Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alternativmedizin/Ganzheitsmedizin!Wie gut ist sie wirklich?
Sondern? Sorry, aber das fällt unter den Datenschutz.
Guten Morgen @all
Hallo Hippo,
ich finde das Thema "Alternative Verfahren" unter zwei Aspekten hochinteressant:
Erstens aus wissenschaftlicher Sicht und zweitens unter dem Aspekt seiner Bedeutung für unser Gesundheitswesen.
Nun hab ich eine Frage an Dich:
Welches Anliegen verfolgst Du mit diesemThread?
Falls es Dir - wie es den Anschein hat - um Lobbyarbeit ging, wäre es ein Eigentor gewesen.
Ich denke, wenn Du die Forenuser über Dein wahres Motiv für das Starten dieses Threads aufklären würdest, könnte vielleicht doch noch eine ernsthafte Diskussion zustande kommen.
Hippokrates2
20.01.2008, 11:58
Guten Morgen @all
Hallo Hippo,
ich finde das Thema "Alternative Verfahren" unter zwei Aspekten hochinteressant:
Erstens aus wissenschaftlicher Sicht und zweitens unter dem Aspekt seiner Bedeutung für unser Gesundheitswesen.
Nun hab ich eine Frage an Dich:
Welches Anliegen verfolgst Du mit diesemThread?
Falls es Dir - wie es den Anschein hat - um Lobbyarbeit ging, wäre es ein Eigentor gewesen.
Ich denke, wenn Du die Forenuser über Dein wahres Motiv für das Starten dieses Threads aufklären würdest, könnte vielleicht doch noch eine ernsthafte Diskussion zustande kommen.
Hi,
das wahre Motiv steht auf der ersten Seite!
Folgendes: Schon in meiner Ausbildung zum Heilpraktiker habe ich mitbekommen, wieviele chronisch kranke Menschen nach Alternativen gesucht haben. Auch später, während ich als solches gearbeitet habe, wurde es nicht weniger, sondern sie kamen und hofften, Linderung oder gar Heilung zu finden.
Hauptsächlich Patienten mit Psoriasis, Neurodermitis, Asthma,Colitis ulcerosa, Morbus crohn, Abwehrschwäche, Allergien,Arthritis, Arthrose, M. bechterew, Durchblutungsstörungen, Migräne und anderen Schmerzen, Sarkoidose der Lunge, Sinusitis, M.sudeck, Trigeminusneuralgie.
All diese Menschen waren höchst unzufrieden und schimpften sogar über die konventionellen Therapieverfahren der Schulmedizin. Die meisten von ihnen (über 80%) konnten man mit den diversen Alternativverfahren helfen. Ihre Dankbarkeit war nicht nur zu sehen, sondern man konnte sie tief in der Seele spüren; ein Gefühl, das besser ist als jede Bezahlung! Doch es sollte einmal kommen wie es kam! Eine Patientin etwa 64 Jahre alt litt bis zu diesen Zeitpunkt , als sie uns konsultierte, seit 18 Jahren an Lungensarkoidose.
Die Behandlung wurde etwa Anfang Januar angefangen. Das Typische Bild mit dem Reizhusten und den entsprechenden Blutparametern schien sich zu bessern.Ca. 4 Wochen später klagte sie über erneutem Husten und Hitzewallungen. Leider wurde dies nicht als atypische Pneumonie gedeutet. Die Patientin wurde schließlich morgens um 4 Uhr mit dem RTW in das KH gefahren. Später würde sie ins künstliche Koma versetzt, da ihre Atemmuskulatur eschöpft war. Einen Tag bevor sie aus dem Koma geholt werden sollte ( Pneumonie war geheilt), verschlechterte sich plötzlich ihr Zustand. Sie bekam eine Sepsis, an der sie dann verstarb!
Dieser Vorfall gab mir Anlass nochmal darüber nachzudenken, ob alles richtig gemacht worde ist. Ich kam zum Entschluss, dass es wahrscheinlich nicht passiert wäre, wenn man schulmedizinisch ausgebiltet wären...
Heute weiß ich, dass es nichts damit zu tun hatte.Ich schätze beide Seiten! ICh habe viel Gutes von der Alternativmedizin gesehen und weiß auch sehr wohl wieviel Gutes die Schulmedizin verbringt und verbringen kann! Darum habe ich mich entschlossen, an die Uni zu gehen...
