Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wer pendelt jeden Tag zur Arbeit???
WackenDoc
28.02.2009, 17:21
Ich pendel jeden Tag 80km zur Arbeit und brauch ca. 45-50min. Es ist mir einmal passiert,dass ich zu spät zur Arbeit gekommen bin, weil die Autobahn zugeschneit war, war aber nicht dramatisch.
Zum Glück hab ich keine Parkplatzprobleme.
Ein bischen nervt das fahren schon und es ist sauteuer. Ich finde es aber gut um von der Arbeit abschalten zu können bis man zu Hause ist.
Ich schieb mir zwischendurch ne Sprachlernkassette rein,dann vergeht die Zeit ziemlich schnell.
Bei uns gibts zwei Arten von Diensten: 10min- da muss man eh dableiben und 90min- Rufbereitschaft. Muss zur Zeit allerdings keine Dienste machen.
16km einfache Fahrt, kann direkt an der Arbeitsstelle parken, muss ca. 30 Minuten vor Arbeitsbeginn aus dem Haus. Ich finde das ganz o.k., morgens zum Wachwerden und abends zum Abschalten. Nur für Umwelt und Geldbeutel ist halt schlecht. Wenn die Radwege ausgebaut wären (auf der Strasse im Berufsverkehr ist mir zu gefährlich) und ich ansonsten nicht aufs Auto angewiesen wäre, dann würde ich mir ein Pedelec kaufen.
In Essen hat sogar das Solidaritätsprinzip gewackelt, dass alle Studenten, auch wenn sie nicht Bahn fahren, das Ticket im Semesterbeitrag bezahlen müssen.
Finde ich auch immer noch eine Frechheit. Warum soll ich anderen die Fahrkarte zahlen!?
Feuerblick
28.02.2009, 17:27
30 km einfache Strecke jeden Tag. Wenn man im Rufdienst gerufen wird, lohnt sich natürlich die Rufdienstbezahlung kaum. Aber ich finde die Zeit gut, um vor der Arbeit richtig "wach" zu werden und nach der Arbeit wieder runterzukommen bei Musik oder Hörbuch. :-top
Pünktchen
28.02.2009, 18:04
Ich pendle seit einiger Zeit 45km einfache Strecke zur Arbeit. Brauche jedoch, da es Landstrasse ist ca 40-45min dafür...
Ich werd mal eine Umfrage anbauen :-top
teletubs
28.02.2009, 18:24
Aktuell falle ich quasi aus meinem Bett in mein Stationsbüro!:-)) Demnächst auch...aber hoffentlich nur für kurze Zeit bis ich dann eine Wohnung gefunden habe!:-?
1. Stelle: 500 m Fußweg
2. Stelle: 50 km eine Strecke = 45 min Autofahrt
3. Stelle: 13 km eine Strecke, März bis Oktober fast immer mit dem Rad (35min), aus aktuellem Anlass nun auf ÖPNV (30min) und - wenn zu oft davon genervt - Auto (15 min) umgestiegen...
John Silver
28.02.2009, 21:59
Ich fahre mit Bus und Bahn. Nimmt insgesamt ca. 45 Minuten in Anspruch. Ich habe mir gleich vom ersten Gehalt einen mp3-Player gekauft - nicht fürs Auto, sondern für die Hosentasche :-)) Monatliche Kosten: 66 €.
Wenn das Wetter gut ist, fahre ich auch gerne mit dem Rad: zur Arbeit geht es ca. 12 km recht kontinuierlich bergauf, dafür geht es zurück bergab :-top Hält fit, macht Spaß, und die Strecke ist sehr schön, Feldwege etc.
Wenn ich bald die Stelle wechsle, werde ich mir eine Wohnung suchen, die ähnlich gelegen ist. Ich will ohne ein Auto auskommen. Das Geld kann ich für andere Dinge sinnlos verprassen. :-))
Ich schätz mal 500m, aber da "Berg" und Treppen dazwischen liegen, brauch ich morgens ca. 8 Minuten und abends 5 :-)
Bei mir sind es noch mehr als 40km und z.Zt. fahre ich mit dem Zug und brauche knapp 90 Minuten pro Strecke. Allerdings stört mich das im Moment nicht sehr, da ich den Großteil der Zeit gemütlich in einem Zug mit genügend Sitzplätzen sitze und endlich mal wieder in Ruhe lesen kann. :-) Hat also wa Gutes. Wenn ich am WE arbeiten muss oder auch bald zum Spätdienst fahre ich mit dem Auto etwa nur 40 Minuten. Allerdings ist die Strecke ziemlich "anstrengend" und daher bin ich froh, nicht täglich Auto zu fahren. Naja, bald wollen wir umziehen, dann bin ich etwas näher dran.
LG,
Ally
icespeedskatingfan
02.03.2009, 09:00
PJ: 30 km Autobahn
1. Stelle 13 km innerstädtisch war mit Auto dank 31 Ampeln auf dieser Strecke extrem nervig, mit der Straßenbahn mit ca. 500 mitfahrenden prügelnden Schülern unerträglich und mit dem Fahhrad 30 min mit der Gefahr einer CO- Vergiftung
2. Stelle 20 Minuten Straßenbahn (ging ganz gut)
Praxis vor Umzug 25 km Autobahn
Praxis nach Umzug: 1 x Treppe herunterfallen (sehr zeitsparend):-top
Christoph_A
02.03.2009, 13:23
Von meiner Wohnung zur Arbeitsstätte 12,5km antizyklisches Fahren-geht meist super, nur nach Nachtdienst unter der Woche nervig, da dann leider in Richtung aller Pendler.
