Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studienende: Abschied von der Uni
Ich habe ja in Aachen studiert und die 5 Jahre dort wahnsinnig genossen. Das Studium hat bis auf kleine Ausnahmen Spaß gemacht, ich habe tolle Leute kennengelernt und Aachen ist einfach die tollste Stadt auf Erden :-)
Dort wegzugehen ist mir überhaupt nicht leicht gefallen. Ich wohne jetzt gut 80km weiter weg in Köln, auch ne tolle Stadt, keine Frage, sie kann aber nicht mal ansatzweise mit Aachen mithalten meiner Meinung nach (auch wenn das komisch klingen mag). Ich fahr relativ selten hin, obwohl das ja echt kein Ding ist, aber nachder Arbeit ist man ja doch meist zu müde. Freunde von mir sind noch dort, manchmal sieht man sich auch und das ist dann echt wie in alten Zeiten. Dennoch würde ich nicht mehr hinziehen wollen. Ich sehne mich zwar nach dieser Stadt, aber ich denke, ich sehne mich danach, wie die Zeiten damals waren, und die kann ich nicht mehr haben. Alles wäre jetzt anders und irgendwie bin ich froh, dass keiner mehr mir die tollen Erinnerungen kaputt machen kann. Lebte ich jetzt da, würde auch das schöne Alte durch evtl neue nicht so schöne Dinge verblassen, so kann mir das nicht passieren. Und es muss nun mal immer im Leben einen Schritt weiter gehen :-)
Moorhühnchen
14.07.2007, 15:06
Auch sehe den Abschied vom Uni-Leben mit einen lachenden und einem weinenden Auge.
Ich habe zum Glück / leider (?) nie in Frankfurt leben müssen, sondern bin täglich 25 km gependelt, trotzdem verbindet man mit "der Uni" ja auch die Zeit als Student... obwohl wir in Frankfurt durch den Main als natürliche Grenze zu den normalen Studenten nie etwas zu tun hatten, da wir komplett an der Uniklinik studieren!! ;-)
Ich muß sagen, daß ich direkt am Tag nach der letzten Abschlußklausur im Februar in ein sehr tiefes Loch gefallen bin (was sich zum Glück auch innerhalb weniger Stunden wieder gegeben hat) und den "schönen" Studententagen hinterhergetrauert habe.
Ich freue mich aber auch auf neue Herausforderungen - als erstes das PJ in Straßburg und in Hanau (hoffentlich). Ich würde mich auch sehr freuen, wenn ich nach dem PJ in Hanau bleiben könnte, zumindest sehe ich das jetzt noch so, wer weiß was sich im PJ daran ändert........ :-))
Um den Abschied von Frankfurt gebührend vorzubereiten, haben wir ja unseren schönen Bilder-Fred eröffnet:
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=36823
:-winky
Dennoch würde ich nicht mehr hinziehen wollen. Ich sehne mich zwar nach dieser Stadt, aber ich denke, ich sehne mich danach, wie die Zeiten damals waren, und die kann ich nicht mehr haben. Alles wäre jetzt anders und irgendwie bin ich froh, dass keiner mehr mir die tollen Erinnerungen kaputt machen kann. Lebte ich jetzt da, würde auch das schöne Alte durch evtl neue nicht so schöne Dinge verblassen, so kann mir das nicht passieren. Und es muss nun mal immer im Leben einen Schritt weiter gehen :-)
Ich kann das nur unterschreiben. Durch die Uniklinik schlendern als Student ist was anderes, als gestresster Assi dort rumzuhetzen, und die Erinnerung daran will ich mir nicht kaputt machen lassen.
Mir fällt grad auf, dass ich erstmals ganze 4 Semester an ein und derselben Uni eingeschrieben bin :-))
Tja, ob mir die Uni fehlen wird, werd ich dann nächstes Jahr merken. Ich bezweifle es, da ich richtiges Studentenleben irgendwie eher in den Städten hatte, in denen ich nicht studiert habe. Einzige Ausnahmen Aachen und Köln. Und ja, da schliess ich mich Muriel an, Aachen ist einfach toll zum Studieren und ich hab dort auch ganz tolle Leute kennengelernt. Zurückkehren wäre nicht dasselbe, aber ich fahr gern mal so hin :-)
Jetzt bin ich gespannt, wo es als nächstes hingeht :-)) Aber ich verspreche, den Job wechsel ich dann nicht so oft, harr.
Kackbratze
14.07.2007, 18:01
Heute war offizielle Verabschiedung der Studenten. Die gesamte Organisation der Feier hat mich wieder mal darin bestätigt, dass ich froh bin, auch Gö weg zu sein...
Was Saarbrücken anbelangt, so bin ich da auch froh, nicht mehr da zu sein...
Es gab damals aber die Gründung des Uni-Shops. Gleihc zu Beginn hab ich mir dort so ein Campus-T-Shirt nach dem amerikanischen Uni-Shirt-Modell und muss sagen, dieses Shirt trage ich dennoch gerne und mit gewissem Stolz.
(vielleicht nach dem Motto.....I survived....)
Hab in München studiert. Denke gern an die Zeit zurück und bin supergern in München.
Jedoch war ich sehr erleichtert, als das Studium endlich vorüber war. Irgendwann bin ich an einem Punkt angelangt, an dem es einfach gut war. Keine Pendelei mehr, keine nervigen Prüfungen, keine Kurse,...
Summa summarum war das Studium genial, etwas an das ich mich immer mit einem Lächeln im Gesicht erinnnern werde.
Nun auf zu neuen Ufern!
:-)
Was Saarbrücken anbelangt, so bin ich da auch froh, nicht mehr da zu sein...