Dieser tread sollte ursprünglich auf die Alternativferfahren sensibilisieren, denn viele Schulmediziner haben herzlich wenig damit zu tun bzw. zu tun gehabt im Studium. Ich bin überzeugt, dass eine Symbiose beider Richtungen Vielen zu gute kommen würde!
Leider wird hier die ganze Zeit nur polemisiert, an statt konstruktiv darüber zu sprechen!
Das scheint doch nur versuchter (und glücklicherweise missglückter) Lobbyismus zu sein.
Hippo, ich will Dir ja nicht Unrecht tun, aber das hier wirkt schon wieder wie Schleichwerbung für die genannten Verfahren:
Hauptsächlich Patienten mit Psoriasis, Neurodermitis, Asthma,Colitis ulcerosa, Morbus crohn, Abwehrschwäche, Allergien,Arthritis, Arthrose, M. bechterew, Durchblutungsstörungen, Migräne und anderen Schmerzen, Sarkoidose der Lunge, Sinusitis, M.sudeck, Trigeminusneuralgie.
All diese Menschen waren höchst unzufrieden und schimpften sogar über die konventionellen Therapieverfahren der Schulmedizin. Die meisten von ihnen (über 80%) konnten man mit den diversen Alternativverfahren helfen.Falls Du jedoch anhand des Beispiels mit der verstorbenen Patientin sagen wolltest, dass man als Heilpraktiker Gefahr läuft, aufgrund unzureichender Ausbildung fatale Fehler zu machen, und Du deshalb noch Medizin studieren willst, wäre das nachvollziehbar.
Und im Laufe eines solchen Studiums würdest Du wahrscheinlich auch zu einer anderen Bewertung der Verfahren kommen, für die Du hier Reklame gemacht hast.
Sebastian1
20.01.2008, 14:01
Leider wird hier die ganze Zeit nur polemisiert, an statt konstruktiv darüber zu sprechen!
Japp. Zum Beispiel in deinem Posting wieder mal.
Feuerblick hat es dir ja erklärt: Persönliche Erfahrungen und Meinungen sind nicht für eine wissenschaftliche, konstruktive Debatte geeignet, sondern nur harte Fakten. Um die wirst du als Threadersteller gebeten; und je mehr man dir versucht klarzumachen, das anderes als knallharte Argumente nicht überzeugen können, umso mehr verlegst du dich auf Polemik oder persönliche Angriffe oder auf "ihr seid ja alle gegen mich".
Wenn du wirklich Interesse hben solltest an einer sachgerechten Diskussion, dann führe Sie doch. Von uns hat dich keiner daran gehindert oder azu aufgefordert die Diskussionskultur einer pubertierenden Teenies zu verwenden.
[....] Die Neuraltherapie ist ein gefährliches Verfahren. [...]
Besondere Brisanz erhält die Thematik eben dadurch das schlecht ausgebildete Therapeuten (auch Ärzte!) das verfahren unkritisch anwenden.
So etwas als SANFTE Medizin zu verkaufen ist unethisch.Und weil es gefährlich ist, versucht der Gesetzgeber seit dem 1.4.2006 die Anwendung dieses Verfahrens durch Heilpraktiker zumindest zu erschweren, indem er die Lokalanästhetika-Löungen, die dafür benötigt werden, verschreibungspflichtig gemacht hat. Patienten, die das von einem Heilpraktiker machen lassen wollen, müssen sich von einem Arzt ein Rezept ausstellen lassen, die Lösung selbst kaufen und zur Behandlung beim Heilpraktiker mitbringen.
Heilpraktiker haben im Juni 2006 beim Bundestag eine Petition dagegen eingereicht:
http://itc.napier.ac.uk/e-petition/Bundestag/view_petition.asp?PetitionID=213
Arzneimittelwesen: Anwendung von Lokalanästhetika durch Heilpraktiker
Eingereicht durch: Wolfgang Wagner am Donnerstag, 29. Juni 2006
Mit der Petition wird eine Änderung des Arzneimittelgesetzes angestrebt, um zu erreichen, dass Lokalanästhetika (hier: Procain), die der Heilpraktiker im Rahmen seiner Berufsausübung direkt am Patienten anwendet, von der Verschreibungspflicht ausgenommen werden. [....] Auszüge aus der Begründung:
[.....]Aufgrund der Verschreibungspflicht für Lokalanästhetika ist für die HeilpraktikerInnen die Neuraltherapie nach den deutschen Ärzten Ferdinand und Walter Huneke nicht mehr durchführbar, da Lokalanästhetika nur noch auf ärztliches Rezept an den Patienten abgegeben werden darf.
