Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arbeitsbedingungen in Österreich
Hi! Eine Freundin von mir hat mir von ihren Erfahrungen als Famulantin in Österreich berichtet - ich war doch sehr überrascht und möchte hier mal fragen, ob folgende Punkte in Österreich Standard sind:
1) Es gibt kein Staatsexamen / keine abschließende Prüfung?
2) die Turnusärzte (Assistenzärzte) arbeiten nur von ca. 8h bis 13h?? (Ich kannte bisher keinen Angestelltenberuf, in dem man nur fünf Stunden täglich arbeiten muss!)
3) Da das wohl nicht immer reicht, fallen manchmal Überstunden an, die dann kompensiert werden, in dem ganze Stationen für z.B. zwei Wochen schließen??? :-wow
4) de Turnusärzte bekommen dennoch durchschnittlich ca. 30% mehr Gehalt als die deutschen Assistenzärzte?
Stimmt das alles so? Wenn ja, wie kann sich Österreich dieses System leisten? Warum gilt denn dann die Schweiz so als Medizin-Mekka (im deutschsprachigen Ausland)?
Viele Grüße, Gaston
Doktor_No
31.08.2007, 06:41
www.turnusarzt.com
Dr. Pschy
31.08.2007, 08:25
No bringts auf den Punkt. Summa summarum ist das System wohl alles andere als gut. Kurz zu deinen Punkten:
1. Medizin ist hier Diplomstudium und schliesst nicht mit einem Examen, sondern mit einer Diplomarbeit ab.
2. Arbeitszeiten fuer Turnusaerzte sind zwar variabel, in Summe arbeitet der Turnusarzt trotzdem weit mehr als 40h/Woche.
3. Diese Stationsschliessungen sind besonders im AKH usus (weil der Puffer aufgrund der grossen Bettenanzahl da ist), zum einen zwecks kollektivem Urlaubs- und Ueberstundenabbaus, zum anderen um Wartungen vornehmen zu koennen.
4. Mag zwar sein, dass ein Turnusarzt mehr hat als ein deutscher Assistenzarzt, aber auch nur dann wenn er ueberdurchschnittlich viele Dienste und Wochenden im Monat arbeitet, bzw. eher arbeiten muss, siehe Punkt 2.
Angefuegt muss noch werden dass ein Medizinabgaenger in Wien ca. 3 Jahre auf einen Turnusplatz in Wien wartet und die vorgesehen 3 Jahre Turnus in vielen Faellen nicht eingehalten werden koennen, da man auf bestimmte Faecher teils ewig wartet.
Danke für die Infos!
Gaston
duncan_idaho
21.10.2007, 16:29
wo arbeiten turnusärzte nur von 8 - 13 uhr? da will ich mal hin ;-)
ich weiße es nur von meinem heimatdorf her, da arbeitet ein turnusarzt im schnitt 60h/woche, in "spitzenzeiten" fallen manchmal 100 überstunden pro monat an. genau diese überstunden machen dann allerdings ein nicht so schlechtes gehalt aus (grundgehalt ca. 1400 euro netto im monat, mit überstunden zw. 2000 und 2400), klingt sehr schön, nur den stundenlohn darf man sich nicht ausrechnen. :-D
Fakten:
Diese ominösen Arbeitszeiten von 8-13:00 gibt es wirklich. Aber nur in Wien in den Gemeindespitälern. Dafür sind im Grundgehalt ( 1.200 netto ) ungefähr 4 Nachtdienste inkludiert. Und auf diesen Job wartest Du 3 a.
Lernen wirst du überhaupt nichts, wenn du dich nicht selbst dahinterklemmst. Visite gehen Fachärzte, Dein Job ist Blutabnehmen, Infusionen anhängen, Patienten aufnehmen, RR messen!, Clexane spritzen !, EKG schreiben !... und arztbriefe.
ZUmindest auf der Station wo ich war.
Andere Möglichkeiten gibt es natürlich auch. Überall sonst übliche Arbeitszeiten wie hier. 7-18:00, unbezahlte Überstunden, nachtdienste.Alledings gibt es 13.und 14. Monatsgehalt, insgestamt ist die Bezahlung also etwas besser. Dann bist du nach, wenn du glück hast, 3 a praktischer Arzt.
