Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Keine Studienbeiträge ab IQ 130
little_lunatic
25.08.2007, 19:45
naja... intelligenz allein macht auch nicht gluecklic. "sich federn in den arsch zu stecken macht einen noch lange nicht zum huhn" ;-)
aber ist doch cool wenn hochbegabte unabhaengig ob mami oder papi geld haben gefoerdert werden. aber generell faend ichs besser wenn man ueberhaupt keine gebuehren zahlen muesste.
Stagger Lee
25.08.2007, 19:58
Da könnte man auch gleich Leute, die über zwei Meter groß sind von den Gebühren befreien, oder besonders hübsche/hässliche Menschen... Wir führen ja seit Jahren die Diskussion über Eliteuniversitäten, in der immer wieder das Ideal eines deutschen Harvards proklamiert wird. Nun haben Soziologen die Zulassungspraktiken unserer Vorbilder Harvard, Yale und Princeton untersucht, und dabei festgestellt, dass das, worüber du nur scherzt, dort seit etlichen Jahrzehnten Praxis ist: Gutaussehende, sportliche und charismatische Bewerber werden systematisch intelligenteren und akademisch leistungsfähigeren Bewerben vorgezogen, sofern letztere schüchtern oder häßlich sind. Nachlesen kann man das alles beispielsweise hier (http://www.newyorker.com/archive/2005/10/10/051010crat_atlarge).
Das mag jetzt alles sehr weit weg erscheinen, aber gerade in der Medizin haben wir mit dem AdH ein Zulassungssystem, das nicht allein auf Noten oder standardisierten Tests beruht. Wer wollte seine Hand dafür ins Feuer legen, dass dort nicht, wenn auch unbewußt, in oberflächlichen Auswahlgesprächen manchmal der charismatischere dem klügeren Bewerber vorgezogen wird?
na gut. aber hochbegabte sind ja eigentlich die, die es in unserer gesellschaft am leichtesten haben. schließlich korreliert alles von der lebensspanne(zwar nur leicht) über die noten im studium bis zum einkommen und zum berufsprestige positiv mit dem iq. mir macht das irgendwie sorgen, wenn der staat den leuten, die am ende sowieso ganz oben in der hackordnung stehen noch extra fördergelder gibt. imho sollten die studenten von den gebühren ausgenommen werden, die sozial bedürftig sind und nicht die, von denen sich die uni am meisten prestige erwartet.
was muss man bei so nem mensa test denn machen .... bauklötzen ins richtige loch schieben? ... in sachen in löcher schieben bin ich großartig ... ich krieg sie zwar nicht mehr raus, aber das gehört ja nicht zur aufgabe ... reinpassen tut es immer :-angel
*prust* wie jetzt, bitte...
Linda.1001
25.08.2007, 20:20
was muss man bei so nem mensa test denn machen .... bauklötzen ins richtige loch schieben? ... in sachen in löcher schieben bin ich großartig ... ich krieg sie zwar nicht mehr raus, aber das gehört ja nicht zur aufgabe ... reinpassen tut es immer :-angel
lol, das nenne ich mal zweideutig auf eine platte Art und Weise
P.S. nichts für ungut.
Stagger Lee
25.08.2007, 20:31
imho sollten die studenten von den gebühren ausgenommen werden, die sozial bedürftig sind und nicht die, von denen sich die uni am meisten prestige erwartet. Ich glaube, da offenbart sich die Geisteshaltung der Gebührenbefürworter. Würde man Bedürftigen die Gebühren erlassen, weil Gebühren diese vom Studium abhalten, so würde man implizit eingestehen, dass Studiengebühren eben ein Studienhindernis sind. Aber es kann halt nicht sein, was nicht sein darf. Um dem Volk einzubläuen, dass Studiengebühren gefälligst nicht als Studienhindernis aufzufassen sind, muß die Zahlung von allen erzwungen werden, selbst von den Bedürftigen.