Die Neuraltherapie ist in vielen Naturheilpraxen das Haupttätigkeitsfeld der HeilpraktikerInnen. Die Verschreibungspflicht der Lokalanästhetika bedeutet den finanziellen Ruin vieler HeilpraktikerInnen mit allen Folgen der Arbeitslosigkeit und den daraus entstehenden - auch finanziellen- Folgen für diesen Sozialstaat.
Weitaus schlimmer als die Praxisschließungen ist, dass den Patienten aufgrund der Verschreibungspflicht eine hochwirksame Therapie vorenthalten wird, die nicht nur Schmerzen und körperliche Beschwerden gelindert und geheilt hat, sondern für viele Patienten oft auch eine Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit mit Wiedereingliederung im das Arbeitsleben bedeute hat.
Der Verlierer der Verschreibungspflicht ist der Patient, der nun auf andere teuere und oft nicht so wirksame Therapien umsteigen muss. Dies lässt sich auf keinen Fall mit der Fürsorgepflicht des Staates vereinbaren. [....]
Und das ist die Antwort des Petitionsausschusses:
http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/uebersicht_abgeschlossen/arzneimittelwesen.pdf
Auszüge daraus:
Das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung lässt sich unter Berücksichtigung der
Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) wie folgt zusammenfassen:
Der Verordnungsgeber hat mit Wirkung vom 1. April 2006 Lokalanästhetika zur Injektion
grundsätzlich der Verschreibungspflicht unterstellt.
Davon ausgenommen sind
entsprechende Arzneimittel, die Lidocain und Procain ohne Zusatz weiterer arzneilich
wirksamer Bestandteile in Konzentrationen bis zu 2% enthalten und zur intracutanen
Anwendung an der gesunden Haut bestimmt sind.
Gemäß § 48 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe a des AMG ist die Verschreibungspflicht dann
vorzusehen, wenn die Möglichkeit besteht, dass das betreffende Medikament die
Gesundheit des Menschen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch gefährdet,
falls es ohne ärztliche Überwachung angewendet wird. Aus Sicht des BMG, der Länder,
des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte sowie des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht liegen diese Voraussetzungen bei
injizierbaren Lokalanästhetika vor.
Dies wird mit der Petition auch nicht infrage gestellt. Das vorgeschlagene Sonderverschreibungsrecht
für Heilpraktiker kommt jedoch nicht in Betracht.
Mit der Bezugnahme auf eine "ärztliche" Überwachung macht der Gesetzgeber deutlich,
dass er die Qualifikation von Ärzten und Heilpraktikern unterschiedlich bewertet.
Das mit der Petition angesprochene Sonderverschreibungsrecht wie beispielsweise
für Hebammen im Rahmen der normalen Geburt ist mit der Situation der Heilpraktiker
nicht zu vergleichen. Während Hebammen über eine bundesrechtlich geregelte
Ausbildung verfügen, müssen sich Heilpraktikeranwärter lediglich der sog. Heilpraktikerüberprüfung
unterziehen. In dieser Überprüfung, die weder staatlich geregelt ist
noch eine Ausbildung voraussetzt, hat der Heilpraktikeranwärter darzulegen, dass er
keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt. Angesichts des Gefährdungspotentials
der Neuraltherapie bietet das Verfahren der Heilpraktikerüberprüfung keine ausreichende
Gewähr dafür, ein Sonderverschreibungsrecht für Heilpraktiker zu rechtfertigen.
Zu den zitierten Meldungen über unerwünschte Arzneimittelwirkungen führt das BMG
aus, dass es für die Bewertung des von Arzneimitteln ausgehenden Anwendungsrisikos
unerheblich sei, von welcher Seite diese Meldungen abgegeben werden. Wesentlich
und unstreitig sei, dass nach der Injektion von Lokalanästhetika schwerwiegende
unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten können, die überwiegend
auf kardiovaskuläre und ZNS-toxische Nebenwirkungen sowie auf allergische Reaktionen
zurückzuführen seien.
