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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : EPIKRISE!!!Mündliche Prüfung!



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Mystice
18.05.2007, 15:43
Hä? :-nix:-wow
bisschen nachdenken....
JA!!!!! es sollte "nicht mehr als 4 und NICHT WENIGER als 2" heissen, da kann man ja wohl drauf kommen ... ;-)

Mystice
18.05.2007, 15:50
Wer nach 12 Monaten PJ derartige Fragen stellt, sollte in der Tat keine Entlohnung erhalten. Selbst während der Blockpraktika oder Famulaturen hat man doch schon die eine oder andere Epikrise in der Hand gehalten...
(es sind 11 monate, noch hat keiner geld und bestanden und- das wär ne antwort auf dem selben niveau ;-)) jeder, der nicht völlig abgehoben ist, ist vor ner prüfung nervös... es ging ja nicht um die frage "wie untersuche ich nen patienten, wie schreibe ich nen brief, wie fasse ich was zusammen.....?", sondern darum, wie es in der PRÜFUNG aussehen soll.... und da scheiden sich ja bekanntlich die geister...
:-meinung

Stroke Unit
18.05.2007, 15:56
(es sind 11 monate, noch hat keiner geld und bestanden und- das wär ne antwort auf dem selben niveau ;-)) jeder, der nicht völlig abgehoben ist, ist vor ner prüfung nervös... es ging ja nicht um die frage "wie untersuche ich nen patienten, wie schreibe ich nen brief, wie fasse ich was zusammen.....?", sondern darum, wie es in der PRÜFUNG aussehen soll.... und da scheiden sich ja bekanntlich die geister...
:-meinung


DocOliver kam doch schon als perfekter Mensch auf die Welt...
( Muss schon arg blöd sein wenn man von lauter Idioten umgeben ist und auch noch mit ihnen zusammenarbeiten muss ;-) )

habichnicht
18.05.2007, 17:17
.... jeder, der nicht völlig abgehoben ist, ist vor ner prüfung nervös... Das darf man auch sein, aber ein paar Wochen vor der Approbation sollte man mMn solche Fragen trotzdem nicht mehr stellen müssen. :-)

Tahel
18.05.2007, 21:37
Das darf man auch sein, aber ein paar Wochen vor der Approbation sollte man mMn solche Fragen trotzdem nicht mehr stellen müssen. :-)

Doch sollte man, da eben genau das (nämlich eine Epikrise) in der Prüfung verlangt wird und eine Epikrise sehr unterschiedlich aussehen kann. Oder kannst Du aus dem Stehgreif sagen, wie das konkret für die Prüfung aussehen soll??

Moorhühnchen
19.05.2007, 01:04
Wer nach 12 Monaten PJ derartige Fragen stellt, sollte in der Tat keine Entlohnung erhalten. Selbst während der Blockpraktika oder Famulaturen hat man doch schon die eine oder andere Epikrise in der Hand gehalten...
Ich wär dafür, DocOliver beschreibt uns hier mal eine aus seiner Sicht perfekte Epikrise und schon ist die Welt gerettet! :-D

Mußte in meiner Famu im 2. klinischen auch Epikrisen verfassen und wußte nicht, wie ich es machen soll... habe es also damals als Arztbrief geschrieben und beim CA abgegeben, aber mehr als ein "So wollte ich es aber nicht haben", hab ich bis zum Ende der Famu nicht von ihm gehört....... :-nix

Bin also bis heute (10. Semester) dumm geblieben und werde nächstes Jahr die selbe Frage stellen. Dann kann DocOliver ja auch die selbe Antwort posten "Mein Gott, seid IHR alle dumm!" :-keks

Nur klüger wird dadurch keiner. :-meinung
Sorry, daß ich nichts Sinnvolles zum Thema beitagen kann....... :-music

habichnicht
19.05.2007, 08:06
Bin also bis heute (10. Semester) dumm geblieben und werde nächstes Jahr die selbe Frage stellen. Aber zwischen dem 10. Semester und dem praktischen Teil des Hammerexamens liegt noch das PJ, in dem Du reichlich Gelegenheit haben wirst, Epikrisen zu schreiben oder zumindest zulesen.
Dann weißt Du doch, wie Epikrisen an dem KH aussehen, an dem Du geprüft wirst.

