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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Physik/Chemie in der Oberstufe gehabt?!



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Chilli
23.09.2007, 10:25
Huhu,
obwohl ich schon ziemlich lange von dem Wunsch beseelt bin, Medizin zu studieren, habe ich in der Oberstufe weder Chemie noch Physik gehabt, Mathe und Bio als Grundkurs, da war ich aber ganz gut. Möchte von Euch einfach mal hören, wie ihr darüber denkt, ist es trotzdem gut zu schaffen(wenn man sich bemüht natürlich) oder wird es ohne extrem schwierig. Ich habe jetzt in der freien Zeit nach dem Abi zumindest mal angefangen, ein bisschen mit dem Zeeck zu lernen... Damit wenigstens Chemie ein bisschen vorbereitet ist. Physik habe ich jetzt noch gar nichts für getan. :-blush

Wie denkt ihr darüber? Zu mir sagen die einen: Kein Problem und die anderen sagen: Ui, verdammt schwierig dann...

Danke für Eure Anwtorten... :-top

THawk
23.09.2007, 10:38
Hi Chili.

Bei der Frage ist die Suchfunktion des Forums ein ganz großer Freund für dich!!!!
Die Frage nach den naturwissenschaftlichen Kenntnissen wird sehr, sehr regelmäßig wieder gestellt und beantwortet. Such bitte erst mal...

DJVenus
23.09.2007, 12:15
ich antworte jetzt trotzdem mal..
ich studier zwar noch nicht, aber egal.
ich denk, wenn du was früh abgewählt hast, musst du dich einfach deutlich mehr anstrengen wie andere die das hatten. ist ja logisch, aber es ist sicherlich machbar. wo ein wille ist, ist auch ein weg ;)

bobbit
23.09.2007, 12:35
Kommt ganz auf die Uni an, aber eigentlich sind die Naturwissenschaften alle machbar. In meinem Semester waren auch einige, die absolut keine Ahnung von Chemie und Physik hatten und haben, trotzdem bekamen sie beide Scheine. Dafür gibt es ja Altklausuren zum Kreuzen und einfach auf den Hosenboden setzen.

Ansonsten mal die Suchfunktion bemühen. Die Frage taucht ständig auf ;-)

Rubilein
23.09.2007, 16:05
Physik als Pflichtgrundkurz gehabt *kotz*
Bio als LK
Mathe als 4. Abifach

Ich glaube, es spielt nicht wirklich eine Rolle, welche Fächer man belegt hat in der Sek.II! Im Studium fängt jeder wieder von Vorne an. Man sollte sich nur richtig reinknien!

janika
23.09.2007, 16:11
Huhu,

also wenn Ihr Alle meint, dass man mit Fleiss dieses Manko ausbügeln kann, dann bin ich guter Dinge ;-)

Angst macht mir eher das physikalisch, chemische Verständnis meinerseits.. :-blush
Im Auswendiglernen bin ich große Klasse, aber verstanden hab ich das früher nie so recht *schämt sich*

expecting
23.09.2007, 16:15
Hehe, genau meine Situation. Bzw. bei mir siehts sogar noch ein wenig düsterer aus, weil ich selbst im Mathe-Grundkurs eine kleine Niete war (bis auf Stochastik :-love aber das braucht man ja bei Medizin nicht :-? ), nur in Bio war ich gut.
Den Zeeck hab ich hier auch schon rumliegen, schon seit Juli (!), aber habs noch nicht mal durch das erste Kapitel geschafft :-)) :-oopss ... über Physik denk ich lieber gar nicht erst nach, da hatt ich die gesamte Mittelstufe immer geraade so ne 4 :-oopss ... da mach ich mir Gedanken drum, wenns so weit ist :|


äh ja, also ... Kopf hoch :-)) in den meisten (wichtigen!) Fächern fangen ja alle bei Null an. Anatomie, Physiologie und so ... das wird schon.

bobbit
23.09.2007, 16:21
Ich glaube, es spielt nicht wirklich eine Rolle, welche Fächer man belegt hat in der Sek.II! Im Studium fängt jeder wieder von Vorne an. Man sollte sich nur richtig reinknien!
Das würde ich nicht unterschreiben. Wer Chemie-LK hatte, kann in Göttingen davon ausgehen ohne große Probleme den Schein zu bekommen. Physik ist auch ein Klacks mit Grundkurswissen.

