PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : TV-Kanzler-Duell



Seiten : 1 2 3 [4] 5

airmaria
08.09.2002, 23:49
... und was sacht Schröder?!

Wir haben soundsoviel % mehr Kohle hier- und dareingesteckt und außerdem top gearbeitet... na dann!

Wie er dann noch versucht hat, Frauenstimmen einzufangen war ja nur noch peinlich!

Das Schlußwort aber war das größte: die Flut wirds schon richten!


Für alles was man nu anstellen will, sei es Umweltschutz, Arbeitsplätze, Gesundheitswesen, Renten... brauchts Knete!
Wo kommt die her? Richtig - aus der Wirtaschaft!
Und ob uns da eine Rotgrüne Regierung, womöglich mit PDS im Schlepptau, weiterhilft scheint mir doch sehr fraglich zu sein!

"Mary" airmaria

Lava
09.09.2002, 07:46
Ich habs mir diesmal ganz und gar verkniffen, mir dieses Theater anzusehen. Nur ab und zu mal reingeschlatet in den Werbepausen. Als Stoiber nach der großen Koalition gefragt wurde, war der erste Satz derselbe wie vor zwei Wochen (eine große Koalition ist Stillstand) und da habe ich gleich wieder weggeschaltet. Auf eine Wiederholung von neulich kann ich verzichten. (Recht hat er ja, nebenbei gesagt)

karl
09.09.2002, 10:28
Hallo!

Also dieses "verdammt" gute Duell hat mich ja richtig bewegt.
Nein mal im Ernst, was soll eigentlich der Schwachsinn, mit dem Kanzler Duell? Soweit ich mich noch erinnern kann, so wählen wir am 22. Sept. mit der Erststimme einen Direktkandidaten aus unserem Wahlkreis und mit der Zweitstimme eine Partei. Also womit wähle ich den Kanzler???
Ich weiß wer die Partei XY wählt die dann eine minderwenige große Fraktion im Bundestag istz und somit die Mehrheit hat, kann seinen Kanzlerkandidaten durchsetzten, daher indirekte Kanzlerwahl.
Absolut beschämend finde ich aber, dass es mittlerweile wohl soweit ist, dass man nicht mehr nach Kompetenz oder Parteiprogrammen wählt, sondern nach Sympathie mit Schröder oder Stoiber. Erstaunlich, wie unser konservativer Stoiber auf einmal so sozial ist und unser so sozialer Schröder auf einmal so konservativ ist.
Wer hat eigentlich den Sonderparteitag der FDP gesehen, die meiner Meinung z.Z. die inovativste Partei ist, ist meine persönliche Meinung?
Wurde Guido anfangs belächelt mit seinen Guido-Mobil, so veranstalteten doch letzendlich alle Parteien diesen Werbefeldzug. Sogar die Grünen, schade nur dass sie keine Solaranlagen auf ihrem Bus hatten wie die FDP es hatte.
Nun ja ich hoffe dass die FDP ihre 7 wichtigen Punkte durchsetzen werden, unter welchen Kanzler auch immer, da die Auswahl diesmal nun wirklich absolut bescheiden ist. (Rote verfaulte Tomate oder eine verdorbene Weißwurst.)
Also viel Erfolg am 22. und bitte nur jeder ein Kreuz pro Spalte, wobei uns es schon schwer fällt die Auswahl zu treffen, nachdem wir darauf getrimmt wurden entweder a b c d oder e anzukreuzen.
Gruß :-peng

Alles wird gut
09.09.2002, 13:49
Hi folks!

Also ich sehe die Amerikanisierung der Politik ja auch äußerst kritisch aber es ist schon ein Erfolg, dass 15 Mio. Menschen sich ein politisches Gespräch ansehen.

