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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ärzte melden wg schlechter behandlung (menschlich und fachlich)



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hennessy
21.12.2007, 22:57
Merry X-Mas auch und rutscht gut :-))
Danke gleichfalls! :-winky

Medicus_bonus
22.12.2007, 21:32
Als ich bei einem Radiologen war, weil meine Psychiaterin meinen Kopf überprüfen lassen wollte ( zwecks ADS-Diagnostik ) und der Radiologe mich nach meinen beschwerden fragte ( ich zählte ihm alles mögliche auf, unter anderem starke Antriebslosigkeit ) sagte der zur mir in einem verständnislosen und frechen Ton, dass er um 07:00 Uhr morgens auch antriebslos wäre ... ich war kurz davor diesem Blödmann eine zu ballern...und ich bin echt nicht der Typ von Mensch der auch nur an Gewalt denkt.

Tombow
22.12.2007, 21:38
*LOL* Den Radiologen kann ich nur zu gut verstehen, hätte an seiner Stelle nicht viel anders reagiert. Und wo er recht hat, hat er recht. Nicht nur bzgl. der Antriebslosigkeit sondern auch bzgl. der Indikation. Nichts bringt einen guten Radiologen schneller in Rage als Kliniker, die lieber mal die Radiologie bemühen, als selber zu denken. Wieso du den Radiologen für nen "Blödmann" hältst, ist mir schleierhaft. Projektion vielleicht?

Medicus_bonus
22.12.2007, 22:17
Erst einmal ist meine Psychiaterin keine Klinikerin, sondern sie betreibt eine sehr große Praxis.

Deine Antwort empfinde ich als maximale Frechheit, da du dich anscheinend kein bisschen mit AD(H)S und dem Leidensweg der Betroffenen auskennst und somit auch nicht in der Position bist, irgendeine Aussage zu treffen.
Du könntest genauso gut zu einem manisch depressiven Patienten sagen er solle sich nicht so anstellen und endlich wieder fröhlich sein. :-(

Selber zu denken? Hast du wirklich Medizin studiert? Mit bloßem denken kann man keine verengten Gefäße, keinen Tumor und auch keine Blutgerinsel entdecken( hat sie wohl angeordnet, da ich sehr häufig an starken Kopfschmerzen leide ). Was diese Dinge mit ADS zu tun haben sollen weiß ich allerdings auch nicht, da musst du meine Ärztin fragen :-D

Tombow
22.12.2007, 22:43
Erst einmal ist meine Psychiaterin keine Klinikerin, sondern sie betreibt eine sehr große Praxis.
Gülle über andere vorschell und voreingenommen auskippen kannste gut. Schade nur, daß es mit deinem Wissen nicht weit bestellt ist. Sonst hättest du gewußt, was mit "Kliniker" gemeint ist. Nämlich ein Arzt, was in einem klinischen Fach oder in der unmittelbaren Patientenversorgung tätig ist (im Unterschied zu Fächern wie Radiologie oder Labormedizin).


Deine Antwort empfinde ich als maximale Frechheit,
Ohne das entsprechende Wissen bist du auch nicht in der Position, die Aussagen zu treffen, die du gemacht hast.
Du aber mit deinem Halbwissen sehr wohl.


Selber zu denken? Hast du wirklich Medizin studiert? Mit bloßem denken kann man keine verengten Gefäße, keinen Tumor und auch keine Blutgerinsel entdecken
Sehr wohl aber mit einer gescheiten klinischen Untersuchung den Verdacht auf sowas stellen. Und selbst dann gibt es einige Untersuchungen, die billiger sind und die sogar deine Ärztin hätte machen können. Die Indikation zum CT sehe ich keinesfalls als gegeben. Im CT Blutgerinnsel und verengte Gefäße entdecken? Jeder Radiologe würde dich bis ans Ende der Welt auslachen. Solange es nicht um eine unklare Bewußtlosigkeit handelt und es keine neurologischen Defizite in der klinischen Untersuchung gibt, gibt es KEINE harte Indikation für ein CT. Wie wäre es zuerst mit nem Doppler/Duplex? Kostet weitaus weniger, ist schneller und besonders für die Gefäßdiagnostik viel besser geeignet.


( hat sie wohl angeordnet, da ich sehr häufig an starken Kopfschmerzen leide )
Keine harte Indikation für ein CT. Wie gesagt, eine gescheite klinisch-neurologische Untersuchung und eine vernünftige Anamnese stünde erst einmal vor. Und selbst dann wäre das CT das letzte, was zu machen wäre (s.o.).

