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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizinstudentin und Schwangerschaftsabbruch



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Lifendhil
28.04.2007, 15:44
Meine Meinung als Vater mit bald zur Welt kommenden 2. Kind:

- Abtreibung ist keine Verhütungsmethode und als Medizinstudentin und erwachsene Frau solltest Du wissen, wie eine Schwangerschaft zu vermeiden ist
Toller Spruch... sehr hilfreich! *kopf schüttel*

schwarzwald
28.04.2007, 15:53
Aber wirklich, was ist denn mit Euch los ?!?!

Ihr kennt sie nicht, also hört auf sie zu kritisieren & zu verurteilen :-(

Skalpella
28.04.2007, 16:09
Je nachdem, wie groß die Uni ist, kann es sogar sein, dass man als Student noch eher anonym bleibt, als als Mitarbeiter.
Ich weiß, dass man sich als Mitarbeiter nicht in irgeneiner Weise auf die Schweigepflicht verlassen kann. Ich würde in meinem Haus nichts, aber auch gar nichts machen lassen, was mich in irgeneiner Weise in einer verletzlichen Ausnahmesituation zeigt (zum Beispiel auch entbinden).
Jedenfalls weiß ich aufgrund von Indiskretion und eindeutiger Schweigepflichtsverletzung ungefragt Details von diversen Entbindungen, die ich lieber nicht wüßte. Und die ich auch nicht von mir rumgetratscht haben wollen würde.
Empfehlung: woanders hingehen. Irgendein anderer Student ist dann doch dabei, im OP, oder im Aufwachraum, oder wo auch immer. Ohne Böses dabei zu denken könnte er es weitererzählen. ("ah, bei der haben wir letztens ne Interruptio gemacht- aber net weitersagen, gell!")
Zumal es sich um einen Eingriff handelt, der kontrovers diskutiert wird...
Alles Gute!

Jauheliha
28.04.2007, 16:24
Hat man Euch als (angehende) Mediziner nicht gelehrt, Patienten unvoreingenommen gegenüberzutreten??

Mir tut es in der Seele weh, solche Dinge zu lesen...

Zumal es - um es nochmal zu wiederholen - nicht um das "ob" geht, sondern einzig und allein um das "wo".

Die Threadstellerin hat anscheinend ihre Entscheidung schon gefällt, wir kennen ihre Gründe nicht, und ihre Gründe gehen auch niemanden von uns etwas an.
Wenn ich manche Reaktionen hier lese, kann ich Dir nur dringend raten den Eingriff in einem anderen Krankenhaus durchführen zu lassen.

Edit: Um Missverständnissen vorzubeugen:
Nein, ich habe noch keinen Schwangerschaftabbruch durchführen lassen!
Ich war aber mal in einer ähnlichen, sehr unschönen Situation.

LAH_in_GAZ
28.04.2007, 16:33
@ Rumpelstilzchen .... wie alt bist du? ... 2tes Kind, Hut ab ... 6. klinisches ... hat man da so viel Zeit 2 Kinder groß zu ziehen? Oder macht das die Freundin/Frau? Ach ne stimmt ja, ihr macht das gemeinsam ;) *hüstel hüstel*

Als Mann hat man da leicht reden. Bin selber einer, aber scheinbar schon ein bisschen weiter in meinem Gedankengut als du. Du weißt gar nicht, wie situationsbedingt alles ist, warum sie es machen lässt, ob es noch einen Freund gibt oder was auch immer. Also laber nicht so kalt daher.

@ Threadstellerin ... An andere Klinik fahren! Am besten so nah wie nötig und so weit wie möglich weg! Ist so schon noch nicht angenehm für eine Frau .... und dann noch dieses die Tante von der Klinik wo die da OP-Schwester ist, ist meine Cousine - Getratsche geht einem eh auf den Geist. Schweigsame Leute gibt es heute viel zu wenig.

so long ...

Plotin
28.04.2007, 17:18
Eine Interruptio bleibt Mord - egal ob man es per Curettage (http://www.abtreibung.de/ausschabung.htm), durch Vakuumaspiration (http://www.abtreibung.de/absaug.htm), durch Mifepriston (http://www.abtreibung.de/hormon.htm) oder sonst wie macht: das Kind erlebt seinen Tod (http://www.abtreibung.de/erlebt.htm). Gleichgültig wie sehr man es verharmlost (http://www.svss-uspda.ch/de/facts/methoden.htm).

schwarzwald
28.04.2007, 17:22
Bitte liebe Mods, macht hier ein Schloss dran.....*kopfschüttel*

Plotin, DAS WAR NICHT DIE FRAGE !!!!!!!!!!!

Doctöse
28.04.2007, 17:31
So, da das ganze schon wieder auszuufern droht, wird der Thread erst mal geschlossen.
Traurig, daß hier einige die Fragestellung ganz offensichtlich NICHT verstanden haben und die Threaderstellerin einfach mal so verurteilt wird. Ihre Gründe gehen uns nichts an und wir haben auch nicht das Recht, über sie zu urteilen, sie wird sich schon so genug damit auseinander setzen müssen.

Es wurde hier NICHT zur ethischen Grundsatzdiskussion aufgefordert, welche sich ohnehin im Kreis drehen würde! :-(