Zum Inhaltlichen:
Stoiber hätte von einem Telefonjoker schon profitiert, das hätte vielleicht mal eine anderes Antwortschema von ihm ergeben. Bei fast jeder Frage bei beiden Duellen hat dieser Weißwurstlutscher (zugegeben polemisch aber ich find das Wort so toll :-)) ) immer alles auf die Arbeitslosigkeit gelenkt. Das wurde ihm auch noch hoch angerechnet (er habe die Diskussion zu lenken versucht)!? Ich fand das war ein Zeichen, dass dieser Mensch gar kein anderes (Wahl-) Programm hat, schon ein wenig arm...
Psychologisch würde ich das als Rigidität bzw. Perseveration bezeichnen!
Außerdem hat er, ganz im Stile der CSU, die Regierung angegriffen, wo es ging aber keine konkreten eigenen Ideen oder Lösungvorschläge angegeben. Das Einzige, was man gestern bei ihm raushören konnte war, dass er Arbeitsplätze schafft, indem er alle "verdächtigen" Ausländer ausweisen will (immerhin 4000). Oder er schickt alle Arbeitslosen in den Krieg gegen den Irak und dann löst sich das Problem von alleine. :-???
Auf Kritik bezogen auf den Zuwachs der Arbeitslosen in Bayern hat er meiner Meinung nach äußerst unreif reagiert...
Rhetorisch war er weitaus besser, als ich erwartet habe, allerdings, das hat ein Kommentator nach dem ersten Duell treffend formuliert, ging es nicht darum zu zeigen, dass Stoibi ganze, zusammenhängende Sätze sprechen kann...!
Das er bei spontanen Interviews von seinen Beratern abgewürgt wird finde ich jedenfalls noch bedenklicher, als seine jackassreife Vorstellung bei Erklimmung eines Podiums- ist schön auf die Schnauze gefallen (immerhin besser als vom Sofa... ;-) ).

Gut, inhaltlich hat sich Schröder auch zurückgehalten, aber so ist das nunmal im Wahlkampf. Wenigstens hat er gelegentlich mal eine eindeutige Aussage gemacht...
Und eine Amerika-kritische Haltung empfinde ich eher als begrüssenswerte Entwicklung in der deutschen Politik. :-top

Schade war, dass Westerwelle nicht zu Wort beim Kanzlerduell gekommen ist! Ich mag die FDP zwar auch nicht aber eine Beteiligung wäre nur fair gewesen.

Froschkönig
09.09.2002, 18:28
Original geschrieben von Alles wird gut
Hi folks!

Also ich sehe die Amerikanisierung der Politik ja auch äußerst kritisch aber es ist schon ein Erfolg, dass 15 Mio. Menschen sich ein politisches Gespräch ansehen.

Zum Inhaltlichen:
....
Außerdem hat er, ganz im Stile der CSU, die Regierung angegriffen, wo es ging aber keine konkreten eigenen Ideen oder Lösungvorschläge angegeben. Das Einzige, was man gestern bei ihm raushören konnte war, dass er Arbeitsplätze schafft, indem er alle "verdächtigen" Ausländer ausweisen will (immerhin 4000). Oder er schickt alle Arbeitslosen in den Krieg gegen den Irak und dann löst sich das Problem von alleine. :-???
Auf Kritik bezogen auf den Zuwachs der Arbeitslosen in Bayern hat er meiner Meinung nach äußerst unreif reagiert...
Rhetorisch war er weitaus besser, als ich erwartet habe, allerdings, das hat ein Kommentator nach dem ersten Duell treffend formuliert, ging es nicht darum zu zeigen, dass Stoibi ganze, zusammenhängende Sätze sprechen kann...!
Das er bei spontanen Interviews von seinen Beratern abgewürgt wird finde ich jedenfalls noch bedenklicher, als seine jackassreife Vorstellung bei Erklimmung eines Podiums- ist schön auf die Schnauze gefallen (immerhin besser als vom Sofa... ;-) ).

Gut, inhaltlich hat sich Schröder auch zurückgehalten, aber so ist das nunmal im Wahlkampf. Wenigstens hat er gelegentlich mal eine eindeutige Aussage gemacht...
Und eine Amerika-kritische Haltung empfinde ich eher als begrüssenswerte Entwicklung in der deutschen Politik. :-top

Schade war, dass Westerwelle nicht zu Wort beim Kanzlerduell gekommen ist! Ich mag die FDP zwar auch nicht aber eine Beteiligung wäre nur fair gewesen.