Und wenn du meine Antwort immer noch als "maximale Frechheit" empfindest, kannst du die sie auf Papier in 100facher Ausfertigung ausdrucken, den Stapel zusammenrollen und es in eine Körperöffnung deiner Wahl stecken.

Hypnos
22.12.2007, 22:44
Erst einmal ist meine Psychiaterin keine Klinikerin, sondern sie betreibt eine sehr große Praxis.

Deine Antwort empfinde ich als maximale Frechheit, da du dich anscheinend kein bisschen mit AD(H)S und dem Leidensweg der Betroffenen auskennst und somit auch nicht in der Position bist, irgendeine Aussage zu treffen.
Du könntest genauso gut zu einem manisch depressiven Patienten sagen er solle sich nicht so anstellen und endlich wieder fröhlich sein. :-(


Also...wer den guten Tombow kennt, der weiß, daß er immer mal gern provoziert - so auch mal wieder hier...also nicht aufregen, das tuen ADHS-Patienten eh viel zu oft.

Zum Thema ADHS allerdings fällt mir auch ein, daß diese Diagnose geradezu inflatorisch in den vergangenen Jahren gestellt wurde. Ich streite gar nicht ab, daß es dieses Syndrom gibt, und daß die Betroffenen auch einen nicht unerheblichen Leidensdruck haben. Ich bezweifle aber sehr stark, daß mind. 50% der Kinder, bei denen ADHS von (meist überarbeiteten) Pädiatern, Kinderpsychologen [Wartezeit auf einen Termin ca. 2-3Mon.] diagnostiziert wurde, diese auch wirklich haben. Mein klinischer Eindruck ist, daß damit oftmals eher dem Wunsch der Eltern entsprochen wurde, eine "Diagnose" für das Kind zu haben, damit man zum Einen selbst ein wenig aus der Verantwortung ist (mein Kind ist ja krank), zum Anderen ich ja dann auch meinem Kind Medikamente geben kann (von denen bisher noch kein S***** weiß, wie die sich im Erwachsenenalter auswirken). Aber was Amphetamingabe bei Soldaten ausgelöst haben, lässt sich bestens recherchieren.

Und was Deine Anmerkung zum Manisch-Depressiven angeht...Brauchst ihm nicht vorschreiben, er solle fröhlich sein - er ist es eh die Hälfte der Zeit:-))

Und nun wieder back to Thema (ich verabscheue Anglizismen:-))) [Gell, Daisy, es waren Bräunlinge]:
Ein CCT kann ein durchaus hilfreiches Instrument zur Diagnostik von Kopfschmerzen sein, sofern andere Ursachen hinreichend untersucht worden sind, und auch ausgeschlossen werden konnten.

Frohe Weihnachten übrigens,

Hypnos

Hypnos
22.12.2007, 22:47
Und wenn du meine Antwort immer noch als "maximale Frechheit" empfindest, kannst du die sie auf Papier in 100facher Ausfertigung ausdrucken, den Stapel zusammenrollen und es in eine Körperöffnung deiner Wahl stecken.


Kollege, Du lernst einfach nix dazu. Bleib doch einfach sachlich. Aussagen dieses Niveaus schwächen nur Deine (sinnvollen) vorher gemachten Ausführungen zur CT-Diagnostik. Schade.

Tombow
22.12.2007, 22:50
Ein CCT kann ein durchaus hilfreiches Instrument zur Diagnostik von Kopfschmerzen sein, sofern andere Ursachen hinreichend untersucht worden sind

Habe extra kursiv in dem Zitat das hervorgehoben, was in dem ursprünglichen Posting gefehlt hat. Und bin immer noch der Meinung, der Radiologe hat alle Gründe der Welt gehabt, sauer zu sein und Witze zu machen.

Tombow
22.12.2007, 22:51
Aussagen dieses Niveaus schwächen nur Deine (sinnvollen) vorher gemachten Ausführungen zur CT-Diagnostik. Schade.
Ich lasse mich einfach nicht von jedem hergelaufenen auf diese Art und Weise angreifen, Hypnos. Wer sich mit mir anlegt, kann die volle Kanne zurück haben. An der Sachlage bzgl. meiner Argumente ändert das rein garnix.

Hoppla-Daisy
22.12.2007, 23:35
Noch lange kein Grund, direkt so heftig zu werden, Tombow! User, die hier schreiben, können nix für eventuell vorliegende Unzufriedenheit (wie auch immer geartet) deinerseits. Ich verweise in diesem Zusammenhang daher an dieser Stelle gerne auf die in den Forenregeln verankerte "Nettikette".

