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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bandscheibenprolaps LWK5/SWK 1 medial



Marc0022
22.10.2007, 16:55
Hallo zusammen,

ich hatte ziemlich genau vor einem Jahr einen oben besagten Bandscheibenvorfall. Nachdem die konservative Behandlung nach ca 4 Wochen damit endedete das ich Gefühlsstörungen im linken Bein hatte mit Lähmungserscheinungen und die Blasenfunktion nicht mehr gegeben war, wurde ich am gleichen Tag operiert. Jetzt habe ich seit ca. 12 Wochen wieder sehr starke schmerzen im linken Bein, so dass ich manchmal kaum auftreten mag bzw. kann. Ich kann mich im Rücken allerdings fast problemlos bewegen. Nur nach hinten kann ich den Rücken fast garnicht oder nur mit sehr starken schmerzen bewegen. Beim letzten MRT wurde mir mitgeteilt das es sich hierbei um Narbengewebe handelt welches sehr stark gewachsen ist und dies jetzt die Schmerzen verursacht. Ich nehme täglich 2 Arcoxia 90mg ein um einigermaßen über den Tag zu kommen. Manchmal ist es trotz der Tabletten kaum auszuhalten. Ich muss dazu sagen das ich 28 Jahre alt bin. Hat jemand eine Idee was dabei ratsam wäre zu tun denn so halte ich das nicht den Rest meines Lebens durch es muss da was geben um es wirklich erträglich zu machen. Die Ärzte bei denen ich war halten sich sehr zurück, ich denke aber sie wissen nicht um die Schmerzen die man da aushalten muss.

Ich würde mich über jede Meinung und gemachte Erfahrungen sehr freuen!

Evil
22.10.2007, 18:12
Irgendwelche Tips oder Ferndiagnosen übers Internet sind sinnlos, weil keiner von uns Deine MRT-Bilder kennt, Dich untersucht hat oder weiß, was genau operiert wurde. Von daher kannst Du hier noch weniger kompetente Hilfe erwarten als von Deinen Ärzten, also frag die liebr nochmal und sag denen, wie weh es tut.

entepaula
22.10.2007, 18:30
Haben dich Orthopäden oder Neurochirurgen damals operiert?
Wie auch immer........
Ich schlage dir vor eine neurochirurgische Ambulanz in deiner Nähe, wenn möglich einer Uni Klinik aufzusuchen bzw. dort telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Ohne MRT´s kann man dazu sonst wenig sagen.
Gute Besserung,

Gruß entepaula

Sunshine*w
22.10.2007, 19:36
Ich kann dich sehr gut verstehen! Bin bzw war in der gleichen Situation...hatte mit 16 nen Skiunfall... was soll ich sagen...habe damals auch so ziemlich alles ausprobiert...nichts hat so recht geholfen...3 Jahre lang MST geschluckt und Krankengymnastik gemacht...irgendwann habe ich mir dann gesagt- man, du bist 19...du kannst dich doch nicht schon mit 19 jeden Tag mit Morphin zupumpen...ja..und dann habe ich angefangen viel Sport zu treiben (soweit es möglich war), Muskelaufbau, aber auch Entspannung, Massagen etc.
Und heute- mit 22 geht es mir viel viel besser! Sicher, belastungsabhängige Schmerzen sind geblieben, auch die Fußheberparese...aber ich komme gut klar im Alltag und nehme heute nur noch etwas wenns ganz schlimm ist (2-3x im Monat mal eine Diclo..)
Ich kann mir vorstellen wie du dich fühlst und ich wünsche dir alles Gute!

Grüße, Sunny

Marc0022
23.10.2007, 20:12
Hallo,

mich haben Neurochirurgen operiert. Ich war nach der OP beschwerdefrei und habe 3 Wochen eine stationäre Reha gemacht und danach weitere 8 Wochen eine Irena. Seitdem habe ich weiter meine Übungen gemacht und gehe sehr viel spazieren weil mir das immer gut getan hat. Doch mit diesen starken Beschwerden ist dies kaum oder nur selten möglich. Ich bin froh das ich weiter arbeiten kann ( überwiegend Büro ). Der Chefarzt der Neurochirurgie hat mir gesagt das ich erstmal keine Krankengymnastik oder ähnliches machen soll damit ich den Nerv nicht dauer schädige.

Weiß jemand was denn überhaupt bei einem solchem Prblem mit dem Narbengewebe gemacht werden könnte.

Gruß

Marc