Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alltag eines Radiologen
alley_cat75
04.10.2007, 19:38
Tja, so ist das halt. Frei nach Nuhr zu der Frage, ob es intelligentes Leben gibt: MICH. Daher habe ich in der Tat zu allem etwas beizutragen. Daher bin ich keine Radiologin geworden, sondern Internistin. :-D
alley_cat75
05.10.2007, 18:54
Damit kannst Du leider nur was zur Inneren Medizin beitragen. Finde den Fehler.
Hase, lies mal meine Post aufmerksamer. ICH haben gemacht radiologische Diss. Ich durfte 4 Jahre lang ein radiologisches Institut mein Zuhause nennen. Wie lange arbeitest Du schon dort?! Ich denke, ich habe zu dem Thema mindestens genauso viel beizutragen wie Du. :-D
Relaxometrie
05.10.2007, 22:54
P.S. Gibts eigentlich sowas wie ein killfile? Wenn ja, PLONK.
Es gibt die Ignore-Funktion, und wohldosiert eingesetzt lebt es sich damit seeehr gut.
Kinners, hört doch bitte mit dem Offtopic auf, und beharkt Euch per PN, wenn es unbedingt sein muß, ja? Ich dachte, daß sowohl Radiologen als auch Internisten dem Kindergarten entwachsen sind....
Gruß, Evil
Moderator MEDI-LEARN
Richie1984
04.06.2008, 10:53
hi,
so ich dachte mir ich schreib mal wieder was zu diesem thema. nicht dass ich mich schon entschieden hätte radiologe zuwerden, geschweige denn mit dem studium schon fertig wäre, aber man(n) macht sich ja schon mal den einen oder anderen gedanken.
jetzt hab ich mir das hiermal durchgelesen, und musst feststellen, dass die meisten meinungen von studenten oder andereren spezies kommen, aber sich noch kein "waschechter" radiologe (anwärter) zuwort gemeldet hat...
wär eigentlich mal ganz interssant meinung aus erster hand zu bekommen, was die fachrichtig radiologie betrifft, in bertracht auf arbeitsalltag, möglichkeit sich selbstständig zumachen (mir immer noch ein rätsel mit den ganzen geräten.... :-??? ...
schönen tag und grüße vom schreibtisch!
LasseReinböng
04.06.2008, 12:49
Soweit ich weiß, weilt hier ein Strahlentherapeut unter uns (Alex1?), aber einen (angehenden) Diagnostiker...daran kann ich mich nicht erinnern.
Mich reizt die Radiologie auch und ich werde das Fach in meinem Wahltertial machen. Bedenken, was die Eintönigkeit angeht, habe ich allerdings...man ist halt sehr einseitig gefordert...nur Diagnostik, dies allerdings querbeet durch die Fachrichtungen. Die interventionelle Rad gibts zwar auch, für den Radiologen mit Niederlassungsambitionen aber sicherlich nicht so relevant.
positiv: kein Stationsdienst !!!!!!!!!
negativ: nur Diagnostik, diese dann auch nur im Hinblick auf Sichtbares...das Interessante in der Medizin ist aber m.E. die Pathophysiologie...das Unsichtbare ;-)
Bzgl. Niederlassung...es läuft wohl i.d.R. auf eine Assoziation/Anstellung in einer dieser Mega-Röntgenpraxen hinaus.
Radiofreak
04.06.2008, 15:45
Gut, dann werde ich mich mal "outen" als Assi in der Radiologie an einer deutschen Uniklinik. Bin (fast) im 4. WBJ und für mich ist es absolut die richtige Wahl gewesen. Radiologie ist ein unglaublich spannendes Fach mit einem enormen Spektrum, bei dem es mehr oder weniger zwangsläufig darauf hinausläuft, sich zu subspezialisieren. Bei uns beginnt diese Subspezialisierung bereits während der Ausbildung, auch wenn jeder von uns in allen Dingen eine GRundausbildung erhält (Konv., CT, MRT, Mammo, US, Intervention....). Neben der "reinen" Diagnostik spielt die Radiologie auch zunehmend eine Rolle bei der Therapie, Stichwort "Aneurysmacoiling, Chemoembolisation etc.". So kann man selbst auch ein wenig steuern, wie viel Patientenkontakt man haben will.
