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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schmerzen und niemand hilft - darf das überhaupt?



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Askia
11.01.2008, 13:09
... aber da wurde nix gemacht außer Röntgen und Krankengymnastik zu verschreiben *hmpf*.


Was hast du denn gegen Krankengymnastik? Ein guter Physiotherapeut (Mit manueller Therapie) kann (und wird) dir gerne dein Kreuzbein deblockieren. KG ist nicht nur Turnen und Massage....;-)

Flauscheding
11.01.2008, 16:24
Was hast du denn gegen Krankengymnastik? Ein guter Physiotherapeut (Mit manueller Therapie) kann (und wird) dir gerne dein Kreuzbein deblockieren. KG ist nicht nur Turnen und Massage....;-)

Nix hab ich gegen Krankengymnastik, nur wird dir kein "Schmerzpatient" einen vorturnen können und akut gegen die Schmerzen hilft es herzlich wenig, wenn der Termin 5 Tage später erst ist. Darüberhinaus ist Krankengymnastik wirklich sinnig zur Prävention solcher Dinge ( Stärkung der Rückenmuskulatur etc.pp ), aber wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sollte man mMn erst dort die Probleme lösen und die akuten Schmerzen bekämpfen um dann daraufhin weitergehende Schritte einzuleiten.

Flauscheding
11.01.2008, 16:28
Warum nicht den RTW rufen? Patienten, die mit dem Retter kommen werden relativ selten gleich wieder nach Hause geschickt. Die Chancen waeren also gut gestanden, dass zumindest irgendwas passiert (und seis nur ne gute Analgesie).

Weil ich trotz Schmerzen Mitleid mit den diensthabenden Ärzten hatte. Mach ich auch kein zweites Mal, das kannste glauben.
Ich halte mich im Mom mit vielen vielen Trpf Novalgin und ABC-Pflaster über Wasser.
Außerdem hab ich auch noch Pflichtveranstaltungen an der Uni, zu denen ich heute hin mußte. D.h. ich hatte heute nicht wirklich Zeit mich ein weiteres Mal mit den Damen zu "unterhalten" um dann doch weggeschickt zu werden. Und da ich darauf keinen Bock heute hatte, kämpf ich mich da nun selbst durch. Irgendwann wirds besser ....

Flauscheding
11.01.2008, 16:31
Nix hab ich gegen Krankengymnastik, nur wird dir kein "Schmerzpatient" einen vorturnen können und akut gegen die Schmerzen hilft es herzlich wenig, wenn der Termin 5 Tage später erst ist. Darüberhinaus ist Krankengymnastik wirklich sinnig zur Prävention solcher Dinge ( Stärkung der Rückenmuskulatur etc.pp ), aber wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sollte man mMn erst dort die Probleme lösen und die akuten Schmerzen bekämpfen um dann daraufhin weitergehende Schritte einzuleiten.

Edit: Habe das "nicht" überlesen :-blush . Dennoch hab ich erst am Dienstag einen Termin und ob die Therapeuten "deblockieren" weiß ich auch nicht. ICh weiß im Moment nur, dass mein Becken schief steht und ich den Termin am Dienstag habe.

Persephone
11.01.2008, 17:18
Mein Freund hat bei nem akuten Bandscheibenvorfall positive Erfahrungen mit KG gemacht. Da war nix mit "Vorturnen", sondern vielmehr mit gezielten statischen Übungen entspannen. Und davor hatten Ibuprofen, Novalgin etc. nur noch unzureichende Erfolge gebracht. Und Termine hat er wg. akuter Symptomatik sehr schnell bekommen, die halten sich in der Praxis immer ein-zwei Termine frei für Sz.patienten.
Ich stand nach nem Distorsionstrauma vom OSG übrigens einfach bei meinem Orthopäden vor der Tür. Da mußte ich dann zwar 2 Stunden warten, aber weggeschickt wurde ich nicht!

actin
12.01.2008, 00:38
Der Orthopäde, bei dem ich war, renkt nicht ein. Hätte mir ne Spritze mit Cortison und Diclo gegeben, ... Diese Injektionen aus Dexamethason und Diclofenac scheinen sehr beliebt zu sein. Ich hab sie nach einem Hexenschuss auch schon bekommen.

Als ich später mal an einem WE wegen eines Hexenschusses in einer Krankenhausambulanz war, hat mir der diensthabende Arzt gesagt, bei ihnen gebe es diese Spritze nicht. Begründung war nur, es hätte damit schlechte Erfahrungen gegeben.

Ich hab dann nachgesehen und Berichte über Todesfälle gefunden, die damit in Zusammenhang gebracht werden. (Sepsis, letale Fasciitis necroticans)

Solche Injektionen einer Kombination aus einem Corticoid und einem NSAR und allgemein i.m. Injektionen von Diclofenac und anderen NSAR soll man schon seit Jahren nicht mehr geben.



