Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wo wohnt man in Essen?
Hallo,
ich habe zum 2. klinischen Semester einen Platz in Essen bekommen und bin nun auf Wohnungssuche. Da ich die Stadt allerdings noch gar nicht kenne weiß ich nicht welche Viertel am ehesten in Frage kommen.
Am liebsten würde ich in Nähe des Klinikums wohnen und es nicht allzu weit ins Grüne haben, da ich gerne von der Wohnung aus Laufen gehen würde.
Gibt es so ein Viertel? Auf der Karte schaut die Kargarethen-Höhe ganz nett aus, kann man dort gut wohnen?
Für einige Tipps oder auch URLs wäre ich wirklich dankbar.
Ähm ich glaube du meinst die Margarethenhöhe :-))
Also von da ist es auf jeden fall nicht zu weit bis zur Uniklinik (die übrigens in Holsterhausen liegt) und laufen ist dort auch kein Problem.
Rüttenscheid ist auch nicht schlecht, allerdings kann ich dir nichts über Mietpreise sagen, weil ich nur in meiner Kindheit und während des Zivildienstes in Essen (u.a. Margarethenhöhe) gewohnt habe.
mfg scope
Die Margarethenhöhe ist sehr schön, aber meist auch recht teuer und es gibt nur wenige Angebote dort. Alternativ kannst du in Holsterhausen wohnen. Das ist der Stadtteil, wo auch das Klinikum liegt, zudem ist dort auch der Gruga-Park (hinterm Klinikum), wo man mit günstiger Studi-Jahreskarte super zum Laufen, Grillen, rumgammeln etc. hinkann. In Holsterhausen wohnen recht viele Mediziner, Mieten sind von durchschnittlich bis leicht teuer, im Moment stehen einige Wohnungen leer.
Gut ist es auch in Rüttenscheid. Dort sind einige Ausgeh-Institutionen, es ist nicht weit zum Klinikum (Nachbarstadtteil) und insgesamt recht zentral gelegen, Preislage durchschnittlich, da teilweise sehr schöne Altbauten in ruhigen Nebenstraßen (manchmal teuer, Preisvergleich lohnt).
Ansonsten kann ich noch Frohnhausen empfehlen. Hier wohnen auch sehr viele Mediziner, da es ein Nachbarstadtteil von Holsterhausen ist und die Anbindung zum Klinikum und in die Stadt ist sehr gut. Preislich ist Frohnhausen vermutlich die günstigste Alternative, es gibt hier nette Altbauten und zur Innenstadt ist es auch nicht weit. Ich fahre zum Klinikum nur 8 Minuten.
Alternativ kannst du auch in der Gegend der Hauptuni wohnen. Mit der U17 brauchst du dann zum Klinikum auch nicht lang. Allerdings ist es nicht die schönste Gegend, dafür aber günstig. Würde es aber nicht so empfehlen.
Also meine Tipps für kliniknahes nettes Wohnen: Holsterhausen, Frohnhausen, Rüttenscheid und eingeschränkt auch die Margarethenhöhe (wie gesagt, dort gibt es nur sehr wenig studentenkonforme Angebote und das dortige Wohnheim sollte man eher meiden).
Wenn du direkt im Grünen wohnen willst, ist Essen-Stadtwald noch zu empfehlen, was allerdings keine so gute Anbindung hat. Dann lieber Uninah und mit Jahreskarte für den wirklich sehr schönen großen Grugapark :-top
Die Margarethenhöhe ist sehr schön, aber meist auch recht teuer und es gibt nur wenige Angebote dort. Alternativ kannst du in Holsterhausen wohnen. Das ist der Stadtteil, wo auch das Klinikum liegt, zudem ist dort auch der Gruga-Park (hinterm Klinikum), wo man mit günstiger Studi-Jahreskarte super zum Laufen, Grillen, rumgammeln etc. hinkann. In Holsterhausen wohnen recht viele Mediziner, Mieten sind von durchschnittlich bis leicht teuer, im Moment stehen einige Wohnungen leer.
