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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mündlich - HÖLLE?!



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SynC
10.09.2007, 17:27
Es GEHT WIRKLICH! Noch gestern konnte ich das nicht glauben und war bis in die Prüfung hinein ein absolutes Nervenbündel. Natürlich ist alles prüferabhängig. Aber es war echt okay! Man stellt sich die Prüfung wirklich viel schlimmer vor als sie ist. Ich habe zB immer gedacht, dass man sofort perfekt formulierte Antworten geben muss. Dem ist überhaupt nicht so, es ist vielmehr ein Gespräch, bei dem man einfach nur versuchen muss zu reden! Irgendwas erzählen, hauptsache die hören, dass du irgendwas weißt, selbst wenn es gerade nicht absolut genau zum Thema passt. Und immer wenn die Gelegenheit sich ergibt auch Sachen über die Frage hinaus weiter erzählen die zum Thema passen (wenn einem noch was einfällt) so kann man weitere Fragen vermeiden :-))

Mikrovilli
10.09.2007, 18:06
Und immer wenn die Gelegenheit sich ergibt auch Sachen über die Frage hinaus weiter erzählen die zum Thema passen

Wenn man denn gelassen wird und nicht ständig abgewürgt wird
:-kotz

Dr. House
10.09.2007, 18:33
Glückwunsch Sync!

Mal ne ganz andere Frage. Was ist denn wenn ein Prüfer die Prüfungszeit nicht voll ausnutzt und nach 8 min. "keinen Bock" mehr hat?

Ist jetzt nicht mir passiert, aber wohl letzte Woche... und ich muß da auch noch hin.

Mikrovilli
10.09.2007, 18:42
Steht in der Prüfungsordnung nicht mind. 15 Minuten und max. 20 Minuten drin?

Hm, ist schwer, würde ich davon abhängig machen, wie mein Gefühl für den Teil ist.
Ist echt eine zweischneidige Sache, wenn man ihn darauf aufmerksam macht, kommen vielleicht krasse Hammerfragen, macht man es nicht, hat man natürlich 7 Minuten weniger auch richtige Dinge zu erzählen.
Tja, echt schwere Entscheidung.
Wenn man durchfällt, ist das aber denke ich ein Grund zur Anfechtung aus formalen Gründen. Hätte sicherlich Erfolg, ob man sich dann für die nächste Prüfung Freunde am Institut gemacht hat, ist eine andere Sache.

Doctöse
10.09.2007, 18:46
Bei mir war Biochemie nach 7,5 Minuten vorbei. Allerdings mit der Begründung des Profs, dass er gemerkt hat, dass ich es kann. Das war auch das einzig nette an der unverschämten Prüfung.
Ich denke mal, wenn man überzeugt hat, und der Prüfer einfach keinen Bock mehr hat, noch weiter zu prüfen, dann kann man das akzeptieren. Anders sähe es aus, wenn man die Prüfung nicht besteht, dann wäre das durchaus ein Grund, auf die Barrikaden zu gehen.

Mikrovilli
10.09.2007, 18:55
Ich stimme Doctöse zu. Wenn man besteht --> kein Problem (umso besser,wenn es schnell vorbei geht :-)) ), wenn man allerdings durchfliegt (und das aufgrund des zu kurz geprüften Faches) ist es schon eine Überlegung wert...

Dr. House
10.09.2007, 19:11
Tja... andererseits hängste dann echt u.U. beim nächsten Mal drin.
Wenn bei Beschwerde die Prüfung dann wenigstens automatisch bestanden wäre.

Müdliche Prüfungen sind einfach nicht mit einer allgemeinen Gleichbehandlung vereinbar, weswegen ich sie wirklich nicht mag und dem Ganzen auch mit viel Frohlocken nichts abgewinnen kann.

Laß den entsprechenden Prüfer bei mir einen guten Tag haben :-kotz