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Unbekannter
07.07.2008, 11:15
Hey,

bin auch so ein BWL'er und würde erst zum WS 09/10 mit Medizin anfangen wollen. Wollen ist gar keine Rede sondern ich musssssss anfangen. Denn ich kann meinen Lebenstraum nicht noch länger rausschieben bzw. mich hält keiner mehr davon ab. Ich kann mich schon gar nicht aufs BWl-Studium konzentrien, schmökere bereits in Chemie, Bio und Physik Büchern um zumind. mal die Grundkenntnisse wieder zu erlangen. Hab nämlich keine Ahnung mehr :-lesen!!


Bin richtig froh, dass es noch mehr von meiner Sorte gibt, die nach dem Erstudium noch einmal umschwenken.

Hoffe, dass ihr dieses Jahr die Zulassung bekommt und ich dann nächstes Jahr. Wie habt ihr eigentlich eure Begründung geschrieben? Seid ihr mit einem Punkt zufrieden oder habt ihr schon dementsprechend saftige Gründe der ZVS vorgelegt?

Gruß

Ja, es gibt hier sogar relativ viele von deiner Sorte. Ich gehöre auch dazu und für mich wird auch erst das nächste Jahr als Start in Betracht kommen, da ich die Frist dieses Jahr wieder habe verstreichen lassen. Es ist eine so schwere Entscheidung.
Aber so wie ich bisher die Diskussionen im Forum verfolgt habe, bleibt uns wohl nicht anderes als die 4 Punkte und darauf zu hoffen, dass diese reichen. Eine Begründung mit BWL scheint wohl recht aussichtslos.

Wie lat bist du denn? Wirst du dieses Jahr mit dem Studium BWL fertig? Auch keine Lust auf einen langweiligen Job in der Wirtschaft ?
;-)

Rabbit80
07.07.2008, 13:21
Hey,

bin 27! Also, gehört man ja hier dann bereits zu der älteren Generation, hehe!

Zu Wirtschaft:
Echt keinen Bock mehr, kann den Begriff Wirtschaft schon gar nicht mehr hören. Ewig dieses blöde Gezülse von Einsparungspotenziale, Wettbewerbsfähigkeit, Zukunftschancen. Und wenn du deinen Chef net in den Ar..... kriechst, dann bleibste ewig auf deinen supertollen, langweiligen Schreibtischjob hängen. Was haste davon, ne Menge Kohle zu verdienen aber du bist so dermaßen Unzufrieden bzw. fühlst dich als zu gut bezahlt, da man den ganzen Tag eigentlich nichts weltbewegendes machst.
Werd im Herbst 08 meine Abschlussarbeiten anfertigen und dann endgültig einen Schlussstrich unter dem Studium ziehen.

Hab eigentlich dieses Studium nur gemacht um über die Zweitstudiumquote reinzukommen da der Weg übers Abitur nachzuholen + Wartesemester länger ist. Hoffe, dass ich mich da nicht verschätzt habe und ich im nächsten Wintersemester 09/10 leer ausgehe. Das wäre fatal!!

Bis dahin einfach in den sauren Apfel beißen und noch ein wenig warten :-heul und hoffen, dass die 4 Punkte langen!!

Gruß

BWLer
07.07.2008, 16:40
Willkommen im Club.

Wirtschaft ist echt öde und ich hoffe, dass meine vier Punkte ausreichen.
Wenn Du fragen hast, kannst Du gerne ne PN schreiben.

LG

Relaxometrie
07.07.2008, 17:10
Echt keinen Bock mehr, kann den Begriff Wirtschaft schon gar nicht mehr hören. Ewig dieses blöde Gezülse von Einsparungspotenziale, Wettbewerbsfähigkeit, Zukunftschancen.

Hast Du schonmal einen genaueren Blick in ein Krankenhaus geworfen?
Dort redet man nämlich von nichts anderem, als Einsparpotential, Stellenstreichung, Wettbewerb und Optimierung.
Das geschieht selbstverständlich zu Lasten der Arbeitnehmer - und letztlich zu Lasten der Patientenversorgung.
Nenn mich Spielverderber oder Träumevernichter.
Ich habe auch Medizin studiert, weil ich mir nichts Tolleres vorstellen konnte. Jetzt kann ich das widerliche Gelabere in den Besprechungen nicht mehr hören:
"Wer vertritt heute auf Station 123?"
"Kollege xy ist nämlich krank"
"Kollege yz hat gekündigt, müssen wir mal sehen, wie wir die Stationen ärztlich noch besetzt bekommen"
"Heute ist es mal wieder eng" (Es ist aber JEDEN Tag eng.)