Als Feigenblatt dienen dann solche Aktionen wie diese IQ-130-Geschichte: Da eine sehr kleine Schnittmenge zwischen der Menge der Bedürftigen und der (von vornherein kleinen) Menge der Hochbegabten existiert, kann man darauf verweisen, das Bedürftige selbstverständlich "gefördert" (eigentlich: nicht wie die anderen behindert) werden. Dass sich aus den reicheren Schichten auch die Normalbegabten ein Studium leisten können, während dies bei ärmeren Schichten nicht so einfach ist, hat man so rhetorisch geschickt unter den Teppich gekehrt.
Ensiferum
25.08.2007, 21:01
begabt sein, nen IQ von mehr als 130 zu haben und damit von den Gebühren befreit zu sein, heisst zwar, dass man die begabten fördert, aber es ist doch nicht immer gleichzusetzten, dass diese auch alle gleich reich sind.
Es gibt genügend Begabte, die einfach nicht die Mittel haben, zu studieren und auf der andern Seite wiederum völlig faule, deren Papa ihnen ihr Karriere zum Arzt durch Quellen und Geld spendieren.
HerrKaleun
25.08.2007, 21:17
Ich find mit besonders langem Schniedel sollte man auch nicht bezahlen müssen.
(Frauen entsprechend Oberweite...)
:-dafür :-dafür :-dafür :-dafür :-dafür :-dafür
was muss man bei so nem mensa test denn machen .... bauklötzen ins richtige loch schieben? ... in sachen in löcher schieben bin ich großartig ...
Aufnahmetests MENSA Deutschland e. V. (https://mind.laterne.de/tests.htm)
Unter obiger Adresse kannst du dich zum smarten Preis von 49 € anmelden. Der Test dauert 90 Minuten und besteht aus 108 Aufgaben. Ich empfehle dir die Teilnahme, und wenn du dann dein Ergebnis mitgeteilt bekommen hast, erzählst du uns, wie das bei dir mit dem Bauklötzchenschieben und dem Das-richtige Loch-finden geklappt hat.
:-peng
Ich bitte, meine Herren: Ihr kümmert euch zu sehr um das sozial schwache Pack.
Selektion muss nun mal sein, und so bleibt man wenigstens unter sich. Mit solchen IQ-Aktionen gibt man dem Pöbel wenigstens das Gefühl "gleichwertig" zu sein.
Man sollte lieber die fördern, die im Studium fleissig und gut sind, z.B. gute Examensnoten machen. Was zählt ist was hinten rauskommt und ich bezweifele dass Intelligenz hier einen besonders hohen prädiktiven Wert hat.
begabt sein, nen IQ von mehr als 130 zu haben und damit von den Gebühren befreit zu sein, heisst zwar, dass man die begabten fördert, aber es ist doch nicht immer gleichzusetzten, dass diese auch alle gleich reich sind.
iq ist in bezug auf das lebenseinkommen der wichtigste prädikator. auch wichtiger als fleiss und schichtzugehörigkeit der eltern. es ist zwar verkjürzt zu sagen, dass hochbegabte von vornherein reich werden, aber sie haben nun mal die größten chancen von allen und ihr iq wird in nahezu immer vom arbeitsmarkt honoriert. selbst wenn sie keine uniausbildung haben. es ist z.b. so, dass es fast keine sozialhilfeempfänger unter hochbegabten gibt und dass sie in niedriglohnberufen vollkommen unterrepresentiert sind, während nahezu alle berufe am oberen ende der einkommensverteilung von menschen mit einem iq aus den oberen 10% der normalverteilung gemacht werden. bei menschen mit einem iq in den unteren 25% sieht das genau andersrum aus. schwer qualifizierbar, wenig berufliche möglichkeiten und praktisch ein abo auf die arbeitslosigkeit.