Bei allem Verständnis für das Anliegen der Heilpraktiker möchte der Petitionsausschuss
klarstellen, dass eine eventuelle wirtschaftliche Beeinträchtigung von Heilpraktikern
nicht dazu führen kann, auf eine als erforderlich erkannte Risikominimierung
zu verzichten. Auch kann nicht davon ausgegangen werden, dass mit der Verschreibungspflicht
den Patienten diese Therapieform vorenthalten wird, da Ärzte, die
Neuraltherapie betreiben, die verschreibungspflichtigen Arzneimittel anwenden können.
Nach alledem empfiehlt der Petitionsausschuss, das Petitionsverfahren abzuschließen,
da dem Anliegen nicht Rechnung getragen werden kann.
docmoechtegern
20.01.2008, 16:00
Dieser tread sollte ursprünglich auf die Alternativferfahren sensibilisieren, denn viele Schulmediziner haben herzlich wenig damit zu tun bzw. zu tun gehabt im Studium. Ich bin überzeugt, dass eine Symbiose beider Richtungen Vielen zu gute kommen würde!
Leider wird hier die ganze Zeit nur polemisiert, an statt konstruktiv darüber zu sprechen!
Hi. Wie stellst Du Dir denn eine Symbiose zwischen Ärzten und Heilpraktikern vor?
Hippokrates2
20.01.2008, 16:54
Mit Euch kann man nicht diskutieren! Wer wohl hier pubertierend wirkt, liegt im Auge des Betrachters!
Die Symbiose sollte auch nicht zwischen Heilpraktikern und Ärzten bestehen, sondern zwischen Schulmedizin und Alternativmedizin.
Geht nur weiter diesen Weg, der Blindheit.Ich gehe meinen Weg = SOWOHL ALS AUCH nicht wie die meisten von EUCH = ENTWEDER ODER.
Insofern beende ich hier die Diskussion, die offensichtlich nicht adäquat geführt werden kann...MAnn kann eine Thema auch kaputt reden, wenn alle gegen dieses sind - wie Ihr! Es sind doch immer wieder die Gleichen, die sich dazu äußern und immer wieder mit dem GLEICHEN Argument...Für mich hat sich das hier erledigt!
Kann sein, dass sich später mal andere Personen hierzu äußern wollen, die offener sind für diese Verfahren als Ihr! Dann könnte eventuell eine spannende Diskussion noch entstehen!
cu
Folgendes: Schon in meiner Ausbildung zum Heilpraktiker habe ich mitbekommen, wieviele chronisch kranke Menschen nach Alternativen gesucht haben. Auch später, während ich als solches gearbeitet habe, wurde es nicht weniger, sondern sie kamen und hofften, Linderung oder gar Heilung zu finden.
Hauptsächlich Patienten mit Psoriasis, Neurodermitis, Asthma,Colitis ulcerosa, Morbus crohn, Abwehrschwäche, Allergien,Arthritis, Arthrose, M. bechterew, Durchblutungsstörungen, Migräne und anderen Schmerzen, Sarkoidose der Lunge, Sinusitis, M.sudeck, Trigeminusneuralgie.
Auf der einen Seite könnte man sagen, dass es ja nur gut und Recht ist, wenn manchen Patienten mit Schulmedizin nicht mehr geholfen werden kann, sie aber von Naturheilverfahren profitieren. Wenn ich mal mit einem Patienten am Ende sein sollte - warum nicht? Sofern es nicht schadet oder gar schulmedizinische Therapien darunter leiden müssen!
In der Realität hab ich das aber auch schon ganz anders erlebt. Da hatten wir eine Patientin mit Gelenksbeschwerden, bei der nach gründlichem (und teurem) Durchchecken keine organische Ursache gefunden werden konnte. Ein psychosomatisches Problem lag aber ziemlich auf der Hand. Nur lehnte die Patient das kategorisch ab und ging zu irgend so einem Quacksalber, der anhand ihres Passfotos diagnostizierte, dass 80% ihres Nervensystems durch einen Virus zertört (!) seien. Dann hat er ihr kleine Glasfläschchen mit einer geheimnisvollen Flüssigkeit auf die Arme geklebt und siehe da - die Patientin konnte schmerzfrei gehen! Sind da jetzt die Fläschchen dran schuld? Oder hat sie nicht vielmehr nach einer alternativen Heilmethode gesucht, sie gefunden und wurde dadurch "geheilt"? Selbst wenn, sind ihre psychischen und sozialen Probleme nicht vom Tisch und werden sich in anderer Art und Weise äußern. Ihr toller Heilpraktiker wird ihr jedenfalls auch weiterhin teuren Mist andrehen, während sie wahrscheinlich nie wieder einem Schulmediziner vertrauen wird.
