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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was tun beim Praktikum im Krankenhaus??!?



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abi07
25.01.2008, 19:19
Ich habe einen Monat meines KPP in Indien gemacht - kein Vergleich zum KPP hier in Deutschland. Ich habe soooo viel gesehen - wen es interessiert: www.anja-in-indien.blog.de

ledoell
25.01.2008, 20:38
Hallo,
Weiß jemand was mich dann dort erwartet?
mfg Mulder

du darfst da dann den aufgrund gewinnmaximierung/privatisierung etc. entstandenen personalnotstand ausgleichen, zumindest in > 95% der fälle

abi07
25.01.2008, 21:00
du darfst da dann den aufgrund gewinnmaximierung/privatisierung etc. entstandenen personalnotstand ausgleichen, zumindest in > 95% der fälle
So ist es.

DeKl
27.01.2008, 08:16
Ich habe in einem österreichischen Krankenhaus gearbeitet --> für 2 Monate.

War dort bei verschiedenen Abteilungen und bin halt jede woche mit nem anderen Arzt herumgelaufen.

War recht interessant, war mit bei den Visiten, bei den Untersuchungen (endo, gastro,...).
Bei der Chirogie war ich auch bei "kleineren" Ops.

War wirklich gut. Verdienst hab ich sehr schlecht. War aber sehr interessant die Ärzte zu begleiten und in den Amubulanzen zu helfen (blutdruck, Puls, Temp, Insulin)

Kanns eigentlich jedem empfehlen. Einfach mal den Primaten nach fragen (--> Chefärzte).

War eigentlich fast überall außer auf der Gyn.

naja, das ist nicht sinn des pflegepraktikums. primaten?

derAnda
27.01.2008, 11:38
naja, das ist nicht sinn des pflegepraktikums. primaten?

Hab ich mir auch gedacht. Vor allem das Zweite.
:-)

KriZzy
27.01.2008, 12:28
Hallo,
da ich ja (eventuell) Medizin studiren wollte (und so weiter *g*) wollte ich zuvor mein Schulpraktikum im Krankenhaus machen. Weiß jemand was mich dann dort erwartet? Von wann bis wann muss ich dann da sein?
mfg Mulder

habe wie hier (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?p=611290#post611290) erwähnt mein 3-wöchiges Schulpraktikum auch im KH gemacht.... lohnenswerte Erfahrung...
Arbeitszeit war ab 7:30 bis 13:30/14:30...
die freiwillige überstunde entstand durch die Übergabezeit der Pfleger...dadurch konnte ich manchmal noch einiges mit der PJlerin machen...

Rubilein
28.01.2008, 09:30
*freu*
Ich durfte am Fr. Blutabnehmen :D :D (der PJler auf unserer Station hatte mich zum Abnehmen mitgenommen und meinte, " Na, haste Bock?". Ich schau ihn erst einmal ungläubig an und meinte "Joar...schon".)
Hab dann bei 2 Patienten "gestochen" und der PJler hat dann noch gesagt: "Mir is jetzt auch egal ob du das darfst oder nicht...Das lernt man nur, wenn mans macht!"

Eigentlich darf man ja als Praktikant kein Blutabnehmen, aber hey...wenn man die Möglichkeit hat :D :D ^^

AgentBreschnew
28.01.2008, 09:47
... ich weiss noch, ich wollte die herrschaften patienten nicht waschen (nein, jetzt keine diskussion darüber ob das voll doll moralisch unvertretbar ist oder nicht.. blablabla) und habe mich in dem bezug strunzdumm gestellt - da die schwestern ja nicht dämlich sind, haben die es natürlich sofort gerallt, dass ich es unangenehm fand und "verpflichteten" mich zum viggo-entfernen, verbände/pflaster wechseln, fäden ziehen, blutzucker messen und botengänge en masse - da ich eh am liebsten rumlaufe bin ich die 7 stockwerke immer schön zu fuss hoch und runter gehüpft^^
essen verteilen und zu untersuchungen begleiten sowieso.
mind. 4x/woche durfte ich auch in den OP - die stationsärztin war irre nett ;)

also, es war sehr liberal und nie langweilig.

eigentlich durfte ich ALLES machen =)

CaliforniaKicky
28.01.2008, 11:43
wie lange dauert es eigentlich bis man in der Regel einen Platz für z.B 3 Wochen KPP zugeteilt bekommt, vor allem an einer Uniklinik.

und überhaupt, ist es besser in einem "Provinzkrankenhaus" oder lieber an einer sehr großen Uniklinik Praktikum zu machen?was sagt eure Erfahrung?

danke für alle tips!

gruß

kicky

Hardyle
28.01.2008, 14:16
wie lange dauert es eigentlich bis man in der Regel einen Platz für z.B 3 Wochen KPP zugeteilt bekommt, vor allem an einer Uniklinik.

und überhaupt, ist es besser in einem "Provinzkrankenhaus" oder lieber an einer sehr großen Uniklinik Praktikum zu machen?was sagt eure Erfahrung?

danke für alle tips!

gruß

kicky
@Kicky: 3 Wochen KPP bringen dir garnichts!!! Du musst mindestens 4 Wochen haben (> 30 Tage bzw. 1 Monat) - das KPP lässt sich nur in 3 x 1 Monat oder 2 mal 45 Tage teilen oder 60 + 30 > mind. 30 Tage am Stück!

