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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unterschätze NIE die Unwissenheit Deines Patienten!!



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Moorhühnchen
01.06.2007, 12:40
*blubb*

Monty
01.06.2007, 13:32
Das Fach sollte auf jeden Fall her.
Eine Freundin von mir hat auch in der Familie eine ähnliche Anamnese (Mutter mit Thrombose im Wochenbett), hat dann mal Faktoren bestimmen lassen und hatte dann tatsächlich die Faktor-V-Leiden Mutation, also dranbleiben!

alley_cat75
01.06.2007, 13:33
Dieses familiäre Geschehnis bereit Dich zumindestens darauf vor, was Dir als Ärztin später tagtäglich begegnen wird. Unsereins ist der Meinung, dass auch der einfachste Mensch gewisse medizinische Basics besäße, aber darauf darf man sich wirklich nicht verlassen. Meine Lieblingsgeschichte bei der Statuserhebung: Waren Sie schon einmal ernsthaft krank oder wurden Sie operiert? Antwort ein klares Nein! Patient wäre immer gesund gewesen. Als der Patient seinen Oberkörper entblößt, sehe ich eine Narbe vom Jugulum bis weit über das Epigastrium hinaus. Ach das, 3fach Bypass, weil ich immer soviel rauche... :-? Klassisch ist ja auch, nein ich habe keinen hohen Blutdruck und dann wird der Zettel mit Vierfachkombi Antihypertensiva vorgezeigt. Oder immer wieder gern die Frage nach Allergien. Die meisten Patienten verbinden damit laufende Nasen und Juckreiz bei Pollen. Dramatische Kontrastmittelzwischenfälle oder Atemnot nach Medikamenteneinnahme werden gern verschwiegen. Ich halte es da sehr gern mit Dr. House: der Patient lügt immer. :-meinung

Pauker
01.06.2007, 14:10
Ich plädiere ab sofort für das Schulfach "Gesundheitsaufklärung", damit diese furchtbare Unwissenheit bekämpft wird!!!!!!!!
Das Fach sollte auf jeden Fall her.


Die Humanbiologie nimmt bei uns (Gymnasium) mindestens fünfzig Prozent der Zeit des Biologieunterrrichts ein. Was meint Ihr, was wir da machen? :-wand

Das Problem sind dabei eher die Eltermn, die meinen, ihre Kinder seien mit Anatomie, Physiologie und Biochemie überfordert. Die stellen sich unter Biologie vorwiegend Öko-Gelaber vor.


Ein Beispiel -ich glaube, ich hab das hier schon mal gepostet, aber doppelt hält besser:

Neunte Klasse Gymnasium, Biologieunterricht, laut Rahmenrichtlinien ist Sexualkunde dran, unter anderem Keimzellenbildung, Befruchtung, Embryonal- und Fetalentwicklung, Geburt und Verhütungsmethoden.

Ich hatte dabei unter anderm die zyklischen Veränderungen in den Eierstöcken und in der Gebärmutter und die zugehörigen Eierstockhormone und Hypophysenhormone sowie die Zusammensetzung und Wirkung verschiedener Pillentypen behandelt.
Beim Eltersprechtag bin ich deshalb von der Mutter einer Schülerin angegiftet worden. Sie hat mir vorgeworfen, ich würde die Schüler mit solchen Dingen überfordern. Nicht moralisch - darum gings nicht!! - sondern fachlich. Über Östradiol und Progesteron hätte sie (also die Mutter!!!) vor ein paar Monaten zum ersten Mal etwas gehört. Hormone hätten im Biologieunterricht nichts zu suchen.:-kotz Da müsste man mit den Schülern in den Wald oder zum nächsten Teich gehen und Ökologie machen.