Und kannst nicht sonographieren, bist mit RR-Einstellung überfordert und behandelst Grippe, alles andere Überweisung zum FA.
Klingt sehr böse, ist aber zumindest in der Stadt so.
Turnusarztstellen sind rar, auch für Österreicher.
Wenn Du jetzt versucht bist in Österreich zu studieren geht es anders, weil eine neue Studienordnung eingeführt wurde und noch nicht ganz klar ist, wie es dann weitergeht. Turnus wird wahrschenlich abgeschafft und ´durch PJ ersetzt. Dann FA für Allgemeinmedizin.
Schweiz ist deswegen das Mekka, weil dort Arbeitszeitregelungen weitgehend durchgestezt sind In A noch 36h Dienste möglich. Un die Bezahlung ist nochmal um Klassen besser. Schwieriger einen Job ohne Berufsausbildung zu bekommen.
Die Steuern sind um Klassen niedriger, aber die Lebenerhaltungskosten höher. Je nachdem wo du bist in der Stadt wirklich nicht mehr lustig. Insgesamt aber immer mehr als Du hier hast.
Hoffe das hilft weiter.
LG
Tilpus
So wie es aussieht gehts dem Turnus jetzt endgültig an den Kragen ;-)
Zeit wirds.
Man lese: http://www.aekwien.or.at/media/doktorinwien1107.pdf
Seite 10
lg
Medicino
09.11.2007, 13:39
So wie es aussieht gehts dem Turnus jetzt endgültig an den Kragen ;-)
Zeit wirds.
Man lese: http://www.aekwien.or.at/media/doktorinwien1107.pdf
Seite 10
lg
Hört sich gar nicht schlecht an, zumindest vom Ansatz her.
Feuerengelchen
09.11.2007, 15:08
Bist mir glatt zuvorgekommen!
Wenn ich jetzt net grad von der Prüfung kommen wär.....
Klingt interessant, vor allem der zeitliche Ansatz (bis Frühjahr 08). Was natürlich auch diverse "Überstürzungsprobleme" nach sich ziehen könnte.
Allerdings frag ich mich schon, warum es dann noch mehr Probleme als beim bisherigen Turnus geben könnt in Bezug auf die Plätze für dieses "Common trunk"-Jahr. immerhin ist es ja dann nur noch ein Jahr statt 3 Jahren, also kann jedes Jahr die Stelle neu besetzt werden.
Was ich auch schade finde, dass der Notarzt in meinen Augen noch mehr abgewertet wird. Ich empfinde es zwar als sehr sinnvoll, dass jeder Vollapprobierte und selbstständig tätige Arzt verpflichtend seine Komptenzen für den Notfall schulen sollte. Aber gleich als NA tätig werden zu dürfen ist mMn schon a bissl übertrieben. In Deutschland sind die "NA-Kurse" ja am auslaufen, da wird jetzt vermehrt eine viel umfangreichere Qualifikation gefordert (wie auch immer in Zukunft der Bedarf an neuen NA gedeckt werden soll, weil immer weniger diese längere Ausbildung auf sich nehmen)
In Deutschland sind die "NA-Kurse" ja am auslaufen, da wird jetzt vermehrt eine viel umfangreichere Qualifikation gefordert (wie auch immer in Zukunft der Bedarf an neuen NA gedeckt werden soll, weil immer weniger diese längere Ausbildung auf sich nehmen)
Stimmt nicht, der Unterschied zwischen der alten "Fachunde Rettungsdienst" und der neuen "Zusatzbezeichnung Notfallmedizin" besteht darin, daß Du 1/2 Jahr mehr klinische Tätigkeiten, einen etwas anderen Einsatzkatalog haben und einiges an Kohle für eine Prüfung zahlen mußt.
Die Kurse sind die alten geblieben.
Mousse-T
16.05.2008, 18:33
Verdient man während des Turnus bereits Geld?
Dauert der Turnus immer noch 3 Jahre? Ich hab nämlich mal gehört, dass er auf 1 Jahr reduziert werden sollte.
Frau Betty Land
16.05.2008, 19:25
Bitte einfach mal die Suchfunktion benutzen- da steht genügend zu Deinen Fragen drin.
