Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Thromboseprophylaxe
Hoppla-Daisy
18.03.2008, 21:53
Danke Öse, DAS wollte ich hören ;-)
Ich stelle fest, das IMPP ist sehr fortschrittlich :-oopss
Ich stelle fest, das IMPP ist sehr fortschrittlich :-oopss
So ist das IMPP. Ich bin schon gespannt auf die Röntgenbilder im nächsten Hex. Welche Ecke wird fehlen? Wurde es noch zu Zeiten angefertigt, als es noch Röntgenröhren in Schuhgeschäften gab? Wird genau an dem fitzeligen Bruchspalt auf dem Bild eine Fussel ihren Weg in den Kopierer gefunden haben? Fragen über Fragen.
schräg...
coumarine, werden perioperativ nicht zur prophylaxe verwendet weil es seine zeit dauert bis die Wirkung überhaupt eintritt. Aber per se ist es eine antithrombotische prophylaxe..
dagegen würd ich mich nun wirklich nicht auf atemübungen als prophylaxe verlassen ...kann mir nur vorstellen, dass das nach LE s hilft den pap zu senken. :-notify
Wäre interessant zu wissen, welche anderen Charakteristika die Patientin gehabt hat (evtl. KI zu Cumarinen noch?).
Auf jeden Fall sind in Deutschland tatsächlich Cumarine nicht zur perioperativen Thromboseprophylaxe empfohlen. Es gibt jedoch Länder, in denen das anders gesehen wird. :-nix
neosvoskos
18.03.2008, 23:29
Ich schätze mal, dass zur Frage ein Text mit Fallbeispiel gehörte.
Wäre interessant zu wissen, welche anderen Charakteristika die Patientin gehabt hat (evtl. KI zu Cumarinen noch?).
Auf jeden Fall sind in Deutschland tatsächlich Cumarine nicht zur perioperativen Thromboseprophylaxe empfohlen. Es gibt jedoch Länder, in denen das anders gesehen wird. :-nix
Also hier doch nochmal den Aufgabentext hinterher. Der gab aber wirklich nicht mehr her:
Eine 74-jährige Patientin, bei der vor 2 Jahren eipe mediale SchenkeJhalsfraktur links behandelt worden war, wurde nach Auftreten von Belastungsbeschwerden im linken Hüftgelenk stationär in eine orthopädischen Klinik aufgenommen. Der körperliche Untersuchungsbefund ergab einen guten Allgemein- und adipösen Ernährungszustand, der internistische Untersuchungsbefund war unauffällig, Psoria-sisherde fanden sich insbesondere an Röcken und behaarter Kopfhaut Das Trendelenburg-Phänomen war links positiv, schmerzbedingt waren Innenrotation und Adduktion der linken Hüfte eingeschränkt Außerdem bestand ein Belastungsschmerz der linken Hüfte. Der Pulsstatus war an beiden Beinen unauffällig. Aufgrund der bekannten medialen Schenkelhalsfraktur (Röntgen-Vorbefiind nach Sturz vor 2 Jahren siehe Abbildung Nr. 7.4 des Bildanhangs) und der beschriebenen Schmerzsymptomatik wurde bei der Patientin eine kernspintomographische Untersuchung der Hüfte veranlasst (siehe Abbildung Nr. 7.5 des Bildanhangs). Die im Beieich des linken Hüftgelenkes aufgetretenen Veränderungen wurden mit einer Verbundosteosynthese versorgt Der postoperative Verlauf war komplikationslos. Drainagen und Nahtmaterial wurden fristgerecht entfernt Es erfolgten krankengymnastische Übungsbehandlungen u.a. im Bewegungsbad, sowie eine Schmerzmedikation mit NSAR. Zur weiteren Mobilisation wurde eine stationäre Rehabilitation empfohlen. Während des stationären Aufenthaltes kam es zum akuten Schub der bereits bekannten Psoriasis vulgaris, die nach Empfehlungen eines Dermatologen behandelt wurde.
Aber per se ist es eine antithrombotische prophylaxe..
Also ich dachte bisher immer, es sei eine thrombotische prophylaxe - heißt doch Thromboseprophylaxe, und nicht antithromboseprophylaxe...
Als Antithromboseprophylaxe würde ich dann vielleicht Protamin empfehlen, oder Pille, Rauchen, Adipositas...:-))
Beste Grüße,
Hypnos
Die Niere
19.03.2008, 10:10
Ich hatte mich noch zu alten StexZeiten über eben eine solche gsanz ähnliche Frage auch schon aufgeregt.
Diue Jungs werden auch nicht besser in ihrem Job beim IMPP.
gruesse, die niere
Naja, postoperativ nach einer Verbundosteosynthese des Femurs Marcumar zur Thromboseprophylaxe zu geben, ist gleichwohl ein wenig gewagt ;-)
das wäre dann eine Antiblutungsprophylaxe *scnr*
Shakespeareslady
02.11.2008, 16:41
Ich frage mich schon den ganzen Tag, ob denn bei meiner Patientin keinerlei Thromboseprophylaxe statt finden muss?!
Ende letzter Woche ist sie mit GI-Blutung bei Magenulcus für 1 oder 2 Tage auf die Intensivstation gegangen, jetzt wieder bei uns und erhält keinerlei medikamentöse Antikoagulantien. Das Pausieren hätte ich jetzt einfach auf die Blutung geschoben (richtig??), aber das bisschen Beine ausstreichen morgens wird bei einer komplett bettlägrigen Patientin ja wohl kaum ausreichen, oder?
Danke!
GlG Jule
ehemalige Userin 24092013
02.11.2008, 16:48
Nicht mal Strümpfe?
Shakespeareslady
02.11.2008, 16:55
garnix.
und so schön wir das auch alles gelernt haben, ich glaube einfach nicht, dass die physikalischen maßnahmen unsererseits reichen.
hab dem arzt halt für die visite morgen nen zettel geschrieben und hab bammel, völlig daneben zu liegen mit meiner vermutung :-nix
ehemalige Userin 24092013
02.11.2008, 18:00
Das Pausieren von AK ist sicher net falsch.
Aber Kompressionsstrümpfe sollten i.d.R. schon drin sein.
Wie war die Pat. denn vor KH Eintritt drauf? Schon länger bettlägerig? Mobil wie Springfloh? Irgendwas dazwischen?
Shakespeareslady
02.11.2008, 18:12
nee :-angel
Feuerengelchen
03.11.2008, 09:54
hatte sie vielleicht Diabetes mit Spätfolgen, im Besonderen Neuropathie? (war bei uns ein Grund, warum Pat. KEINE Strümpfe bekommen haben, dafür intensivere anderweitige Prophylaxe)
Shakespeareslady
04.11.2008, 19:01
auch nicht, nein ;-)
ich glaube wir verpassen ihr einfach morgen mal ein schickes paar halterlose! :-dance
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