Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mathematik
Skalpella
05.03.2008, 13:45
hä?
möchtest Du die Lungenkapazität mittels Integral bestimmen? Heb Dir das mal auf für später. Wäre sicher ne lustige Dissertation.
Spaß beiseite: Wenn Du bis 10 zählen kannst und das kleine Einmaleins beherrscht, dann ist es kein Problem.
Das kleine Einmaleins braucht man nicht mal... :-))
Klaro, im Physik/Chemie-Praktikum brauch man auch mal n bisschen mehr Mathe, aber da kann man sich auch von nem Kommilitonen mit mehr Mathe-Kentnissen durchlotsen lassen. ;-)
Physik-Klausur kann man auch ohne viel rechnen bestehen (bei uns zumindest), und was sonst so an Mathe gefordert wird geht über den guten alten Dreisatz nich hinaus. Ach ja, und wie gesagt, Taschenrechner sollte man auch bedienen können.
Integrale??? Ableitungen??? Ich bitte dich... sowas hab ich hier ja noch nie gesehen. OK, wie ne Sinus-Fkt. aussieht, wird einem aber auch oft genug gezeigt. Ud man muss ja eigentlich nix damit machen (mathematisch zumindest).
Also, alles in allem bin ich auch n bisschen erschüttert, wie wennig Mathe hier viele können, aber auch mit mittelmäßigen Mittelstufenkenntnissen ist das zu machen...
also ohne logarithmus, exponentialgleichungen und sinusfunktion hätte in mainz wohl kaum jemand die physik klausur bestanden...in andern unis mag das anders sein.....insgesamt find ichs aber mehr oder weniger erschreckend, wie wenig mathe die leute drauf haben, selbst wenns ihnen das 5te mal erklärt wird....die haben ja schließlich alle mal irgendwie abi gemacht...ich hatte auch nur grundkurs, aber bei manchen leuten fragt man sich schon, ob sie nicht lieber ne sprache studiert hätte...was keine beleidigung/herabsetzung einzelner personen sein soll
:peace:
...aber bei manchen leuten fragt man sich schon, ob sie nicht lieber ne sprache studiert hätte...
Hihi :-)
Vielstimmiger O-Ton im Statistik-Kurs: "Oh man, so eine Sch**ße - ich studiere doch Medizin weil ich Mathe hasse... Jetzt sowas!" ;-)
Ich mag's auch nicht. Wird einem wenn man eher weniger die Mathe-Denke hat, in der Schule auch zu wenig schmackhaft/greifbar gemacht... Eigentlich schade - da wäre Nachholbedarf!
Naja, in vielen Kreisen gehört es fast schon zum guten Ton zu sagen, dass man mit Mathe absolut nix am Hut hat. wieso sollte sich dann ein Schulkind besonders anstrengen, wenn ne Mathe 5 nicht gerade ein Stigma ist? Das war bei mir leider in Ansätzen so mit dem Effekt, dass ich irgendwann in der Oberstufe erkannt hab, eigentlich könnte ich das schon begreifen wenn ich früher bei den Basics aufgepasst hätte...
Dr. Gonzo
06.03.2008, 08:24
Jau, mit nem Logarithmus rechnen müssen wir auch hin und wieder mal, aber da reichts dann doch, wenn man den in den Taschenrechner eintippen kann...
OK, unsere Physikklausur is auch ehrlich gesagt n Witz, das sind zu 2/3 abgewandelte GK-Fragen... Wer da durchfällt hat einfach nicht genug gekreuzt.
also ohne logarithmus, exponentialgleichungen und sinusfunktion hätte in mainz wohl kaum jemand die physik klausur bestanden...in andern unis mag das anders sein.....insgesamt find ichs aber mehr oder weniger erschreckend, wie wenig mathe die leute drauf haben, selbst wenns ihnen das 5te mal erklärt wird....die haben ja schließlich alle mal irgendwie abi gemacht...ich hatte auch nur grundkurs, aber bei manchen leuten fragt man sich schon, ob sie nicht lieber ne sprache studiert hätte...was keine beleidigung/herabsetzung einzelner personen sein soll
:peace:
Da kannst du auch mit Englisch kommen... Eigentlich sollte man davon ausgehen können, dass jeder Medizinstudent zumindest flüssig englisch lesen kann, zumal soviel nur noch auf Englisch publiziert wird. Aber ich glaube, man kann froh sein, wenn ein Drittel der Leute eine englische Studie lesen könnte...