DocOliver
19.05.2007, 09:01
Es wäre mir neu, dass eine Epikrise in der Prüfung anders aussehen muss als sonst auch. :-??? Immerhin werdet Ihr nicht von Bürohengsten geprüft, sondern von Klinikern. Darüber hinaus würde ich von einem Prüfling auch eine gewisse Portion Selbstbewusstsein erwarten, in dem er, sollte die Epikrise vom üblichen Layout abweichen, die Andersartigkeit darlegt und vor allem rechtfertigt.

McBeal
19.05.2007, 09:17
Ich kann mich da dem Moorhühnchen (leider) nur anschließen: Ich werde wohl auch in 1,5 Jahren diese Frage stellen müssen. Habe ab der ersten Famu Arztbriefe geschrieben und musste in den U-Kursen und Blockpraktika nur Patienten vorstellen und dann konkrete Fragen zur Krankheit beantworten bzw. eine Falldarstellung schreiben, die einem Arztbrief ähnelte. Aber wie genau man eine Epikrise schreibt bzw. was das genau ist, was da hinein muss und was nicht etc., das weiß ich nicht. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das im PJ lernen werde. Klar werde ich in Visiten Patienten vorstellen und auch Arztbriefe schreiben, aber Epikrisen?! :-???

Finde daher Moorhühnchens Vorschlag, das DocOliver hier mal eine seiner Meinung nach perfekte Epikrise reinstellen soll, super!! :-) Braucht er ja auch nicht allein machen, können ja viele zusammen schreiben.

LG,
Ally

kaddykolumna
19.05.2007, 09:36
Natürlich bekommt man irgendwie einen Arztbrief hin, aber da das nunmal das mündliche Examen ist, sollte man ja nunmal versuchen, das beste rauszuholen und da kann man ja mal nach einem gewissen System nachfragen! :-meinung Schließlich schreibt auch jeder Arzt seine Briefe einen Tick anders.

Mein Problem: Was ist, wenn man ein internistisches Polytrauma bekommt? Alle Diagnosen, alle Therapien, alle Prognosen? Oder erwähnen und dann aber auf das Hauptproblem fixieren? Sonst wird man in der bemessenen Zeit ja nie fertig! Und übernehmt ihr von der Therapie alles, was die Stationsärzte dort veranlasst haben oder gebt ihr noch euren eigenen Senf dazu? Wird ja wohl alles schon oberärztlich abgesegnet sein, gelle?

leo11
19.05.2007, 10:34
Ich musste vor 10 Tagen im 3. Stex auch die erste Epikrise meines Lebens verfassen. Im klinischen Alltag habe ich das so auch noch nie gesehen.

Bei uns gab es eine vorgegebene Struktur, die ich ganz hilfreich fand. Es ging los mit Anamnese und körperliche Untersuchung. In die Anamnese habe ich alles gepackt, was tatsächlich bis zum Aufnahmezeitpunkt passiert war, also quasi als hätte der Patient mir das als aufnehmendem Arzt erzählt. Wichtige Vordiagnosen habe ich da aufgezählt, bin aber nicht viel näher darauf eingegangen. Im körperlichen Untersuchungsbefund hab ich dann die ganze Untersuchung, wie im Arztbrief einmal runtergerattert (auch nur genauso stichpunktartig: Cor, Pulmo, Abdomen o.B. usw).
Dann kam die Diagnose, wo ich auch wie im Arztbrief die Diagnosen des Patienten nur aufgezählt habe.
Der nächste Punkt war die Prognose. Da hab ich mich dann ausgelassen, was der Patient so im Groben zu erwarten hat (2,3 Sätze).
Der Therapieplan kam dann danach. Ich habe da tatsächlich die Therapie aus den Akten meines Patienten übernommen, weil die auch meiner Ansicht nach total in Ordnung war. Eine Kommilitonin hat die Therapie abgeändert, weil ihr das ein oder andere Medikament nicht schlüssig erschien, das find ich auch ok. Schließlich muss man in der Prüfung im Ernstfall begründen können, was man dem Patienten verabreicht, dafür sollte man selbst dahinter stehen.
Zuletzt kam die eigentliche Epikrise, also der stationäre Verlauf des Patienten. Da kann man dann noch Untersuchungen mit Befunden aufführen, evtl. die Konsequenzen dessen aufführen usw. Da kann man außerdem ganz schön den klinischen Verlauf schildern, also wann war der PAtient fieberfrei, wann kam er ohne Infusionen oder best. Medikamente aus usw (mein Patient war ein Kind, deshalb diese Beispiele..).