Gut ist es auch in Rüttenscheid. Dort sind einige Ausgeh-Institutionen, es ist nicht weit zum Klinikum (Nachbarstadtteil) und insgesamt recht zentral gelegen, Preislage durchschnittlich, da teilweise sehr schöne Altbauten in ruhigen Nebenstraßen (manchmal teuer, Preisvergleich lohnt).
Ansonsten kann ich noch Frohnhausen empfehlen. Hier wohnen auch sehr viele Mediziner, da es ein Nachbarstadtteil von Holsterhausen ist und die Anbindung zum Klinikum und in die Stadt ist sehr gut. Preislich ist Frohnhausen vermutlich die günstigste Alternative, es gibt hier nette Altbauten und zur Innenstadt ist es auch nicht weit. Ich fahre zum Klinikum nur 8 Minuten.
Alternativ kannst du auch in der Gegend der Hauptuni wohnen. Mit der U17 brauchst du dann zum Klinikum auch nicht lang. Allerdings ist es nicht die schönste Gegend, dafür aber günstig. Würde es aber nicht so empfehlen.
Also meine Tipps für kliniknahes nettes Wohnen: Holsterhausen, Frohnhausen, Rüttenscheid und eingeschränkt auch die Margarethenhöhe (wie gesagt, dort gibt es nur sehr wenig studentenkonforme Angebote und das dortige Wohnheim sollte man eher meiden).
Wenn du direkt im Grünen wohnen willst, ist Essen-Stadtwald noch zu empfehlen, was allerdings keine so gute Anbindung hat. Dann lieber Uninah und mit Jahreskarte für den wirklich sehr schönen großen Grugapark :-top
Wow, vielen Dank, das ist wirklich aufschlußreich, jetzt fühl ich mich schon etwas orientierter.
Da ich bisher auch in einem Altbau gewohnt habe wäre es mir natürlich am liebsten wieder in einen zu ziehen. Insofern hört sich Rüttenscheid schon sehr gut an. Falls jemand vielleicht sogar eine Wohnung anbieten kann oder Freunde hat die umziehen, würde ich mich auch über Angebote sehr freuen.
Ein Viertel habe ich noch vergessen. Das Südviertel. Liegt südlich der Innenstadt, hat eine gute Anbindung zum Klinikum. Zudem günstige Altbauwohnungen. Auch hier wohnt eine Reihe Mediziner. Nachteil: Sehr wenig grün. Aber ist ja nicht weit zum Grugapark.
filderflow
22.03.2008, 14:40
Hallo Mattl!
Ich habe auch einen Platz in Essen bekommen zum 2. klinischen!
Falls ich noch auf irgendwelche interessanten Infos bezüglich Wohnungssuche oder auch sonstigen Infos stoße, werde ich sie Dir mitteilen,
gruss Flo
filderflow
22.03.2008, 14:51
:-top
Hey filderflow,
bezüglich der Anrechnung habe ich noch nichts gehört oder gelesen. Ich werde mich danach am Dienstag bei der Uni direkt erkundigen.
Wo sollte man denn am besten nach Wohnungen schauen? Bei wg-gesucht ist das Angebot sehr dünn, zumal die meisten Inserate schon Monate alt sind und kaum neue dort sind.
Also beim Immobilien-Scout ist schon mal was drin. Ansonsten findet man die meisten Angebote im Süd-Anzeiger. Das ist die kostenlose Zeitung, die es immer mittwochs und samstags in Essen gibt. Der Südanzeiger hat dabei eher Angebote zu den Stadtteilen rund ums Klinikum.
Mein Zimmer wird vermutlich erst ab Mai frei, ist wohl etwas spät.
filderflow
22.03.2008, 15:38
@Mattel:
also ich denke, Du kannst das am besten vor Ort regeln und Dich auf die Suche begeben und am besten den Südanzeiger kaufen, dann müsste das bestimmt klappen.
Ich muss nä. Woche leider erstmal hier lernen, werde also erst übernä. Woche kommen, falls nix schiefgeht...habe dann vorerst ne Bleibe in Dortmund und muss mich schnellstmöglich vor Ort umschauen...