Moorhühnchen
01.06.2007, 14:28
Ok, vielleicht wäre das eine Marktlücke, die geschlossen werden sollte. Trotzdem bin ich der Meinung, gewisse gesundheitliche Grundlagen sollten auch Schülern vermittelt werden!
Es kommt dabei auch primär nicht auf die Korrektheit oder wissenschaftliche Brauchbarkeit von Aussagen wie "Bluthochdruck ist gefählich" an, sondern vielmehr darauf, daß ÜBERHAUPT darauf aufmerksam gemacht wird!! :-meinung

@ Pauker: Du darfst dieser Mutter gerne mal meinen ersten Beitrag kopieren, vielleicht rafft sie dann, daß "gesundheitliche Unwissenheit" durchaus tödlich enden kann!!

Pauker
01.06.2007, 14:54
Klassisch ist ja auch, nein ich habe keinen hohen Blutdruck und dann wird der Zettel mit Vierfachkombi Antihypertensiva vorgezeigt. Wäre ja auch noch schöner, wenn er trotz der Antihypertensiva-Vierfachkombi einen hohen Blutdruck hätte. ;-)

Flemingulus
01.06.2007, 15:09
Es ist doch eine ganz natürliche Reaktion, dass man Krankheit und Tod aus seinem alltäglichen Leben möglichst raushält.

Klar, dass diese Verdrängungsmechanismen häufig dazu führen, dass eine notwendige Lebenstiländerung nicht durchgeführt wird (wieviele Raucher gibts hier im Forum?) oder dass man, wenns mal ernst wird, zu spät den Arzt aufsucht oder bei der Anamnese Vorerkrankungen einfach untern Tisch fallen lässt (s. Alleys Beitrag). In mehr oder weniger milder Form haben wir solche Muster alle. Niemand führt sich täglich vor Augen, dass er sterblich ist. Und insofern hat das Verleugnen und Auf-Zeit-Spielen bei Patienten in der Regel nichts mit Unwissenheit zu tun sondern eher mit Nichtwissenwollen und das bekommt man auch nicht durch die Vermittlung medizinischer Fakten und "Volkserziehungsprogramme" in den Griff. Führt Euch nur das Verhalten von Medizinern mit einem Krebsleiden im Endstadium vor Augen, meistens verhalten die sich ganz genauso wie jeder Laie auch.

Natürlich gibt es - fast ein Wortspiel - Auswüchse dieser Vermeidungsstrategien, Jahrelang großgezogene Strumae oder Basaliome oder andere Nettigkeiten, vor lauter Angst einmal zum Arzt zu gehen. Auf der anderen Seite ist ein "vernünftiges" Verdrängungsverhalten ein wichtiger Mechanismus, mit dem man Krankheit in sein Leben integrieren kann. Der unbedingte Wille, jede Krankheit zu behandeln, führt zu einem Primat der Gesundheit und einer im Wortsinn unmenschlichen Medizin angesichts der Tatsache, dass das Postpartale Syndrom (Z. n. Geborensein) eine Sterblichkeit von 100 % aufweist (einen etwas älteren Case report, obwohl recht hochrangig publiziert, mal außer Acht gelassen).

alley_cat75
01.06.2007, 15:24
... Was mach ich bloß mit so einer Familie???? :-???
Eine Mutter, die die letzten 30 Jahre keine 3 Mal beim Arzt war, oft starken Bluthochdruck hat und sich vehement weigert, einen Arzt zwecks allgemeiner Untersuchung, Medikamenteneinnahme oder Langzeit-RR aufzusuchen.
"Mir geht's doch gut!!"
Ich habe es wirklich schon oft versucht, sie zu überreden zum Arzt zu gehen, aber hier ist wirklich ALLES zwecklos!!! ...

Ich glaube, wir haben die gleiche Mutter! Fährt Deine manchmal nach Berlin? Dann müssen wir Schwestern sein. :-oopss Der Schuster hat bekanntlich die schlechtesten Schuhe, äh, also Ärzte haben die gesundheitlich uneinsichtigsten Eltern.

Monty
01.06.2007, 15:52
Die Humanbiologie nimmt bei uns (Gymnasium) mindestens fünfzig Prozent der Zeit des Biologieunterrrichts ein. Was meint Ihr, was wir da machen? :-wand

Das Problem sind dabei eher die Eltermn, die meinen, ihre Kinder seien mit Anatomie, Physiologie und Biochemie überfordert. Die stellen sich unter Biologie vorwiegend Öko-Gelaber vor.