Die Patienten werden -ganz "wirtschaftlich"- im Hauruckverfahren durchgeschleust. Es ist eher pseudowirtschaftlich, denn durch das ewige Rumgehetze und die zu schnellen Entlassungen kommt es immer wieder zu Komplikationen, die nicht nötig wären, wenn man mit einer ausreichenden Personaldecke und in normalem Tempo arbeiten dürfte. Es wird aber immer wieder alles dafür getan, daß man bloß nicht mal durchatmen darf. Könnte ja unwirtschaftlich sein :-nix

Rabbit80
07.07.2008, 18:59
Oh ja,

und kannst dir ja denken, wie meine Meinung dazu ist.
Man müßte eigentlich denken, dass die Patientenversorgung an erster Stelle stehen sollte, aber leider ist es nicht mehr so. Dank an unsere Politker & Gesundheitsreform :-(
Ist ja wirklich eine supertolle Reform - zum abwinken!

Relaxometrie
07.07.2008, 23:38
Man müßte eigentlich denken, dass die Patientenversorgung an erster Stelle stehen sollte
An vorderer Stelle stehen:
Zertifizierungen des Krankenhauses (KTQ oder sonstiger Bullshit)
Krankenkassenanfragen
Formularausfüllen
organisatorische Besprechungen mit dem vermeintlichen Ziel, die Mangelverwaltung zu Beherrschen

helicobacter
08.07.2008, 12:51
jeder job hat seine vor und nachteile!
informatik ist auch son thema....
anfangs spannend, nach und nach aber total belastend und ätzend!
einsparungen, keine würdigung der leistungen und teilweise 50-60h/ woche
auf der arbeit hängen.... etc.

aber ich sag nur eins "the neighbors grass is always greener"

ich hab mich auch für´s med.studium entschieden, denn ich denke das es nur besser werden kann! in 6 jahren sollte es auch in deutschland angekommen sein, dass es auf dem bisherigen weg der gesundheitsreform nicht weitergehen kann!!
vermutlich sind die ersten änderungen auch schon erfolgreich umgesetzt ;-)
lasst uns mal gemeinsam hoffen ^^

MediManu
09.07.2008, 21:29
Hallo zusammen,

nach langer abstinenz hier im forum muss ich mich nach all den tollen beiträgen in diesem threat auch mal wieder zu wort melden. es ist wirklich unglaublich, wieviele hier auf einmal nach nem BWL-studium bzw. nach ner kaufmännischen ausbildung den traum hegen, ein med-studium zu machen. mir persönlich ging's genau so. ich habe im sommer 05 mein bwl-studium an ner FH abgeschlossen, ein (für BWLer) super tolles jobangebot an den nagel gehängt und mir direkt meinen lang ersehnten wunsch eines medizinstudiums erfüllt. war damals auch 28! alles lief soweit problemlos, komme jetzt dann ins 7. semester und ich würde es jederzeit wieder tun!!! :-love

aber man muss auch ganz klar sagen: der lernaufwand ist (für mich zumindest) im medizinstudium um ein vielfaches höher. klar hängt es immer von der persönlichen begabung ab (nicht dass sich hier gleich wieder jemand persönlich angegriffen fühlt) aber man kann den stoff der medizin nicht mit in die wiege gelegt bekommen haben. egal wie intelligent man ist, man muss sich die dinge mindestens 1x anschauen, denn richtig logisch, wie z.B. in Mathe ist da nix. und da der stoff so wahnsinnig umfangreich ist dauert es doch eine ganze weile :-peng bis man alles wenigstens 1x angeschaut/nachgelesen hat. und wer sagt, er macht nix, der lügt! dann kommt es natürlich immer noch darauf an, wie man finanziell über die runden kommt. ich persönlich finanziere mir alles zu 100% selbst durch nachtdienste, ferienjobs, etc.! da gibts so manche möglichkeiten. das muss man in die zeitliche gesamtbelastung natürlich auch noch mit einrechnen. aber es geht - ich kann es bestätigen.