Allerdings bekommt man als NIcht-Österreicher in der Realität in Österreich keinen Turnusplatz, egal, ob der Turnus nun (mindestens) 3 oder 1 Jahr dauern.
Insoferne erübrigen sich Deine Fragen auch wieder......
Mousse-T
16.05.2008, 20:15
Und aus welchem Grund erhält man als Nicht-Österreicher keinen Turnusplatz?
Ich mein, was machen dann die 25% Nicht-Österreicher an den Unis nach dem Studium?
Frau Betty Land
16.05.2008, 20:51
Ganz einfach: Es gibt so viele österr. Medizinabsolventen, daß diese Wartezeiten von wenigen Monaten bis zu 3 Jahren (Graz, Wien, Innsbruck) haben, um in den Turnus hineinzukommen.
Und selbst dann hat ein Wiener in Tirol oder ein Steirer in Wien praktisch keine Chance auf einen Turnusplatz.
Also erst recht kein Ausländer.....
Und da so viele warten müssen, gehen immer mehr Österr. gleich nach dem Studium ins Ausland (Deutschland, UK etc.).
Was die mehr als 20% Deutschen machen werden, wenn sie den Studienabschluß haben werden ? Keine Ahnung, ist ja auch deren Problem.
Die werden sich Arbeit wohl außerhalb Österreichs suchen müssen, denn auch in ein paar Jährchen wird es wohl keinen massiven Mangel an österr. Jungmedizinern geben - und die werden sicherlich eher genommen werden als ein Deutscher, bei dem man davon ausgehen muß, daß er ohnehin nicht in Östereich bleiben wird.
Warum soll ein Spital jemanden ausbilden, von dem es später nichts mehr haben wird ?
Natürlich wird kein Deutscher diese Version offiziell hören, aber es gibt auch kein RECHT auf einen Arbeitsplatz in Ö nach dem Studium.
Allenfalls werden die unattraktiven Stellen irgendwo am Land (wie in der Schweiz) für die Deutschen übrigbleiben - aber sicherlich NICHT für die Facharztausbildung.
Denn um diese wird auch in Ö massiv gestritten !
Mousse-T
16.05.2008, 21:04
Hmm, versteh jetzt nicht, warum man in Össterreich die VErgabe nach dem Bundesland abhängig macht.
Wie funktioniert das mit dem Turnus im Ausland? Erhält man am Ende auch die Approbation aus Össterreich? Also wird das anerkannt?
Zitat:"Natürlich wird kein Deutscher diese Version offiziell hören, aber es gibt auch kein RECHT auf einen Arbeitsplatz in Ö nach dem Studium." --> Dieses Recht wird wohl auch kein Össterreicher haben, oder?
Verzeih mir meine Unkenntnis, aber warum sind Stellen auf dem Land unattraktiver? SInd das keine STellen für eine Facharztausbildung oder wie?
(Btw: Hab die Suchfunktion bereits benutzt, allerdings fand ich dort keine Antworten auf diese konkreten Fragen. Wär daher nett, wenn du dir nochmal die Mühe machst.)
Frau Betty Land
17.05.2008, 08:43
Ich mache mir die Mühe nicht nochmal - wenn Du bei Pschy oder mir suchst, steht genügend über Deine letzten Fragen drin.
Wenn Du nicht verstehst, was da geschrieben wurde, ist das Dein Problem.
Und noch etwas: Als Nicht-Österreicher hat man es nochmal um Ecken schwerer denn als Österreicher aus dem "falschen" Bundesland.
Deine ewige Fragerei wird Dir eine Tatsache nicht abnehmen: Nach dem Studienabschluß in Ö beginnen für Euch die Probleme erst so richtig !
Und warum Stellen auf dem Land unattraktiver sind ? Mein Gott, Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen - Facharztausbildungsstellen für Ausländer gibt es in Ö aber weder auf dem Land noch in der Stadt.
Dr. Pschy
17.05.2008, 13:39
Schalt nen Gang runter, Betty, wir sind nicht mehr im Jahr 2005, wo du mit deinem Gesuder ne handvoll Deutsche davon abhalten kannst, in Oesterreich zu studieren.
