Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Derzeit vollkommen planlos
Hallo am frühen Morgen,
ch irre derzeit vollkommen planlos durch mein Leben, dass so geregelt hätte verlaufen können, gäbe es in D die Tatsache nicht, dass jeder unter und über 25 Medizin studieren will...
Ich bin 39 Jahre alt und habe vor drei Jahren die Abiturprüfung gemacht. ich wolle immer schon Medizin studieren, was aber zum "normalen" Alter nicht aus mehreren Gründen nicht ging.
3 (von 5) Jahren Wartezeit und fortschreitende Lebensuhr lassen einen ins Grübeln kommen. Ich habe zwischenzeitlich eine Ausbildung im Selbststudium zur Mentaltrainerin gemacht (was mir sehr gefallen hat und mich weit gebracht hat und was ich auch künftig auf alle Fälle in meine Selbständigkeit einbauen will). Nun habe ich vor einigen Monaten gedacht, vergiß Medizin studiere lieber Soziologie, ist kürzer und bringt mehr (aber halt ganz was anderes). Dann hab ich überlegt ob ich nicht doch lieber Psychologie studieren will und im Moment tendiere ich dazu Heilpraktikerin zu machen.... Ihr braucht mir nichts sagen, in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis gelte ich auch schon als äußerst merkwürdig....
Mein Endziel ist mir allerdings klar: Ich möchte selbständig arbeiten und zwar im Bereich Coaching. Genauer gesagt, präventive Persönlichkeitsentwicklung und Stabilisierung der geistigen und körperlichen Basis mit allem was dazu gehört: Medizin, Psychologie, NLP, Anti-Aging (im Sinne von geistig und körperlich). Für diesen Beruf gibt es noch keinen Namen, man kann es auch nicht studieren. Wer hilft mir einen Namen dafür zu erfinden und ist auch daran interessiert? :-)
Dies erfordert Kenntnisse aus vielen Bereichen, das ist das Problem. Werde ich nur Ärztin kann ich nur Symptome behandeln. Werde ich nur Soziologin habe ich von Medizin keine Ahnung. Alles andere (NLP, HP) wird großläufig eh als esoterisch abgestempelt, da es leider Gottes viele Mißbraucher gibt...
Aber ich kann ja nicht alles machen oder? Medizin, Soziologie, Heilpraktik (gottseidank bin ich mit dem Mentaltrainerkurs schon durch...) Da bräucht ich ja 10 Jahre oder mehr dazu.
Nur zur Info und zum Verständnis: Die Soziologie hat auch damit zu tun und zwar in dem Sinne, daß sich der Mensch in der Gesellschaft bewegt und diese bestimmte (meistens negative) Einflüsse auf Menschen hat, was sich dann in psychischen und körperlichen Folgen ausdrückt.
Ich bräuchte also von allem ein bischen was fundiertes... Ich weiß es ist konfus und ich als NLP-Anwenderin sollte eigentlich mit Entscheidungsfindung keine Probleme haben? Jedoch braucht es sehr viel Zeit und Ruhe um das anzuwenden...
Wer es bis hierher geschafft hat dem danke ich. Vielleicht bekomme ich von euch hilfreiche Antworten, die mir weiterhelfen...
Liebe Grüße
Anita
Leseratte
12.06.2007, 07:05
Ich würde sagen, daß dir mit einem Medizinstudium auf jeden Fall alle Türen offen stehen, Sozialmedizin, Psychiatrie...da sind der Phantasie vermutlich keinerlei Grenzen gesetzt - und die entsprechenden Fortbildungen für das, was du dir vorstellst, kannst du dann ja noch machen oder erfinden.
hennessy
12.06.2007, 07:08
Berufsbezeichnung: SMC = Sozio-medizinischer Coach
Alles andere (NLP, HP) wird großläufig eh als esoterisch abgestempelt, da es leider Gottes viele Mißbraucher gibt...