Ein Beispiel -ich glaube, ich hab das hier schon mal gepostet, aber doppelt hält besser:

Neunte Klasse Gymnasium, Biologieunterricht, laut Rahmenrichtlinien ist Sexualkunde dran, unter anderem Keimzellenbildung, Befruchtung, Embryonal- und Fetalentwicklung, Geburt und Verhütungsmethoden.

Ich hatte dabei unter anderm die zyklischen Veränderungen in den Eierstöcken und in der Gebärmutter und die zugehörigen Eierstockhormone und Hypophysenhormone sowie die Zusammensetzung und Wirkung verschiedener Pillentypen behandelt.
Beim Eltersprechtag bin ich deshalb von der Mutter einer Schülerin angegiftet worden. Sie hat mir vorgeworfen, ich würde die Schüler mit solchen Dingen überfordern. Nicht moralisch - darum gings nicht!! - sondern fachlich. Über Östradiol und Progesteron hätte sie (also die Mutter!!!) vor ein paar Monaten zum ersten Mal etwas gehört. Hormone hätten im Biologieunterricht nichts zu suchen.:-kotz Da müsste man mit den Schülern in den Wald oder zum nächsten Teich gehen und Ökologie machen.

Super, Sexualkunde, das ist aber auch leider alles was erzählt wird, in Bio hatte ich außerdem: immer wieder Genetik, immer wieder Ökologie, ganz basal grundlegendes Zeug zum Herz ("Es gibt eine linke und eine rechte Kammer und einen linken und einen rechten Vorhof"), in der Oberstufe dann ein bisschen Niere, Abwehr, Hormone, wieder Genetik, Elektrophysiologie. Fertig. Es wurde uns nie erklärt, was eine Thrombose ist, oder auch nur ein Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, blah blah. Meine Lehrerin kannte den Terminus Vena cava nicht, physiologische Zusammenhänge konnte ich da sowieso nicht erwarten. Vergiss es! Die Schwerpunktsetzung ist dermaßen an biologisch/medizinischer Allgemeinbildung vorbei, dass das ganze Fach zumindest in Grundkurs und Unterstufe vollkommen unsinnig ist, zumal man es alles nochmal und überhaupt erstmal ausführlich lernt, wenn man dann irgendwas studiert, wo solche Themen eine Rolle spielen.
Aber vermutlich würde ein Fach wie "Gesundheitsaufklärung" auch nur Inhalte vorweisen wie: "Esst viel Gemüse und Obst, dann sinkt euer Risiko schlimme Erkrankungen zu bekommen, Vitamine sind gut. Warum? Weiß ich auch nicht."

Grübler
01.06.2007, 16:09
In Unter- und Mittelstufe hatten wir viel über Bäume, Fische etc. Erst in der Oberstufe im LK wurde es interessanter, aber namentlich gings da um DNA (auch schon biochemisch), Neurophysiologie (zumindest grob was über Nerven und Funktionsprinzipien), und dann Ökologie und Evolution.

Menschliche Anatomie oder grundlegende Erkrankungen hatten wir nie.

Einmal in de neunten Klasse oder so, wurde uns ein uralter Film über den weiblichen Zyklus gezeigt. Fünf Pfeile zur Hypophyse, fünf wieder zurück, oder so. Hatte natürlich nicht den gewollten Effekt *g* Seitdem hasse ich dieses Thema ;-)

Pauker
01.06.2007, 16:33
Super, Sexualkunde, das ist aber auch leider alles was erzählt wird,Hä? Natürlich wird in der neunten Klasse nicht nur Sexualkunde unterrichtet, sondern auch Stoffwechsel (Nahrung, Ernährung, Verdauung, Ausscheidung, Blut, Herz u.Blutkreislauf) und Abwehrfunktionen des Bluts...