Die Quote ist da, und das noch bis 2012, und genau solang werden sich immer Deutsche finden die hierher kommen um zu studieren. Ausserdem fangen die Probleme nach dem Studium nicht erst richtig an, A und D werden sich in Sachen Aus- und Weiterbildung weiter annaehern, und wenn die Anerkennung bei der Aerztekammer mal eingespielt ist klappt das auch. Sind ja nicht nur Deutsche, die nach D fuer den Facharzt gehen, sondern auch immer mehr Oesterreicher. Und auch die wollen ihren FA anerkannt haben.
Mousse-T
17.05.2008, 13:46
Liebe Betty, ich weiss ja nicht was du für Probleme hast, aber mich in diesem Ton hier anzumachen, zeugt von deiner Persönlichkeit. Noch dazu scheint es generell deine Art zu sein, wie ich in andern Foren über dich lese ;-), und ich frage mich wie so jemand tatsächlich Arzt werden will. Vom Turnus frustriert, von ausländischen Mitbewerbern fühlst du dich anscheinend bedroht, solltest du dir vielleicht selber mal einen Psychodoktor aufsuchen. Und wenn hier jemand ernsthafte Probleme hat, dann bist du es. Sry, aber anders präsentierst du dich nicht. Dann klappts vielleicht auch mit den Mitmenschen ;-)
Und wie Pschy bereits sagte, denke ich auch, dass deine Postings nur darauf hinaus zielen, Ausländer draussen zu halten.
Frau Betty Land
17.05.2008, 15:34
Lieber Pschy,
bei allem Respekt für Deine ansonsten sachlich fundierten und nachvollziehbaren Meinungen, unterliegst Du mit Deinen Zukunftsprognosen wohl mehr dem Wunsch als dem Verstand.
Weil es so sein MUSS, ansonsten auch Dein eigenes Studium in Österreich ziemlich sinnlos zu werden scheint.
Die Quote ist da, und das noch bis 2012, und genau solang werden sich immer Deutsche finden die hierher kommen um zu studieren.
Das habe ich nie bezweifelt, da das Medizinstudium in D nach wie vor (völlig irrational) ein Statussymbol zu sein scheint und es genügend Leute gibt, deren relativ bescheidene Schulleistungen zu Hause einen raschen Studienplatz in D in weite Ferne rücken lassen. Aber: Sie haben einen Studienplatz zu Hause, garantiert. Nur dann eben in ein paar Jahren - und da hätten sie sich gleich in der Schule mehr anstrengen können.
Ausserdem fangen die Probleme nach dem Studium nicht erst richtig an, A und D werden sich in Sachen Aus- und Weiterbildung weiter annaehern,
Tut mir leid - das ist aus dem Märchenbuch.
Es gibt dafür weder Anhaltspunkte noch irgendeine Notwendigkeit. Wer sollte sich denn da an wen annähern ? Österreich an D, weil D so einen Ärztemangel hat ?
Geh, bitte !
Nie und nimmer !
Deutschland an Östereich, indem es endlich Leuten mit Medizinabschluß aus einem anderen EU-Land auch problemlos die Appro erteilt und sich nicht (arrogant) auf die "Praxis" im eigenen PJ beruft, die mehr oder weniger ein Witz ist und in anderen EU-Ländern (angeblich) im Studium nicht in derselben "Qualität" wie in D geboten werden kann ?
Schon eher sinnvoll, aber da wird sich das Große D auch wenig sagen lassen, nicht ?
und wenn die Anerkennung bei der Aerztekammer mal eingespielt ist klappt das auch.
Welche Anerkennung bei welcher Ärztekammer ? In D oder in Ö ? Und "einspielen" braucht sich da garnichts, denn die Rechtsgrundlagen sind entweder da oder nicht.
"Eingespielt" wird da garnichts, sondern bloß exekutiert.Heißt ja auch: Exekutive !
Sind ja nicht nur Deutsche, die nach D fuer den Facharzt gehen, sondern auch immer mehr Oesterreicher.
Und ? Was soll das für ein Argument sein ? Die Ärztekammer in Ö möchte doch den in ihren Augen bestehenden Jungärzteüberschuß so rasch wie möglich (ins Ausland) loswerden und tunlichst nicht mehr zurückbekommen, weil man dann (aus Sicht der Ärztekammer) einen Fachärzte"überschuß" hätte. Ob mit Ösis oder Deutschen ist denen ziemlich egal.