So, das war meine Examens-Epikrise. Bei uns im Krankenhaus war die aber ehrlich gesagt total egal, wir mussten unsere Patienten nur einmal vorstellen (ohne unsere Unterlagen) und dann wurde die schriftliche Epikrise abgeheftet und fertig. Das galt übrigens für neue und alte AO.

Ich hoffe, ich hab Euch ein bißchen geholfen..

DocOliver
19.05.2007, 11:50
... Falldarstellung schreiben, die einem Arztbrief ähnelte. Aber wie genau man eine Epikrise schreibt bzw. was das genau ist, ...

Ich erlaube mir an dieser Stelle, einen großen Denkfehler zu beseitigen. Ein Arztbrief ist eine Epikrise oder sagen wir mal, eine Epikrise ist ein ausführlicher Arztbrief. Bei uns in der Klinik wird das wie folgt gehandhabt:

Sehr geehrte Kollegin,
sehr geehrter Kollegin,

wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Müller, Max, geb. am, wohnhaft in. Stationärer Aufenthalt vom bis, Station 100.

Diagnosen: (nur die, die zur Aufnahme geführt haben)
Eigenanamnese: Zipperlein, die der Pat. sonst noch hat
Prozedere: was wurde während des stationären Aufenthaltes gemacht? Hier nur relevante Eingriffe, nicht jedes EKG erwähnen.

Aufnahmegrund: stationäre Aufnahme erfolgte über Rettungsstelle, per NAW oder hausärztlicher Einweisung wegen? Seit wann Symptome? Bekannter Patient im Haus? Evtl. Verweis auf letzte Epikrisen.

Status praesens: körperliche Untersuchung + neurol. Status + Alter, Größe, Gewicht, bei Tumorpatienten immer BMI und Karnowsky-Index.

Paraklinik: Laborwerte in der Norm bei Aufnahme, pathologisch bei Aufnahme, im Verlauf

dann in chronologischer Reihenfolge alle Untersuchungen mit Befund.

Therapie und Verlauf: schön formuliert wiedergeben, warum Aufnahme, was wurde warum gemacht, was hat es gebracht. Weitere Therapieempfehlungen.

Entlassungsmedikation

Das war es so im Großen und Ganzen. Eigentlich gar nicht schwer, oder?

docmoechtegern
19.05.2007, 12:02
Hallo, ich hab mal nach 'Epikrise' gegoogelt und das hier gefunden:

http://www.kgu.de/zfg/studium/Epikrise.pdf

Es ist ein Beispiel einer Epikrise aus der Gynäkologie (2 Seiten). Eigentlich ist es doch ein Arztbrief. Oder nicht?

Der Link stammt von dieser Seite der Uni Frankfurt über das Praktikum 'Gynäkologie und Geburtshilfe (http://www.kgu.de/zfg/studium/praktikum.html)':
Dann müssten ja zukünftige Generationen der Frakfurter Medstudis wissen, wie man eine Epikrise schreibt. :-)



Praktikum "Gynäkologie und Geburtshilfe"

.....