Wie haltet Ihr es damit? Werden solche Injektionen bei Euch noch gegeben?

Doctöse
12.01.2008, 01:24
Wie haltet Ihr es damit? Werden solche Injektionen bei Euch noch gegeben?
In der Allgemeinmedpraxis, wo ich famuliert habe waren diese Injektionen Gang und Gäbe. Ich habe selbst solche Injektionen ins Kniegelenk geben dürfen. In den gesamten Wochen ist nicht ein Patient aufgetaucht, der Nebenwirkungen bezüglich der intraartikulären Injektionen zeigte. Dafür war der Erfolg umso durchschlagender.

Nekrosen nach i.a. Injekionen sind sehr selten (eher kommt sowas bei i.m. vor).
Wichtig ist halt, dass man sauber arbeitet, sterile Handschuhe, gründliche Desinfektion, etc., zwecks Infektionsvermeidung. Dann möglichst keine Injektion in Sehnen (bei langwirksamen Corticoiden Gefahr der Nekrose und Ruptur).
Ins Gelenk werden meist längerwirksame Corticoide gespritzt: Vorteil sind geringere systemische NW, Nachteil erhöhte lokale NW (besonders an Sehnen).
Aus dem Grund verwendet man bei der Injektion in Sehnenscheiden kürzerwirksame Corticoide, dadurch ist das Risiko lokaler NWs gemindert (dafür steigt das systemische).
Fallzahlen hab ich jetzt keine. Ich meine aber, dass unsere Rheumatologen im Innere-Block gesagt haben, dass es bei einer von 50 000 i.a.-Injektionen zu einer Gelenkinfektion kommt.

NWs von i.m.-Injektionen (Abszesse, etc.), habe ich dagegen schon öfter gesehen, besonders wenn jemand nicht in den Glutaeus spritzen konnte :-keks

tonexxx
12.01.2008, 08:48
Man (was soviel heißt wie: ich weiß nicht welche Studie oder Leitlinie) sagt inzwischen, dass das Diclo per Injektion am Ort des Geschehens auch nicht besser wirkt als p. o. und daher nur das Risiko für Infektionen im Injektionsgebiet steigt. Gemeint ist hier also nicht die intraarterielle Fehlinjektion als Ursache von Nekrosen, sondern die Infektion.

actin
12.01.2008, 09:49
Genau! Es geht um i.m.-Injektionen, vor allem bei "orthopädischen" Beschwerden. Die seien erstens sehr riskant und zweitens meistens nicht nötig, weil in den meisten Fällen auch Tabletten oder Supp. eines Schmerzmittels ausreichen würden.

Die Ursache der -zum Glück äußerst seltenen - tödlichen Nebenwirkungen vermutet man außer in eingeschleppten Keimen (meist A-Streptokokken), zusätzlich in noch nicht geklärten Wirkungen der Medikamente selbst.



Die Tübinger Bombe: :-))


Fixkombinationen vom Typ NSAR plus Kortikoid wurde bereits vor 15 Jahren die Zulassung entzogen. Damals war die "Tübinger Bombe" (Butazon + Kortikoid; in Österreich noch als AMBENE im Handel) verbreitet. Durch synergistische Wirkung der Komponenten werden auch bei kurzzeitiger Anwendung unvertretbar häufig gastrointestinale Blutungen, Ulzera und Perforationen verursacht (a-t 1985; Nr. 1: 8).Quelle (a-t vom Okt.2000 (http://www.arznei-telegramm.de/html/2000_10/0010085_02.html)

test
12.01.2008, 10:47
Diese Injektionen aus Dexamethason und Diclofenac scheinen sehr beliebt zu sein. Ich hab sie nach einem Hexenschuss auch schon bekommen.

Als ich später mal an einem WE wegen eines Hexenschusses in einer Krankenhausambulanz war, hat mir der diensthabende Arzt gesagt, bei ihnen gebe es diese Spritze nicht. Begründung war nur, es hätte damit schlechte Erfahrungen gegeben.

Ich hab dann nachgesehen und Berichte über Todesfälle gefunden, die damit in Zusammenhang gebracht werden. (Sepsis, letale Fasciitis necroticans)

Solche Injektionen einer Kombination aus einem Corticoid und einem NSAR und allgemein i.m. Injektionen von Diclofenac und anderen NSAR soll man schon seit Jahren nicht mehr geben.

Hier sind ein paar Links dazu:

Dort auf Seite 13:
http://www.akdae.de/25/Archiv/200202.pdf


http://www.arznei-telegramm.de/html/2000_10/0010085_02.html

http://www.arznei-telegramm.de/html/1999_06/9906065_03.html

Es gibt noch mehr Links zum arznei-telegramm dazu.