Die WOLLEN die Abwanderung auf Nimmerwiedersehen !
Denn die Dableiber sind auch meist weniger kritisch und mobil- also besser beherrschbar.
Insoferne: Weg mit dem allzu ehrgeizigen Krempel !
Und auch die wollen ihren FA anerkannt haben.
Zwischen "Wollen" und der Rechtsrealität der Ärztekammer besteht aber schon ein Unterschied- bislang wurde kein einziger FA aus D OHNE deutsche Appro in Ö anerkannt. Und wie ich in einem meiner früheren Postings dargelegt habe, gibt es wahrscheinlich für die Ösis genügend rechtliche Hürden, um einen deutschen FA OHNE Appro nicht ohne erhebliche rechtliche Stolperdrähte in Ö anerkannt zu bekommen.
Nachdem die Österr. Ärztekammer schon eine deutsche (oder eine aus einem anderen EU-Land) Approbation nicht ohne Probleme in Ö anerkennt, wenn man nicht in D (oder diesem EU-Land) das gesamte Studium gemacht hat, kann es noch lustig werden.
Anders herum gesagt: Die Österr. ÄK erkennt dzt. (und das wird auch so bleiben) NUR Approbationen an, bei denen Studium UND Appro im selben Land erworben wurden.
Wenn man aber in Ö studiert hat und in D dann immer noch keine Appro hat, aber die FA-Prüfung, kann man sich vorstellen, daß es noch lustiger mit der Anerkennung werden wird....
Also: Hier nicht Zweckoptimismus verbreiten, wo er nicht angebracht ist.
Und als Botschaft an die Deutschen ,die hier studieren wollen: Schon mal drauf einstellen, daß man nach dem Studium in Ö nicht mehr arbeiten wird (können). Vielleicht auch nie mehr ! :-winky
@Mousse: Du solltest Dich auf Antworten auf Deine recht "einfachen" Fragen eher bedanken, auch wenn sie Dir nicht in den Kram passen.
Denn in der Tat schaffen es die meisten anderen, Deine oder ähnliche Fragen durch einfaches Suchen im Forum selbst zu beantworten.
Vielleicht liegt da ja auch ein Teil Deines Problems, Dich im Ausland um einen Studienplatz kümmern zu müssen - Unselbstständigkeit.......?
Übrigens: Warum soll ich mich von ausländischen "Mitbewerbern" im "Turnus" bedroht fühlen, wenn diese ohnehin keinen Turnusplatz bekommen (werden) ?
Logik scheint nicht Deine Stärke zu sein !
Ich will und werde keine Deutschen vom Studium in Österreich abhalten.
Aber: Warnen wird man noch dürfen.
Und dies tue ich hier.
Phettberg
17.05.2008, 20:45
:-wow
Mousse-T mein Tipp: such dir ein anderes Forum! Zum Thema "Studieren in Österreich" ist das hier kaum zu gebrauchen...
Es ist doch nichts ärgerlicher, als von irgendwelchen Trollen blöd angemacht zu werden oder?
Auf berechtigte Fragen nach dem weiteren Vorgehen nach einem Studium in Österreich gerätst du hier nur zwischen die Fronten. Eine frustrierte Frau Betty Land, die wohl aus irgendeinem Grund keine Deutschen mag und dann die vielen anderen Studenten die es natürlich möglichst gerne möglichst einfach hätten.
Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.
Da eine Turnusreform allerdings zu 100% kommen wird und du dein Studium noch nicht einmal begonnen hast, würde ich mir darüber weniger Gedanken machen. Lern lieber aufs Auswahlverfahren ;-)
Tatsache ist nämlich, dass die EU Österreich wegen der derzeit herrschenden Turnuspraxis kräftig auf die Finger geklopft hat und weiter klopfen wird. Wir sind hier nämlich gegenüber deutschen Studenten benachteiligt und darauf stehen die EUler überhaupt nicht (Siehe Studienplatz-Urteil). Es ist also nicht nur wahrscheinlich, sondern sogar sicher dass sich hier etwas während der nächsten 6 Jahre (und die dauerts ja bei dir noch bis das aktuell wird) bzgl. des Turnus ändern wird.
Ich beantworte Rückfragen gern per PM!
lg
@FrauBettyLand: (...)
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