So, Fest der Liebe steht an, alle wieder lieb haben und überhaupt und so :-))

Daisy, Medi-Learn Moderatorin (gelegentlich auch unnett ;-))

Tombow
22.12.2007, 23:38
Ich verweise in diesem Zusammenhang daher an dieser Stelle gerne auf die in den Forenregeln verankerte "Nettikette".
Die ein gewisser "Medicus_bonus" als erster gebrochen hat. Irgendwelche Aussagen a la "hast du überhaupt medizin studiert" nehme ich durchaus persönlich. Aber naja, Mods kümmert das ja nicht sonderlich. Für seine persönlichen Beleidigungen (die nicht zu knapp waren) wurde er keinesfalls verwarnt. Egal. Hab' s einfach zur Kenntnis genommen, um wessen Interessen und Belange sich Mods mehr kümmern.

NACHTRAG: und die ursprünglichen "Vorwürfe" an den unbekannten Radiologen, die besagter User gemacht hat, waren auch nicht gerade das, was man unter der "Netiquette" hier im Forum gelten lassen könnte. Von der Begründung dazu auch ganz zu schweigen.

Hoppla-Daisy
22.12.2007, 23:45
*Schäufelchen anreich* :-keks

Ich hab es gerade nochmal nachgelesen, weil ich es anders in Erinnerung hatte. Im übrigen hat mich meinen Erinnerung nicht getrogen.

Tom, wenn du dich hier insgesamt missverstanden und zu Unrecht angegriffen fühlst, steht es dir frei, dieses Forum zu meiden. Ein Hinweis auf freundliches Miteinander (was zugegebenermaßen mitunter schwierig ist) sollte erlaubt sein.

Und damit bitte ich, zum Thema zurück zu kommen.

Tombow
22.12.2007, 23:53
Na gut, daisy. Die Sachlage aus meinem Sichtpunkt:

Ein hergelaufener echauffiert sich und bezeichnet einen Kollegen zu Unrecht als "Blödmann". Bin nicht derjenige, der 100% freundlich zu den Radiologen ist, aber in diesem Fall kann ich den unbekannten Kollegen voll und ganz verstehen und habe mich sogar gewundert, wieso er die Untersuchung nicht abgelehnt hat. Was ich durchaus sachlich zum Ausdruck gebracht habe. Wofür ich vom besagten hergelaufenen angegriffen werde. Na gut. Man wird sich vielleicht im freundlichen Miteinander auch an die grundlegende Kommunikationsregel halten dürfen, die Antwort auch auf der gleichen Ebene und mit den gleichen Mitteln zu geben, wie die Frage gestellt ist. Was ich auch tat. Wenn das den Mods nicht schmeckt oder das freundliche Miteinander mehr wichtig ist auf dem Kosten dazu, irgendwelchen hergelaufenen Narrenfreiheit zu gewähren, dann bitte diese Freiheit auch allen im Forum gewähren oder alle verwarnen.

<offtopic>
Im übrigen bin ich eigentlich nur traurig, welche Entwicklung das Forum in den letzten 3 Jahren genommen hat. Bitte hiermit um Löschung meines ML-Accounts.
</offtopic>

Medicus_bonus
23.12.2007, 00:46
...also nicht aufregen, das tuen ADHS-Patienten eh viel zu oft.

Allerdings... die ganze Sache wird verschlimmert, wenn man Hypoaktiv ist...



Zum Thema ADHS allerdings fällt mir auch ein, daß diese Diagnose geradezu inflatorisch in den vergangenen Jahren gestellt wurde.

Stimmt auch, leider...



Ich streite gar nicht ab, daß es dieses Syndrom gibt, und daß die Betroffenen auch einen nicht unerheblichen Leidensdruck haben.

Dieser Druck beginnt sehr oft schon in der Kindheit und trägt auch sehr oft psyschiche Schäden mit sich. Unter anderem Depressionen oder gewisse Einschränkungen wie z.B. das in die Augen gucken.



Ich bezweifle aber sehr stark, daß mind. 50% der Kinder, bei denen ADHS von (meist überarbeiteten) Pädiatern, Kinderpsychologen [Wartezeit auf einen Termin ca. 2-3Mon.] diagnostiziert wurde, diese auch wirklich haben. Mein klinischer Eindruck ist, daß damit oftmals eher dem Wunsch der Eltern entsprochen wurde, eine "Diagnose" für das Kind zu haben, damit man zum Einen selbst ein wenig aus der Verantwortung ist (mein Kind ist ja krank), zum Anderen ich ja dann auch meinem Kind Medikamente geben kann (von denen bisher noch kein S***** weiß, wie die sich im Erwachsenenalter auswirken). Aber was Amphetamingabe bei Soldaten ausgelöst haben, lässt sich bestens recherchieren.

