Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Internistisch oder vielleicht doch muskulär?
kleinerMedicus21
20.06.2007, 15:56
@Zoidberg- meeep, falsch! BMI weder <18 noch >35, Hämaturie nicht während Periode gemessen, weil nix mehr mit Periode.
Ich würde also vorschlagen- wenn du nichts wirklich konstruktives beizutragen hast- einfach nix zu sagen ;-), nur so als Tipp, soll kein persönlicher Angriff sein. :-))
Lifendhil
20.06.2007, 16:13
Das klingt ja übel..... denke aber auch,dass manchmal ein wenig vorschnell auf die Psyche zurückgegriffen wird.
@lifendhil: Ja, hab sowas auch mal gelesen,dass bei M.Meulengracht das Bili isoliert erhöht sein soll, aber äußert sich das nicht auch im Sklerenikterus und etwas früher? Hab mal gehört, dass sich zumindest der juvenilis nur bis zum 40.Lj äußert.
Aber das mit dem Paracetamol stimmt schon, ich meine, beim MM ist ja die UDP-Glucuronyltransferase erblich bedingt vermindert/gestört und daher kann der Abbau nicht richtig erfolgen.....
Hm... Also ich habe selbst M.Meulengracht. Das Bili ist normalerweise etwa zwei bis dreifach so hoch wie der Normalwert (wobei mein Bruder auch mal zeitweise einen Bili über 5 hatte). Der Sklerenikterus ist meist sehr gering, bei mir sieht man es eigentlich nur im speziellen Licht (OP, Toiletten usw.).
Kann ja sein, dass ein erhöhter Bili-Wert schon länger bestand, aber vielleicht nur nicht gecheckt bzw. hinterfragt wurde. Viele Ärzte sagen ja sowieso ohne irgendetwas weiter zu prüfen: "Ach... Bili etwas erhöht... naja, das ist Meulengracht.. also völlig egal". Mir hat das auch kein Hausarzt oder sonst irgendjemand mitgeteilt. Spezielle Untersuchungen gab es erst, als ich darauf bestanden habe.
Ich nehme jedenfalls kein Paracetamol. Es gibt ja durchaus Alternativen!
Linda.1001
20.06.2007, 16:19
Das Ding ist,dass normalerweise bei Gallensteinen noch andere Laborwerte erhöht sein müssen, denke da zB an die gamma-GT und die AP bzw die Transaminasen, je nach Grad und Dauer der Cholestase.
Gut ist Parcetamol für die Leber auf keinen Fall.....in zu hohen Dosen kann das ja auch zu akutem Leberversagen führen (allerdings dann schon eher vorsätzlich), aber es ist ja auch keine Dauermedikation.
Wäre da nicht eher Katadolon angebracht? Hilft gut! Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Nicht falsch verstehen, ich hab natürlich nicht diese Symptomatik.
Wäre da nicht eher Katadolon angebracht? Hilft gut! ...
Oder THC? Hilft bestimmt noch besser. :-))
Linda.1001
20.06.2007, 16:27
Oder THC? Hilft bestimmt noch besser. :-))
Hahaha! Nee, Kata gegen Rückenschmerzen u. HWS-Syndrom und nichts weiter....
aber Auto fahren kann man danach nicht mehr und man wird total lustig...
[....]
Gut ist Parcetamol für die Leber auf keinen Fall..... Wäre da nicht eher Katadolon angebracht? Hilft gut! Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen..... ;-)
Leberschäden durch Analgetikum Flupirtin (KATADOLON
u.a.): [.....]
Dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
liegen 42 Verdachtsberichte zu Leber- und Gallestörungen
vor, darunter 26 mit Anstieg der Leberenzyme und 11 weitere
zu Hepatitis (BfArM: Schreiben vom 25. Feb. 2000). Das
zentral wirkende Mittel kam 1984 ohne hinreichende Belege
einer analgetischen Wirkung zur kurzfristigen Schmerztherapie
auf den Markt. Wegen Verdachts auf Lebertoxizität war
die Anwendung ursprünglich auf acht Tage begrenzt, wurde
jedoch 1989 bis auf vier Wochen ausgedehnt, wobei ab der
zweiten Woche die Transaminasen zu kontrollieren sind.
Dennoch wird Flupirtin neuerdings zur Langzeitbehandlung
chronischer Schmerzen wie „chronisch muskuloskelettale
Schmerzen“ oder „Neuropathie“ angepriesen (Ärzte Ztg. vom
14./15. Jan. 2000). Das zentral dämpfende Mittel ist, soweit
wir sehen, nur in Deutschland und Italien zugelassen und im
Vergleich zu Standardanalgetika hinsichtlich Nutzen und Risiken
unzureichend dokumentiert, –Red.a r z n e i - t e l e g r a m m 2000; Jg. 31, Nr. 3
http://www.arznei-telegramm.de/register/0003030.pdf
Zoidberg
20.06.2007, 18:18
wenn du nichts wirklich konstruktives beizutragen hast- einfach nix zu sagen ;-)
für mich hört sich das alles wirklich eher psychosomatisch an
Linda.1001
20.06.2007, 19:44
für mich hört sich das alles wirklich eher psychosomatisch an
Wer, ich jetzt? hmmm, na gut... :-? *schnief*
Paracetamol macht meines WIssens keinen CHRONISCHEN Leberschaden, sprich keine Zirrhose, wenn man es in normalen Dosen nimmt. Auch über Jahre.