Anderer Fall. Im Kurs Naturheilverfahren hatten wir einen Patienten mit einem hochmalignen Lymphom zu Gast, der uns davon erzählt hat, was für Therapien der Naturheilverfahren er so anwendet. Zugegeben, die Schulmedizin war absolut am Ende bei ihm. Lebenserwartung wenige Monate. Er hat dann auch von Homöopathie über Bioresonanz und weiß der Geier absolut ALLES ausprobiert und war der felsenfesten Überzeugung, bis 2007 geheilt zu sein. Ist ja schön, wenn Menschen Hoffnungen haben, aber in seinem Fall fand ich das fatal: er hat weiterhin 16h pro Tag als Manager gearbeitet, statt die wenige Zeit, die ihm noch bleibt, mit seiner Familie zu verbringen. Gut, das muss er selber wissen. Aber ich frage mich, wer ihm da eingeredet hat, dass er durch den Kram geheilt werden kann...
Hoppla-Daisy
20.01.2008, 18:12
Tja, wenn man nicht die Meinung hört, die man gerne haben möchte, dreht man sich einfach trotzig weg und behauptet, alle seien doof. So führt man Diskussionen.....
Feuerblick
20.01.2008, 18:19
Zumal hier niemand gesagt hat, er würde Alternativmethoden gänzlich ablehnen. Nur Nachweise der Wirksamkeit wurden gefordert, die der Threadersteller uns bis jetzt schuldig geblieben ist... Wie Sebastian schrieb: Wenn du diskutieren willst, dann machen wir gerne mit. Aber nur unbewiesene Argumente aufgrund eigener Erfahrungen ... das ist keine wissenschaftlich geführte Diskussion. Wenn du dich dazu nicht in der Lage siehst, was zu vermuten ist, dann solltest du es wirklich gut sein lassen. Ich werde jedenfalls nicht an meinen Patienten etwas "mal ausprobieren lassen", weil irgendwer "damit gute Erfahrungen gemacht hat". Wenn mir aber jemand beweisen kann, dass es meinem Patienten etwas bringt - dann gerne.
angelusmuc
20.01.2008, 18:43
bezüglich der Fragestellung, muss man doch festhalten, dass Alternativmedizin in Kombination mit der Schulmedizin sehr interessant für Patienten sein kann.
Besonders die Kombination Alternativmedizin/Schulmedizin/Chronobiologie hat sehr interessante Aspekte, besonders im Bereich der Forschung.
Hoppla-Daisy
20.01.2008, 18:45
DAS hat ja auch niemand bezweifelt!
Hippokrates2
20.01.2008, 19:51
Zumal hier niemand gesagt hat, er würde Alternativmethoden gänzlich ablehnen. Nur Nachweise der Wirksamkeit wurden gefordert, die der Threadersteller uns bis jetzt schuldig geblieben ist... Wie Sebastian schrieb: Wenn du diskutieren willst, dann machen wir gerne mit. Aber nur unbewiesene Argumente aufgrund eigener Erfahrungen ... das ist keine wissenschaftlich geführte Diskussion. Wenn du dich dazu nicht in der Lage siehst, was zu vermuten ist, dann solltest du es wirklich gut sein lassen. Ich werde jedenfalls nicht an meinen Patienten etwas "mal ausprobieren lassen", weil irgendwer "damit gute Erfahrungen gemacht hat". Wenn mir aber jemand beweisen kann, dass es meinem Patienten etwas bringt - dann gerne.
O.K.