Das kommt meistens auf die Verwaltung und die PDL an, wie schnell die Arbeiten oder wie viel die verpeilen. Bei uns am KH dauerts grundsätzlich lang und man muss immer wieder mal hinterhertelefonieren! Ich denke einen Monat vorher sollte man sich spätestens darum kümmern.

Was verstehst du unter Provinzkrankenhaus? Ich bin z. B. im "größten" KH des Landkreises, ist aber u. a. auch Lehrkrankenhaus der Uni HD, wir haben somit auch einige PJler und Famulanten. Ansonsten macht es wahrscheinlich nicht ungedingt einen großen Unterschied, man kann hier und da viel erleben! Wichtiger ist die Station (bzw. das Team) auf die du kommst. Die Stat. muss mind. 20 Betten haben - also ein Mini-Provinz-KH sollte es nicht sein. Hauptsache du fühlst dich "wohl" und es ist unproblematisch für dich zu erreichen, denn Fahrtkostenersatz oder ähnliches gibt es nur selten ...

Lava
28.01.2008, 15:50
OK, man kann meine Erfahrung nicht verallgemeinern, aber mein Eindruck war, dass das Privonzkrankenhaus keine gute Idee war.

Wieso? Weil da äußerst selten Studenten aufkreuzen. Famulanten haben die da vielleicht einmal im Jahr. Es weiß also niemand, wie ein Medizinstudium funktioniert und wofür das Krankenpflegepraktikum da ist. Dafür haben sie aber regelmäßig Zivis und viele Praktikanten aus der Schule. Folge war, dass ich in etwa wie die behandelt wurde. Man hat mir also maximal Blutdruck messen anvertraut, ansonsten war ich die Putze vom Dienst. Die Ärzte hab ich eigentlich nur bei der gemeinsamen Frühstückspause gesehen. Für die Schwestern war ich also ein willkommener Teppich, um drauf rumzutrampeln, der Zivi hat sich Gott sei Dank so blöd angestellt, dass er in der Hackordnung noch eine Stufe unter mir stand, und einige der Schwesternschülerinnen waren immerhin so nett, sich mit mir zu verbrüdern.

Doktorine
28.01.2008, 15:57
Ich habe einen Monat meines KPP in Indien gemacht - kein Vergleich zum KPP hier in Deutschland. Ich habe soooo viel gesehen - wen es interessiert: www.anja-in-indien.blog.de

@ Abi07
Wie lange vorher hast du dich anmelden müssen? Ging das problemlos? Und wieviel hast du dafür bezahlt??

abi07
28.01.2008, 19:16
@Doktorine: www.projects-abroad.de - da kannst du alles nachlesen. Programmkosten sind schon heftig (unterschiedlich von Land zu Land), aber dafür hast du sozusagen Vollpension und brauchst im Land selber nur noch Geld für Souvenirs. Der Flug kommt natürlich noch hinzu - da kommt es eben auch auf dein Zielland an.
Sie sagen, dass es ideal wäre, sich etwa 3 Monate vor Programmbeginn anzumelden, aber auch kurzfristiger (ich glaube bis zu 4 Wochen vorher) ist noch was möglich, wenn es noch freie Plätze gibt - früher ist natürlich auch kein Problem. Allerdings solltest du daran denken, dass manche Impfungen eine ganz schöne Zeit vorher in Anspruch nehmen können (wenn man zum Beispiel zwischen zwei Dosen mehrere Wochen warten muss). Ansonsten kannst du, wie gesagt, alles auf der HP der Organisation oder in meinem Blog nachlesen. Solltest du trotzdem noch Fragen haben, schick mir einfach eine PN.



OK, man kann meine Erfahrung nicht verallgemeinern, aber mein Eindruck war, dass das Privonzkrankenhaus keine gute Idee war.

Wieso? Weil da äußerst selten Studenten aufkreuzen. Famulanten haben die da vielleicht einmal im Jahr. Es weiß also niemand, wie ein Medizinstudium funktioniert und wofür das Krankenpflegepraktikum da ist. Dafür haben sie aber regelmäßig Zivis und viele Praktikanten aus der Schule. Folge war, dass ich in etwa wie die behandelt wurde. Man hat mir also maximal Blutdruck messen anvertraut, ansonsten war ich die Putze vom Dienst. Die Ärzte hab ich eigentlich nur bei der gemeinsamen Frühstückspause gesehen. Für die Schwestern war ich also ein willkommener Teppich, um drauf rumzutrampeln, der Zivi hat sich Gott sei Dank so blöd angestellt, dass er in der Hackordnung noch eine Stufe unter mir stand, und einige der Schwesternschülerinnen waren immerhin so nett, sich mit mir zu verbrüdern.
Ganz genauso sehe ich das auch. So läuft es in meinem Krankenhaus mit seinen 3 Stationen auch ab - die erste Frage lautet immer: "Und von welcher Schule kommst du???"