Bettpfannenwechsler
19.07.2007, 23:15
hallo
bin gerade von einer Kollegin aus dem Zahnmedizinischen Feld gebeten worden nach einer Nadelstichverletzung Beriglobin i.m. zu injizieren.
Nachdem bei dem Patienten kein Anhalt für eine Infektion (anamnestisch oder über Hausarzt) besteht sah ich keine Indikation ein humanes gepooltes Immunglobulin zu injizieren, Hepatitis B Schutz ausreichend.
Das Immunglobulin wurde vom Hausarzt und vom D-Arzt empfohlen, jedoch scheinbar nicht gespritzt!
Ich habe es nicht gespritzt, gleiche Aussage kam vom virologischen DA des Mikrobiologischen Institutes. Bin gespannt auf eure Meinung.
Als Indikation ist im Beipackzettel zumindest nichts von Nadelstichverletzung erwähnt, ich habe diese Procedere bisher so nie gesehen, gehört, gelernt.
Die Frage ist, steht das geringe Risiko sich über eine Nadelstichverletzung zu infizieren im Verhältnis zur Gabe eines Pool - Immunglobulins von mindestens 1000 Seren?
Freu mich über Antworten, was hättet ihr gemacht?
bin gerade von einer Kollegin aus dem Zahnmedizinischen Feld gebeten worden nach einer Nadelstichverletzung Beriglobin i.m. zu injizieren.
Nachdem bei dem Patienten kein Anhalt für eine Infektion (anamnestisch oder über Hausarzt) besteht sah ich keine Indikation ein humanes gepooltes Immunglobulin zu injizieren, Hepatitis B Schutz ausreichend.
Das Immunglobulin wurde vom Hausarzt und vom D-Arzt empfohlen, jedoch scheinbar nicht gespritzt!
Ich habe es nicht gespritzt, gleiche Aussage kam vom virologischen DA des Mikrobiologischen Institutes. Bin gespannt auf eure Meinung.
Als Indikation ist im Beipackzettel zumindest nichts von Nadelstichverletzung erwähnt, ich habe diese Procedere bisher so nie gesehen, gehört, gelernt.
Die Frage ist, steht das geringe Risiko sich über eine Nadelstichverletzung zu infizieren im Verhältnis zur Gabe eines Pool - Immunglobulins von mindestens 1000 Seren?
Freu mich über Antworten, was hättet ihr gemacht?