''Ergebnisse der Berliner HOT/UVB-Vergleichstudie bei Patienten mit eriheren arteriellen Durchblutungsstörungen'' Georg Thieme Verlag, Sonderdruck, Zeitschrift für die Gesamte Innere Medizin und ihre Grenzgebiete Klinik-Pathologie-Experimente, 47.Jahrgang-Heft 4-April 1992 S.163-167
Sonderdruck aus ''Natur-und Ganzheitsmedizin'', 3/92 ''Wissenschaft und Praxis'' , ''Wiksamkeit von Pentoxifyllin und der hämatogenen Oxydationstheraie'' Schattauer
''Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren''
Heft 12, Dezember 1991, 32.JAhrgang Seite 1019-1025, ''Die Behandlung chronischer Lebererkrankungen mit der Hämatogenen Oxidationstherapie (HOT)'' MEDIZINISCH LITERARISCHE VERLAGSGESELLSCHAFT MBH UELZEN
''Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren'' Heft 8, August 1992 , 33 Jahrgang Seite 638-645 ''Über die Behandlung des sekundären und primären Raynaud-Syndrom mit der HOT und UVB'' MEDIZINISCH LITERARISCHE VERLANGSGESELLSCHAFT MBH UELZEN
Sehr interessant sind auch die wissenschaftliche BEiträge in der ''Fibel der Ultraviolettbestrahlung des Blutes'' von Dr.med.habil. Gerhard Frick
Internationale Ärzliche Arbeitsgemeinschaft für Ultraviolettbestrahlung des Blutes UVB/HOT e.V.
Coxy-Baby
20.01.2008, 20:00
Mit Euch kann man nicht diskutieren! Wer wohl hier pubertierend wirkt, liegt im Auge des Betrachters!
Die Symbiose sollte auch nicht zwischen Heilpraktikern und Ärzten bestehen, sondern zwischen Schulmedizin und Alternativmedizin.
Geht nur weiter diesen Weg, der Blindheit.Ich gehe meinen Weg = SOWOHL ALS AUCH nicht wie die meisten von EUCH = ENTWEDER ODER.
Insofern beende ich hier die Diskussion, die offensichtlich nicht adäquat geführt werden kann...MAnn kann eine Thema auch kaputt reden, wenn alle gegen dieses sind - wie Ihr! Es sind doch immer wieder die Gleichen, die sich dazu äußern und immer wieder mit dem GLEICHEN Argument...Für mich hat sich das hier erledigt!
Kann sein, dass sich später mal andere Personen hierzu äußern wollen, die offener sind für diese Verfahren als Ihr! Dann könnte eventuell eine spannende Diskussion noch entstehen!
cu
Du behandelst alle wie Dummköpfe.Dabei hat ein Teil der Leute hier ihr
Studium schon hinter sich gebracht.Und du hast noch nicht einmal
im Ansatz eine Ahnung was das für ne Anstrengung ist, du tust so als
hättest du hier gottesgleiche Ahnung in den Gebieten Anatomie/Pharmakologie
und Biochemie....
Achtung jetzt kommt ein Geheimnis: Unsere Welt funktioniert nach
naturwissenschaftlichen Prinzipien.Nicht mehr und nicht weniger.
Ich würde dir vorschlagen du studierst erstmal und hinterfragst auch
mal kritisch deine Therapien (und ich meine wissenschaftlich).
Mein Tipp: Studier endlich und dann kannste auch ma den Mund aufreißen!
O.K.
''Ergebnisse der Berliner HOT/UVB-Vergleichstudie bei Patienten mit eriheren arteriellen Durchblutungsstörungen'' Georg Thieme Verlag, Sonderdruck, Zeitschrift für die Gesamte Innere Medizin und ihre Grenzgebiete Klinik-Pathologie-Experimente, 47.Jahrgang-Heft 4-April 1992 S.163-167
Sonderdruck aus ''Natur-und Ganzheitsmedizin'', 3/92 ''Wissenschaft und Praxis'' , ''Wiksamkeit von Pentoxifyllin und der hämatogenen Oxydationstheraie'' Schattauer
''Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren''
Heft 12, Dezember 1991, 32.JAhrgang Seite 1019-1025, ''Die Behandlung chronischer Lebererkrankungen mit der Hämatogenen Oxidationstherapie (HOT)'' MEDIZINISCH LITERARISCHE VERLAGSGESELLSCHAFT MBH UELZEN
''Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren'' Heft 8, August 1992 , 33 Jahrgang Seite 638-645 ''Über die Behandlung des sekundären und primären Raynaud-Syndrom mit der HOT und UVB'' MEDIZINISCH LITERARISCHE VERLANGSGESELLSCHAFT MBH UELZEN
Sehr interessant sind auch die wissenschaftliche BEiträge in der ''Fibel der Ultraviolettbestrahlung des Blutes'' von Dr.med.habil. Gerhard Frick
Internationale Ärzliche Arbeitsgemeinschaft für Ultraviolettbestrahlung des Blutes UVB/HOT e.V.Diese Liste ist ein bisschen dürftig.