NLP wird weniger wegen seines häufigen Missbrauches als vielmehr seines generell als unwissenschaftlich angesehenen Charakters verurteilt. Wie du selbst weißt, ist es in keinem Stundenplan irgendeines Studienfaches an den Universitäten vertreten. Warum wohl? Weil es sich in seiner derzeitigen Form noch nicht unter wissenschaftlichen Aspekten untersuchen und v. a. vermitteln lässt.
Was hältst du von den kritischen Äußerungen zu NLP aus den Reihen der GWUP und speziell von Dr. Christoph Bördlein? Hast du dich damit schon mal inhaltlich auseinandergesetzt? Wie stehst du dazu?
Was deine Befürchtungen zum Lebensalter angehen: Medizinstudium im fortgeschrittenen Alter (> 30) ist grundsätzlich kein Problem. Aber es ist eine bestonstarre Berufsausbildung mit anfangs nur geringer Flexibilität. Wenn es dir liegt, mache es.
Just my 2 Cents.
SidVicious
12.06.2007, 11:15
. Aber es ist eine bestonstarre Berufsausbildung mit anfangs nur geringer Flexibilität. Wenn es dir liegt, mache es.
Just my 2 Cents.
Ja würde ich so auch sagen. Vor allem die ersten 2 Jahre werden mit sicherheit keine Hilfe auf deinem Weg. Die Naturwissenschaftlichen Grundlagen haben nix mit dem zu tun, was du gerne machen willst. Ich verstehe nciht so richtig, was du machen willst, aber wenn es nur darum geht deine zukünftige Arbeit aufzuwerten mit einem Medizinstudium würd ich mirs überlegen, ob nicht vllt ein Studium an der FH (Sozialarbeit/pädagogik) oder aber Soziologie oder Psycholgie besser sind.
Medizin ist ein reines Lernfach und abslout nicht mit dem zu vergleichen, was du vorher gemacht hast.
Gruß und viel Erfolg bei allem was du machst.
SidV.
essenstudi
12.06.2007, 11:17
Hallo,
also ich kann dich gut verstehen und denke auch, dass ein Medizinstudium dir schon am ehesten die Türen für dein Vorhaben öffnen würde. (Eine Diskussion die deine Interessen *bewertet*, finde ich hier fehl am Platze).
Z.B. ist an den medizinischen Fakultäten auch die Carl und Veronica-Carstens-Stiftung aktiv und bietet im Rahmen des sog "Wilseder Forums" Medizinstudenten Aus-und Fortbildungen in Naturheilverfahren an. Dieses steht nur Medizinern offen und bietet dir letztendlich neben dem Studium und der späteren Tätigkeit jede Menge hochqualifizierte Möglichkeiten z.B. in der Homöopathie, die dir außerhalb des Studiums gar nicht offenstehen. Und das alles kostenlos.
Und ich denke, der Weg ist das Ziel. Klar, bist du schon älter und wirst nicht in 5-10 Jahren irgendwie komplett "angekommen" sein. Aber das ist doch das Spannende, oder?
Du musst letztendlich halt überlegen, wie du so mit dem Studium klarkommst. Ich kann mir vorstellen, dass du da so einige "Kröten schlucken" müssen wirst, besonders in der Vorklinik. Da geht es halt um Natur- und exakte Wissenschaften und die Haltung der meisten Lehrenden gegenüber deinen Interessen ist eher so, wie Plotin *hüstel* andeutet. :-))
Und es ist knüppelharte Arbeit. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass man soviel Lernen und Tun muss in diesem Studium, dass nebenbei kaum Zeit für die Pflege der privaten intellektuellen Interessen bleibt (kommt natürlich auf die weiteren Belastungen an .. Job, Kinder etc.).
Wenn du das packst und packen willst, dann wirst du deinen Weg schon finden und wie gesagt, es sind keine Massen, aber auch für deine Sparteninteressen findest du Gleichgesinnte im Studentenkreis.
