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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hammerexamen - welches Kompendium?



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blumi
09.10.2007, 14:16
Ist vielleicht doch noch jm. mehr überzeugt vom Hammerexamen? :)

lore
09.10.2007, 19:28
ich hab das zweite stex schon lange. vor dem kauf hab ichs kurz bei lehmanns mit dem exaplan verglichen und mich, wie meistens, für das von springer entschieden. ich mag die optik gern und find mich gut drin zurecht. wenn schon ohne eigenes unterstreichen und reinschreiben (mache ich beides nicht) mehrere schriftarten und farben auftauchen irritiert mich das.
das hammerexamen war mir zu schwer. die idee mit dem auseinanderschneiden um einzelne kleine bücher herzustellen find ich großartig. mal sehen, ob ich das verwirkliche. bisher hoffe ich, eine schwarze reihe zu erben, um auch ein buch für "immer in der tasche dabei" zu haben.
bei lehmanns war die erklärung warum das buch so unhandlich ist, dass zwei oder drei bände in der herstellung deutlich teurer wären.

Miss
09.10.2007, 20:13
Also, auch wenns vor allem um die Frage nach dem Kompendium geht, ich muß noch mal loswerden,
das die neue schwarze Reihe echt ein ganz großer Mist ist :-meinung

man steckt jetzt 4 kleinere Fächer in ein Buch und wenn man das dann gelesen hat, weiß man einfach nicht genug. Das Gefühl hatte ich beim alten GK3 nicht. Natürlich kann mit so Kurzlerntexten nicht das komplette Wissen abdecken, aber das Konzept ist einfach ganz ganz schwach.

Das Innere-GK und das Fallbuch sind noch ganz gut.

Das Hammerexamen fand ich z.T. gar nicht schlecht, vor allem für die kleinen Fächer, wie HNO oder Auge bspw. Aber wie schon erwähnt, diese Einteilung ist ziemlich ungeschickt, weil man tierisch aufpassen muß, nicht irgendwas zu vergessen, wenn man nicht das ganze Buch liest, bei HNO gibts dann ein Ohrkapitel, ein 'Atemorgan'-Kapitel, die Tumoren wiederum muß man wiederum im 'Neubildungs'-Kapitel dazusuchen.

Für die großen Fächer habe ich auch das H & M -Schema bevorzugt, in Kombination mit dem Karow (obwohl ich das Pharma-Kapitel im HEx gar nicht so schlecht finde, habe da z.T. reingelesen), deswegen kann ich da über die Güte nicht viel sagen, vor allem bei Chirurgie nicht, bei Innere habe ich wenigstens Teilbereiche gelesen, z.B. Nephro, als ich Uro machte.

Also, Fazit: ich finds nicht so schlecht, und die Auflage war zu dem Zeitpunkt, als ich mir ein Kompendium anschaffte, die aktuellste.
Und gebracht hat es mir schon was, manche Sachen kann man wirklich recht zeitsparend lesen. Leider variiert die Güte der Kapitel doch sehr, vielleicht sollte man da noch ein paar mehr Autoren mit ins Boot holen, die sich dann wirklich damit auskennen (den Eindruck hat man manchmal nämlich nicht ;-) )
Hab allerdings keine Ahnung vom Exaplan :-nix

Fersenbein
11.10.2007, 23:41
Das Hammerexamen-Buch hab ich mir bei ebay gekauft, weil ich vor allem die kleinen Fächer (für die ich teilweise kein eigenes Buch habe) daraus lernen wollte. War jedoch ein großer Reinfall. Das Buch ist in drei große Abschnitte gegliedert: 1. Symptome, 2. Krankheitsbilder und 3. Weitere prüfungsrelevante Fächer (z.B. die GK 2-Fächer). Den ganzen ersten Teil (immerhin ca. 160 Seiten) kann man schon mal überspringen, es sei denn, man fährt ab auf Erläuterungen wie: "Nachtschweiß Definition: Unter Nachtschweiß versteht man ein unphysiologisch starkes Schwitzen in der Nacht." Aha! und dann kommt eine Auflistung (manchmal auch seitenweise Tabellen) aller Krankheiten, die auch nur irgendwie mit Nachtschweiß einhergehen könnten. Das bringt mir persönlich gar nichts. Mag allerdings Geschmackssache sein. Die Idee, die Krankheiten nicht mehr nach Fächern, sondern nach GK in einem Lehrbuch anzuordnen, fand ich mehr als ungeschickt. So atet das Lernen eines Faches in wildes hin und her blättern aus, wenn man nicht das ganze Buch lesen, sondern einfach z.B. Auge oder HNO lernen möchte. Ein Teil steht dann bei den Infektionskrankheiten, ein Teil bei den Neubildungen etc.
Die Fächer selbst sind zu grob abgehandelt. Wichtige Details werden nicht erwähnt oder stehen nur in einer Tabelle. Das ganze wird dann manchmal so knapp erläutert, dass der Sinn ganzer Absätze flöten geht.
Eine Ausnahme ist das Pharma-Kapitel, welches ganz ordentlich gemacht ist.
Fazit: Habe mir die Fächer Pharma, Auge, HNO, Arbeits-Rechts-Sozialmedizin, Hygiene und Urologie in dem zudem noch extrem unhandlichen Buch zusammengekratzt und das Wissen beim Kreuzen dann mit den CD Kommentaren ergänzt. Bei den großen Fächern würde ich bei Herold und Müller bleiben, davon hat man sicher mehr.

Fersenbein
11.10.2007, 23:49
Ach ja, und bei der neuen Schwarzen Reihe hatte ich teilweise das Gefühl, dass das Konzept noch nicht so ganz ausgereift ist. Da wird einfach viel zu wenig Inhalt abgedeckt, wie Miss schon gesagt hat.