@Doctöse:
und kannst Du was über die anderen Wohnheime in Essen sagen?!
Die sind zwar alle relativ weit weg vom UK, aber würde mich trotzdem mal interessieren...gruss flo
Die Wohnheime kann ich ehrlich gesagt nicht empfehlen. Das Heim auf der Margarethenhöhe ist zwar optisch ok, jedoch ist es dort sehr laut, so laut, dass selbst die Osteuropäer die Flucht ergreifen :-))
Die Wohnheime in Kray sind mal gar nicht zu empfehlen, es sei denn, man hat große Lust auf Sozial- und Brennpunktstudien :-keks Kray geht gar nicht. Tagsüber schon nicht angenehm und nachts sollte man da besser einen großen Bogen drum machen.
Das Heim in Borbeck liegt einfach blöd. Von da aus ist es eine halbe Weltreise zum Klinikum. Da biste aus anderen Städten schneller da^^
Wohnen auf der Union im Zentrum: Das ist ganz ok, für ein Wohnheim aber vergleichsweise teuer.
Niehusmannskamp im Zentrum: Auch ok.
Dann gibt es direkt auf dem Hauptuni-Campus noch "Die Brücke". Das ist ein evangelisches Studentenwohnheim, wo sich die WGs aber ihre Mitbewohner selbst aussuchen (genau das ist dann auch das Hinderniss, dort unterzukommen). Preislich sicher unschlagbar, dafür wohnt man teilweise aber in schuhkartongroßen Zimmern in 6er bis 8er WGs. Mehrere Leute aus meinem Semester wohnen dort, sind es aber dann doch langsam satt, da soviele Leute in einer WG schon etwas nervig sind. Ansonsten ist es da ganz nett, gibt coole Parties, man lernt viele Leute aus anderen Studiengängen kennen. Mir waren die Zimmer halt eindeutig zu klein. Die großen Doppelzimmer kosten dann auch das doppelte und irgendwie find ich zwei Minibadezimmer pro Wohnung, wo es nicht mal ne Wanne gibt dann doch bissel karg. :-nix
Also für den Übergang kann man sicher in ein Wohnheim ziehen, auf Dauer würd ich zumindest in den Essener Heimen nicht wohnen wollen.
Hallo Studis,
als alte Essenerin kenne ich alle Stadtteile und weiß die Vorzüge und Macken der Örtlichkeiten.
Mein Sohn hat jetzt einen klinischen Platz nach Ungarnphysikum in Essen bekommen und wird sich eine kleine Wohnung suchen, wahrscheinlich in E-Werden, weil wir dort seit langem wohnen. Die Nähe zum Baldeneysee ist einfach schön.
Stadtteilmäßig fürs Medstudium sind folgende Viertel relevant: Alles in Klinikumnähe wie Gemarkenstraße mit Nebenstraßen, Haumannplatz Gerichtsviertel (zu wenig Studentenwohnungen aber in Gruganähe), alle Nebenstraßen der Rüttenscheider Str. inkl. guter Kneipenszene (Schmitz, CD, Mamma, Lorenz, Mondrian, Irish Pub, Oliv etc.) Mit Straßenbahn ganz schnell am Klinikum. Bredeney, Werden und Heidhausen leider zu teuer. (Bevorzugte Wohnviertel in Essen), evtl. noch Nebenstraßen der oberen Steeler Str. (Wasserturm), ansonsten
Huttrop, Rellinghausen, Stadtwald, teilweise Steele ums Knappschaftskrankenhaus,
Fulerum (Nähe Rhein-Ruhr-Zentrum)
Abzuraten sind folgende Stadtteile (ich lasse mich auch steinigen):
- Karnap
- Katernberg
- Vogelheim
- Bergeborbeck
- Borbeck (gibt dort auch nette Gegenden)
- Schonnebeck
Bei weiteren Fragen, nur zu.
- Frohnhausen (unter Vorbehalt, war früher ein annehmbarer Stadtteil, aber heute?)