Hat man das nicht, muss man sich eben hinsetzen und im schlimmsten Falle auswendiglernen. Keine Sorge, das machen so viele und angeblich ist es nicht so schlimm. Wobei ich persönlich immer noch versuche mehr zu verstehen als auswendig zu lernen. Durchschaut man das System, kann man es immer wieder verstehen und entdeckt so leichter Zusammenhänge. Das ist aber ein Thema für sich ;-)

Rubilein
23.09.2007, 16:22
Verrückt machen darf man sich sicherlich nicht, wenn man keine Naturwissenschaft belegt, bzw. nur ein gerader durchschnittlicher Schüler war.
Imo bedeutet das aber, dass man sich während des Studiums, und da ist es imo völlig egal was man studiert, anstrengen muss und zufliegen wird einem das bestimmt nicht.

Ein "Todesurteil" für das Medizinstudium ist es aber bestimmt nicht :)

janika
23.09.2007, 16:45
@ bobbit

also ich richte mich, gesetz dem Fall ich krieg die Zusage, schonmal auf stures Pauken ein :))
Das ist sicherlich nicht die beste Variante, aber ich kenn ja meine "chemie und Physik- Gehirnwindungen" und weiß, dass die sich auf stur stellen, wenns um Naturwissenschaften geht :-(
Ich habe versucht Ihnen das mit Macht und Gewalt abzugewöhnen, aber sie wollen einfach nicht, wie ich will *g*

Trotzdem denke ich, dass ich es mit viel viel Fleiß trotzdem packen kann. Ich werd halt lernen, lernen , lernen und dann nochmal noch mehr lernen :-blush

Vielleicht habe ich Glück und in meinem Semester sind noch mehr so Pfeiffen wie ich, mit denen ich eine Lernkoalition bilden kann :)

Dentista
23.09.2007, 16:57
Außerdem bieten viele Unis ja auch Vorkurse für Chemie und Physik an...
So kann man sich wenigstens ein kleines Basiswissen aneignen bzw. altes (verlorengegangenes) Wissen wieder auffrischen.
Gepaart mit einer gehörigen Portion Aufmerksamkeit in den Vorlesungen und Fleiß zuhause sollte es schaffbar sein :-meinung

Rubilein
23.09.2007, 16:58
Das würde ich nicht unterschreiben. Wer Chemie-LK hatte, kann in Göttingen davon ausgehen ohne große Probleme den Schein zu bekommen. Physik ist auch ein Klacks mit Grundkurswissen.

Hat man das nicht, muss man sich eben hinsetzen und im schlimmsten Falle auswendiglernen. Keine Sorge, das machen so viele und angeblich ist es nicht so schlimm. Wobei ich persönlich immer noch versuche mehr zu verstehen als auswendig zu lernen. Durchschaut man das System, kann man es immer wieder verstehen und entdeckt so leichter Zusammenhänge. Das ist aber ein Thema für sich ;-)Könntest du mir sagen, was man in Physik können muss?
Wie ich schrieb habe ich Physik in der Oberstufe nie gerne gemacht (außer in der 13.2, weil es da um "Nuklearzeugs" ging ^^) und auch immer nur 8 oder 9 Punkt ^^

expecting
23.09.2007, 17:02
@ bobbit

also ich richte mich, gesetz dem Fall ich krieg die Zusage, schonmal auf stures Pauken ein :))
Das ist sicherlich nicht die beste Variante, aber ich kenn ja meine "chemie und Physik- Gehirnwindungen" und weiß, dass die sich auf stur stellen, wenns um Naturwissenschaften geht :-(
Ich habe versucht Ihnen das mit Macht und Gewalt abzugewöhnen, aber sie wollen einfach nicht, wie ich will *g*


same here ...

