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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungen mit Studienplatzklagen im Winter?



Dirk2k
02.09.2002, 18:13
Hi!

Wie die Überschrift schon sagt, kann jemand der dies getan hat oder sich gut damit auskennt mir eine email schreiben?Wäre total nett!

Flyingdirk@gmx.de

Danke euch!

Dirk

Dirk2k
06.09.2002, 14:54
Wirklich niemand? Das kann doch nicht sein! Es klagen immerhin fast 1000 Leute pro Semester!

luckyblue
06.09.2002, 15:07
Ich persönlich habe damit keine Erfahrungen. Hier aber noch mal ein paar Fakten, falls sie dir noch nicht geläufig sind. Es gibt übrigens auch eine Homepage www.studienplatzklage.de oder so ähnlich.

Schau auch noch mal in diesem Forum auf Seite 2 oder 3 im Thread "Einklagen" vorbei.

Hier nur so viel im voraus: Einklagen kann sehr teuer werden, am billigsten kommst du noch weg, wenn du Sammelklagen mit anderen Studenten anstrengst. Aber es gibt auch andere Lösungswege, z. B.:

1. antrag bei der zvs stellen
2. bei ablehnung gehst du zum studentensekretariat deiner uni und stellst antrag auf "studienplatz ausserhalb der kapazität" (im endeffekt beruht deine klage nämlich darauf, dass die uni nicht soviel studenten aufnimmt, wie nur irgendmöglich, wozu sie verpflichtet ist, wobei nicht du, sondern die uni später in der beweispflicht ist...ES GIBT NÄMLICH KEINEN STUDIENPLATZ,DEN DIE ZVS EFFEKTIV NICHT VERGIBT)
3. darauf folgt meisst eine ablehnung. mit dieser ablehnung und deiner zvs ablehnung gehst du zum verwalltungsgericht und stellst antrag auf einstweillige verfügung zur zulassung auf einen studienplatz...keine angst, die ham da vorgedruckte formulare und helfen dir beim ausfüllen...der spass kostet dann ca. 60dm...erkundige dich vorher, ob deine uni anwälte für den entsprechenden studienbereich beschäftigt. wenn nein sollte kurz nach der klage, ein angebot zum vergleich folgen. d.h. die uni bietet dir einen studienplatz an, wenn du von der klage absiehst. und fertig ist mit kosten von um die 60 mark.

Zusammengefasst mal 6 Möglichkeiten zur Aufnahme eines Medizinstudiums unter Verarschung der ZVS:

1. Einklage eines Studienplatzes bei der Uni, am besten mit Leidensgenossen als Sammelklage - Kostenpunkt: 1000 - 5000 €.

2. per einstweiliger Verfügung - sehr viel billiger - vgl. oben

3. direkte Bewerbung bei der Universität - Auswahlgespräch

4. Aufnahme eines fachverwandten Studienganges mit bekömmlicheren Zulassungskriterien (z. B. Zahnmedizin); daraufhin als Externer humanmedizinische SCheine sammeln und am Semesterende anerkennen lassen. Funzt zumindest an der FU Berlin. Kostenpunkt - 30 € pro Anerkennung

5. Aufnahme eines Medizinstudiums in Budapest oder weiß der Geier wo im Ostblock. Kein NC, aber ca. 5000 € pro Semester. Nach dem ersten Semester oder Studienbschnitt dann bei Bedarf nach Deutschland wechseln, und zwar per Direktbewerbung bei der Uni (glaube ich)

6. Aufnahme eines Medizinstudiums in Kalifornien und Umland, und zwar an Colleges. Da kann man Scheine in 6 Wochen ergattern, an denen man in good old Germany zwei Semester herumdoktert. Die Scheine muss man sich dann in Deutschland von den Landesprüfungsämtern oder dergleichen anerkennen lassen. Das ist alles nicht von Pappe, funzt aber irgendwie. Geht natürlich auch ins Portemonnaie.

MalteC
09.09.2002, 09:35
Wo finde ich raus ob die Uni Anwälte für diesen speziellen Fall beschäftigt?

cooljoe
09.09.2002, 09:47
hallo zusammen!

an welchen unis kann man denn direkt bewerben?