Schade... daß die Wahl schon in zwei Wochen ist, worüber redet man bloß DANACH ??
Zur amerikanisierung der Politik : Ist doch erstaunlich, was sich in den letzten vier Jahren getan hat. Ein Kanzler Kohl (völlig egal, was man von ihm hält) war in 16 und mehr Jahren zusammengerechnet in 4 Tlak- oder was auch immer Shows.
Jetzt haben wir ein Kanzlerkandidaten TV-Duell. HURRA ! Darauf hat der mündige Bürger schon immer gewartet. Wir wählen ja jetzt nach Sympathie...nicht nach qualifikation oder Parteiprogramm oder vielleicht nach einem flauen Gefühl inb der Magengrube...NEINNEINNEIN...nach SYMPATHIE mit einem Kanzlerkandidaten...es ist ja auch viel wichtiger, ob ich geneigt wäre, meinen Kanzler zum Geburtstag einzuladen, als daß er was drauf hat.
Und ganz richtig von meinem Vorschreiber bemerkt : Wo muß ich denn nun das Stoiber/Schröder Kreuz machen. Richtig :So ein Feld gibt es auf meinem Wahlzettel überhaupt nicht !
Ich hab das Duell gestern nur zu sehr kleinen Teilen Mitverfolgt...irgendwie ging es da immer um Arbeitslosigkeit...

Schröder : Sie Herr Stoiber haben ja in Bayern die am schnellsten wachsende Arbeitslosenzahl.
Stoiber : WirÄhWirÄh haben nicht die MEISTEN Arbeitslosen....
Schröder : Das habe ich nicht gesagt, sie müssen besser zuhören...


Soweit richtig !

Aber : In welchem Bundesland sitzen die meisten Weltweit operierenden Großbetriebe ?
Bingo ! : BAYERN

Wo aber großbetriebe sind, die auf Grund von Kunjunkturflauten ausstellen, da geht es immer gleich um zigtausen arbeitsplätze, kein wunder also, daß das in Bayern SCHNELL nach oben geht.

Dafür gibt es zwei mögliche Gründe :
1. Vier Jahre Rot-Grün (Was ein Kanzler schröder nie zugeben würde) oder
2. Die Weltweiten nachwehen nach dem 11.September 2001
(Wofür dann ein Kanzler Schröder aber schlecht einen Landes-Ministerpräsidenten verantwortlich machen könnte)

Also, wohin führt uns so ein TV-Duell ? Zu aussagen, Gegenaussagen, um sich werfen mit fakten und statistiken, von denen der Normalbürger nichts weiß, oder sie zumindest nicht auf ihre richtigkeit überprüfen kann....

Ich sage nur, geht in Euch und findet gute, vernünftige und vor allem zutreffende Gründe für das Kreuz, das ihr in 2 Wochen machen dürft, denn die nächsten 4 Jahre haben wir dann nämlich nix mehr zu melden

:-meinung

LPB
10.09.2002, 17:00
Am schlimmsten find ich immer den Gang ins Rührliche. Schröders perönlicher Werdegang hat doch nichts mit dem maroden Schulsystem zu tun. Außerdem kann heute doch jeder das Abitur machen und insofern war auch dies eine Masche, um Stimmen zu fangen. Es gab ja einige Leute, die tagsdarauf genau aus diesem Grund Schröder die höhere Kompetenz in der Bildungspolitik zugesprochen haben. Aber am schärfsten war ja wieder der Womanizer. Nicht nur, daß er sich jetzt mit Doris auf den Wahlplakaten ablichten läßt, die da meiner Meinung nach nichts verloren hat. Vor allem beteuert sie ja, und auch der Kanzler, sie würde sich aus der öffentlichen Debatte raushalten.

Froschkönig
10.09.2002, 17:15
Ehefrau nummer viel zu viel hält sich aus der Politik RAUS ? BRÜLL !!!!
Dir Frau ist Polit-Journalisitn !!!! Hat das schon jemand ihrem Mann gesagt ??? DOPPELBRÜLL :-) :-) :-)

Um noch mal auf die viel früher erwähnte amerikanisierung des Wahlkampfes zu kommen : Sie ist noch nicht bis zu ihrem Ende fortgeschritten, denn welcher US-Präsident war bitteschon zu seiner Amtszeit 3 oder 4 mal verheiratet ????

frerehugi
10.09.2002, 23:33
Original geschrieben von LPB
. Aber am schärfsten war ja wieder der Womanizer.


Ich bitte Dich; das tun sie doch alle! Schröder bei den Muttis...Stoiber bei den Omis und Guido bei den Schwiegermamas! :-)) vlg frerehugi

airmaria
10.09.2002, 23:51
...aber nicht sooo peinlich wie der Schröder (siehe irgendwo weiter oben schon in meinem früheren Posting)

Außerdem sollten wir mal wirklich ernsthaft über Bildung nachdenken und SPD(+grün evtl)-regierte Länder mit CDU(+fdp)-regierten Ländern vergleichen - es wird vielleicht ein Lämpchen leuchten.
Hier wurde bei der gesamten Debatte überhaupt der einzige Pluspunkt vergeben, und der ging nunmal an Stoiber: als er den Schröder für seine miese Bildungspolitik auch mit stichhaltigen Argumenten (Verweigerung des Vergleichs untereinander...) voll versenkt hat... leider habe die blöden Kommentatoren das dann zu schnell wieder abgewürgt!