Was das gesamte Studium betrifft, möcht ich natürlich alles so gut wie möglich verstehen (find es da fast schade, dass es Multiple-Choice-Fragen sind) und in die "Materie eintauchen" .... bei Physik und Chemie jedoch weiß ich jetzt schon, dass ich vor allem stur Altklausuren kreuzen werd, bis sie mir oben wieder rauskommen, damit ich eben spätestens im 3. Anlauf :-)) diese blöden Scheine krieg. Weils mich halt auch echt nicht interessiert :-nix


wegen Vorkursen: die Uni Frankfurt bietet ab dem 1. Oktober einen 2-wöchigen Mathe-Vorkurs an, zur Vorbereitung auf das Nicht-Taschenrechner-rechnen in den Prüfungen (und Physikpraktikum), da werd ich auf jeden Fall hingehen. Auch wenn Mathe .... *seufz*

bobbit
23.09.2007, 17:16
Habe leider jetzt nicht alles daheim, aber eine grobe Aufzählung laut Vorlesungsfolien:

1. Kräfte und Drehmomente
2. Schwerpunkt und Gleichgewichte
3. Arbeit und Energie 1
4. Arbeit und Energie 2
5. Kinematik und Newtons Axiome
6. Impuls und harmonische Schwingungen
7. Harmonische Schwingungen: frei, gedämpft, erzwungen
8. Schwingungen und Wellen: Akustik1
9. Klang, Sonographie und Dopplereffekt: Akustik2
10. Phonation, Strömungen1
11. Druck, Satz von Bernoulli, Widerstände: Strömungen2
12. laminar/turbulente Strömung, Hagen-Poiseuille, Brownsche Molekularbewegung
13. Diffusion, Osmose, Membranspannung
14. Aktionspotential, Licht, Dispersion
15. Brechungsgesetz, Reflexion, Totalreflexion
16. Abbildung mit Linsen
17. Brechkraft, Auge, Fehlsichtigkeiten
18. Aberrationen, Kernphysik
19. Kernphysik II
20. PET, MRT, Bohr-Atommodell, Röntgenstrahlung
21. Röntgenspektrum, Absorption, Dosimetrie

Klingt jetzt total viel, aber im Endeffekt hält es sich wirklich in Grenzen. Zum Teil wird echt Basiswissen vermittelt, was bei uns mit mancher Formel angereichert wurde. Nur die einfachen Sachen musste man im Kopf behalten. Also bloß nicht aus dem Konzept bringen lassen :-)

Und zu guter letzt: Viele haben sich die Vorlesungen geschenkt, denn wirklich viel wurde auch nicht vermittelt. Fand ich aber immer sehr lohnenswert.

A.C.P.
23.09.2007, 17:30
um auch mal meinen senf dazu zu geben....also ich bin ja leider auch noch kein Student und kann das deshalb nich so einschätzen. Ich selber hatte Mathe und Chemie als Leistungskurse, Bio hat ich in der 11. und 12. noch als Grundkurs und Physik immerhin in der 11. noch als Grundkurs belegt...dann aber abgewählt, da ich sonst zuviele Stunden gehabt hätte. Im Allgemeinen liegen mir die Naturwissenschaften immer gut...zumindest war das @ school so und natürlich kann man einiges durch auswendiglernen ausbügeln, aber der Sinn von diesen Fächern ist ja nich, dass man anfängt und den Hefter auswendig kennt, sondern mit dem gelernten was anzufangen versteht...d.h. Beispiele zu übertragen...was meiner Meinung nach vor allem auch in Chemie wichtig ist...schließlich bringts ja nix wenn jemand ne reaktion auswendig kennt, am ende aber gar nich weiß wie die Reaktion überhaupt zu stande kommt und warum da plötzlich von einen Stoff 3 Moleküle da sind und von dem Anderen nur einer. :-nix Ich weiß ja nich wie das dann im Studium is, aber zumindest sind bei uns @ school die puren auswendiglerner nich gerade auf der besten schiene gefahren :-meinung

janika
23.09.2007, 17:57
Hi,

da hast Du sicherlich recht - auswendig lernen ist in der Schule zwar hilfreich aber bringt nicht die ersehnten Punkte.
Allerdings hoffe und denke ich, dass das im Studium nicht mehr ganz so der Fall ist. Ich sag nur.. "MC Tests" :)