Zum Thema Niederlassung kann ich nichts sagen, da das für mich im Moment nicht in Frage kommt. Einige Kollegen von mir haben das vor einiger Zeit gemacht, allerdings sind die zunächst als angestellte Radiologen angefangen mit der Option, sich als Partner einzukaufen - wie die finanziellen Konditionen sind, keine Ahnung.
Gruß, Radiofreak
Richie1984
04.06.2008, 16:09
klingt ja interessant..@radiofreak: was sagst du zu dem "vorurteil", dass die eintönigkeit den alltag beherrscht? hast du auch das gefühl?
so stelle ich mir dass auch vor mit dem selbstständig machen... an einem schon bestehenden institut mit anfangen..
noch mal ne blöde frage: warum stehen die radiologen eigentlich bei diversen gehaltsübersichten eigentlich immer auf nr.1 und das mit so einen enormen abstand? entspricht das der realität? liegt das daran, dass sie nicht in solchen knebelvertägen mit der kbv stecken? oder wie oder was? :-nix
thx!!
Radiofreak
05.06.2008, 07:59
Eintönig ist der konventionelle Arbeitsplatz - nach der 10ten Intensivlunge wird es nervig. Aber das hat man nur am Anfang und halt in den Diensten, wobei mich das da nicht stört. Ich empfinde meinen Arbeitsplatz generell als sehr abwechlungsreich, klar hat man auch viel Routine, aber das ist in jedem Fachbereich so - nach der 3. Appendektomie hat man es auch gesehen:) Ich mag vor allem die Schnittbilduntersuchungen und bin derzeit vor allem im MRT eingesetzt - das ist schon sehr faszinierend und man hat tolle Fälle.
Zu den Gehalts-/Verdienstfragen kann ich leider nichts sagen, damit beschäftige ich mich später mal :-blush
Richie1984
25.10.2008, 21:29
hi,
was gibt es neues an der radiologen-front?
wie ist die ausbildung eigentlich gegliedert und aufgebaut? 5 jahre oder?
wie ist das mit der competition? also ist es schwer einen platz zu bekommen oder nicht so?
danke @ all
Radiofreak
27.10.2008, 15:33
hi,
was gibt es neues an der radiologen-front?
wie ist die ausbildung eigentlich gegliedert und aufgebaut? 5 jahre oder?
wie ist das mit der competition? also ist es schwer einen platz zu bekommen oder nicht so?
danke @ all
Die Weiterbildung in der Radiologie dauert 5 Jahre, davon kann man sich bis zu 1 Jahr aus Fächern "der direkten Patientenversorgung" anrechnen lassen, muss man aber nicht. Die Stellensituation ist im Moment (wie fast überall) relativ entspannt, auch an Unikliniken ist was zu holen. Würde generell dazu raten, die Ausbildung an einer Uniklinik zu machen, da es in der Radiologie (wie auch in vielen anderen Fächern) extrem wichtig ist, viel gesehen zu haben. Zudem haben kleinere Häuser meist nur 1 MRT (wenn überhaupt), so dass die Ausbildung nicht so fundiert ist.
Gruss, Radiofreak
Also was hier für ein Mist über die Radiologie geschrieben wird....das zeigt nur das die meisten hier eben echt nur famuliert oder maximal das PJ gemacht haben und seine Diss in der Radio zu machen sich darauf etwas einzubilden- ich glaube da hat man ja wohl auch an der täglichen Routine eher keinen Anteil. Das ist genauso mit irgendwelchen Klinikern die sich einbilden nur weil sie mal ein halbes oder ein Jahr in der Radio waren sie wären Radiologen und könnten ein MR interpretieren..... und dann, weil sie es ja soooo gut beherrschen MR´s zu lesen wird trotz WS-MRT für jede blöde WS noch eine Myelografie angefordert.....da kann ich nur schreiben : Wie bereits aus dem MRT von vor 2 Tagen deutlich sichtbar......blah, blah---- die Untersuchung bringt keine neue Erkenntnis-----
Ich weiss auch nicht was daran so waaaaahnsinnig abwechslungsreich ist jeden Tag 10 Bäuche zu palpieren und 10 x das Herz und die Lunge zu auskultieren und täglich 20 Briefe mit nahezu dem gleichen Wortlaut runterzuleiern...... In allen, absolut allen Fachrichtungen gibt es Routine und in allen Berufen das ist nun mal so und ausserdem nichts schlechtes. Ich möchte jedenfalls lieber von einem routinierten und damit doch wohl sicher auch erfahrenen Arzt behandelt werden als von einem der das 3 x gemacht hat und dann der Abwechslung halber was anderes macht. Genauso würde ich wenn ich einen Tumor hätte das Staging lieber von einem routinierten Radiologen machen lassen als von einem PJ´ler.