Es gibt keine offiziellen Forschungen, wie sich die Medikamente auf Erwachsene ausüben, jedoch, wenn man in Selbsthilfeforen unterwegs ist, wird sichtbar, dass diese Medikamente wie Ritalin, Concerta oder Equasym bei Erwachsenen relativ gut wirken.



Und was Deine Anmerkung zum Manisch-Depressiven angeht...Brauchst ihm nicht vorschreiben, er solle fröhlich sein - er ist es eh die Hälfte der Zeit:-))

:-D lol

Inelein
23.12.2007, 00:51
Original von Medicus_Bonus
Es gibt keine offiziellen Forschungen, wie sich die Medikamente auf Erwachsene ausüben, jedoch, wenn man in Selbsthilfeforen unterwegs ist, wird sichtbar, dass diese Medikamente wie Ritalin, Concerta oder Equasym bei Erwachsenen relativ gut wirken.

Ich denke Hypnos meinte damit, wie die Langzeitfolgen der Medikamente sind, also dass irgendwelche Schäden bei Kindern die ADHS-Medikamente erhalten haben, auch erst auftreten können, wenn diese Erwachsen sind.

Medicus_bonus
23.12.2007, 01:11
Ich denke Hypnos meinte damit, wie die Langzeitfolgen der Medikamente sind, also dass irgendwelche Schäden bei Kindern die ADHS-Medikamente erhalten haben, auch erst auftreten können, wenn diese Erwachsen sind.

Achso ... ja gute Frage ... da sind die fertigen Mediziner unter euch gefragt :-))

Hypnos
23.12.2007, 08:36
Ich denke Hypnos meinte damit, wie die Langzeitfolgen der Medikamente sind, also dass irgendwelche Schäden bei Kindern die ADHS-Medikamente erhalten haben, auch erst auftreten können, wenn diese Erwachsen sind.

Danke. Fühle mich von Dir verstanden:-))

Die Niere
23.12.2007, 11:17
*** Aufgrund später Einsicht gelöscht... ***

gruesse, die niere

Medicus_bonus
23.12.2007, 12:10
Nur so zu deiner Info - mit Selbstkontrolle hat das nichts zu tun. Viel eher damit, sich nicht von jedem hergelaufenen ans Bein pinkeln zu lassen. Hab's schon mehr als einmal gesagt: wer sich mit mir anlegt, kann die volle Kanne zurückhaben und dabei bleibt es.

Finde ich persönlich OK. Ich finde es gut, wenn mein "Gegenüber" mich korrigiert, wenn ich etwas falsches gesagt habe und das sagt, was er denkt oder wie er es sieht. Dieses hintenrum hasse ich.
Was ich anschließend darüber denke ist immer noch meine Sache, genauso wie du Dir auch deinen Teil denken wirst.
Dennoch ist es nicht schlecht, wenn man dies in einem halbwegs "normalen" Ton herüberbringt.

Desweiteren ging es nicht darum, dass ich eventuell unnötig im MRT gelandet bin, sondern um die pampige Aussage eines Arztes, die meiner Meinung nach nur passieren darf, wenn er wirklich einen bescheidenen Tag hat. Denn der Ton, die der Arzt an den Tag gelegt hatte, hatte eindeutig eine Spur von Spott in sich. Und das ist einfach das Allerletzte...denn er kannte sich kein bisschen mit der Thematik ADS aus.

So und nun ist gut =D

wanci
23.12.2007, 12:39
Habe extra kursiv in dem Zitat das hervorgehoben, was in dem ursprünglichen Posting gefehlt hat. Und bin immer noch der Meinung, der Radiologe hat alle Gründe der Welt gehabt, sauer zu sein und Witze zu machen.

Sauer auf die Ärztin vielleicht, aber nicht auf den Patienten. DAS ist doch der Punkt um den es geht.

Allgemein finde ich, das viele Ärzte viel zu überheblich und von ihrem Können überzeugt sind. Aber das ist kein Wunder, so bekommt mans ja auch an der Uni beigebracht. Und das ganze Ständegdünkel von wegen man lässt die Patienten warten und denkt, man kann sich über ihre Meinung hinwegeheben...Naja, mich wunderts wirklich, dass wir Mediziner noch so einen guten Ruf haben
:-))