Ich hab im Vorfeld mit einigen Zahnstudis geredet und auch ein zwei Zahnärzte befragt, da ich mir da natürlich auch große Sorgen mache. Die meinten immer mit lernen ist es machbar und es käm wirklich mehr aufs Auswendige als aufs Verstehen an. Das Verstehen wäre nur ne Hilfe beim Auswendiglernen quasi.

Mag nun sein, dass die mich alle nur beruhigen wollten - dann hab ich ein groooßes Problem.. aber erstmal muss ja der Platz klappen und dann mach ich mir über meine Chemie und Physikkarriere Gedanken :)

Ich halte es da mit dem alten Sprichwort.. "Wo ein Wille ..usw"

Meridion
24.09.2007, 13:22
In Heidelberg ist Physik geschenkt, man darf in die Klausur die Praktikumsanleitung mitnehmen, in die man alles reinschreiben darf, was man möchte...
Chemie ist, wie man an mir sieht, ohne jegliches Grundwissen aufs erste Mal zu bestehen, es wird etwa Abi-Niveau verlangt, aber wenn man mitlernt ist es gut zu schaffen...

Meridion

Zack
25.09.2007, 11:07
Also die Frage wird hier wirklich immer wieder oft gestellt, was mich wundert ist das wirklich alle immer nur "Angst" vor Physik und Chemie haben.(hatte ich auch) Aber komischerweise hat nie einer Angst vor z.B. Anatomie.Anatomie ist eins der größten und Lernintensivsten Fächer in der Vorklinik und ich gehe mal davon aus das dieses Fach niemand als LK im Abi hatte :-)
Physik und Chemie sind Nebenfächer, also Augen zu und durch.

bobbit
25.09.2007, 11:19
Aber komischerweise hat nie einer Angst vor z.B. Anatomie.Anatomie ist eins der größten und Lernintensivsten Fächer in der Vorklinik und ich gehe mal davon aus das dieses Fach niemand als LK im Abi hatte :-)
Phyik und Chemie kennen viele aus der Schule und haben leidliche Erinnerungen daran. Deshalb wird diese Frage so oft gestellt. Bei Anatomie fangen quasi alle bei null an, da sind dann bspw. Chemie-LKler nicht im Vorteil - gab ja keinen Anatomie-LK ;-)

McBeal
25.09.2007, 11:27
Trotzdem hat Zack Recht - Anatomie ist (bzw. war es bei mir) viel schlimmer. Und soooo lernintensiv!! In den Naturwissenschaften hat man ja zumindest noch eine Chance, etwas zu verstehen, wenn man systematisch rangeht. Aber die Anatomie hat ja keine Logik, das Lernen dafür besteht ja nur aus Pauken...

Macht Euch nicht verrückt!! Ich kann immer noch kein Physik und bin bisher gut durchs Studium gekommen. :-)) Und Chemie konnte ich immer ganz gut, hatte eine sehr anspruchsvolle Lehrerin, aber mehr als Zeitersparnis in der Praktikumsvorbereitung hat mir das auch nicht gebracht (okay, nachher in Biochemie und im Physikum vielleicht, aber nicht für den Chemie-Schein). Für die Klausuren müssen alle lernen, da das meist sehr spezielle Themen sind und die Aufgaben sich gleichen.
Wichtig ist nur, von Anfang an einschätzen zu können, was und wieviel man für welches Fach lernen muss (Altklausuren!!). Diese kleinen Fächer sind im Physikum pillepalle, wichtig ist nur, dass man die Scheine bekommt, da man an viele Unis kein Biochemie und/ oder Physio machen darf, wenn Scheine der Naturwissenschaften fehlen.

Alles Gute!! :-)

LG,
Ally