Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : osmose-van't hoff
horsedoc
28.08.2007, 21:06
(mol cl-+mol na+)xgaskonstante x Temperatur in Kelvin
Gaskonstante= 8,314 mol hoch-1 x K hoch-1
musst doch eigentlich nur °C in K umrechnen und hast dein Ergebnis...
docmoechtegern
28.08.2007, 21:07
Also wir hatten das im Unterricht letztes Jahr so gelernt (musste allerdings auch erst nachschlagen):
Die van't Hoffsche Gleichung lautet: pi* = c. R . T
R ist die Gaskonstante (kannst Du in einer Formelsammlung nachschlagen) und T ist die Temperatur in Kelvin.
Der osmotische Druck (pi*) einer Lösung ist der hydrostatische Druck, den ein Osmometer anzeigen würde, das mit mit dieser Lösung (hier also Blut) gefüllt ist.
c ist die Konzentration aller im Blut gelösten Teilchen (nicht nur Ionen) in der Einheit mol/l.
Was bangen gesagt hat, ist im Prizip richtig. Nur den Alkohol würde ich nicht als Standardbestandteil des Blutes betrachten.;-)
Tombow, ich glaube bei deiner Formel kommen die Dimensionen nicht hin, da fehlt was. Zwischendurch muss ich auch Abendbrot machen und essen.
horsedoc
28.08.2007, 21:09
genau wie docmoechtegern hätte ich auch gerechnet... aber bitte nicht auf mich verlassen-bin bekennende mathe- und physik-niete :-))
Nach horsedocs Formel wäre der osmotische Druck dann ganz Dimensionslos.
Die Formel stimmt. Noch einmal auf die Dimension der Gaskonstante schauen. Atm*L/mol*K. Liter, mol und Kelvin fallen weg, bleibt nur Atm. Was eine Einheit für Druck ist. Oder hättest du es gerne in psi (pounds/square inch)?
docmoechtegern
28.08.2007, 21:17
Leute, ich geh jetzt fernsehen. Im ZDF beginnt gerade ein Bericht über den ersten Arbeitstag eines Assistenzarztes.
Tombow, du hast ein Liter zuviel, weil du das Volumen einfach wegelassen hast. Und was ist nun mit der Dissoziation? Vant Hoff Faktor 1 oder 0,57?
Entschuldigung, doch richtig, Liter/mol kürzt sich gegen mol/Liter.
ok, das sieht gut aus,
vielen dank an alle....
letzendlich ncoh die beiden drücke addieren und gut ist :))
in der klausur gehts wie gesagt um andere dinge, aber ich kann mir gut vorstellen, das das in form iener kurzaufgabe auf dran kommen wird.
in moment lerne ich was über verschiedene scaffold typen und wo und wann man sie einsetzt...danach noch ein wenig bilanzierungen in oxygenatoren und dann hab ich keine lust mehr :)
ist einer meier allerletzen klausuren und ich freu mich schon, wenn das alles mal ein ende hat...
mfg
docs
horsedoc
28.08.2007, 21:24
Die Formel stimmt. Noch einmal auf die Dimension der Gaskonstante schauen. Atm*L/mol*K. Liter, mol und Kelvin fallen weg, bleibt nur Atm. Was eine Einheit für Druck ist. Oder hättest du es gerne in psi (pounds/square inch)?
stimmt, tom, die atm hatte ich unterschlagen :-)) ich sag doch...Physikniete... :-))
Danke für die Aufklärung-bist mein Held :-bee
Das Hoffsche Gesetz lautet
P (osm) * Volumen = n * R * T
=> P(osm) = (n * R * T) / Volumen
Volumen = 1 Liter
n = 0,144 mol + 0,107 mol = 0,251 mol
T= 37 Grad Celsius = 310 K
R= 0.08206 ( l * atm ) / ( mol * K ) (universelle Gaskonstante)
Lösung:
P(osm)= 6,38 atm
eine frage hätt ich da noch zu:
was würde sich ändern, wenn man sagt, dass 80% von dem osmotischen druck durch den salzghalt bedingt ist??
und keine weiteren angaben gemacht sind....
eigentlich müsste man ja wissen, was die anderen 20% ausmachen...
oder gibts da was allgemein gültiges?
horsedoc
28.08.2007, 22:21
96% des osmotischen druckes im blut beruht aus anorg. e-lyten (v.a. NaCl), die Plasmaproteine tragen zum osmotischen druck nur einen kleinen teil bei. sie sind wichtig für den kolloidosmotischen druck (unterschied zw. plasma u. Interstitium ca. 20 mmHg)
docmoechtegern
28.08.2007, 22:31
T= 37 Grad Celsius = 236,16 K
Sorry bangen, aber
0 °C sind doch 273 K, und 37 °C sind dann 310 K. Oder hat sich unser Lehrer da vertan? :-nix:-nix
Danke für die Korrektur. Hatte es selber auch falsch. Natürlich werden die Werte addiert.
Oh, das hab ich einfach von Tombow abgeschrieben, ich hatte mich drauf verlassen dass er da richtig gerechnet hat. Ich korrigiere es mal.
docmoechtegern
28.08.2007, 23:14
Die Einheit atm dürfen wir in der Schule nicht mehr verwenden. Wir müssen mit SI-Einheiten arbeiten. Da gilt für den Druck das Pa.
Wird im Studium noch atm verwendet? Sogar bei den Ingenieurstudenten?
Ich würde das so rechnen (bei R und T verwende ich gerundete Werte):
p = c * R * T
c= 0,251 mol * l -1
R= 83 hPa * l * K -1 * mol -1
T= 310 K
P = 0,251 * 83 * 310 [mol * l -1 * hPa * l * K -1 * mol -1 * K]
p = 6458,23 hPa
p = 645823 Pa
Wenn ich das in atm umrechne, krieg ich (gerundet) das gleiche Ergebnis wie Du: ca. 6,4 atm:
1 Pa = 10 -5 atm (gerundet!)
645823 Pa => ca. 6,4 atm
P(osm)= 6,38 atm
Du solltest das Volumen nicht unter den Tisch fallen lassen.
Sonst läuft man in die Falle, dass man diesen van´t Hoff Faktor vergisst wenn er benötigt wird.
docmoechtegern
28.08.2007, 23:23
Du solltest das Volumen nicht unter den Tisch fallen lassen.
Sonst läuft man in die Falle, dass man diesen van´t Hoff Faktor vergisst wenn er benötigt wird.das ist doch in c enthalten. c = n/V
Hoppla-Daisy
28.08.2007, 23:29
Ihr merkt aber schon, dass ihr euch im Kreis dreht, oder? *nur mal so drauf hinweist*
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