LG
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Antworten.
@Plotin
> Was hältst du von den kritischen Äußerungen zu NLP aus den Reihen der GWUP und speziell von Dr. Christoph Bördlein? Hast du dich > damit schon mal inhaltlich auseinandergesetzt? Wie stehst du dazu?
Da habe ich noch nichts davon gehört oder gelesen. Gibts da was im Netz darüber? Ich suche einfach mal. Danke für den Hinweis
Zu NLP kann ich nur meine Einstellung sagen: Ich habe bei mir selbst gute Erfolge in der Anwendung der Techniken gemacht. Sicherlich kann man damit manipulieren, jedoch kann man dies mit allen anderen Methoden der Psychotherapie auch, denke ich. Aber darum geht es gar nicht. Warum dies nicht wissenschaftlich anerkannt ist, frage ich mich sehr wohl. Ich will es mal theatralisch ausdrücken: Bei der Anwendung tun sich die Abgründe der menschlichen Seele auf (ich habe das bei mir selber erlebt) und ich denke mal, bei wirklich psychisch Kranken kann dies keiner mehr unter Kontrolle halten und sei er noch so ein Psychologe. Hier dürfte nämlich der Scheideweg sein. Aber ich werde mir das o.g. auf alle Fälle mal durchlesen.
@essenstudi
Bin froh daß mich wenigstens einer versteht. Ich weiß schon es ist derzeit noch konfus bei mir. Aber wie ich jetzt gelesen habe, interpretiere ich, daß ein Medizinstudium auf alle Fälle das Beste und Ausbaufähigste für meine Belange wäre. Wenn es auch lange dauert, aber du hast recht, es kann als fundierte Grundlage dienen.
Ich möchte nur noch kurz erklären, was ich mir genau vorstelle: Es ist, sozusagen, eine andere Art von Medizin. Etwas das man vorbeugend anwenden kann und gar nicht erst in Situationen kommt, die dann Depression, Krebs oder sonstwas heißen. Psychische und vor allem geistige Gesundheit, körperliche Fitness und vor allen Dingen optimistische Sichtweisen und eine glückliche Lebenseinstellung. Die Medizin oder Psychologie wird halt immer dann erst tätig, wenn einer mit Herzinfarkt eingeliefert wird, oder sich mit Psychopharmaka vollstopfen soll. Es gibt nichts, daß den Menschen etwas anbietet, wie man sowas von vornherein verhindern kann. Etwas ganzheitliches und keine Brocken wie da einmal Meditation und da mal NLP und dann mal eine Verhaltenstherapie und ein paar Antibiotika.
Versteht ihr in etwa was ich meine? Mein Mann sagt zu mir, ich will das Rad neu erfinden, aber so ist es nicht. Ich meine eher, nimm von da was und von da und entwickle was Neues draus und bringe das dann den Menschen bei als Self-Gesundheitsmanagement im geistigen und körperlichen Bereich.
Lieben Dank.
Anita
Da habe ich noch nichts davon gehört oder gelesen. Gibts da was im Netz darüber? Ich suche einfach mal. Danke für den Hinweis
Das Buch "Abenteuer Kommunikation" von Wolfgang Walker habe ich mal gelesen, in welchem über die Pioniere wie Bateson, Persl, Erickson und Satir berichtet wurde. Außerdem wurde unser Betriebsrat, in dem ich in den Jahren zwischen 1992 und 1996 Mitglied war, mit diversem Informationsmaterial zu NLP versorgt, die Geschäftsleitung wollte es so. Ist aber fast allen Betriebsratmitgliedern mit der Zeit übel aufgestoßen - praktisch angewendet hat es keiner, wir haben uns damals nur theoretisch damit befasst und es eigentlich recht schnell zu den Akten gelegt. Im Netz gibt es sicherlich auch einiges Kritisches zu NLP.