alles in allem kann ich aus eigener erfahrung nur bestätigen, dass ich für medizin zwar viel mehr lernen muss, es aber wesentlich motivierter und lieber mache als in meinem 1. studium. und das hilft mir über so manches hinweg. die motivation muss man vorher sehr klar überdenken, bevor man diesen schritt wagt. auf der anderen seite kann man ja nix verlieren. wenn man nach 1-2 semestern merkt, dass es eine fehlentscheidung gewesen sein könnte, dann kann man ja immer noch auf sein 1. studium zurück greifen. erfahrungsgemäß sind das aber die wenigsten, die es abbrechen.

bzgl. der altersverteilung im semester gibts von uni zu uni unterschiede. an manchen uni's häufen sich die etwas älteren studenten, die zuvor etwas anderes studiert oder eine berufsausbildung gemacht haben. an anderen uni's ist der altersdurchschnitt bei 17 jahren zum 1. semester ;-) angenehmer ist's für 2.studien-studenten natürlich mit etwas "reiferen" studenten umgeben zu sein. aber selbst mit den jüngeren kann man gut klar kommen! :-angel

zu guter letzt bleibt mir noch zu sagen, dass sich die traumvorstellung, die man vor dem studium lange zeit mit sich führt, im laufe der zeit natürlich etwas "entmystifiziert"! man sieht, dass die realität im klinikaltag sehr hart und wie jeder weiss, die arbeitsbedingungen in Deutschland nicht gerade rosig sind. menschlichkeit sucht man oft lange, trotz des eigentlich "sozialen" berufes! aber es kommt auch immer darauf an, was man selbst daraus macht. für mich persönlich ist es eine weitaus größere persönliche erfüllung als in meiner alten branche!!!

hoffe weiterhin auf rege diskussion in diesem threat!!!

viele grüße

MediManu :-winky

Dorotee
10.07.2008, 20:12
Hallo MediManu,

vielen Dank für Deinen sehr schönen, ermutigenden Beitrag! :-winky

sonjamed
10.07.2008, 21:22
Hallo MediManu,

vielen Dank für Deinen sehr schönen, ermutigenden Beitrag! :-winky


Ich schließe mich meiner Vorrednerin an :-dafür

radiradi
12.07.2008, 00:05
auch von mir danke an manu!!

hab noch ne etwas andere frage. plane nach meinem abgeschlossenen bachelor (den ich in 5 semestern machen werde), medizin ranzuhängen.
wisst ihr wie es dann mit zweitstudiengebühren ist? muss ich die dann schon zahlen, obwohl ich bis dahin nur 5 semester studiert habe. wisst ihr wie hoch die zeitstudiengebühren so ungefähr sind? wahrscheinlich von bundesland zu bundesland verschieden. aber in welchem bereich liegt denn der preis?

danke im voraus für die hilfe!

viele grüße
radi

M. Cremaster
12.07.2008, 00:39
wisst ihr wie hoch die zeitstudiengebühren so ungefähr sind? wahrscheinlich von bundesland zu bundesland verschieden. aber in welchem bereich liegt denn der preis?

In BaWü wurden die Langzeit- und Zweitstudiengebühren letztes Jahr im Zuge der Einführung allgemeiner Studiengebühren ersatzlos gestrichen; jeder zahlt 500€ / Semester

Also eher positiv für Zweitstudenten; fair ist es nicht, ich müsste eigentlich schon mehr bezahlen als jmd. der sein Erststudium macht - na gut ... ich will nicht zu laut schreien.

