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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reduzierte Lebenserwartung bei Chirurgen



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Jub
27.02.2009, 14:16
angeblich haben ja die Chirurgen und Psychiater die höchste Suizidrate in unserer Berufsgruppe... und ich glaube Scheidungsrate auch... zeigt uns aber dass man mit dem scharfen Messer und mit scharfen Worten nicht alles "heilen" kann und vor allem wenn es um einen selbst geht :-)

und wenn ich von meinen Erfahrungen in der Chirurgie ausgehe ... da wird zwischen jeder OP ein zwei Zigaretten geschlottet und noch ein zwei Kaffee reingepiffen :-)

wer Pausen macht oder gar was zwischendurch isst, das Wort müde oder Schlaf benützt wird eh als Schwächling abgestempelt :-) ... oft schnell gereizt... untereinander herscht oft so eine Art Rambomentalität oder Leitwolfmentalität und die Gespräche während der OP waren da auch oft nicht gerade so der Bringer :-) aber ich finde eh je mehr körperlich gearbeitet wird umso rauher der Umgangston... Handwerk, Bau, Chirurgie :-))) oh bin ich heute gemein :-angel

hennessy
27.02.2009, 15:39
....aber ich finde eh je mehr körperlich gearbeitet wird umso rauher der Umgangston... Handwerk, Bau, Chirurgie :-))) ...
das unterschreibe ich gerne.

Lava
27.02.2009, 18:32
Sacht ma wo arbeitet ihr denn alle, dass es da so furchtbar ist?? Ich hab wirklich einige Famulaturen in der Chirurgie gemacht und arbeite ja auch in der Unfallchirurgie und ich kann diese eindrücke absolut nicht bestätigen! Ich gehe immer essen, wenn ich Zeit habe (das machen die anderen Assis tatsächlich nicht, aber ich lasse mir das nicht nehmen), wir jammern alle nach dem Dienst, dass wir uns wie Zombis fühlen und alle in der Abteilung sind echt nett. Ich wurde echt noch NIE in keiner Abteilung, in keiner Famulatur, nicht im PJ und auch jetzt nicht, jemals in OP angemotzt oder beleidigt oder beschimpft. :-nix

Kackbratze
27.02.2009, 22:09
Kommt halt drauf an, ob man in einer gut organisierten und gut geführten Abteilung ist oder einfach nur bei einem Haufen schlecht erzogener Einzelkinder untergekommen ist....Rambo mag vielleicht sein, aber auch Rambo war nur sehr selten ganz alleine unterwegs....;-)

jemand
27.02.2009, 22:09
Das Gerede über die reduzierte Lebenserwartung dieser oder jener Gruppe ist überflüssig. Erstens sollte das nun wirklich nicht der ausschlaggebende Punkt bei der Fachwahl sein,....

you made my day...:-D

weiter so

icespeedskatingfan
28.02.2009, 09:15
Sacht ma wo arbeitet ihr denn alle, dass es da so furchtbar ist?? Ich hab wirklich einige Famulaturen in der Chirurgie gemacht und arbeite ja auch in der Unfallchirurgie und ich kann diese eindrücke absolut nicht bestätigen! Ich gehe immer essen, wenn ich Zeit habe (das machen die anderen Assis tatsächlich nicht, aber ich lasse mir das nicht nehmen), wir jammern alle nach dem Dienst, dass wir uns wie Zombis fühlen und alle in der Abteilung sind echt nett. Ich wurde echt noch NIE in keiner Abteilung, in keiner Famulatur, nicht im PJ und auch jetzt nicht, jemals in OP angemotzt oder beleidigt oder beschimpft. :-nix
Hihi, hatte im PJ einen skalpellwerfenden Zwerg als Chef, der den Tisch immer auf SEINE Arbeitshöhe stellte, so das seiner großgewachsenen Assis schön den Rücken immer krumm machen mussten , und neben ihm immer ne blonde PJ-lerin (ICH???), an der er sich seine schwitzende Stirn abreiben konnte... na ja aber vier Wochen nach seiner Pensionierung hat er die Radieschen von unten ansehen können, also schreib ich jetzt nicht schlecht von ihm.