manchmal komm ich mir wirklich ein bißchen vor wie in der selbsthilfegruppe naturwissenschaften...so nach dem motto: wieso soll ich auf einmal was verstehen, ich hab doch in der schule auch immer alles stur auswendig gelernt und ne 1 bekommen...aber damit kommt man ja scheinbar auch durch...nungut, das ist ein anderes thema und ein anderer thread :-D
manchmal komm ich mir wirklich ein bißchen vor wie in der selbsthilfegruppe naturwissenschaften...so nach dem motto: wieso soll ich auf einmal was verstehen, ich hab doch in der schule auch immer alles stur auswendig gelernt und ne 1 bekommen...aber damit kommt man ja scheinbar auch durch...nungut, das ist ein anderes thema und ein anderer thread :-D
Also ich finde ja, dass man im Studium viel mehr sinnlos auswendig lernt als es bei mir in der Schule üblich war.....hmmmm..
manchmal komm ich mir wirklich ein bißchen vor wie in der selbsthilfegruppe naturwissenschaften...so nach dem motto: wieso soll ich auf einmal was verstehen, ich hab doch in der schule auch immer alles stur auswendig gelernt und ne 1 bekommen...aber damit kommt man ja scheinbar auch durch...nungut, das ist ein anderes thema und ein anderer thread :-D
In der Schule hat man eher nicht gelernt sondern (pubertär) rumgeblödelt - bei mir zumindest. Aber soll ja Ausnahmen geben - hörte ich ;-)
Wenn ich mich so umhöre, lernen viele das erste Mal wirklich im Studium, ob auswendig und/oder auf Verständnis ist dann sicher auch fachabhängig...
kann mich Logo nur anschließen. Ich wüsste auch nicht wann ich in der Schule mal gelernt hätte und genau deswegen haben wohl auch die meisten Probleme mit Mathe etc. p.p.. Das ganze Zeug wurde halt irgendwann mal gemacht und dann auch gleich wieder vergessen. Gut Rückblickend würde ich es anders machen, aber was will man machen.
Aber auch ohne diese Wissen kann man die Physikklausuren bestehen. Und wie schon gesagt Physik ist und bleibt ein kleines unbedeutendes Nebenfach. Ich wunder mich immer wieder, wie viel Aufmerksamkeit diesem kram gewidmet wird.
Schneekoenigin
07.03.2008, 10:16
Schule - lernen? Wie geil! hahaha!
ok, ich war schlimm, mich hat alles und jedes mehr gekümmert als die Schule.
Außerdem war ich der festen Überzeugung, nicht "lernen" zu können -jetzt muss ich sagen, dass ich ohne es zu wissen damals schon gelernt habe, aber weil ich z. B. Molekularbiologie und Geschichte als ein Hobby angesehen habe, wusste ich nicht, dass ich da gerade lerne.
Etwas "auswendig" gelernt habe ich zum ersten mal im ersten Semester (Knochentestat); jegliches "Gedichtvortragen" oder Ähnliches ist in der Schule kläglich an meiner eingebildeten Unfähigkeit etwas auswendig zu lernen gescheitert...
Liebe noch Schüler: ich bin ein ganz schlechtes Vorbild, so macht man es nicht, warum es funktioniert hat ist bis heute ein Rätsel!
Liebe Grüße und seit fleißig (nicht zu dolle)
Sk
also ich hatte zum beispiel deutsch und geschichte LK und um z.B. im geschichte LK eine punktzahl zu erreichen, die einem einen abi-schnitt beschert, mit dem man zeitnah medizin studieren kann, musste man entweder zu den paar promille der bevölkerung gehören, die ein photographisches gedächtnis haben oder aber schon mal die ein oder andere minute ins buch schauen ;-) ...im mathe LK wäre das vermutlich etwas anders gewesen....natürlich hat man in der schule zum allergrößten teil blödsinn getrieben, aber es gab eben auch sachen, die mich schlichtweg interessiert haben, so dass ich mich im und teilweise auch außerhalb des unterrichts ein bißchen damit beschäftigt habe....genauso wie ich mich im studium gerne persönlich den horizont erweitere, wenns zeitmäßig geht....was allerdings aus besagten auswendig-lern-zwängen selten der fall ist...
Dr. Gonzo
07.03.2008, 14:20
In der Schule hat man doch vollkommen anders gelernt. Da wurde ein Sachverhalt bis ins kleinste Detail besipielhaft durchgekaut und darüber gabs dann ne Klausur. Heute wird alles eher schnell runtergerattert, ohne sich lange aufzuhalten und dann ab zum Nächsten.
Auswendiglernen in der Schule war sehr viel weniger, da hab ich zumindest alles soweit möglich auf Verständnis gelernt. Tu ich heute auch, soweit es geht. Macht das anschließende Büffeln sehr viel einfacher ;-)
also bei uns wurde z.B. in zellbiologie durchaus auch ALLES bis ins KLEINSTE detail durchgekaut :-(( ...aber ansonsten: sag ich ja :-)
Dr. Gonzo
07.03.2008, 20:47
Ja schon, aber es wird bei den Klausurfragen doch eher weniger Wert auf Verständnis gelegt, das wollte ich sagen.
das stimmt allerdings. leider.
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