MediManu
12.07.2008, 09:08
genau, wie Cremaster sagt: alle zahlen 500 Euro zzgl. den Verwaltungsgebühren, egal ob 1. oder 2. studium.

wenn du in ein bundesland gehst, wo es keine allgemeinen studiengebühren gibt, dann musst du direkt dort nachschauen, wie es mit den zweitstudiengebühren gehandhabt wird. in manchen bundesländern verlangen sie pauschal ca. 500 - 600 euro/semester für's zweitstudium. in anderen ist es dann so, wie es bisher auch in BaWü war:

regelstudienzeit medizin (13 semester) + 4 semeseter tolleranz = 17 semester - bereits an einer deutschen hochschule eingeschriebene semester = noch freie semester. erst danach muss man zahlen.

aber schau einfach auf den jeweiligen homepages der unis bzw. der bundesländer nach.

nichtsdestotrotz muss man auch sagen, dass sowohl die allgemeinen studiengebühren als auch die zweitstudiengebühren im verhältnis zu dem, was man dafür im medizinstudium geboten bekomme, relativ günstig sind. wenn ich für ein FH-BWL-studium jetzt den gleichen betrag zahlen müsste, würde ich ausflippen. (ohne hier jetzt eine diskussion über studiengebühren entfachen zu wollen - dafür gibt's andere threats).

grüße

M. Cremaster
12.07.2008, 10:09
nichtsdestotrotz muss man auch sagen, dass sowohl die allgemeinen studiengebühren als auch die zweitstudiengebühren im verhältnis zu dem, was man dafür im medizinstudium geboten bekomme, relativ günstig sind. wenn ich für ein FH-BWL-studium jetzt den gleichen betrag zahlen müsste, würde ich ausflippen.

haha das hab ich mir auch schon gedacht.

Medizin kriegst de wenigstens was solides fürs Geld

In meim Erststudium gabs mal so ein Rhetorik -Motivations-sichverkaufen Seminar (Ingenieure laufen über glühende Kohlen) da sind dann -kein Witz- 10 1,65m große 1 kg Gel in den haaren anzugtragende "Coaches" aufgelaufen die in 3h aus uns Tekkis (Image: "Karohemd & Samenstau") polternde, mit Worthülsen um sich werfende "Top-seller" machen wollten. Das Seminar dieser Leute -Erscheinungsbild:Vorwerk-Staubsaugerverkäufer- war so grottenschlecht. Schlecht wurde mir auch bei dem gedanken an die Beraterhonorare die damals eingesteckt wurden.

Schlimme vorstellung wenn das auch noch von meinen Studiengebühren bezahlt worden wäre.

Hypomochlion
12.07.2008, 10:58
Hi radiradi und andere!

Nachdem ich viele tausend Euronen Studiengebühren abgedrückt habe, sind nun die Studiengebühren in Hessen ab WS 08 gestrichen :-dafür , auch für Zweitstudiumbewerber, hab es schwarz auf weiß vom Sekretariat! Es bleiben noch die ca. 250 Euro Semesterbeitrag.

Noch mal an alle, die noch hin und her überlegen: Macht es! Ich bin jetzt zwischen PJ und Examen und bereue nix! Ich musste zwar nebenbei ackern wie ein Muli (bis Physikum 20 Stunden/Woche, danach dann 41 Stunden/Woche), aber das ging auch! Ihr schafft das, wenn das euer Traum ist!

Viele Grüße,
Hypo

Verwaltungs-BWLer
07.08.2008, 19:05
Hallo,

es hat mich sehr gefreut, die Beiträge zum Thema "Zweitstudium Medizin" zu lesen.

Auch ich stecke momentan in einer Situation, in der es darum geht, eine grundlegende Entscheidung für meine Zukunft zu treffen. Vor einem Jahr habe ich mein FH-Studium im Fach "Verwaltungs-BWL" erfolgreich mit 2,0 abgeschlossen. Eigentlich wollte ich damals direkt medizin studieren, ging jedoch nicht, da ich mein Diplom-Zeugnis erst im August erhalten habe und mich somit nicht fristgerecht bewerben konnte. Daher arbeite ich nun im meinem erlernten Beruf.

In diesem Jahr habe ich mich bei der ZVS beworben und hoffe, in den nächsten Tagen eine Zusage zu bekommen. Nur zu 100% bin ich mir halt noch nicht sicher, ob ich das Studium beginnen soll, da ich meine derzeitige Stelle aufgeben müsste. Eigentlich bin ich noch jung genug, um ein neues Studium zu beginnen (25 Jahre), aber der angeblich enorme Lernaufwand und die angeblich so schlechten Arbeitsbedingungen bereiten mir gewisse Sorgen.