....ganz basal grundlegendes Zeug zum Herz ("Es gibt eine linke und eine rechte Kammer und einen linken und einen rechten Vorhof"), in der Oberstufe dann ein bisschen Niere, Abwehr, Hormone, wieder Genetik, Elektrophysiologie. Fertig. Es wurde uns nie erklärt, was eine Thrombose ist, oder auch nur ein Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, blah blah. Meine Lehrerin kannte den Terminus Vena cava nicht, physiologische Zusammenhänge konnte ich da sowieso nicht erwarten. Vergiss es! Die Schwerpunktsetzung ist dermaßen an biologisch/medizinischer Allgemeinbildung vorbei, dass das ganze Fach zumindest in Grundkurs und Unterstufe vollkommen unsinnig ist, zumal man es alles nochmal und überhaupt erstmal ausführlich lernt, wenn man dann irgendwas studiert, wo solche Themen eine Rolle spielen.
Aber vermutlich würde ein Fach wie "Gesundheitsaufklärung" auch nur Inhalte vorweisen wie: "Esst viel Gemüse und Obst, dann sinkt euer Risiko schlimme Erkrankungen zu bekommen, Vitamine sind gut. Warum? Weiß ich auch nicht." Da sprichst Du mir aus der Seele. :-)) Ich sag schon lang, naturwissenschaftlicher Unterricht sollte abgeschafft werden, denn er ist sinnlos, nutzlos, überflüssig und nichts als Verschwendung von Steuermitteln. ;-)

Meuli
01.06.2007, 16:35
Also wenn ich das so lese, bin ich wieder mal heilfroh, dass meine Mutter auch Krankenschwester und dementsprechend in alle Richtungen sensibilisiert ist. Grad auch wegen meinen Großeltern, die mit im Haus wohnen und so langsam abbauen ... :-?

(hehe, Stichwort: mein Kater Kasimir, den wir früher hatten :-) Mutter: "Geht mal mit dem Tier zum Tierarzt, der säuft und pinkelt so viel, der hat bestimmt ne Diabetes." Wir ham sie damals natürlich ausgelacht ... und was war? Wer hatte Recht? :-)) :-)) )

Moorhühnchen
01.06.2007, 16:42
Es ist doch eine ganz natürliche Reaktion, dass man Krankheit und Tod aus seinem alltäglichen Leben möglichst raushält.

Klar, dass diese Verdrängungsmechanismen häufig dazu führen, dass eine notwendige Lebenstiländerung nicht durchgeführt wird (wieviele Raucher gibts hier im Forum?) oder dass man, wenns mal ernst wird, zu spät den Arzt aufsucht oder bei der Anamnese Vorerkrankungen einfach untern Tisch fallen lässt (s. Alleys Beitrag). In mehr oder weniger milder Form haben wir solche Muster alle. Niemand führt sich täglich vor Augen, dass er sterblich ist. [...]
Führt Euch nur das Verhalten von Medizinern mit einem Krebsleiden im Endstadium vor Augen, meistens verhalten die sich ganz genauso wie jeder Laie auch.
Du hast ja recht Fleming. Trotzdem wünsche ich mir eine Mutter (und Schwester), die auch mal ein wenig differenzierter über mögliche Erkrankungen nachdenken!!

@ Alley: Willkommen im Club, Leidensgenossin! :-keks

Vielleicht bin ich nun nach 5 Jahren Medizinstudium auch einfach nur genervt, daß ich mit niemandem in meinem Familienkreis ernsthaft über irgendwelche Krankheitsbilder diskutieren könnte und ich beneide mittlerweile Kommilitonen die Ärzte als Eltern haben. :-?