Es gibt genügend Begabte, die einfach nicht die Mittel haben, zu studieren und auf der andern Seite wiederum völlig faule, deren Papa ihnen ihr Karriere zum Arzt durch Quellen und Geld spendieren.
und warum fördern wir nicht einfach alle, die prinzipiell studieren könnten und es sich nur nicht leisten können?
iq ist in bezug auf das lebenseinkommen der wichtigste prädikator. auch wichtiger als fleiss und schichtzugehörigkeit der eltern.
So ist es und es ist auch gut so. Ein hoher IQ ist der Schlüssel schlechthin. Dem Verständigen stehen alle Tore offen, während dem Blöden bei jedem sinnvollen Wort der Schrecken in die Glieder fährt (dafür gibt's genug Beispiele hier im Board).
Kriegen die Profs und andere Lehrende mit einem IQ < 130 dann als Ausgleich eine Gehaltskürzung? Irgendwo müssen die das Gesparte ja wieder reinwirtschaften! :-meinung
Duncan84
25.08.2007, 23:11
Woher nehmt ihr denn die Gewissheit, dass ein so hoher IQ mit Erfolg im Berufsleben korreliert? Ich bin mir da alles andere als sicher. Zu Erfolg gehört weit mehr als nur nen hoher IQ, zumindest dann, wenn wir von der freien Wirtschaft reden.
So ist es und es ist auch gut so. Ein hoher IQ ist der Schlüssel schlechthin. Dem Verständigen stehen alle Tore offen, während dem Blöden bei jedem sinnvollen Wort der Schrecken in die Glieder fährt (dafür gibt's genug Beispiele hier im Board).
dass menschen mit niedrigem iq einen nachteil haben findest du gut und dass sie im erbgutlotto weniger glück hatten als du nimmst du ihnen persönlich übel, verstehe ich dich da richtig? wenn dich ihre beschränktheit stört, kannst du ja die pille erfinden die ihnen die gleichen möglichkeiten gibt, die du hast. da wären dir bestimmt viele leute dankbar für. dann kann man auch gleich die blöden iq werte abschaffen.
LAH_in_GAZ
25.08.2007, 23:23
Unter obiger Adresse kannst du dich zum smarten Preis von 49 € anmelden. Der Test dauert 90 Minuten und besteht aus 108 Aufgaben. Ich empfehle dir die Teilnahme, und wenn du dann dein Ergebnis mitgeteilt bekommen hast, erzählst du uns, wie das bei dir mit dem Bauklötzchenschieben und dem Das-richtige Loch-finden geklappt hat.
Nun ja ... das Ergebnis wird wahrscheinlich das bestätigen, dass ich nur Bauklötzchen in Löcher schieben kann, obwohl eigentlich etwas anderes gefordert wurde, ich es nur nicht verstanden habe und darauf bestand, meine Bauklötzchen in Löcher schieben zu dürfen. :-)) Hat Hartnäckigkeit mit Intelligenz zu tun oder ist es geradezu nur dumm, lange an einer Sache festzuhalten? :-nix
Nun ja e.V. ist mir schon von vornherein unsympathisch, weil es mangelt mir an jeglicher Vereinsgeselligkeit und den ganzen Eigenschaften, die man dazu braucht. Angefangen vom Standvermögen beim Kampftrinken bis hin zu flachen Witzen mit Stammtischcharakter.
Zweitens krieg ich einen Hass auf Seiten, die ihre Hilfe bzw. F.A.Q - Pages auf einem schlecht nachgemachten Design von wikipedia aufbauen. Ich kann jetzt nicht bezeugen, ob wiki die erste Seite in diesem Stil auf dem Markt war, jedoch ist es die Professionellste meiner Meinung nach.
gruss
Woher nehmt ihr denn die Gewissheit, dass ein so hoher IQ mit Erfolg im Berufsleben korreliert? Ich bin mir da alles andere als sicher. Zu Erfolg gehört weit mehr als nur nen hoher IQ, zumindest dann, wenn wir von der freien Wirtschaft reden.
gibt nen haufen studien dazu. z.b. von linda gottfredsen. die beschäftigt sich da wohl hauptberuflich mit.