Zu NLP kann ich nur meine Einstellung sagen: Ich habe bei mir selbst gute Erfolge in der Anwendung der Techniken gemacht. Sicherlich kann man damit manipulieren, jedoch kann man dies mit allen anderen Methoden der Psychotherapie auch, denke ich. Aber darum geht es gar nicht. Warum dies nicht wissenschaftlich anerkannt ist, frage ich mich sehr wohl. Ich will es mal theatralisch ausdrücken: Bei der Anwendung tun sich die Abgründe der menschlichen Seele auf (ich habe das bei mir selber erlebt) und ich denke mal, bei wirklich psychisch Kranken kann dies keiner mehr unter Kontrolle halten und sei er noch so ein Psychologe. Hier dürfte nämlich der Scheideweg sein. Aber ich werde mir das o.g. auf alle Fälle mal durchlesen.
Sehr gut argumentiert und formuliert! Eben die bisher noch wenig verifizierte Wirkung von NLP bei psychisch Kranken und Schwerstkranken navigiert NLP unweigerlich auf das Abstellgleis des Esoterischen. Vielleicht wird sich das mal ändern, aber z. Zt. überwiegen erhebliche Vorbehalte gegen diese Methode. In verschiedenen Sekten (wie z. B. Scientology) oder bei den sogenannten Motivationstrainern wird NLP dagegen krass missbraucht - aber das hast du ja bereits angedeutet.
Ich möchte nur noch kurz erklären, was ich mir genau vorstelle: Es ist, sozusagen, eine andere Art von Medizin. Etwas das man vorbeugend anwenden kann und gar nicht erst in Situationen kommt, die dann Depression, Krebs oder sonstwas heißen. Psychische und vor allem geistige Gesundheit, körperliche Fitness und vor allen Dingen optimistische Sichtweisen und eine glückliche Lebenseinstellung. Die Medizin oder Psychologie wird halt immer dann erst tätig, wenn einer mit Herzinfarkt eingeliefert wird, oder sich mit Psychopharmaka vollstopfen soll. Es gibt nichts, daß den Menschen etwas anbietet, wie man sowas von vornherein verhindern kann. Etwas ganzheitliches und keine Brocken wie da einmal Meditation und da mal NLP und dann mal eine Verhaltenstherapie und ein paar Antibiotika.
Lieben Dank.
Anita
Hallo,
meine Meinung dazu: Prinzipiell finde ich deine Geschäftsidee oder Idee, dich selbstständig zu machen ganz gut und auch interessant. Nur ein Gedankenanstoß (keine negative Abwertung oder Skepsis): Welche Arten von Patienten oder Klienten stellst du dir denn vor, dass zu dir kommen? Wenn sie -wie du sagst- vor der Depression etc. zu dir kommen können, dann geht es ihnen in dem Stadium ja gut oder? Warum sollten sie dann Hilfe suchen? Oder sollten sie schon irgendeine Art Leidensdruck spüren? ...wie gesagt, nur so ein Gedankenanstoß.
Hmm, was auf jeden Fall überlegt sein will: Eine Medizinerausbildung wäre quasi die Grundlage für das was Du eigentlich willst, ja? Also Deine Therapiemethoden, mit denen Du eher abseits der Schulmedizin arbeiten möchtest, sind die eigentliche Berufung, und dazu braucht es nun einen Beruf als Basis?
Fachärztin für Psychosomatische Medizin oder Psychiatrie/Psychotherapie wären sicherlich erste Wahl, wenn es denn Medizin sein soll.
Allerdings, Du hast es selbst schon gemerkt, zäumst Du das Pferd natürlich ein bißchen von hinten auf. Wenn Du Dich auf ein stark naturwissenschaftliches und verschultes Studium von realistischen 7-8 Jahren und nachfolgende Facharztausbildung von mehreren Jahren halbwegs freuen oder Dich dadurch positiv herausgefordert sehen kannst, ist es ein gangbarer Weg.