Während des Praktikums sollen Ihnen bestimmte theoretische und praktische Fähigkeiten vermittelt werden. Die praktischen Ausbildungsinhalte werden Ihnen von den jeweiligen Dozenten über das sogenannte Testatheft bestätigt. Über 2 Patientinnen mit unterschiedlichen gynäkologischen und geburtshilflichen Erkrankungen sollen Sie jeweils eine Epikrise erstellen. Diese Leistung ist Teil Ihrer Note für das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe. Ein entsprechendes Beispiel finden Sie hier als Word-Dokument oder als PDF.
Von dem jeweiligen Dozenten muss bestätigt werden, dass es sich bei dem ausgewählten Fall um eine Patientin der jeweiligen Klinik handelt. Die Epikrise geben Sie bitte zur Bewertung im Sekretariat der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Johann Wolfgang Goethe Universität (Frau Houda, Hs. 15, EG, Zi. 22) ab.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für das Praktikum.....

leo11
19.05.2007, 12:06
Wikipedia sagt:

"Eine Epikrise (griechisch επίκρίσις, epíkrisis von έπι- = nach und κρίσις = Beurteilung) ist

- allgemein eine fein differenzierende Beurteilung (so ist die epikritische Sensibilität der Lippen in der Lage, Abstände im Millimeterbereich zu unterscheiden)
- spezieller zusammenfassender Rückblick und eine Interpretation des Krankengeschehens und der veranlassten Therapie, meistens an einen weiter behandelnden Arzt gerichtet.
Dieses geschieht oft innerhalb von medizinischen Dokumenten (Überweisung, Arztbrief, Entlassungsbrief usw.). Eine Epikrise sollte die wichtigsten Angaben zur durchgeführten Diagnostik, den Diagnosen, der empfohlenen Medikation und eventuell zur Prognose enthalten."

Bei uns war der Unterschied zum Arztbrief in der Prüfung, dass man sich zur Prognose äußern sollte und insgesamt sollte es auch etwas ausführlicher sein als so ein typischer Arztbrief.. Und das "Sehr geehrte Frau Kollegin/Herr Kollege" war auch nicht gefragt :-)

docmoechtegern
19.05.2007, 12:07
Gliederung der Epikrise laut diesem Link:

http://www.kgu.de/zfg/studium/tipps/epikrise.asp



Bewährt hat sich eine fast allen Arztbriefen gemeinsame Gliederung:
Patientendaten
Diagnosen:
erstens
zweitens
etc., in der Reihenfolge der abnehmenden Wichtigkeit, auch Z.n. (Zustand nach) erlaubt
Therapie:
erstens
zweitens
etc.
Befunde:
Bildgebende Verfahren
Labor
Konsile
etc.
Anamnese und Vorgeschichte
Stationärer Verlauf
Therapieempfehlungen
Medikamente
Unterschrift der Autoren

Bei der Abschlussbesprechung kann eine solche Epikrise in handschriftlicher Form oder mit dem Computer erstellt abgegeben werden. Selbstverständlich kann neben der Beispielsform oben auch jede andere vernünftige Form der Gliederung gewählt werden.

docmoechtegern
19.05.2007, 12:23
Ich kopier mal den Text dieses Beispiels hier rein. Die Mods können es ja notfalls wieder löschen:

http://www.kgu.de/zfg/studium/Epikrise.pdf



wir berichten über unsere Patientin, Frau xy ., geb. am ....c , die sich vom ....
bis.....in unserer stationären Betreuung befand.

Hauptdiagnose:

Prämenopausales , invasiv duktales Mammakarzinom links
pT 2 ( 2,4 cm ), pN1 ( 2/ 14 LK), M0, R0, G3, L0, V0
ER 8/12 PR 4/12 Her 2neu 3+
Z.n. Stanzbiosie am .......

Nebendiagnosen:

Adipositas per magna
Arterielle Hypertonie
Asthma bronchiale

Operationen:

am.......... Segmentexcision linke Mamma und Axilladissektion links

Anamnese:

Die Pat hatte seit Anfang Januar einen Knoten in der linken Brust getastet, war aber,
da der Knoten auch nach der Regel nicht verschwand, erst im Februar zum
Gynäkologen gegangen. Dieser stellte den sonographischen Verdacht auf ein
Mammacarcinom links und überwies die Pat in unser Brustzentrum zur weiteren
Diagnostik. In der Mammographie zeigte sich bei dichtem Drüsenkörper ein
hochgradig suspekter Herdbefund oben / außen bei 2 Uhr von 2,3 x 2,5 cm. Der
singuläre Befund wurde daraufhin von uns gestanzt. Hierbei zeigte sich das oben
beschriebenen Mammakarzinom. Bei sonographisch suspekten Lymphknoten wurde
die konventionelle Axilladissektion mit der Patientin besprochen.