Ich würde dann doch jedem, der sich mit H.O.T. näher befassen will, noch die 62 Publikationen empfehlen, die der GBA ausgewertet und bewertet hat, bevor er seinen Beschluss zur H.O.T gefasst hat:
GBA zur H.O.T. (http://infomed.mds-ev.de/sindbad.nsf/c16c5495cff945c1002567cb0043187a/bd7a309d5170544b00256a23003ac836/$FILE/ATT3JMNY/UVB-HTA.pdf)
Sebastian1
20.01.2008, 20:41
Danke für den Link. Entscheidend ist wohl (nach Zusammenfassung der einzelnen Studien auf den vorhergehenden Seiten) folgender Absatz auf p22:
Hierzu zieht der Arbeitsausschuss folgendes Fazit:
1. Die Durchführbarkeit kontrollierter, verblindeter sowie plazebokontrollierter Studien
zum Wirksamkeitsnachweis der UVB ist durch mehrere Studien belegt worden
2. Der Ausschuss hat zu keiner der benannten Indikationen, weder durch die Stellungnahmen
noch durch die Eigenrecherche, entsprechende Studien oder andere
geeignete wissenschaftliche Untersuchungen erhalten, die eine Wirksamkeit der
UVB belegen
3. Die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Unterlagen weisen derartig schwerwiegende
Mängel auf, dass sie in keiner Weise geeignet sind, den Nutzen, die
Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit der UVB für die Anwendung im Rahmen
der Gesetzlichen Krankenversicherung zu belegen
4. Entgegen den Behauptungen bei sozialgerichtlichen Auseinandersetzungen gibt
es seit ca. 1990 keine relevanten neuen Veröffentlichungen, die einen neuen Erkenntnisstand
belegen.
Nutzen, Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit der Ultraviolettbestrahlung des Blutes
(UVB) sind nicht belegt.
Sollte es also aus den letzten Jahren (das Paper ist ja von 1999) keine neuen Evidenzen gegeben haben ist die HOT als unwirksam oder aber bestenfalls als durch die Studienlage in Ihrer Wirksamkeit als nicht belegt einzustufen.
Leute, ich hab Euch doch schon gestern gesagt, dass H.O.T quasi der ältere Bruder der intravasalen Laserblutbehandlung (=intravasale "Blutakupunktur") ist.
Bei der H.O.T. wird dem Patienten Blut (ca. 50 ml) einer Vene entnommen und zurück injiziert. Auf dem Rückweg drückt man es durch eine Küvette, in der es mit UV best. Wellenlängen bestrahlt wird. Man kann dem Blut vorher auch noch bestimmete Stoffe zusetzen.
Seit man Glasfasern zur Lasernadelakupunktur erfunden hat, gibt es auch die intravasale "Blutakupunktur", bei der man das Blut nicht mehr entnehmen muss, sondern eine Braunüle in die Vene legt, in der eine Glasfaser liegt, die an ein Lasergerät angeschlossen ist.
Beispiel: Link (http://www.glamser.de/akupunktur4.html)
Anfangs hat man Licht aus dem roten Bereich verwendet, später hat man auch Versuche mit grünem Licht gemacht.
Für die intravasale Laserakupunktur werden ähnliche Indikationen (und ähnliche Erfolge) genannt wie für die H.O.T. .
Dr. med. habil. G. Frick
Über die Photobiologische Blutbehandlung
Hämatogene Oxidationstherapie (HOT)
Ultraviolettbestrahlung des Blutes (UVB)
UV-aktivierte Eigenblutbehandlung (UVE) Link (http://regulationstherapie.com/photobiologische%20Blutbehandlung.htm)
Laserblutbehandlung:
Die effektive Blutakupunktur von innenLink (http://www.weberinstitut.de/index.php/weberinstitut/15/)
Sebastian1
20.01.2008, 21:24
Genau damit hat sich das Gutachten ja beschäftift, Und ist zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Wirksamkeitsnachweis gibt.
Wenn man ein totes Pferd reitet, sollte man absteigen ;-)
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