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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wieviel lernt ihr nach der uni täglich?



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Foreman
10.11.2007, 17:23
@ Schilla:
ich kann Dich beruhigen, Bauer macht da gar nichts weltbewegendes. Für die Seminarklausur gibt es doch den ultimativen Fragenkatalog in Blackboard. Nichts anderes kommt ran(MC).
Also alles, was Du da jetzt lernst, ist Bonus für's Physikum.

Scip
10.11.2007, 21:19
Gibt es denn überhaupt Leute, die mehr machen als 2,3 Stündchen am Tag?
Also ich gehe morgens um 8.00 Uhr in die Bib und um 19.05 Uhr fährt mein Bus zurück. Morgens von 6.00-7.00 Uhr lern ich zuhause. Abends noch mal ein bisschen. Das Ganze 7 Tag die Woche. Wobei Samstag, Sonntag die Bib erst um 10.00 Uhr aufmacht.
Komme so Netto auf 11-12 Stunden lernen am Tag und es kommt mir nicht so vor, als ob die Stofffülle überhaupt zu schaffen wäre.
Es ist schon richtig viel Stoff der zu Lernen ist! Trotzdem macht es spaß und ich sehe, dass einige auch von morgens bis abends in der Bib sitzen und lernen. Also mit 2-3 Stündchen am Tag würde ich weißgott nicht hinkommen :-(

Gruß
Scip

DrSkywalker
10.11.2007, 21:34
Gibt es denn überhaupt Leute, die mehr machen als 2,3 Stündchen am Tag?
Also ich gehe morgens um 8.00 Uhr in die Bib und um 19.05 Uhr fährt mein Bus zurück. Morgens von 6.00-7.00 Uhr lern ich zuhause. Abends noch mal ein bisschen. Das Ganze 7 Tag die Woche. Wobei Samstag, Sonntag die Bib erst um 10.00 Uhr aufmacht.
Komme so Netto auf 11-12 Stunden lernen am Tag und es kommt mir nicht so vor, als ob die Stofffülle überhaupt zu schaffen wäre.
Es ist schon richtig viel Stoff der zu Lernen ist! Trotzdem macht es spaß und ich sehe, dass einige auch von morgens bis abends in der Bib sitzen und lernen. Also mit 2-3 Stündchen am Tag würde ich weißgott nicht hinkommen :-(

Gruß
Scip

Von Leuten wie dir habe ich auch schon gehört :-)) Tut mir leid aber ich muss dir einfach raten: Tu etwas weniger, du übertreibst. Ich meine, was sind deine Ziele? wenn du ne 1 im P willst ok, dann schaff was, aber im ersten Semester ist das was du durchziehst eindeutig zu viel. Vorm Physikum würde ich dir das Pensum genehmigen, vorher nicht.

Grüße

CYP21B
10.11.2007, 21:41
@ Schilla:
ich kann Dich beruhigen, Bauer macht da gar nichts weltbewegendes. Für die Seminarklausur gibt es doch den ultimativen Fragenkatalog in Blackboard. Nichts anderes kommt ran(MC).
Also alles, was Du da jetzt lernst, ist Bonus für's Physikum.

Wiesner sagte bei uns im Seminar allerdings, dass auch Bauer-Fragen dran kommen. Die müssten zwar von Mitte abgesegnet werden können aber drankommen.

Ontopic: Bei mir ist es leider so, dass ich meistens nur auf Testate und Prüfungen richtig gelernt habe. Zwischendurch war das nur auf ein Minimum beschränkt. Hat zwar im ersten gut geklappt, allerdings könnte man sich den Stress vor den Prüfungen ersparen wenn man regelmäßiger lernt.

WaWa
10.11.2007, 21:45
@ skip:
Weiß ja nicht, wie euer 1. Semester anfängt.... Aber so viel scheint mir auch unnötig!
Zwar ist es am Anfang noch recht schwer so 'n richtiges System in's Lernen rein zu bekommen. Ich seh' jetzt auch wieder bei unseren neuen Ersties die Schwierigkeiten, die viele am Anfang haben, weil sie's einfach noch nicht gewohnt sind mit der Menge an Stoff umzugehen.
Es wird zwar viel (zumindest vom zeitlichen Aufwand) gelernt, aber es bleibt rel. wenig hängen... Mit der Zeit ändert sich das.
Glaub' mir (wie bobby ja auch schon sagt) - so viel ist übertrieben!!!
Vor allem morgens um 6 anfangen.... Da haste mehr vom Tag, wenn du 'n bisschen mehr schläfst und dadurch aufnahmefähiger bist!!!

agouti_lilac
10.11.2007, 21:54
Och, meine Freundin steht auch täglich um 6 Uhr auf und lernt erstmal, weil sie um diese Uhrzeit am aufnahmefähigsten ist. Für mich ist zur Zeit vor 10 Uhr aufstehen Qual und gut lernen kann ich erst ab 21 Uhr, aber dann auch mal bis 3 Uhr nachts. (Muss dann halt die Vorlesungen knicken). So hat jeder seine passenden Lernzeiten.