Diagnostik:

Oberbauchsono: Lebercyste in Segment 6, sonst keine suspekten Befunde
Knochenszintigraphie: keine suspekten Mehranreicherungen
Rö-Thorax: kein Anhalt für Filiae, Emphysemthorax
TM: Ca 15-3: 23 U/ ml
Labor: keine auffälligen Befunde


Verlauf:

Die Pat wurde mit stanzbioptisch gesichertem Mammakarzinom zur primär
operativen Therapie aufgenommen. Der intraoperative und postoperative Verlauf
gestaltete sich im Wesentlichen komplikationslos. Am 3. Tag post operationem zeigte
sich ein kleines Serom,in der Axilla, welches zweimalig punktiert wurde. Die Pat
wurde mit primärer Wundheilung und in guten Allgemeinzustand nach Hause
entlassen und wird sich in Ihrer Sprechstunde in 2 Wochen wieder vorstellen.

Procedere:

Wir empfehlen folgendes Procedere:
1. die adjuvante Chemotherapie mit Epirubicin q 14, Paclitaxel q14 und
Cyclophosphamid q14, die Pat wird sich zur Aufklärung in unserer Tagesklinik
wieder vorstellen.
2. die Therapie mit Herceptin für 1 Jahr
3. die adjuvante Radiatio der Restbrust, ein Termin zum Bestrahlungsgespräch
wurde für den 15.05.07 vereinbart
4. die antihormonelle Therapie mit Tamoxifen über 5 Jahre, ggf. die Umstellung
auf den Aromatasehemmen nach 3 Jahren in Abhängigkeit vom Hormonprofil.
5. die regelmäßigen Nachsorgen alle 3 Monate beim Frauenarzt.

Mit freundlichen Grüßen

Medimatze
19.05.2007, 12:36
Also ich bin ja noch immer der Meinung, dass die Epikriese am Ende des Arztbriefes noch einmal die Geschichte zusammenfaßt. So wird das bei uns in HD gehandhabt. Also warum der Patient da war, was gemacht wurde, wie es mit ihm weitergeht. Eine halbe Seite -mehr nicht! :-dafür

docmoechtegern
19.05.2007, 12:47
Also ich bin ja noch immer der Meinung, dass die Epikriese am Ende des Arztbriefes noch einmal die Geschichte zusammenfaßt.... Das ist wirklich etwas verwirrend. Ich hab mal weitergegoogelt. In der Studienordnung der TU München steht zum PJ:
http://www.dekanat.med.tum.de/downloads/studienordnung_medizin.htm



.....Die Ausbildung im Praktischen Jahr soll den Studenten an die Übernahme eigener Verantwortung heranführen. Dies geschieht in erster Linie durch die Anleitung zur eigenständigen Erstellung von Anamnese, Diagnostik und Therapieprogrammen sowie zur Verlaufsbeobachtung bei einzelnen Patienten. Darüber hinaus soll der Student zum Zweck der Erlernung einschlägiger diagnostischer und therapeutischer Methoden an der ärztlichen Routinetätigkeit auf Stationen, in Polikliniken und Operationssälen mitwirken, die von ihm betreuten Patienten bei Visiten vorstellen, die Krankengeschichte unter Anleitung führen sowie Epikrise und Arztbrief entwerfen....Daraus muss man eigentlich folgern, dass Arztbrief und Epikrise keine Synonyme sind.

connyfrancis
19.05.2007, 14:06
Also ich bin ja noch immer der Meinung, dass die Epikriese am Ende des Arztbriefes noch einmal die Geschichte zusammenfaßt. So wird das bei uns in HD gehandhabt. Also warum der Patient da war, was gemacht wurde, wie es mit ihm weitergeht. Eine halbe Seite -mehr nicht! :-dafür


:-top :-top :-top :-top :-top :-top :-top

vlsime
19.05.2007, 16:48
Daraus muss man eigentlich folgern, dass Arztbrief und Epikrise keine Synonyme sind.

Genau. Eine Epikrise ist Bestandteil eines ordentlichen Arztbriefes!

Grüße!