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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unterschiede FA für Innere und Allgemeinmedizin und FA für Allgemeinmedizin



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Christoph_A
12.10.2007, 09:37
Toll, ein Internist zweiter Klasse als Frontsau in der Patientenversorgung eines kleinen Hauses ohne Niederlassungsmöglichkeit-kommt ja auf der Wunschskala gleich nach Zwangsarbeit. Wieviel "interessante" Vorschläge der Landesärztekammern und Sparpolitiker wohl noch kommen, bevor der Karren in der Wand hängt?

Picknicker
12.10.2007, 14:05
Wohl wahr, man muß schon arg masochistisch veranlagt sein, um den Internisten ohne Schwerpunktsbezeichnung zu machen, der ja ausdrücklich für den Einsatz in kleineren Häusern vorgesehen ist. Dann doch lieber die Ochsentour durch die Praxen für den Allgemeinmediziner.

Peter_1
12.10.2007, 14:19
Wohl wahr, man muß schon arg masochistisch veranlagt sein, um den Internisten ohne Schwerpunktsbezeichnung zu machen, der ja ausdrücklich für den Einsatz in kleineren Häusern vorgesehen ist. Dann doch lieber die Ochsentour durch die Praxen für den Allgemeinmediziner.
:-meinung

Atraktiv ist beides nicht, aber ich glaube auch der FA für Allgemeinmedizin ist trotz der miesen Bedingungen das kleinere Übel (wenn man sich die Möglichkeit der Niederlassung offen lassen will). Da haben jetzt halt die internistischen Chefs Panik bekommen und jetzt alles wieder umgeworfen. Mal schauen, das letzte Wort ist da mit Sicherheit nicht gesprochen. Ist halt typisch für unsere Standespolitik, bloss die jungen Assis so lange wie möglich als Knechte ans Krankenhaus binden (ob sinnvoll oder nicht)! Die WBO s dabei so voll und so bürokratisch wie nur irgendwie möglich gestalten, dabei aber nie kontrollieren ob denn seitens der Weiterbildungsberechtigten auch wirklich weitergebildet wird. Klar Bringschuld hat ja auch der Assi wenn er seinen Facharzt haben will. Na,ja war ja nicht das Thema, aber darüber könnte man ein Buch schreiben.

Picknicker
12.10.2007, 16:51
Hach ja, als angehender Allgemeiner muß man sich schon einiges bieten lassen. Angefangen bei völlig unstrukturierten, bzw. nicht vorhandenen Ausbildungsplänen, bis hin zur Praxisvergütung. Aber für mich die einzige Alternative, ich will so schnell wie möglich aus der Klinik raus, und wer weiß, was in ein paar Jahren mit den niedergelassenen Fachärzten passiert. Vielleicht als hausarzt in einem kleinen MVZ, (fast) ohne Bürokratismus und Papierkram, geregelte Arbeitszeiten...Naja, mal sehen. Erst muß ich noch zwei Jahre Klinik runterziehen, dann such ich mir ne schöne Ausbildungspraxis. Aber da geht´s ja schon wieder los (ich merke, ich beginne auszuschweifen...): wer sagt mir, ob die Praxis gut ist? Ob der Praxischef fair ist? usw, usw. Fragen über Fragen

Hypomochlion
12.10.2007, 17:08
dann such ich mir ne schöne Ausbildungspraxis. Aber da geht´s ja schon wieder los (ich merke, ich beginne auszuschweifen...): wer sagt mir, ob die Praxis gut ist? Ob der Praxischef fair ist? usw, usw. Fragen über Fragen

... und ob Du dann noch deine Miete und Versicherungen bezahlen kannst... :-(

Peter_1
13.10.2007, 11:53
... und ob Du dann noch deine Miete und Versicherungen bezahlen kannst... :-(
Berechtigter Einwand, "lustigerweise" muss man ja noch zwischen 1000-1800 Euro für den psychosom. Grundkurs zahlen (je nach Anbieter). Es lohnt sich während der Klinikzeit schon mal zu sparen.
Mit den Ausbildungspraxen ist das nicht anders wie mit den Krankenhäusern auch, ist halt immer ungewiss wie man miteinander klar kommt, bzw. ob man überhaupt eine Weiterbildung bekommt (oder wie so oft ausschließlich ein selbstlernendes Arbeitstier ist). Dafür bekommt man von den Patienten viel mehr Dankbarkeit und Feedback wie im Krankenhaus.