Ich denke aus den meisten spricht nur der Neid.... wir haben sehr gute Arbeitszeiten, können um 16 Uhr, 15.30 und Freitags um 14.30 Uhr gehen--pünktlichst!!!!!
Kein idiotischer Stationszirkus, kein idiotisches Oberarzt und Chefarztgehabe, keine frechen Schwestern, gute Chancen in der Praxis----im Ausland.....was will man mehr...
hauinsfeld
26.11.2008, 05:45
FULL ACK!
Radio rockt!
Ich denke aus den meisten spricht nur der Neid.... wir haben sehr gute Arbeitszeiten, können um 16 Uhr, 15.30 und Freitags um 14.30 Uhr gehen--pünktlichst!!!!! Kein idiotischer Stationszirkus, kein idiotisches Oberarzt und Chefarztgehabe, keine frechen Schwestern, gute Chancen in der Praxis----im Ausland.....was will man mehr...
Feierabend ist abteilungsabhängig- in meinem Haus z.B. erst um 17 Uhr.
Statt Stationszirkus gibts jeden Tag den Befundungszirkus mit ellenlangen Listen, die es abzuarbeiten gilt. Und statt idiotischen OAs gibts erst gar keine, die man ansprechen kann, weil die Planung der gemeinsamen Mittagspause mal wieder wichtiger ist :-?.
(sorry, mußte das jetzt mal schreiben, wenn auch aus Sicht von jemandem, der dieses Fach etwas unfreiwillig kennengelernt hat ;-) )
Nagut, das ist eben immer Glückssache, aber wenn man an einem Haus mit nur 700 Betten ist dann ist das vielleicht auch alles anders. Naja, ich habe mich bewusst gegen eine Uni entschieden denn da hat eh keiner Zeit und Interesse einem was beizubringen. Jede Frage ist zuviel und wenn wenn man nicht forschen will ist man gleich unten durch--und das das Spektrum an der Uni grösser ist, das ist ebenfalls Ansichtssache wir haben ebenfalls sämtliche merkwürdigen Syndrome etc.....ausserdem, was habe ich gekonnt wenn ich an der Uni ein Syndrom sehe was ich in meinem jetzigen Leben nie, nie, nie wiedersehe...? Häääää???
Nix.-
Naja, aber jeder ist ja seines Glückes Schmied und muss sehen wie er mit Chirurgie etc, klar kommt.
roger rekless
24.01.2009, 16:14
Wie sieht's denn mit Interventionen aus? Wird man da als Assi eher nicht drangelassen oder gehört das eh standardmäßig zur FA-Ausbildung?
Was wiegt für euch mehr: Dass man weniger bzw keine (als Anfänger) Dienste machen muss, oder das Geld das einem dadurch durch die Lappen geht?
Ehemaliger User 05022011
24.01.2009, 16:27
Was wiegt für euch mehr: Dass man weniger bzw keine (als Anfänger) Dienste machen muss, oder das Geld das einem dadurch durch die Lappen geht?
roger, ich glaube deine Frage hat tb303 schon beantwortet
Naja, aber jeder ist ja seines Glückes Schmied
(womit ich sagen,will wer freiwillig wegen der Kohle unendlich viele Dienste schiebt, der verpasst bestimmt sein Glück )
dann könnte man noch auf die alte Weisheit : Geld allein macht auch nicht glücklich (wobei die Betonung m.E. auf "allein" liegt) hinweisen
na und sicher fällt anderen noch mehr dazu ein
roger rekless
24.01.2009, 17:04
roger, ich glaube deine Frage hat tb303 schon beantwortet
Schon klar, wollte nur schauen was die anderen Radios dazu meinen... um ein breiteres Bild zu bekommen ;)
Kann ja auch gut sein dass sich das mit der Zeit ändert. Dass man z.B. am Anfang bissl neidisch auf die Gehaltschecks der Kollegen schaut, aber dann mit der Zeit merkt dass die körperlich abbauen etc.
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