Bin auch ein Mensch, der ziemlich viel an Zeit investieren muss, um das Zeugs zu behalten, leider. Hat sich auch nach einem Jahr Uni noch nicht sehr geändert oder vielleicht ist einfach der Stoff umfangreicher geworden?!?

McBeal
10.11.2007, 22:20
Ich glaube, gerade im ersten Semester sind die Unis da sehr unterschiedlich. Einem Bochumer würde ich auch sofort glauben, dass er soviel lernt, wir hatten im ersten Semester 6 Anatomietestate und Bio-, Chemie- und Physikpraktikum mit Antestaten. Da habe ich auch bis spät in die Nacht da gesessen und Protokolle geschrieben oder Muskeln gelernt. Das kommt echt auf die Uni an!! Dafür war bei uns das vierte fast frei um fürs Physikum zu lernen.
In der Klinik wars dann nur noch für Testate und Klausuren und jetzt schreibe ich neben dem PJ an meiner Diss und werde irgendwann anfangen fürs HEx zu lernen.

LG,
Ally

Resi-B
10.11.2007, 23:08
Also im ersten und zweiten habe ich schon irgendwo kontinuierlich gelernt (vllt. so 1-2 h pro Tag), aber eigentlich schon eher geballt vor Klausuren (1 Woche vorher, 6-12 Stunden, je nach Bedarf).
Jetzt im dritten mit den Anatomietestaten usw. muss ich jeden Tag lernen, soviel wie geht - denn vor dem Testat ist nach dem Testat. Dazwischen Referate, Colloque usw.
Aber geht schon, was muss das muss und meistens ist der Stoff auch interessant wenn man sich nur tief genug reinkniet.
LG

Grübler
11.11.2007, 09:19
Ich bin so ein Kontinuierlich-Lerner. Immer mal wieder ein bisschen. Dann aber auch maximal nur ne Stunde pro Tag oder so - wenn überhaupt ;-) Aber wenn man das Semester so angeht, ist man mit dem Stoff durch, ehe man sich's versieht. Meistens hatte ich sogar noch Zeit alles in Ruhe und in etwas konzentrierterer Stoffform zu wiederholen.

Dr. Gonzo
11.11.2007, 15:07
Also ich bin grad im ersten in Bochum, und von 12 Stunden Arbeitsaufwand seh ich grad echt nix. Hab im Schnitt so 6 Stunden Uni am Tag, und je nach dem setz ich mich danach nochmal 1-3 Stunden hin. Fürs erste Anatomie-Testat lieg ich damit gut im Rennen (bin bis auf Feinheiten fertig mitm lernen) und die Bio-Praktika sind auch eher n Klax.
Wenn im Dezember die Chemie-Praktika losgehen sieht das wahrscheinlich auch nochmal n bisschen anders aus, aber unter 12 Stunden am Tag bleib ich da auch.

Man kann für Ana natürlich auch jede noch so unwichtige Linea oder Tuberositas lernen, aber wenn mans nicht grad auf ne 1 anlegt (was meiner Meinung nach Schwachsinn ist), wird man die Testate und Antestate auch so bestehen. 60% reichen.

Und ich glaub das Hauptproblem ist in der Tat rauszufinden, was wichtig ist und was nicht.

Pampelmuse
11.11.2007, 15:30
@ Weniglerner: Ihr seid aber sicher direkt vom Abi ins Studium gekommen und hattet Physik, Chemie und Bio noch im Hinterkopf, oder??? ;-)

Lava
11.11.2007, 16:25
Man muss auch mit der Zeit herausfinden, wieviel Lernen wirklich erforderlich ist. Z.B. hab ich mich anfangs immer auf die Testate im Biochemiepraktikum vorbereitet und schön das Thema vorher im Buch gelesen. Dann hab ich das einmal nicht gemacht und im Testat trotzdem volle Punktzahl gehabt. Woran lag's? Jedes Praktikum ist mit einem kleinen Seminar verbunden und es wurden immer nur Sachen aus dem Seminar abgefragt. Wenn man da also schön aufpasst und so viel Grips hat, die Sachen auch zu verstehen, brauchte man sich gar nicht vorzubereiten. ;-)

Hoppla-Daisy
11.11.2007, 16:30
Das würd ich jetzt aber nicht so generell sagen!

Aber wie bereits gesagt, jeder findet seinen Rhythmus und vor allem auch sein Pensum. Der eine braucht länger, der andere eben nicht.