Was sacht Schröder: wir müssen 1., 2., 3. blablabla ... hätte er doch alles machen können, hatte ja vier Jahre Zeit! Oh sorry, habe vergessen: er mußt sich auf seine ruhige Hand konzentrieren! *g*

"Mary"

airmaria
10.09.2002, 23:55
aahhh sorry, nochwas:

hat irgendeiner den "Kommentar" heute im Ersten zu den Irak-Aussagen von Schröder und Struck gesehen?

Hab mich fast weggerollt, so fett hat der die angezählt, das hatte was!

"Mary"

luckyblue
11.09.2002, 01:33
[QUOTE]Original geschrieben von airmaria
(Verweigerung des Vergleichs untereinander...)

Immerhin will Edith "Bafög" Buhlmann das Schulsystem zentralisieren - ein Schritt, der Vergleichsmöglichkeiten schafft. Und wer stellt sich dagegen? Bayern und Baden-Württemberg.

Außerdem halte ich den parteipolitischen Einfluss auf das Bildungsniveau von Schülern oder Uni-Absolventen für eher geringfügig, da diese Kalamität eher irgendwelchen Lehrer-Pflaumen zuzumünzen ist. Dass Schuldirektoren ein Parteibuch in der Brusttasche tragen, kommt vor (öfter sogar), kann an der Motivation pubertärer Pennäler aber auch nichts ändern. Im Gegenteil.

Kohls Konzept in Sachen Bildungspolitik war die Kontinuität, d. h. mit dem Bafög ist es kontinuierlich in den Keller gegangen, so dass 1998 der Pegelstand von 197x wieder erreicht wurde. Die Schröder-Regierung hat zumindest den Reformstau gebrochen; und wenn die Bafög-Reform und dergleichen auch noch keine Chancengleichheit garantiert, so stimmt zumindest die Richtung.

airmaria
11.09.2002, 01:43
is natürlich auch nich schlecht: bafög hoch und studiengebühren noch höher *g*

"Mary"

luckyblue
11.09.2002, 02:21
was heißt denn "noch höher"? Erst einmal gibt es keine Studiengebühren, und das bleibt auch so mit Schröder. Dass Rückmeldegebühren, Sozialbeitrag etc. steigen, hat mit der Regierung wenig zu tun, weil höchstens LÄndersache, und wenn irgendwelche Langzeitstudis empirischer Soziologie mal zur Kasse gebeten werden, finde ich das okay. Dann müssen sie halt mal auf ein neues Paar Jesus-Latschen verzichten. Oder auf den Friseurtermin - aber den würden sie ja eh nicht frequentieren. :-))

Wenn irgendein Hinterwäldler in NRW Studiengebühren einführen will, um seinen Haushalt zu sanieren, ist das natürlich eine Sauerei. Aber das wird sich vermeiden lassen. Auch mit Schröder.

Froschkönig
11.09.2002, 02:31
Original geschrieben von airmaria
[B... leider habe die blöden Kommentatoren das dann zu schnell wieder abgewürgt!

! Oh sorry, habe vergessen: er mußt sich auf seine ruhige Hand konzentrieren! *g*

[/B]

Das ist noch einer der Punkte, warum mir diese TV-Kanzlergeschichte stinkt, habe immer das Gefühl, die persönliche Politische Ausrichtung der Medien, bzw..der Moderatoren beeinflußt die Sache immer etwas unschön....

Und nach einer durchzechten Nacht muß ich mich auch Konzentrieren, damit meine Hand ruhig bleibt, aber dehalb bin ICH ja auch NICHT Bundeskanzler geworden :-D

Alles wird gut
11.09.2002, 04:49
Original geschrieben von airmaria
[B
Hier wurde bei der gesamten Debatte überhaupt der einzige Pluspunkt vergeben, und der ging nunmal an Stoiber: als er den Schröder für seine miese Bildungspolitik auch mit stichhaltigen Argumenten (Verweigerung des Vergleichs untereinander...) voll versenkt hat... leider habe die blöden Kommentatoren das dann zu schnell wieder abgewürgt!