Es gab damals aber die Gründung des Uni-Shops. Gleihc zu Beginn hab ich mir dort so ein Campus-T-Shirt nach dem amerikanischen Uni-Shirt-Modell und muss sagen, dieses Shirt trage ich dennoch gerne und mit gewissem Stolz.
Hihi, interessant. :-) Ich habe mir erst jetzt zum Ende hin so ein T-Shirt gekauft, hat aber mehr mit dem Auslandsaufenthalt zutun. Irgendwie mag ich die Vorstellung, in Strasbourg mit nem Bochum-Shirt rumzulaufen. :-D
LG,
Ally
Kackbratze
15.07.2007, 11:59
Ich hab die Shirts von Gö auch gesehen, aber meine Verbindung war einfach nicht stark genug, um das Geld locker zu machen...
Grombühlerin
16.07.2007, 14:49
ich bleibe erstmal hier in der Unistadt, einerseit finde ich das gut weil ich Umziehen hasse, andererseits fühle ich mich manchmal auch irgendwie "zuückgeblieben" weil ich immer noch hier bin.
Bleibt von euch sonst keiner in Unistadtnähe?
Also ich nicht. Hab mich mit Absicht nicht in München beworben, da ich, wenn schon nicht ins Ausland, so doch wenigstens etwas weiter weg wollte.
Eine andere Stadt erweitert den Horizont. Fände es schlimm, in jungen Jahren die ganze Zeit an ein und demselben Fleck zu sein.
So kommt man rum und blickt ein wenig über den Tellerrand.
Das ist aber ein schöner Thread. Ich hab ja nach dem Physikum die Uni gewechselt und kann sagen, dass ich nicht traurig bin, Düsseldorf verlassen zu haben. Dadurch, dass die HHU doch eine ziemliche Pendler-Uni ist, war das Zusammengehörigkeitsgefühl im Semester nicht so ausgeprägt, nach der Uni fuhr eben jeder wieder nach Köln, Niederkrüchten, Velbert, Duisburg oder Mühlheim an der Ruhr zurück. Die Liste ließe sich sicher noch weiter ergänzen. *g*
Ich muss dazu sagen, dass ich selbst auch nie in Düsseldorf gewohnt habe, sondern immer gependelt bin. Nach meinem Wechsel nach Bonn ist mir aber schnell klargeworden, dass ich das nicht für den Rest des Studiums praktizieren möchte. Dazu sind überfüllte und oft verspätete Regionalzüge einfach zu nervig, ausserdem ist es ja auch schwierig sich einfach mal mit Kommilitonen (die Freunde geworden sind), zu treffen, wenn die alle in der Unistadt wohnen. Der soziale Faktor spielt wirklich eine wichtige Rolle.
Nach Bonn bin ich gerne gezogen, weil ich die Stadt mag. Ich weiss genau, dass ich nicht nach Düsseldorf gezogen wäre.
Aber Bonn wird auch nicht für ewig sein, als nächstes steht erstmal das PJ an, zwei Tertiale möchte ich da gerne im Ausland verbringen. Und danach, mal schauen....mich ziehts z.B. nach Süddeutschland, München würde mir gut gefallen.
VG Patella
Kiki1701
16.07.2007, 20:29
Meine Unistadt vermissen? Hmm, das hält sich arg in Grenzen, da ich immer noch in Lübeck und auch immer noch in der Nähe der Uni wohne! :-))
Ein Umzug näher an meinen Arbeitsplatz (Neustadt in Holstein) wäre dahingehend unpraktisch, daß sich dadurch die Fahrstrecke für meine Frau (arbeitet in HH-Rahlstedt) verlängern würde. Außerdem ist mir Neustadt ganz einfach zu klein, und im Sommer zudem so derbe von Touris überlaufen... :-(
Höchstens ein Umzug innerhalb von HL - etwas näher an die A1 ran und in eine größere Wohnung - ist für nächstes Jahr angepeilt... :-top
Kackbratze
17.07.2007, 05:12
Wie wärs mit Moisling? :-D
Rumpelstilzchen
17.07.2007, 07:50
Ich habe in Frankfurt studiert und vermisse die Uni überhaupt nicht. Bestenfalls einige Menschen, die ich kennengelernt habe, die würde ich, so der Kontakt verlorenginge, vermissen. Aber an die Flüchtigkeit menschlicher Bindungen bin ich seit langem gewöhnt.
Mein PJ werde ich nicht an der Uniklinik machen, und wenn ich meinen Ortswunsch bekomme, noch nicht mal in Frankfurt - es wird mir nicht fehlen, vor allem auch nicht, weil ich nach fast sechs Jahren Arbeit an der Uniklinik auf dieses Haus wirklich keine Lust mehr habe.
Yersinia I.
17.07.2007, 15:39
Also ich arbeite in "meiner" alten Uniklinik (wurde erst aus dem PJ übernommen in die Chirurgie und bin dann in die Patho gewechselt) - und unterrichte nun Studenten in den gleichen Räumen, in denen ich früher selber Kurse hatte - und das ist schon irgendwie witzig. Vor allem kenne ich ganz viele von den anderen Klinikern, entweder weil es ehemalige Kommilitonen sind oder weil ich Vorlesungen/Kurse bei denen hatte, und gar nicht so übel, Leute zu kennen.
Irgendwann will ich aber auch noch was anderes sehen. Nur mal außerhalb famuliert haben reicht nicht.
Nach der Studentenzeit sehne ich mich gar nicht zurück. Produktive Arbeit ist mir viel lieber, und lernen müssen wir eh das ganze Leben lang...
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