Ich habe 25Km zur Arbeit. 1000Km im Monat. Kosten von 40Cent pro Km macht 400Euro im Monat an Fahrtkosten. Also fahre ich mit dem Rad. Brauche 45 Minuten einfach. Spart Geld und Nerven, ist relativ gesund und macht fit. Rechne Dir mal Deine Kosten aus. Benzin wird nicht billiger. Bei Deinen 60Km (einfach) sind das 24000Km pro Monat. Mal abgesehen von dem Zeitfaktor zahlst Du fürs Auto rund 1000Euro monatlich. 2 Stunden Fahrt pro Tag... nach einem ND oder auch nur so... Nee lass mal. Warum ziehst Du nicht um?
Wo stellst du dein Rad ab?
Du brauchst auch einiges mitberechnen als verschleiss beim fahrrad. Bin jahrelang an die Uni mit jeans gefahren, und da wird eine hose pro jahr verschlissen, also 100 Euro arschverschleisskosten. Ein fahrrad kostet auch einiges, wenn es nicht das absolute schrott sein soll. Dann kommen die kosten für teure radklamotten, kauf dir rundum assos und GORE, dann könntest du fast ein Auto fürs gleiche geld kaufen. Noch dazu kommt dass du dein stinkendes zeug irgendwo aufbewahren muss, und trockene dinger brauchst für den heimweg. Wenn du mal was mittransportieren magst, an die arbeit, brauchst du alles in einem riesigen rücksack einstecken. Dann brauchst du grosse kästchen, und wo lässt du deine radschuhe trocknen bei scheisswetter? Sollten die ärzte mal was gemeinsam unternehmen wollen nach dem arbeitstag, dann stehst du ziemlich dämlich da.
Man spart sich vielleicht ein bissi cash, aber sonst hat man viel weniger flexibilität. Ausserdem brauchst verdammt gut trainiert sein, damit du 2std täglich trainieren kannst, das tust ned von heute auf morgen ohne grundlage. 14 std die woche im durchschnitt macht nur ein bisschen weniger als spitzenleistungssportler, und das ziehen nicht viele durch. (900-1000 std jährlich, oder 30 000km als rennradler)
Das heisst, ich müsste sowieso ein auto haben, um jeden 2ten tag deine km zu absolvieren, oder abwechselnd mit auto + rad fahren, immer ein fahrzeug im spital geparkt lassen.
Klingt mühsam. Sehr.
Talelady
03.03.2009, 20:57
ich brauch 15-20 min von der Wohnungstür zum Frühbesprechungsraum (inkl. Umweg für Jacke-aus-Kittel-an):-top
eva_luna
05.03.2009, 22:14
ich fahr knapp 60 km und brauche dafür ca. 35 min (fast nur autobahn). teuer ist es halt und in der früh nervt es ein bisschen, aber für die halbe stunde NACH dienst bin ich unglaublich dankbar. man entfernt sich nicht nur örtlich, sondern auch geistig von der klinik und kann richtig runterfahren. nervig sind rufbereitschaften (vorgabe: innerhalb von 30 min steril im op) --- wenn man eigentlich heimgehen könnte, aber dann doch bleiben muss bis sicher nix mehr reinkommt.
Kathibaby
07.03.2009, 23:02
nervig sind rufbereitschaften (vorgabe: innerhalb von 30 min steril im op) --- wenn man eigentlich heimgehen könnte, aber dann doch bleiben muss bis sicher nix mehr reinkommt.
In Deutschland darf die Zeitvorgabe nicht gemacht werden, weil dann Bereitschaftsdienst angeordnet werden muss. Also nix in 30 Minuten im OP :-)).
Wie funktioniert das eigentlich mit der ÖPNV/Bahn Ticket Finanzierung durch den Arbeitgeber. Das ist etwas was ich öfters mal irgendwo aufschnappe, aber richtig verstanden hab ich's noch nicht. Bieten das alle an (also auch z.B. Uni's) ? Welcher Anteil der Kosten wird übernommen und inwieweit "beißt" sich das Ganze mit Steuergeschichten wie der Pendlerpauschale?
Ich kann nur für den VRS (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) sprechen. Dort ist es so, dass Arbeitgeber, die eine gewisse Anzahl an Mitarbeitern haben, die Möglichkeit anbieten können, das sogenannte Jobticket zu erwerben. Das ist optiopnal für den einzelnen Mitarbeiter, also nicht so wie im Studium, wo man mit geringen Ausnahmen ja das Semesterticket nehmen muss, egal ob man es nutzt oder nicht. Dieses Jobticket kostet von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich viel, bei meinem Arbeitgeber sind es derzeit ca. 45€ pro Monat. Für dieses Geld kann das komplette VRS-Netz (http://www.vrsinfo.de/2_2.php) genutzt werden zu jeder Tages- und Nachtzeit. Zudem besteht die Möglichkeit, abends ab 7h sowie an Wochenenden und Feiertagen eine Person zusätzlich kostenfrei mitzunehmen. Wenn man also tatsächlich jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit fährt, und sei es nur innerstädtisch mit der U-Bahn, dann lohnt sich das finanziell schon.
Kackbratze
30.03.2009, 18:19
Bei uns gibts Rabatt auf Bahntickets, wenn man sich als Mitarbeiter des Hauses ausweisen kann (und dann auch will).
Da HH und HB in Bahn-Pendelreichweite liegen nutzen das auch Viele...
Warum sollte man nicht wollen?
Verkehrsverbund Rhein-Neckar (MA/LU/HD und noch gaaanz viel Umland):
Jobticket 30 Euro + je nach Arbeitgeber (bei mir so 9 Euro)/Monat!
Und WE und nach 19:00 kann ich 4 Leute mitnehmen....
Gute Sache eigentlich:-)
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