Als reine Pflichtmaßnahme a la "eigentlich will ich was anderes" wird es allerdings sehr sehr schwer werden.
Eine Alternative wären kürzere Ausbildungen die zu einer späteren Therapeutenausbildung berechtigen.
Für Körperarbeit und eine solide Grundlage im Bereich der körperlichen Funktionsweisen wäre sicherlich Physio- oder Ergotherapeutin sehr empfehlenswert.
horsedoc
13.06.2007, 19:58
Hallo Anita!
Mein Tipp wäre in jedem Fall Medizin zu studieren, damit hast du später bei deinen Kunden /Patienten einen ganz anderen Stand als als Heilpraktikerin o.ä. Hab da selber Erfahrung mit, allerdings hab ich erst studiert (VetMed), und dann eine "esoterische" Weiterbildung gemacht (Osteopathie für Pferde) und kann jetzt Patienten ganzheitlich behandeln. Um die Reiter mitbehandeln zu können hab ich mich fürs Zweitstudium Humanmedizin beworben, bin also auch nicht mehr taufrisch ;-)
Meine Kunden legen jedenfalls Wert darauf, dass ich Tierärztin bin und nicht "nur" Heilpraktikerein, Homöopathin,... deshalb geh studieren :-meinung
Viel Erfolg!
Hallo,
vielen Dank für eure Antworten. Es ist ja so, daß ich schon immer Medizin studieren wollte, deshalb auch so spät erst noch das Abitur. Werde aber noch zwei Jahre warten müssen. Drum habe ich mir gedacht: Ich mache jetzt den Heilpraktiker und warte dann ganz ruhig auf den 'Studienplatz und wenn ich dann anfange, kann ich es vielleicht schneller durchziehen da ich ja dann schon eine Menge weiß, oder? 'Denn die auf der HP-Schule sagten mir, zur amtsärztlichen Prüfung müsse ich genausoviel wissen wie ein Arzt, aber halt nicht so detailliert und tiefgehend.
Anschließend dann (mit 41 - 42 Jahren *ürks*) studier ich dann Medizin und hole mir damit die wissenschaftliche Fundierung. Was meint ihr zu dieser Reihenfolge? Besser als untätig zu warten.
Liebe Grüße
Anita
Naja, die HP-Ausbildung dauert 3 Jahre, das Medizinstudium 6 Jahre. Selbst wenn man mit Sicherheit eine Menge überflüssiger Dinge im Studium lernt, die die Zeit mehr oder weniger künstlich hochhalten, dürfte allein dadurch doch schon ein erheblicher Unterschied in der Menge des geforderten Wissens bestehen. Zudem kommt es ja auch nicht auf die Quantität sondern die Inhalte an. Ich spreche HP bestimmt nicht pauschal jegliches Wissen oder Können ab, vieles mögen sie wenn nicht vielleicht unbedingt besser, so doch anders erfolgreich behandeln können als die Schulmedizin, aber die Schwerpunkte bei dem, was gelehrt wird, sind doch gänzlich anders verteilt als im Studium, sonst gäbe es ja auch kaum diese Ausbildung. Von daher denke ich, dass bei ensprechendem Interesse für diese Richtung bestimmt die HP-Ausbildung eine gute Ergänzung zum späteren Medizinstudium sein kann, dass man jedoch nicht unbedingt davon ausgehen sollte, dass man dadurch besonders viele Vorteile im Studium hat, da das Curriculum doch ein völlig anderes ist
(das sage ich, ohne tatsächlich die Lehrpläne der HP-Schulen zu kennen, nur aus der Erfahrung mit HP und derem Methoden/Wissen heraus)
Hallo,
Drum habe ich mir gedacht: Ich mache jetzt den Heilpraktiker und warte dann ganz ruhig auf den 'Studienplatz und wenn ich dann anfange, kann ich es vielleicht schneller durchziehen da ich ja dann schon eine Menge weiß, oder? '
Hallo Anita,
nein, das geht leider nicht. Das Medizinstudium dauert immer mindestens 12,5 Semester, egal wieviel Du an Vorerfahrung mitbringst. Von daher ist es keine Zeitersparnis, wenn Du erst Heilpraktikerin wirst. Es sei denn, Du bist der Meinung, dass Du es sonst nie in Regelstudienzeit schaffen würdest.