Cassy
11.11.2007, 16:44
Bei mir hängt das Lernen auch sehr vom Fachgebiet ab... Physik z.B. dauert bei mir ewig... :-))
Ansonsten kommts bei mir auch drauf an ob ich Lust dazu habe. Wenn ja, dann geht mal in kurzer Zeit viel rein, oder ich hab keine Lust und da läufts auch bescheiden... :-nix

Meridion
11.11.2007, 16:48
Einfache Frage, einfache Antwort:

Im Schnitt zwei Stunden während der Vorklinik. Manchmal wesentlich mehr, manchmal wesentlich weniger.

Meri

Nob
11.11.2007, 17:09
Man kann also sagen, dass nur wirklich ehrgeizige Leute so viel lernen? Keine Ahnung, bin ja auch in Bochum. Wenn man allerdings schon 10 Stdn nur an der Uni verbringt, kommt man ziemlich schnell auf 12, denk ich doch. Wenn man teilweise 3-4 Antestate in einer Woche hat und zudem noch Physik- und Chemie-Protokolle schreiben muss, ist es nicht Ehrgeiz, der einen so viel lernen lässt, sondern eher die blanke Angst.
Glücklicherweise ist der Lernaufwand nicht in jedem Semester so hoch, wie man allerdings wochenlang ohne Lernen auskommen und dann auch noch bestehen kann, ist mir ein Rätsel. Aber das muss wohl an mir liegen :-(

Giant0777
11.11.2007, 18:14
@Scip: Wenn Du von 0800-1900 in der Bib sitzt, gehst Du also zu keiner Vorlesung??? Ich will nicht behaupten, dass jede Vorlesung gut wäre, aber man bekommt doch schon mit, was die Schwerpunkte sind und dann muss man auch nicht immer alles (!) lernen :-peng

Wenn Du so ein Tempo wirklich durchhalten willst, wirst Du m.M. nach irgendwann einfach nur ausgebrannt sein und der Spass am Studium wird Dir gehörig vergehen. :-meinung

Wieviel willst Du denn erst lernen, wenn Du mal Testate hast oder das Physikum anliegt (..der Tag hat 24 Stunden und die Nacht dazu... :-)) )???

Giant, der nicht immer alles glaubt, was hier so geschrieben wird...

horsedoc
11.11.2007, 18:19
Bei mir hängt das Lernen auch sehr vom Fachgebiet ab... Physik z.B. dauert bei mir ewig... :-))

Dito! :-)) :-)) :-))
bis ich mich durch die mathematischen Grundlagen gekämpft hab *kopfschüttel*

Scip
11.11.2007, 20:52
@ Giant0777: Also zu Vorlesungen geh ich zu keiner bis auf Anatomie. Das sind 45min/Tag. Chemie,Physik, Bio etc.-Vorlesungen war ich einmal und dann ward ich nicht mehr gesehen.
Ansonsten gehe ich noch zu Pflichtveranstaltungen. Das sind zur Zeit +- 3 Termine pro Woche. Alles in allem halten mich diese Pflichtveranstaltungen nur vom Lernen ab.
Jeder lernt anders und Vorlesungen sind meiner Meinung nach lerntechnisch gesehen nicht wirklich hilfreich. Ausserdem muss man da auch hinfahren etc. dann bleib ich lieber in der Bib und nutze die Zeit.
Mittagspause mache ich keine. Das dauert im Enddeffekt auch wieder zu lange. In die Mensa fahren, essen, zurückfahren..... das dauert und da lern ich lieber die 1,5 Stunden.
Auf Testate lerne ich jetzt nicht wirklich anders. Da bleib ich vielleicht mal bis 21 in der Bib aber irgendwann muss man ja auch mal essen, Fernsehen etc......
Ich bleibe dabei, meiner Meinung nach ist es sehr viel Stoff und ich brauche die Zeit um den geforderten Stoff zu bewältigen. Anders würde ich das nicht schaffen. Ich finde schon, dass das Medizinstudium viel mit Zeitmanagment zu tun hat......


Dann aber auch maximal nur ne Stunde pro Tag oder so - wenn überhaupt
Also für eine Stunde am Tag lernen, da würde ich nichtmal aufstehen. ??? Mit einer Stunde lernen am Tag würde ich nicht wirklich weit kommen......

Gruß
Scip

mezzomixi
11.11.2007, 22:25
Mittagspause mache ich keine. Das dauert im Enddeffekt auch wieder zu lange. In die Mensa fahren, essen, zurückfahren..... das dauert und da lern ich lieber die 1,5 Stunden.

:-)) :-)) :-)) :-)) :-)) :-)) :-)) :-))
Aus Dir wird mal was ganz Großes.