Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie weit pendeln fändet ihr akzeptabel??
Wenn Du denn überhaupt an die Rotation kommst... das ist ja nicht so gesagt. Aber die Strecke ist im Berufsverkehr echt ätzend, ich würde sie meiden, zumal Du dann wohl von linksrheinisch kommst, oder? Alternative auf die schäl sick ziehen in den Norden?
schmapie
17.01.2013, 20:17
Ich wohne linksrheinisch, aber quasi nur 3 Minuten von der Leverkusener Autobahnbrücke entfernt. Rechtsrheinisch würde sich höchstens Leverkusen anbieten, aber da würde ich halt bloß die Brücke sparen.
Naja, mal sehen was noch so kommt an Möglichkeiten, warte noch auf 4 Rückmeldungen. :-)
Bin zur Uni schon täglich 25km gependelt. Im Berufsverkehr brauchte ich ca. ne Stunde, wenn ich außerhalb dessen unterwegs war 30 Min. Jetzt habe ich mich auch für eine Wohnung entschieden, die 20km von meinem Krankenhaus entfernt ist, weil mir die Nähe zu Freunden und Familie wichtiger ist. Ich bin´s aber halt so auch gewohnt und sehe es auch so, dass man die Zeit morgens gut zum Aufwachen gebrauchen kann und abends zum Runterkommen auch nicht schlecht, dann hat man seine Gedanken schon mal sortiert bevor man durch seine Wohnungstür geht.
FirebirdUSA
18.01.2013, 05:32
Die Frage ist wann du morgen anfängst, sowohl bei mir (~40km einfach) und meiner Frau (~70km einfach) ist es so, dass wir morgens eigentlich noch vor dem Berufsverkehr sind, Ankunft am Arbeitsplatz meist zwischen 7:15 und 7:30, Fahrzeit 45 Minuten für die 70km (Autobahn) und 35-40min für die 40min (Landstraße). Da ich abends häufig pünktlich raus komme brauch ich dann aber meist 1h+.
Ich habe keine Ahnung vom Pendeln, habe aber ein Frage.
Ich hätte einfach Angst nach dem Nachdienst Morgens im Auto einzuschlafen und damit mich und andere zu gefährden. Hattet ihr noch nie solche Probleme?
hypnotel
18.01.2013, 08:50
Ich habe keine Ahnung vom Pendeln, habe aber ein Frage.
Ich hätte einfach Angst nach dem Nachdienst Morgens im Auto einzuschlafen und damit mich und andere zu gefährden. Hattet ihr noch nie solche Probleme?
Doch, vor ~15 Jahren bin ich nach Nachtschicht mal unmittelbar hinter einem LKW auf der rechten Spur aufgewacht. Erstaunlicherweise seitdem nie mehr, ich habe wohl ein akzessorisches Weckbündel entwickelt. Oder mein Koffein-Management ist im Alter einfach ausgereifter. :-))
Eine Kollegin hat es mal auf der morgendlichen Heimfahrt komplett den Wagen zerlegt, sie blieb aber weitgehend unverletzt.
Insgesamt ein nicht zu unterschätzendes Problem.
Ich darf selbst hernächst für 2-3 Monate je 2x45 km Landstraße bewältigen, um im Kleinstadt-Partnerspital den Entscheidungsträger zu spielen. Bin da in doppelter Hinsicht skeptisch :-oopss
LasseReinböng
18.01.2013, 10:11
Ich habe keine Ahnung vom Pendeln, habe aber ein Frage.
Ich hätte einfach Angst nach dem Nachdienst Morgens im Auto einzuschlafen und damit mich und andere zu gefährden. Hattet ihr noch nie solche Probleme?
Das ist schon nicht ganz ohne Risiken.
Im PJ hatte sich ein Assistenzarzt auf dem Nachhauseweg aufgrund von Übermüdung mit dem PKW auf dem Acker überschlagen (ist daraufhin an die Arbeitsstelle gezogen).
Ein Studienfreund von mir klagt wiederholt über Sekundenschlaf am Steuer auf der Autobahn, pendelt täglich ca. 130 km und hat viele Überstunden, und dann gibt es in meinem Umfeld leider noch ein trauriges Beispiel von einem Todesfall , wo ein Assistent aus dem Nachtdienst kommend einen Frontalzusammenstoß mit Todesfolge verschuldet hat.
WackenDoc
18.01.2013, 13:11
Oh ja. Das Problem kenn ich.
Ich pendel jetzt auch seit mehreren Jahren (mit kurzer Unterbrechung für ein Jahr) aber auf unterschiedliche Stellen.
Ich find´s nervig. Zur Zeit hab ich 60km einfache Fahrt und ca. eine Stunde Fahrt über Land. Über die Autobahn wären es 20km mehr mit kaum Zeitgewinn, dafür deutlcih erhöhtem Benzinverbrauch und Staugefahr.
Das Ganze geht jetzt zum GLück nur noch knapp 2 Jahre.
Jule-Aline
20.01.2013, 18:38
Ich kenne auch das Problem.Fahre jeden Tag insgesamt 120 km und das nervt.Besonders nach schlaflosen Diensten hätte ich öfter Unfälle verursacht aber der Schutzengel war immmer dabei:)
Das Arbeitsklima ist gut, in meinem Wohnort gibt es nur Uniklinik , Helios und kirchl Häuser,da möchte ich nicht arbeiten.
Deshalb nehme ich das in Kauf
WalterSobchak
21.01.2013, 11:37
Ich pendel seit 2 Jahren 35km eine Strecke. Brauche (dank nahezu kaum befahrener Schleswig-Holsteiner Tiefebene) ca. ebenso viele Minuten dafür. Klinik, Arbeitsbedingungen und allem voran das Team sind die Pendelei jedoch allemal wert :-) . Einzig mein Bauchumfang hat sich seit der Pendelei deutlich vermehrt :-(( bin vorher 40min mitm Fahrrad zur Arbeit und nur super selten Auto gefahren - das lässt sich nicht so ohne weiteres kompensieren... *gefaelltmirnicht*
Herzkasperl
21.01.2013, 12:59
Die A1 Richtung Dortmund.
Müsste klappen. Meine Erfahrungen beziehen sich auf Düsseldorf->Hagen, ging ganz ohne Probleme, stand nie im Stau. Auch die A1, die von rechts kam (und auf die ich am berüchtigten Wuppertal-Nord-Dreieck drauf musste), war in diese Richtung "leer". Die andere Richtung ist eine Katastrophe in der Früh - abends umgekehrt.
Sieh mal über mehrere Tage in der Früh und Nachmittags in google maps nach, dann erkennst bei den Autobahnen für jede Richtung, was da los ist. Für die Nachtschicht wäre dann auf Grund der Gefahren (Daumenregel: eine Nachtschicht = ca. 0,5-0,8 Promille...) und des Verkehrs öffentlich angesagt.
Wenn es ne gute Stelle ist, würde ich das machen.
Also hier pendelt mein Partner jeden Tag 75 km (ein Weg). Bisher ok machbar (ist ca. 1h Fahrt pro Weg) und das trotz Kind.
papiertiger
21.01.2013, 14:28
machbar ist viel. aber hin und wieder nervt es. Zwei Stunden für knapp 50 km gebraucht heute morgen, Autobahnen räumen wird ja auch völlig überbewertet.
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