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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kalzium



Askia
11.01.2008, 12:47
Hallo,
ich hab mal zwei Fragen zu Kalzium.

Welche negativen Auswirkungen kann Kalzium Gabe bei Osteoporose (und zur Vorbeugung) haben? Zum Beispiel wenn gar kein Mangel besteht?

Kann man im Blutbild Kalziummangel sicher nachweisen? Ich habe mal gehört, dass ein Blutbild da nicht ganz sicher ist weil der Körper ja bei Mangel Kalzium aus den Knochen abbaut und dann zumindest im Blut wieder genug vorhanden ist.

Vielen Dank,
Gruß Askia

kidney27607
20.01.2008, 00:20
Hallo
Bei bestimmten Medikamenten wird es überdosiert Probleme geben (Wechselwirkung mit: Herzglycoside, Tetracycline, Eisen-, Natrumfuorid-,Biphosphonatmedik.), sowie Gegenanzeigen: Überempf., Hypercalcämie, z.B. infolge primärem Hyperparathyreoidismus, Vitamin-D-Überdos., paraneoplast. Syndrom (b. Bronchialkarzinom, Mammakarzinom, Hypernephrom, Plasmozytom), Knochenmetastasen, Sarkoidose d. Lunge, Immobilisationsosteoporose. Begünstigt Nierensteinbildung.
Der Regelmechanismus ist, (vor allem bei Niereninsuffizienz) von der Nebenschilddrüse abhängig. Siehe www.hyperpara.de unter sHPT (sekundärer Hyperparathyreodismus). Calciumgabe auch bei Niereninsuffizienz zur Kompensation zu hoher Phosphatwerte im Serum nicht nur bei Osteoporose. Das hilft wohl weiter. Nach neuesten Erkenntnissen wird die Calzimaufnahme bei Einnahme von PPI (Protonpumpeninhabitatoren= hemmer) wegen der Vermeidung von Magensäurebildung behindert. Das sind Medikamente wie Nexium und Pantozol , die zwar sehr gut sind aber oft zu hoch dosiert und regelmäßig angeordnet sind statt bei Bedarf.
Gruß kidney27607