählt:
GESUNDHEIT und Glück.
Ganz sicher nicht Geld...Man erkennt plötzlich, was man wirklich will.
Zumindest war das bei mir so.
Kleiner Exkurs: Die Juristen sind die Ratten der Gesellschaft. Die Welt wird komplexer und besteht zunehmend aus Versprechungen.
Juristen profitieren immer, egal in welcher Lage die Welt sich befindet. Ist Sie vor dem "Absturz", kommen die Juristen mit ihrem Gesetzbuch in der Hand und sagen: "Wir regeln das".
Meine Ansicht.
Jura? Ohje...bitte nicht. Der Horror. Interessiert mich NULL.
bald ist tag der offenen tür in witten, geh da auf jeden fall mal hin ;-)
Katzenliebhaberin
16.11.2013, 01:32
Hallo, nochmal zu Witten. Da gibt es ein kleines Problem..das Pflegepraktikum! Ich würde es sofort machen, aber:
Wie in einem anderen Beitrag geschrieben, habe ich Uveitis und nehme ua. Immunsuppressiva, die ich erstmal noch ne Weile nehmen muss. Nehme die volle Dosis, die auch ein Transplantierter nimmt. Und da liegt auch schon das Problem. Ich habe schon die chronische Uveitis und habe keine Lust auf weitere Krankheiten, die ich mir im Krankenhaus bei einem Pflegepraktikum aufgrund meines "gedämpftem" Immunsystems zuziehen könnte. Ach Mensch, das ist so unfair. Ich muss da mal mit meinem Arzt drüber sprechen, was er davon hält. Sicherlich nicht viel. Ich denke ich weiß schon, was er sagen wird..:" Wollen sie noch weitere Krankeietn riskieren, tun sie sich das nicht an..etc." Ach das ist einfach unfair und da muss ich mir etwas einfallen lassen :(.
Zur Not muss ich es doch mit dem Härtefallantrag probieren...auch wenn meine Krankheit Verschlimmerungstendenz aufweist: Das heißt nicht, dass der Härtefallantrag Erfolg hätte. Nen Anwalt bräuchte ich in jedem Fall. Ich wünschte, ich könnte einfach das Pflegepraktikum machen, aber mir wäre schon mulmig dabei das mit Immunsuppressiva zu tun. Ich fänds nicht lustig, wenn ich dann noch mehr Krankheiten bekomme. Denn die Gesundheit ist immer noch das wichtigste..
Mondschein
16.11.2013, 13:36
[QUOTE=Katzenliebhaberin;1679484]Hallo, nochmal zu Witten. Da gibt es ein kleines Problem..das Pflegepraktikum! Ich würde es sofort machen, aber:
Wie in einem anderen Beitrag geschrieben, habe ich Uveitis und nehme ua. Immunsuppressiva, die ich erstmal noch ne Weile nehmen muss.
Also ich weiß jetzt nicht genau, welche Immunsuppressiva du nimmst, aber ich würd an deiner Stelle das mal in Ruhe mit deinem Arzt besprechen. Denn z.B. schwangere Ärzte/Krankenschwestern müssen ja auch vor bestimmten Infektionsrisiken geschützt werden und das geht auch. Klar, wenn du wirklich stark immunsupprimiert bist, gibts vielleicht günstigere und weniger günstige Bereiche in einem Krankenhaus für dich. Und du könntest ja auch einfach nen Mundschutz aufsetzen. Und mal mit dem entsprechenden Krankenhaus reden. Dann sitzt du halt im Pflegepraktikum in der Ambulanz und hilfst dort etwas mit oder so. Da gibts sicher Möglichkeiten. Und es ist ja auch vom Fach abhängig, wie die Infektionsrisiken einer Station einzustufen sind. Ich glaub aber nicht, dass du deswegen niemals-nie ein Krankenhaus betreten darfst!! [Unsere transplantierten Patienten kommen ja auch wieder ins Krankenhaus zu Nachuntersuchungen, die setzen halt nen Mundschutz auf]
man kann das kpp auch in der psychiatrie z.b. machen.
aber wenn du angst vor krankheiten hast, wie willst du dann medizin studieren? in witten hat man ja in der klinik quasi nur blockpraktika.