Es kann aber in der Überdosierung ein akutes Leberversagen entstehen, dessen Mechanismus jedoch nicht bei der Langzeiteinnahme auftritt. Bei geschädigter Leber ist dieses Risiko höher, trotzdem entwickelt sich bei langfristiger Paracetamoleinnahme üblicherweise keine Leberzirrhose.
Für MM wäre es noch ganz nett zu wissen, obs denn indirektes oder direktes Bili ist.
kleinerMedicus21
20.06.2007, 21:41
direktes Bili war es soweit ich es in Erfahrung bringen konnte.
@zoidberg: ok,is deine Meinung, auch wenn uU mit den Medis n kleines bissl drastisch angegangen;-) wie gesagt,ganz ausschließen kann man das nie, aber wie gesagt interessieren mich auch einfach die differentialdiagnostischen Aspekte bevor man sich jetzt auf psychosomatik einschleift ;-)
kleinerMedicus21
29.06.2007, 09:36
Hallihallo,
also wie war das mit den Zebras?*lach*
Internistische Abklärung hat in diesem Fall zu keinem Ergebnis geführt. Allerdings brachte die Vorstellung beim Orthopäden, Spezialgebiet Rheumatologie Aufschluss: es handelt sich hier um eine Spondylose im Hals/Brustwirbelbereich, welche wohl in diesem Fall die Beschwerden auslöst.
Das Rö-Bild zeigte bereits massive degenerative Veränderungen sowie zT das fast vollständige Verschwinden zweier Bandscheiben.
Viele Grüße
kleinerMedicus 21
Flemingulus
29.06.2007, 10:39
Äh? Welche der aufgeführten Beschwerden sollen jetzt durch die degenerativen WS-Veränderungen erklärt werden?
Und Proteinurie, Hämaturie und hohes Cholesterin?
Nanana... hat sie nicht auch noch zufällig einen hohen Blutdruck?
43 jährige Patientin mit rezidivierenden Schmerzen im linken Oberbauch, seit etwa 4 Wochen auch zunehmend in die Flanke ausstrahlend.
Als weitere Symptome kommen Übelkeit sowie Schwindel und Dyspnoe bei Belastung dazu.
In der Vorgeschichte sind eine Fibromyalgie sowie eine Sterilisation (2002) bekannt.
Labor ergab eine Erhöhung des Bilirubins (kein Ikterus)
EDIT: was ich noch vergessen habe: im U-tatus fiel noch eine Mikrohämaturie sowie eine Proteinurie auf.
Sie sagt, dass sie schon seit vielen Jahren immer mal wieder eine Mikrohämaturie und eine Proteinurie hat.
Vor etwa 2 Wochen beim Hausarzt zeigte sich wie gesagt ein erhöhtes Bili und stark erhöhtes Cholesterin.
Zoidberg
29.06.2007, 11:21
ich mag Orthopäden, es ist halt einfach immer die HWS :-))
kleinerMedicus21
29.06.2007, 11:31
Tja....hab ich mich auch gefragt......aber naja, allwissend bin ich leider nicht :-P Labor wurde jetzt nochmal gemacht und da war Bili wieder o.B., die Schmerzen sollen wohl Folge der Spondylitis sein, bzw der kaputten Bandscheiben.
Der Hämato- und Proteinurie wurde keine weitere Beachtung geschenkt- fällt wohl unter: is halt so.
Blutdruck muss ich nachfragen.
SidVicious
29.06.2007, 12:12
Hallihallo,
also wie war das mit den Zebras?*lach*
Internistische Abklärung hat in diesem Fall zu keinem Ergebnis geführt. Allerdings brachte die Vorstellung beim Orthopäden, Spezialgebiet Rheumatologie Aufschluss: es handelt sich hier um eine Spondylose im Hals/Brustwirbelbereich, welche wohl in diesem Fall die Beschwerden auslöst.
Das Rö-Bild zeigte bereits massive degenerative Veränderungen sowie zT das fast vollständige Verschwinden zweier Bandscheiben.
Viele Grüße
kleinerMedicus 21
Mich würde mal der Befund des Radiologen interessieren. Auch wenn ich jetzt auf die Fresse kriege. Fibromyalgie und dazu "unklare Bauchschmerzen" die auf Degenrative Veränderung der HWS oder BWS zurückzuführen sind, ist für mich schon Hinweise auf eine evtl Psychosmatische Komponente.
Schaden kanns ja nicht mal einen Psychosomaten aufzusuchen.
Gruß
SidV.
ich mag Orthopäden, es ist halt einfach immer die HWS :-))
*grins*
und die spondylose eine der häufigsten erkrankungen.. zumindest die häufigste der hws :-))
Linda.1001
29.06.2007, 14:53
ich mag Orthopäden, es ist halt einfach immer die HWS :-))
Sind wir nicht alle ein bisschen HWS (-lastig) ? ;-)
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