Und insofern hat das Verleugnen und Auf-Zeit-Spielen bei Patienten in der Regel nichts mit Unwissenheit zu tun sondern eher mit Nichtwissenwollen und das bekommt man auch nicht durch die Vermittlung medizinischer Fakten und "Volkserziehungsprogramme" in den Griff.
Und ich glaube, in wenig "Gesundheit" in der Schule kann eigentlich nicht schaden! Mir sind die Hypochonder nämlich fast noch lieber als die "Verdränger". ;-)


Natürlich wird in der neunten Klasse nicht nur Sexualkunde unterrichtet, sondern auch Stoffwechsel (Nahrung, Ernährung, Verdauung, Ausscheidung, Blut, Herz u.Blutkreislauf) und Abwehrfunktionen des Bluts...
An dem Tag muß ich damals wohl gefehlt haben.... :-sleppy

Pauker
01.06.2007, 16:55
Und ich glaube, in wenig "Gesundheit" in der Schule kann eigentlich nicht schaden! Das müsste dann aber unbedingt von Ärzten unterrichtet werden.;-)

trina1081
01.06.2007, 16:59
Es geht aber auch andersherum:

Ich hab ne Freundin, die mich so ungefähr jeden 2. Tag anruft, weil sie wieder irgendein Zipperlein hat und wissen will, was das denn alles sein kann. Und dann kommt der obligatorische Spruch: "Ich hab das und das im Internet gelesen"

Und ihre ganze Familie ist genauso, die rennen wegen jedem bisschen zum Arzt und wissen schon vorher ganz genau, welche Laborwerte sie haben wollen. Und die HÄ macht das dann auch noch :-wand :-wand :-wand

Sowas kann auch unheimlich anstrengend sein!

nanni83
01.06.2007, 17:01
Es geht aber auch andersherum:

Ich hab ne Freundin, die mich so ungefähr jeden 2. Tag anruft, weil sie wieder irgendein Zipperlein hat und wissen will, was das denn alles sein kann. Und dann kommt der obligatorische Spruch: "Ich hab das und das im Internet gelesen"

Und ihre ganze Familie ist genauso, die rennen wegen jedem bisschen zum Arzt und wissen schon vorher ganz genau, welche Laborwerte sie haben wollen. Und die HÄ macht das dann auch noch :-wand :-wand :-wand

Sowas kann auch unheimlich anstrengend sein!

Ganz schlimm und schrecklich finde ich das und dann will man ja niemanden auf den Schlips treten.

Schimmelschaf
01.06.2007, 17:08
Wenn dieses ausgedachte Fach "Gesundheit" von Ärzten unterrichtet werden sollte, wären die Schüler mit Sicherheit überfordert. Da werden Schüler in Sachen Fach- und notwendige Grundwissen einfach überschätzt.
Zudem gibts dann ja auch noch solche, die sich nicht für Medizin interessieren und die Infos schnell wieder vergessen, bzw. alles über sich ergehen lassen, ohne auch nur ein kleines bisschen dabei gelernt zu haben (wies in so vielen Fächern der Fall ist).

Pauker
01.06.2007, 17:10
Wenn dieses ausgedachte Fach "Gesundheit" von Ärzten unterrichtet werden sollte, wären die Schüler mit Sicherheit überfordert. Und wenn dieses Fach von Lehrern unterrichtet werden sollte, wären mit Sicherheit die Lehrer überfordert.;-)

Moorhühnchen
01.06.2007, 17:12
Ok, nun also mein Beitrag zur "Volksgesundheitserziehung":

Thrombosen sind KEINE Krampfadern!!!!
Es sind Blutgerinnsel in oberflächlichen oder tiefen Venen, die durch Störungen der Blutgerinnung zustande kommen und SIE KÖNNEN AUCH MAL TÖDLICH ENDEN, zB. wenn sie in die Lunge wandern!! :-micro

Zeichen, an denen man eine Thrombose erkennen kann, sind zum Beispiel geschwollene, gerötete, überwärmte Extremitäten (Arme/Beine).
Besonders häufig kommen sie nach Bewegungsmangel vor, zum Beispiel nach langen Reisen in Auto, Bus oder Flugzeug oder nach Operationen, sie können aber auch andere Ursachen haben.

Das könnte doch nun auch ein Lehrer erklären, der Interesse und die entsprechende Fortbildung hat, oder?

Pauker
01.06.2007, 17:15
Thrombosen sind KEINE Krampfadern!!!!Und ich hab bisher immer gedacht, das seien Synonyme. ;-) Schon wieder was gelernt. :-top