[/B]

Bildungspolitik ist auch, wenn im Wahlkampf das immer gerne mal von der CDU/CSU angesprochen wird, immer noch Landes- und nicht Bundespolitik!
Das mag zwar an sich falsch sein, ist aber somit nicht Schröders Schuld!
Die bayrische Schulpolitik ist trotz guter "Testergebnisse" auch nicht der Weisheit letzter Schluss...

frerehugi
11.09.2002, 09:41
:-dafür

So siehts aus! Nebenbei hat Bayern die geringste Abiturienten- und die höchste Sitzenbleiberquote. Das "Friß-oder-stirb"-Prinzip funktioniert anner Uni, aber nicht an normalen Schulen. A propos Uni...in Bayern oder Baden Abitur gemacht zu haben garantiert für gar nix. Unser Semester ist hübsch bunt gemischt; da haben die Sachsen und Bayern genau die selben Probleme, wie der Rest auch! Also...lasst den Schulen die Freiheit, ihre Schwerpunkte selbst zu legen und fordert Ganztagsschulen (das Problem sind nämlich weder die Lehrer, noch die mangelnde Vergleichbarkeit, sondern einfach zu wenig Unterricht!) vlg frerehugi (Niedersachse, der morgen mündliches hat *ahhhhhh*) :-))

airmaria
11.09.2002, 11:01
Original geschrieben von frerehugi
:-dafür

So siehts aus! Nebenbei hat Bayern die geringste Abiturienten- und die höchste Sitzenbleiberquote. Das "Friß-oder-stirb"-Prinzip funktioniert anner Uni, aber nicht an normalen Schulen.


Hä? Vielleicht ist es ja nicht richtig, jedem das Abi in die Tasche zu stecken?!
Und wenn man mal den Bayern nicht ein durchweg niedrigeres Intelligenznivieau zusprechen will (obwohl manche dies sicher gerne tun würden), ist dies ein weiteres Indiz für zumindest höhere Anforderungen im bayrischen Bildungssystem. Das ganze hat dann zu nachweislich besseren Ergebnissen bei Pisa geführt!

... das sieht nach Eigentor aus ferehugi :-))

Und sorry - nix gegen Deine persönliche Evaluation an Deiner Uni - interessant wäre doch zu sehen, wieviele bayrische Abiturienten ein Studium im Vergleich zu NRW-Abiturienten abbrechen, vielleicht geht da die nächste Lampe an. *g*

Eure "Mary" airmaria


PS: Nicht das hier einer auf dumme Gedanken kommt: ich bin nicht aus Bayern! Ich habe mein Abi in NRW gemacht - was vielleicht meine miese Rechtschreibung erklären mag! (megafettgrins)

Alles wird gut
11.09.2002, 11:36
Nach 10 Jahren Gesamtschulerfahrung kann ich nur sagen, dass mir die Integration da wichtiger war als schonungsloser Frontalunterricht. Da verzichte ich lieber auf ein paar Details in der Allgemeinbildung...
Das Problem liegt wirklich mehr bei den Lehrern, die Verbeamtung ist das Erste, was weg muss - schlechte Lehrer müssen abgesägt werden, mehr Transparenz im Bildungssystem!

Alles wird gut,
auch mit hessischem Discount-Abi :-)

frerehugi
11.09.2002, 13:43
@airmaria

Ich hab so eine Studie noch nicht gesehen. Auf jeden Fall keine, die beweist, dass durchschnittlich mehr Bayern (in % der Landesbevölkerung) erfolgreich ein Studium beenden, als NRWler oder Niedersachsen. Ausserdem...Abi heisst für mich nur, dass man 13 Jahre lang jeden morgen zur Schule getiegert ist; ansonsten GAR NIX! A propos Pisa: die eizige, wirklich aussagekräftige Studie müsste doch nicht unter Schülern, sondern bei den 20-, 30-, 40-, 50-, und 60-jährigen gemacht werden; denn da zeigt sich doch , was der Unterricht im Endeffekt gebracht hat (und ob eine positive oder negative Entwicklung da ist). vlg frerehugi :-meinung

Heinz Wäscher
12.09.2002, 11:25
jau,wenns so ne Studie gibt,dann sagt mal Bescheid
Außerdem sollen die SCHLESWIG-HOLSTEINER ja die intelligentesten Deutschen :-)) sein,auch ohne Zentralabi und Zweitstudiengebühr :-))