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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nicht allzu fachfremde Jobs für Medizinstudenten?



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Bille11
30.03.2008, 22:05
ich arbeite bei einer krankenkasse im regionalen versorgungsmanagement referat krankenhaus :-lesen netter titel ne? das sind die, die die krankenhausrechnungen prüfen, meistens an den medizinischen dienst zur begutachtung geben (in der hoffnung einsparungen vornehmen zu können) und am ende meist doch bezahlen :-keks
mein job ist es diese "Dreiecksbeziehung" krankenkasse ---> mdk ---> krankenhaus aufrecht zu erhalten und immer mal wieder die entsprechenden stellen erinnern, dass noch gutachten ausstehen, oder dass noch keine berichte weitergesendet wurden, oder wenn ein fall mal erfolgreich läuft (also für uns) anmahnen das zuviel bezahlte geld zurück zu überweisen etc...
außerdem noch jegliche abms, die auf grund fehlerhafter edv entstehen und manuell wieder ausgebügelt werden müssen. ich durfte mal 300 endabrechnungen manuell erfassen, weil das system sie nicht geschluckt hat als sie eingespielt wurden :-(( aber insgesamt ein netter job und man arbeitet sich auch nicht tot.


*grins* du bist also der todfeind des klinikers :-))

Patella
31.03.2008, 21:43
Hat hier jemand eine Ahnung, ob man als Biomediziner/ Biochemiker Chancen hat, für Nachtdienste etc. in Krankenhauslaboratorien eingestellt zu werden? Falls das hier schon einmal jemand gemacht hat, wäre ich für ein paar Infos dankbar...

:-)

In der Regel klappt das nur, wenn Du vorher eine Ausbildung als MTA für den Laborbereich gemacht hast - liegt an den gesetzlichen Vorschriften bzgl der Arbeit mit Blutprodukten.

VG Patella

Brownie
31.03.2008, 21:51
Wie bist du denn an den rangekommen?

Hast du irgendwie Erfahrung gebraucht oder eine Ausbildung oder so?

vitamin B :-oopss meine mutter arbeitet dort. zwar nicht im krankenhausteam sondern in der pflegeversicherung aber is ja alles unter dem dach der regionalverwaltung und sie hat ein gutes wort bei ihrem chef eingelegt. Der hat mich dann zu nem Vorstellungsgespräch eingeladen und ich hab dann 4 Monate Praktikum dort gemacht. Während den 4 Monaten hab ich wohl gezeigt, dass ich nicht nur eine mutter habe, die arbeiten kann, sondern dass ich es auch kann.... und nun wurde ich als minijobber 8 Stunden die woche eingestellt :-)

@Bille: Ja so in etwa :-wow hab grad noch pflegepraktikum gemacht und jedes mal, wenn ich sachen gesehen habe, bei denen ich meinen hintern verwetten würde, dass der fall zum mdk geht, hab ich gezittert ob der patient bei uns versichert ist :-notify

Clemens1
02.04.2008, 19:00
Hört sich ja alles gut an :-)) aber was gibt es für Jobs,wenn ich noch kein Medizinstudent bin?

Ulle
02.04.2008, 19:51
Ich were nach meinem Abschluss in Biomedizin zum WS 2009 wohl Zahnmedizin dranhängen und wollte schonmal vorweg die Möglichkeiten von Nebenverdiensten ausloten, mit denen ich mir u.U. das weitere Studium (teil-)finanzieren kann.

Hat hier jemand eine Ahnung, ob man als Biomediziner/ Biochemiker Chancen hat, für Nachtdienste etc. in Krankenhauslaboratorien eingestellt zu werden? Falls das hier schon einmal jemand gemacht hat, wäre ich für ein paar Infos dankbar...

:-)Ich bin Naturwissenschaftler im Medizinstudium und verdiene mir in einer Forschungsgruppe etwas dazu, der Form nach bin ich Stipendiat (keinerlei Abzüge) - ist zwar in erster Linie kein Nachtjob, aber in jeder Hinsicht sehr flexibel und nebenbei sammel ich Daten für meine Doktorarbeit(en).

Größtes Problem ist natürlich, eine Arbeitsgruppe mit den entsprechenden Mitteln und guten Willen zu finden, da hatte ich echt Glück. Mein Stundenplan mag auf den ersten Blick dramatisch wirken, für das eigentliche Studium sitze ich aber fast nur die Pflichtveranstaltungen ab und komme auch ohne Vor- und Nachbereitung gut zurecht - und Dein Erststudium bereitet Dich wahrscheinlich noch besser vor. Für die Übertragbarkeit auf Zahnmedizin gibt es aber keine Garantien... :-))

Möchteauchgern
04.04.2008, 13:36
Ich habe es gerade in einem anderen Thread schon zum Besten gegeben, aber ich kopiere es, weil es zum Thema passt auch nochmal hier hinein:

"Ich hab als Hiwi ~7 Euro/h, als Rettungsassistent ~6 Euro/h, als "rechte Hand" einer niedergelassenen Anästhesistin sind es ~ 7 Euro/h. Leider sind das hier schon "fürstliche" Stundenlöhne
Die vielen Baustellen sind manchmal sehr stressig, dafür hat es für mich den Vorteil dass ich je nach Lust/Laune/Auftragslage/Geldbedarf die einzelnen Jobs beinahe beliebig hoch und runter fahren kann. Ein zwei Eisen habe ich auch noch im Feuer...zum Beispiel als biologischer Hakenhalter in einer gynäkologischen Praxis einmal die Woche am OP-Tag zu arbeiten. Ich habe mit dem ambulanten Sektor gute Erfahrungen gemacht, im Gegensatz zur Uni steht man dort an vorderster Front, lernt noch was fürs Studium dazu und bekommt sogar noch Geld dafür. Ich kann also nur empfehlen in dieser Richtung die Fühler auszustrecken..."

Da sind sicher einige Anregungen dabei. Bei der örtlichen Fast-Food-Kette verdient man zwar etwas mehr, aber die Hackfleischplatten haben auch mit Medizin nichts mehr zu tun ;-)

netfinder
04.04.2008, 13:48
dafuer mit hygiene^^ und das dann schnell auhc wieder mit medizin...