- Innenstadt, vor allem rund um die Viehofer Str und nördlich davon
- Steele Hörsterfeld
- Kray
- Steele Hörsterfeld
Mittlerweile habe ich auch eine Wihnung gefunden. Ich muß mich sehr bei all den Tippgebern hier im Forum bedanken, ohne diese Hilfe wäre ich doch wesentlich orientierungsloser dagestanden.
Ich bin jetzt in Rüttenscheid, Rüttenscheider Str. Ecke Krawehlstr. fündig gewurden und hbe es bisher nicht bereut. Die Lage ist ideal. Mit dem Rad ist man in 7 Minuten am Klinikum, man läuft ebenfalls in 7 Minuten zum Gruga Park und hat da ein wirklich schönes Laufrevier und Rüttenscheid selbst ist einfach ein schöner Stadtteil.
Werden ist wirklich sehr schön, wäre mir aber etwas zu dezentral. Ich finde es angenehm zwischen 2 Kursen kurz nach Hause gehen zu können ohne einen weiteren Weg zurücklegen zu müssen.
Mal ne ganz blöde Frage...hat man denn alle oder zum mindest die meisten vorlesungen und Kurse auf dem Campus der Uniklinik? Auch schon in der Vorklinik? Also wäre es von vorn herein sinnvoll sich eine Wohnung zu suchen die dort in der Nähe liegt? Oder kann man evtl doch besser in Nähe der "normalen" Uni wohnen?
Bis auf einige sehr wenige Ausnahmen (Physik, Geschichte/Theorie/Ethik, mehr fällt mir grad nicht ein...) in einigen Semestern finden alle Veranstaltungen am Klinikum statt.
king kola
12.09.2008, 15:45
also in holsterhausen und frohnhausen wohnen ziemlich viele med.-studis u. a. auch aus meinem bekanntenkreis. es mag vielleicht stimmen, dass in frohnhausen nicht unbedingt die akademiker-siedlungen beherbergt sind, aber gänzlich abzuraten ist totaler blödsinn. es gib da echt nette und auch rel. günstige wohnungen.
rüttenscheid (wo ich selbst wohne) kann darüber hinaus auch nur empfehlen. auf der rü hat man alles was man braucht, die verkehrsanbindung ist auch gut und zum klinikum kommt man problemlos.
in uni-nähe zu ziehen wär sicherlich kein drama, aber in der vorklinik ist man nur im ersten semester dort (physik; semesterferien chemieprak. am viehofer).
und mal ganz davon abgesehen...wenn man auf die schnelle nix besseres findet, kann man auch maln semester bisschen dezentral/******* was auch immer wohnen und lieber in ruhe suchen.
LolaBlau
12.09.2008, 17:12
Also ich wohne selbst in Frohnhausen und verstehe den schlechten Ruf nicht so ganz. Klar ist es hier voll gebaut, es gibt wenig grün, aber dafür sind die Wohnungen wesentlich billiger (war zumindest so als wir damals gesucht haben) als in Rüttenscheid, die Anbindung ist auch klasse (mit dem 160er in 6 min an der Uniklinik, mit der U18 ganz schnell am Bahnhof und noch schneller am Rhein-Ruhr-Zentrum) und zumindest Lebensmittelgeschäfte gibts auch mehr als genug. :-meinung
Klar ist Rüttenscheid sehr hübsch, aber wenn man aufs Geld schauen muss kann man in Frohnhausen auch wirklich nicht schlecht leben! Und das beste Eiscafe weit und breit haben wir eh hier ;)
Und das beste Eiscafe weit und breit haben wir eh hier ;)
Das ist wohl wahr :-)) Ich kann Frohnhausen auch empfehlen (hab ich ja schon mal in diesem Thread).
king kola
12.09.2008, 21:56
abgesehen davon, dass ich ne lanze für frohnhausen gebrochen habe ;)...möhrchen ist in rüttenscheid und auf jeeeeden fall die beste!
Na, wer Möhrchens für die beste Eisdiele Essens hält muss Kikas in Werden und Plückthun in Kupferdreh nicht kennen... Ich persönlich finde jedenfalls, daß Möhrchens in den letzten Jahren ganz schön nachgelassen hat...
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