Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen zum PJ-Tertial in der Schweiz
Andrea1980
26.02.2008, 19:50
Hallo!
Ich habe mir kürzlich überlegt, dass ich gerne ein Tertial in der Schweiz machen würde. Allerdings würde nur die deutschsprachige Schweiz in Frage kommen. Ich komme jetzt ins 4. klinische Semester.
Jetzt tauchen allerdings einige Fragen auf
1. Bin ich schon zu spät?
2. Welches Tertial sollte man am besten in der Schweiz machen. Das Wahlfach wird bei mir wohl Anästhesie werden. Wo sieht es vom Lerneffekt her am besten aus. Ich möchte z.B. nicht den ganzen Tag im OP am Hackenhalten sein.
3. Wo giebt es gute Erfahrungsberichte?
4. Gibt es für Auswahlkriterien bei der Bewerbung?
So das wars glaub erstmal, würd mich über ein par Antworten freuen
Gruß
Andrea
Eins vorweg: es heißt HAKEN halten und nicht HACKEN. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
Hast du dir mal das FAQ (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=12978) angesehen? Da werden eigentlich die meisten deiner Fragen beantwortet. Was den Zeitpunkt deiner Bewerbung betrifft, befindest du dich wahrscheinlich gerade in einem ungünstigen Zeitfenster. Am besten ist 2 Jahre vorher oder 2 Monate vorher... trotzdem kannst du es ja einfach mal versuchen. spitäler gibt es reichlich.
Welches Fach du in CH machst ist schnuppe. Man kann nicht pauschal sagen, Innere oder chir oder irgendwas anderes wäre da besser oder schlechter als in D. Kommt immer aufs Spital an. Du kannst immer Glück oder Pech haben. Mein Innere Tertial war z.B. großartig, andere haben geschimpft. Mein Chir Tertial war sicher nicht besser als in D, aber wiederum andere waren super zufrieden. Was aber allgemein gilt, ist, dass das Klima in CH freundlicher ist. Man wird als Sudent m.M. nach mehr respektiert und beachtet als in D. Und du musst kein Blut abnehmen :-top
Einen Link zu Erfahrungsberichten findest du im FAQ, außerdem hier (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/klinikwahrheiten/) und natürlich hier im Forum. Einfach mal stöbern.
lol, Lava, Dein erster Satz brannte mir eben auf der Zunge, äh unter den Fingern :-))
Irgendwann bekomme ich mal einen psychogenen anaphylaktischen Schock, wenn ich HACKENHALTEN lese :-))
hihi, was meinst Du, wie es mir geht :-D ich wäre ja immer noch für den Deutschtest als Aufnahmeprüfung...
Und werde persönlich jedem Famulanten und PJler in den A*sch treten, wenn er meint, er müsse bei mir zu viele Hacken halten :-))
hach, ich würde so gerne Sachen schreiben, aber dann bekomme ich Ärger, weil es zu sehr offtopic wird, von daher: *Mund verschließ*
Andrea1980
27.02.2008, 19:42
Sorry, wusste nicht das auf Rechtschreibfehler die Höchststrafe steht
@Lava: Trotzdem danke für die Antwort
mllecathy
12.03.2008, 12:46
Also ich kann dir Frutigen sehr empfehlen. Es ist ein sehr kleines Spital, dadurch aber auch sehr familiär. Ich war dort auf der Chirurige und wir UAs haben uns mit den Assistenzärzten alles geteilt: OPs, Ambulanz, Station. Man hat natürlcih auch seine Dienste, nachts war aber selten was los (ich musste 1 oder 2 mal im Dienst um 21 Uhr nochmals in den OP u kam um 23 Uhr raus). Als Dienst-Uhu muss man auch mal in der Notaufnahme helfen, wenn viel los ist - dadurch kommt man auch mit Krankheitsbildern anderer Disziplinen in Kontakt (Innere, Päd, Gyn). Da es das erste Spital vom Skigebiet Adelboden aus ist, hat man im Winter natürlich viel Trauma.
Du hast zwar nicht regulär nach einer Dienstwoche Anrecht auf frei, wenn aber wenig zu tun ist, teilt man sich das mit den Assistenzärzten, wer dann frühzeitig nach Hause geht oder gar nicht erst kommt - die Chefs mischen sich da nicht mit ein, so lange die Arbeit trotzdem läuft.
Andrea1980
16.03.2008, 10:40
Welcher Zeitpunkt ist denn für ein Schweiz-Tertial am besten?
Sofort das erste?
Das zweite würde bei mir über Weihnachten gehn, fänd ich irgendwie nicht so toll.
Und nach dem dritten hätt ich nur zwei Monate bis zum schriftlichen.
Schwierig zu sagen. Hat alles Vor- und Nachteile. Das letzte ist schon blöd, wenn du da lernen willst. Man geht ja nicht extra ins Ausland, um sich da im Zimmer einzuschließen und die Nase in die Bücher zu stecken. Ich jedenfalls hab versucht, auch die Freizeit so ausgiebig wie möglich zu nutzen: snowboarden, wandern, Ausflüge machen, abends weggehen, mit Freunden treffen...
Da die aber in der Schweiz immer davon ausgehen, dass man schon was kann, ist es auch nicht schlecht, mit etwas PJ Erfahrung da aufzukreuzen. ;-) Das zweite Tertial bietet sich also an. Und über Weihnachten und Silvester durfte ich auch nachhause fahren :-top
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