DasChromosom
13.01.2008, 17:28
Ich denke auch, dass Anatomie einiges zu verstehen ist. Willst du einfach auswendig lernen wie zum Beispiel die Kraftübertragung im Becken istoder kann man es nicht einfach verstehen und auf andere Sachverhalte übertragen? Oder nimm zum Beispiel Sym- und Parasympathikus... Wenn man bestimmte Dinge verstanden hat kann man sich deren Wirkung einfach ableiten... Aber es geht hier wahrscheinlich wieder einmal um die Grundsatzdefinition welche Ansprüche wer an sich selber stellt... :-kotz
MediJulia
13.01.2008, 18:08
Ich denke auch, dass Anatomie einiges zu verstehen ist. Willst du einfach auswendig lernen wie zum Beispiel die Kraftübertragung im Becken istoder kann man es nicht einfach verstehen und auf andere Sachverhalte übertragen? Oder nimm zum Beispiel Sym- und Parasympathikus... Wenn man bestimmte Dinge verstanden hat kann man sich deren Wirkung einfach ableiten... Aber es geht hier wahrscheinlich wieder einmal um die Grundsatzdefinition welche Ansprüche wer an sich selber stellt... :-kotz
:-meinung
Ich finde deshalb auch nicht, dass man - wie es die langläufige Meinung darstellt - alles nur auswendig lernen muss im Medizinstudium. Man kann schon einiges Verstehen und das Lernen von Chemie, Physik, Biochemie und Physiologie fällt leichter, wenn man sich nicht unbedingt mit Naturwissenschaften gestritten hat. Aber man muss auch keine naturwissenschaftliche Leuchte sein.
Ich denke, der Auswendiglern-Charakter kommt vorallem durch die MC-Fragen. Ich weiß nicht, wie hoch bei euch der Anteil an mündlichen Prüfungen ist, aber bei uns ist er recht hoch und dabei sehe ich immer wieder Prüfer, denen es wichtig ist, dass wir es verstanden haben und nicht dass wir jedes Detail auswendig aufsagen können. Klar, vorallem in Anatomie (und dabei besonders bei den Extremitäten) muss man viel mehr oder weniger auswendig lernen und auch in anderen Fächern bestehen die Prüfer auf bestimmte Fakten und Zahlen, die man können muss, aber die Details, die im schriftlichen Physikum abgefragt werden, haben zum großen Teil nichts mehr mit Verständnis oder klinischer Relevanz zu tun. Diese Details werden zum Teil nur abgefragt, weil nicht jedes Jahr die gleichen Fragen gestellt werden können.
Zu den Psycho-Klausuren: Meine Meinung ist, dass Psychologie mehr in die Ecke "Labberfächer" gehört und somit schwer in MC-Fragen umgewandelt werden kann. Deshalb wissen die Klausur-Verantwortlichen nicht so richtig, was sie abfragen sollen und es bleibt nur übrig irgendwelche Definitionen oder Zahlen abzufragen. Zusammenhänge können nunmal schlecht in MC-Fragen-Form gebracht werden.
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