LG,
Ally
jabba666
16.06.2007, 11:19
geh doch in richtung der plastischen psychatrie,da spielt auch dein alter keine rolle.hast auf jedenfall wenig konkurrenz.wenn ich das hier so lese kann man scheints mit jedem quatsch geld verdienen,hauptsache der name klingt cool und hat ne lässige abkürzung! ;-)
ich denke mal, bei der HP-Ausbildung wird nicht so sehr auf die chemischen und biochemischen Dinge eingegangen, deshalb der Zeitunterschied bei der Ausbildung. Aber anatomische Dinge muss auch der HP wissen. Und er muss diagnostizieren können, d.h Anamnese und Untersuchung. Das dürfte beim Arzt nicht viel anders sein.
Der Unterschied kommt dann erst in der Behandlung. Der Arzt verschreibt chemische Medikamente, also muss er auch wissen wie das wirkt, Nebenwirkungen usw, daher braucht der Arzt das ganze chemische Wissen. Der HP gibt Naturheilmittel, die (nehme ich mal an) im Körper zwar helfen können, aber nicht viel schaden können.
Also meine ich der Unterschied liegt in der Behandlungsform. Ich meinte bei mir ja auch nicht Zeitersparnis im Sinne von weniger Semestern sonder eher Lernersparnis, z.B. Anatomie etc. An den 12,5 Semestern komme ich nicht drumherum aber das ist ja auch nicht das Problem.
Liebe Grüße
Anita
Feuerblick
16.06.2007, 12:40
Der HP gibt Naturheilmittel, die (nehme ich mal an) im Körper zwar helfen können, aber nicht viel schaden können.
Eine weit verbreitete, leider aber nicht ganz richtige Annahme, für die du unter HP durchaus gesteinigt werden dürftest... Nichts, was wirken soll, kann ohne Nebenwirkungen sein. Ist es das doch, darf man getrost die Wirksamkeit anzweifeln... :-))
Also, wenn ICH dieses Ziel hätte, würde ich das realistischer angehen.
Heilpraktiker ist ja auch schon wieder sowas...
Wenn Du Wert auf richtige Grundlagen legst, dann mach wirklich lieber erstmal Physiotherapeutin oder Ergotherapeutin. Darauf kannst Du auch schon vieles aufbauen und hast schon mal einen etwas handfesteren Beruf aus dem Metier.
Wenn es dann immer noch Med sein soll, viel Spaß.
EDIT: verzeih mir das offene Wort, aber für mich klingt es einfach so als wenn Du eigentlich ganz was anderes willst als ärztlich praktizieren. Du suchst Dir zB HP als Übergangslösung aus statt Pflege, usw usf. Ist auch alles fein, wenn es denn das ist was Du machen willst, aber mach Dir realistisch klar, daß ein Medizinstudium kein Spaziergang ist und durch ein hohes Einstiegsalter, die Finanzierungsfrage usw nicht leichter wird. Und nur um in "verkehrter" Reihenfolge eine Grundlage nachzuholen, sind 7-8 Jahre auf dieser Basis schon ein hartes Unterfangen.
Du wirst evt doch einen Kompromiss eingehen müssen. Und da rate ich Dir dringend zu was konventionellerem als HP, speziell mit Hinblick auf die Notwendigkeit, irgendwo auch noch die Brötchen verdienen zu müssen bevor sich eine evt. Selbständigkeit trägt.
Wenn Du von anderer Seite abgesichert/versorgt bist und alle Zeit der Welt hast, mag das anders aussehen...
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