Wie haltet Ihr es damit? Werden solche Injektionen bei Euch noch gegeben?


Böse Zungen behaupten, diese Injektionen haben sich etabliert, da man diese früher sehr gut abrechnen könnte. Gerade die Orthopäden haben sie angeblich daher geliebt.
Viele Patienten auch, so dass man machen kann, was man will, dem Patienten ist nur mit Injektion zu helfen und wenn es NaCl ist.
Die Patienten kommen dann schon zum Arzt mit dem Wunsch nach Injektion. Ich habe es meist so erlebt, dass dies nicht mehr als Standardtherapie angewendet wird, aber, wenn der Patient so fixiert darauf ist, eben immer noch angewendet wird. Gewinnbringend für den Arzt ist es aber nicht mehr, auf jeden Fall nicht wie früher. :-nix

Nemesisthe2nd
12.01.2008, 11:34
Ein Hausarzt bei dem ich Praktikum gemacht hab, hat ne andere lösung für sich gefunden... Lidocain... lief so halb unter dem Stichwort Neuraltherapie (was in meinen augen völliger schwachsinn ist, das hab ich ihm aber nicht auf die nase gebunden) aber ich glaub so überzeugt war er von dem Konzept wohl selber nicht oder er wollte halt nicht so recht damit raus.
In meinen Augen hätte er auch genausogut NaCl spritzen können, aber irgendwie sträubt man sich ja nen bischen den Patienten bewusst mit dem Placeboeffekt "reinzulegen"...

aber Diclo wurde eben aus genannten gründen, risiko auf nekrotisierende fasciitis, nicht i.m. gegeben. wurde uns aber auch im seminar so beigebracht, das es nicht mehr i.m. gegeben wird...

tonexxx
12.01.2008, 11:58
Fixkombinationen vom Typ NSAR plus Kortikoid wurde bereits vor 15 Jahren die Zulassung entzogen. Damals war die "Tübinger Bombe" (Butazon + Kortikoid; in Österreich noch als AMBENE im Handel) verbreitet. Durch synergistische Wirkung der Komponenten werden auch bei kurzzeitiger Anwendung unvertretbar häufig gastrointestinale Blutungen, Ulzera und Perforationen verursacht (a-t 1985; Nr. 1: 8).

Das ist ernsthaft aus einem Arzneimittel-Telegramm von 1985, was heißen würde, dass AMBENE® seit 1970 in D nicht mehr im Handel ist??? Ich bin mir zu 100% sicher, dass ich dieses als Pflegediensthelfer in meiner Ambulanzzeit (in D!) von 2001-2003 noch regelmäßig i.m. injiziert habe.


Ein Hausarzt bei dem ich Praktikum gemacht hab, hat ne andere lösung für sich gefunden... Lidocain... lief so halb unter dem Stichwort Neuraltherapie (was in meinen augen völliger schwachsinn ist, das hab ich ihm aber nicht auf die nase gebunden) aber ich glaub so überzeugt war er von dem Konzept wohl selber nicht oder er wollte halt nicht so recht damit raus.

Hat meiner auch gemacht. Halte ich aber schon mehr von, zumal das bei ihm unter Davos-Methode (da, wo 's weh tut) lief. Hat also zum einen 'nen guten psychologischen Effekt bei wenigen UAW und vielleicht sogar die erwünschte Nebenwirkung einer lokalen Vasodilatation, was ja vergleichbar mit Wärmepflastern etc. ist.

Evil
12.01.2008, 12:19
Leute, bei solchen Injektionen gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nach Hauspolitik wird das vom KH/Niedergelassenen gemacht oder nicht:

- intraartikulär: Lokalanästhetikum (LA) mit Kortikoid
- peridural: LA mit Kortikoid, ggf auch ein Opioid
- Lokalinfiltration eines Triggerpunktes oder des ISG: LA ohne Kortikoid
- i.m.-Injektion eines NSAIR (z.B. Diclofenac)
- gezielte Wurzelblockade unter Durchleuchtung oder CT-gesteuert
- andere Regionalanästhesieverfahren (Plexusbockade, Ganglionblockade)

Was gemacht wird, hängt wie gesagt von der Hauspolitik ab, aber auch davon, was der Arzt KANN. Diclo i.m. spritzen oder Triggerpunkte infiltrieren (wenn man die Triggerpunkte kennt) ist technisch nicht aufwendig, bei intraartikulären Sachen oder gar PDA/rückenmarksnahen Anästhesien sollte man eher nur erfahrene Leute ranlassen.
Und bei Kortikoiden i.m. ist Vorsicht geboten, wenn das s.c. landet kann es böse Fettgewebsnekrosen geben.