LAH_in_GAZ
25.08.2007, 23:42
Der IQ kann sicherlich einem das Leben vereinfachen, aber der Erfolg ist von mehr abhängig als nur von der Intelligenz. Motivation, Fleiß, Engagement spielen eine genauso große Rolle, können in Korrelation mit dem IQ natürlich stehen, weil einem alles von der Hand geht, sind aber nicht automatisch gegeben. Andere müssen eben mehr tun für ihren Erfolg.
Die wichtigste Konstante ist zum einen das Vitamin B und zum anderen Glück. Das hängt dich miteinander zusammen.
Pauling war schlichtweg genial ... jeder weiß, was er tolles geleistet hat, sein Nobelpreis in Chemie über die Atombindungen und Eigenschaften etc. anging.
Aber hat sich seine Zähne an der DNA ausgebissen und völlig absurde Veröffentlichungen über alpha-helices in den Umlauf gebracht.
Crick und Watson dagegen haben es gepackt. Watson hatte das nötige Glück, erstens die richtigen Leute um sich geschart zu haben, angefangen bei Crick, über Wilkins, Rosalind Franklin nicht zu vergessen, die seine Vermutungen durch ihre neue B - ´Variante der Röntgenaufnahme untermauert hat und die ganzen Chemiker, die Watson erklärt haben, wie Adenin und Thymin funktionieren. Genauso hatte Mullis einfach Glück, dass er das Richtige getan hat und ihm die Eingebung kam.
Das ist wie mit dem Solo-Sein oder Vergeben-Sein ... das hat nicht damit zu tun, ob man jetzt ein besonders super toller, intelligenter, hübscher Mensch oder ein hässlicher, toller, charismatischer oder ein geiler, dummer mit großem Penis Mensch ist .... es hat einfach mit Glück zu tun, dass der Mensch auf einen anderen Menschen trifft, das passt. Viele versuchen dieses Glück zu beschleunigen, ja geradezu erzwingen, in dem sie jedes Wochenende in Discos gehen, wo natürlich dementsprechende Menschenmassen sich aufhalten, um so natürlich den Zufall zu vergrößeren. Tja aber der Zufall beinhaltet eben ganz ganz viele Konstanten wie auch das Glück oder die Lautstärke oder die Lichtverhältnisse oder was weiß ich, woran die Leute nie denken. Würden sie mal lieber in ein Café gehen :-winky
na ja ist meine Meinung, zumindest so seh ich das alles. :-oopss
la Valentina
25.08.2007, 23:49
Ehrlich gesagt verstehe ich den Sinn dieser Regelung nicht.
Ich meine ein hoher IQ ist doch kein Garant für Erfolg und hervorragende Leistungen im Studium.
Noch dazu ist das ja keine Leistung einer Person selbst, diesen IQ zu haben.
Was viel wichtiger ist, ist doch, wie sehr sich die Person im Studium engagiert, wie fleißig sie ist und wie erfolgreich sie dadurch ist, und das dann aus eigenem Antrieb.
Aber sie für etwas zu belohnen, wofür sie defacto ja selbst nichts "kann", ist doch irgendwie Unsinn...und ungerecht...
Sinnvollere Kriterien, um Stipendien zu vergeben, oder Gebühren zu erlassen, sind doch wirklich die Ergebnisse, die von einem Studenten erzielt werden und nicht der IQ, der ja überhaupt keine Aussage über den Lerneifer, das Engagement und die Eignung für ein bestimmtes Fach macht.
Und das wird dann sogar noch vor Studienbeginn entschieden? Nur anhand des Testergebnisses, ohne dass der Student sich im Studium und den dort geforderten Leistungen beweisen musste.
Finde ich, wie gesagt, absolut unverständlich :-meinung
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.