Weiß jemand, wie viele Stunden am Tag man durchschnittlich, neben den Lehrveranstaltungen, den Stoff noch Vor- und Nachbereiten muss? Kommt man mit 3 Stunden wohl aus?

Der Praktikant
07.08.2008, 20:01
@Verwaltungs BWLer

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort, da die Zeit abhängt von:

Persönlicher Lernstrategie und Auffassungsgabe
Deinen persönlichen Zielen (Prüfung bestehen vs. immer volle Punktzahl haben wollen)
Studienort (z.B. Entspanntes Göttingen vs. Magdeburger Gulag)

Viel Erfolg

McDreamy
08.08.2008, 07:59
Also wenn du mich fragst, ist das Medizinstudium gleich aufwändig, egal wo man studiert (sicher mag es den einen od. anderen Unterschied bei einzelnen Prüfungen geben, aber im Prinzip lernen wir doch alle das gleiche).

Ich z.b. studier in Österreich und denke 3 h pro Tag fürs Studium lernen - das ist schon seehr viel. Ich persönlich schaff es nicht, mich jeden Tag auch nur eine std. zum Lernen zu hinzusetzen. Eigentlich lern ich immer nur vor den Prüfungen, dafür dann halt immer bis Mitternacht ;-). - Entspricht halt eher meinem Lernstil. (Komme jetzt ins 5. Semester und hab bisher alles ohne Probleme bestanden mit eigentlich ganz passablen Noten).

Also, wenn du ans Arbeiten gewöhnt bist, dann kannst du beruhigt sein: das Studium ist bei weitem nicht so anstrengend und zeitaufwändig wie ein durchschnittlicher Job als BWLer oder Jurist (weiß, wovon ich rede). Wenn ich nach den Ferien (heißt bei mir 50h-Job bis zum letzten Ferientag) wieder an die Uni komm, dann fühl ich mich immer wie im Urlaub ;-).

Das ewige Gerede vom Wahnsinns-Medizinstudium-Stress kommt doch immer nur von den Leuten, die noch nie einen richtigen Job hatten (und damit mein ich keinen Ferienjob ;-) :-meinung

Asklepeios
11.08.2008, 18:42
Cooler Beitrag, hab auch ET studiert ;)


ha ha net schlecht

Und als Beruhigung für alle BWLler die Angst haben einen sicheren Job aufzugeben: Wenns überhaupt eine Zukuft in den grossen schönen glitzernden Konzernen gibt, gehört die den Ingenieuren !!

Warum? Weil in diesem Lande die letzten 10 Jahre jeder Depp der Abi gemacht hat gemeint hat m,it etwas SChwätzerei und PPT-Karaoke Kohle machen zu können. Weil in den "angesagten" Kreisen unter den Abiturienten nicht über FFT, Phasenanschnittsteuerungen und C-Compiler diskutiert wurde, sondern über Financial Engineering +totlach+, Controlling, Business-Consulting usw.

Nur dumm dass das zweite ersteres verkaufen soll und net andersrum. Nun gut, ich sehs ja gerade bei nem grossen Konzern wie es halt zunehmend an Ing. fehlt und nicht (mehr) an Finanzschwätzern

Mir hat schon das Pflegepraktikum 1000x mehr Spass gemacht als irgendwelche oberwichtigen Dinge am PC einzuhacken die dann auf "Meetings" mit irgendwelchen Schwätzern "reviewed" werden.

Und ganz egal wie es in 4 1/2 J auf dem Medizinerarbeitsmarkt aussieht. Ich hab zumindest was wirklich interessantes gelernt; ok 200x Muskelansatz, net so interessant; dafür kommen immer wieder so hämmer, du sitzt in der Vorlesung: whooooowww!! überhaupt gibts was interessanters als das leben ??!

Talent80
14.08.2008, 14:57
Hallo zusammen,

wie ist Eure Bewrbung zu diesem WS gelaufen? Wie waren Eure Erfahrungen? Wie wurdet iht bewertet?

Bei mir hat es leider nicht geklappt: Hatte 4 Punkte + Dienst!!! :-nix Dachte - auch nach den Aussagen der ZVS, dass es zu 100% klappt.

Viele Grüße

Talent