actin
12.01.2008, 12:30
Das ist ernsthaft aus einem Arzneimittel-Telegramm von 1985, was heißen würde, dass AMBENE® seit 1970 in D nicht mehr im Handel ist??? Ich bin mir zu 100% sicher, dass ich dieses als Pflegediensthelfer in meiner Ambulanzzeit (in D!) von 2001-2003 noch regelmäßig i.m. injiziert habe.
Nein, das ist ein Zitat aus einem a-t-Bericht aus dem Jahr 2000 (a-t 2000; 31: 85)
Link (http://www.arznei-telegramm.de/html/2000_10/0010085_02.html)

Askia
12.01.2008, 13:03
Nix hab ich gegen Krankengymnastik, nur wird dir kein "Schmerzpatient" einen vorturnen können und akut gegen die Schmerzen hilft es herzlich wenig, wenn der Termin 5 Tage später erst ist. Darüberhinaus ist Krankengymnastik wirklich sinnig zur Prävention solcher Dinge ( Stärkung der Rückenmuskulatur etc.pp ), aber wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sollte man mMn erst dort die Probleme lösen und die akuten Schmerzen bekämpfen um dann daraufhin weitergehende Schritte einzuleiten.

Wie ich schrieb spreche ich nicht von Turnen sondern von Manueller therapie, ISG-Deblockieren. Das ist doch genau was du willst.
In der PT könnte man erst das ISG deblockieren, nebenher vielleicht auch detoniesierende und schmerzlindernde Maßnahmen und dann entsprechend die Muskulatur aufbauen.
Also ziemlich sinnvoll auch im akuten Zustand. Aber wie ich fast überlesen hatte, 5 Tage später etwas blöd, aber vielleicht bekommt man ja auch mal schneller einen Termin.

actin
12.01.2008, 16:15
Böse Zungen behaupten, diese Injektionen haben sich etabliert, da man diese früher sehr gut abrechnen könnte. Gerade die Orthopäden haben sie angeblich daher geliebt.
Viele Patienten auch, so dass man machen kann, was man will, dem Patienten ist nur mit Injektion zu helfen und wenn es NaCl ist.
Die Patienten kommen dann schon zum Arzt mit dem Wunsch nach Injektion. Ich habe es meist so erlebt, dass dies nicht mehr als Standardtherapie angewendet wird, aber, wenn der Patient so fixiert darauf ist, eben immer noch angewendet wird. Gewinnbringend für den Arzt ist es aber nicht mehr, auf jeden Fall nicht wie früher. Bei Privatpatienten lohnt es sich wohl immer noch. Mein Hausarzt liebt diese Kombi-Injektionen jedenfalls auch. Ich lass sie mir aber nicht mehr geben.

(http://www.aeksh.de/SHAE/2002/200210/h02a069a.html)

Persephone
12.01.2008, 21:01
Hab in der Neuro 1x ne Spondylodiscitis mit folgender Meningitis bei Z.n. ISG-Infiltration gesehen. Seitdem bin ich eher ein Gegner von Spritzen in der Gegend der WS..... Geht halt doch dann und wann mal schief auch wenn alle meinen steril zu arbeiten. Und der Pat. ist bis heute noch nicht wieder hergestellt.

tonexxx
12.01.2008, 23:43
Nein, das ist ein Zitat aus einem a-t-Bericht aus dem Jahr 2000 (a-t 2000; 31: 85)

Vielen Dank für das Raussuchen der Links!!! Auch wenn ich mir das erst nach dem Schlafen durchlese...

Bin aber dennoch schockiert, da der Zeitraum, in dem ich die rote Bombe noch regelmäßig in der Hand hatte wie gesagt zwischen 2001 und 2003 lag... Nicht gut, das...

actin
13.01.2008, 01:10
Hab die Links gelöscht. Sollte nicht nach Spam aussehen.

Edit.:Sorry, tonexx, tut mit leid, hab erst nach dem Löschen der Links gesehen, dass Du gerade, während ich am Löschen war, darauf geantwortet hattest. :-blush

tonexxx
13.01.2008, 10:55
Das kommt dann davon, wenn man ein Medikament an Bundeswehrsoldaten testet. ;-) Stimmt tatsächlich: Diclofenac stammt aus irgendeinem olivgrünen Feldkochherd. :-))

EDIT:

Edit.:Sorry, tonexx, tut mit leid, hab erst nach dem Löschen der Links gesehen, dass Du gerade, während ich am Löschen war, darauf geantwortet hattest. :-blush

Nicht schlimm, hab die Sachen selbst noch rausgesucht. Aber heut morgen war ich so früh leider nicht zurechnungsfähig genug.