Absolute Arrhythmie
16.11.2013, 14:00
Du musst in Deutschland für jedes Medizinstudium, egal wo du anfängst, ein dreimonatiges Pflegepraktiukum machen. Kannst du aufgrund deiner Erkrankung nur JETZT kein Praktikum machen, oder gar nicht?
wenn "gar nicht" zutreffen sollte, stehen deine Chancen, Medizin jemals abzuschließen, wohl eher mau. Denn mal ganz abgesehen vom KPP, hat man im Krankenhaus mit kranken Menschen zu tun, die Keime haben ;) Mit denen wirst du also früher oder später so oder so konfrontiert.
Katzenliebhaberin
16.11.2013, 19:09
Hallo, danke für die Antworten! Nein also ich könnte nur JETZT sofort kein Praktikum machen :). Dass man im Medizinstudium in der Klinik quasi nur Blockpraktika hat, weiß ich ja :). Aber ich werde diese Medikamente ja nicht auf Dauer nehmen müssen/können. Ziel dieser Therapie ist ja, dass das Immunsystem moduliert wird, daher auch immunmodulatorische Therapie. In der Regel nimmt man diese Medikamente 1-2 Jahre und dann werden sie ausgeschlichen, meistens kommt es dann auch zu einem Stillstand der Krankheit. Aber ich werde und will mich nicht dadurch total einschränken müssen, dann kann ich mich ja gleich einschließen. Es kommen ja vermehrt neue Therapien etc. Dann würde mich JETZT vor allem interessieren, wo ich ein Praktikum machen könnte sprich: In welchem Bereich, wo ich nicht gerade mit extrem vielen Krankheitserregern konfrontiert werde. Psychiatrie geht? Was kämen denn da für Aufgaben auf mich zu?
Und du könntest ja auch einfach nen Mundschutz aufsetzen. Und mal mit dem entsprechenden Krankenhaus reden. Dann sitzt du halt im Pflegepraktikum in der Ambulanz und hilfst dort etwas mit oder so. Da gibts sicher Möglichkeiten. Und es ist ja auch vom Fach abhängig, wie die Infektionsrisiken einer Station einzustufen sind. [Unsere transplantierten Patienten kommen ja auch wieder ins Krankenhaus zu Nachuntersuchungen, die setzen halt nen Mundschutz auf]
Das hört sich doch schon mal gut an!
Um ehrlich zu sein, trage ich keinen Mundschutz, wenn ich zu meiner Augenklinik gehe..ich würde momentan nur Mundschutz tragen, wenn die Grippewelle ausbricht und ich mit der Bahn fahren muss. Denn man kann es auch unter Immunsuppressiva übertreiben und dann wird man nur noch anfälliger...achso: Ich nehme Myfortic (Mycophenolsäure 1440mg am Tag).
Na ja und um ehrlich zu sein, war ich bisher noch kein einziges Mal krank unter den Immunsuppressiva. Trotz Bahnfahren ohne Mundschutz, trotz hustenden Menschen auf der Arbeit etc. Also bisher merke ich nichts davon, dass mein Immunsystem "geschwächt" ist/sein soll :).
*milkakuh*
17.11.2013, 08:39
Ich hätte auch ein KPP in der Psychatrie vorgeschlagen, da ist das Infektionsrisiko meiner Meinung nach am geringsten. Ich würde dir eher eine Therapiestation empfehlen, weil hier das Infektionsrisiko am geringsten ist meiner meinung nach, da man in der Regel noch nicht mal mit Ausscheidungen in Berührung kommt und die Patienten pflegerisch sehr selbstständig sind. lIch war während meiner Ausbildung auf einer Therapiestation eingesetzt, das fand ich super. Meine Aufgaben waren hier das morgendliche Blutdruckmessen, Tabletten verteilen, Patienten zu Untersuchungen zu begleiten und Unternehmungen mit ihnen zu machen. Ich durfte mit in Gruppentherapien und auch manche Einzelgespräche mithören. Sehr wichtig war auch eine gute Dokumentation, die in der Psychatrie besonders wichtig ist. Habe teilweise seitenweise Pflegeberichte geschrieben. Als Mitarbeiterin wurde ich in der Psychatrie sehr wertgeschätzt (so eine Wertschätzung habe ich sonst kaum erlebt in der Klinik) und auch von Psychologen und Psychatern nach meiner Meinung/meinem Eindruck zu bestimmen Patienten gefragt.
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