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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zahnmedizin und handwerkliche Begabung?



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Markusbecker
14.05.2008, 10:33
War natürlich die Zeit

sorry.

http://ranking.zeit.de/che9/CHE?module=Hitliste&do=show_l1&esb=37&hstyp=1

primus
14.05.2008, 11:34
Meine Idee: 1. Göttingen

:-top :-top :-top

göttingen wäre auch "meine idee" gewesen.

klasse uni, klasse stadt, klasse leute...

also, nichts wie hin.

viel glück !!!

primus
14.05.2008, 12:23
Ich habe auch im 2. Semester, also ganz früh Anfang 2007, beinahe nen ZVS Bescheid für Human abgeschickt.
Das war ne Phase, wo ich dachte ...warum ich mir das alles antue.
Ich hab auch gedacht: Du kannst sauschnell lernen ...du bist hier falsch! :-notify
Viele zerbrechen daran. Ich habe einfach weitergemacht.


tja, zahnivorklinik, reichen wir und doch die hände... ;-)

ich war nach dem abi sehr unschlüssig, ob ich human oder zahn machen soll...
hab mich für erst für zahn beworben - zusage. dann während des zividienstes für human - ebenfalls zusage. na toll, dachte ich, das schicksal will mir die entscheidung wohl nicht abnehmen...

das war noch die zeit als es hieß, demnächst drohe eine ärzteschwemme...
ich dachte damals für zahnmedizin spricht:
- "fachgebietssicherheit", also die gewissheit, dass man nach der ausbildung zahnarzt wird und nicht, sagen wir mal "pipidoc". auch wenn ich mich für zahnmedizin nie begeistern konnte - ich fand, es hätte einen auch schlimmer treffen können...
- "ausbildungsdauer", also fünf jahre studium und gut ist. keine lange weiterbidlung in einem fach, wofür man sich möglicherweise nicht richtig begeistern kann. während es in der zahnmedizin als privileg ist eine weiterbildung absolvieren zu können, besteht ja bekanntlich in der humanmedizin ein weiterbildungszwang. wenn man dann nichts findet, wofür man "brennt", dann gute nacht...

selbstverständlich haben zahnmediziner gegenüber humanmedizinern einige vorteile:
- geregelte arbeitszeit
- geringere verantwortung
- überschaubares fachgebiet
auf der anderen seite ist man schon ein ziemlicher "fachidiot", der an sein fachgebiet unwiderruflich gebunden ist...

ich war am anfang der assizeit begeistert, dass man das an der uni erlerne nun in der praxis anwenden konnte, doch sehr schnell kommt man an den punkt, wo man sich fragt: und nun? wars das etwa??? bis zur rente??????

ich kenne NIEMANDEN PERSÖNLICH (und ich kenne ne ganze menge zahnärzte!), die voller überzeugung sagen könnten, dass sie sich als "geborenen zahnarzt" empfinden. dagegen kenne ich einige fachzahnärzte (ob nun kfoler oder o-chirurgen), die sich mir ihrer arbeit voll und ganz identifizieren.
wie gesagt, dass sind meine subjektiven erfahrungen...

ich könnte mir vorstellen, dass leute, die die zahntechnischen kurse der vorklinik "ganz, ganz toll" fanden bzw. gelerne zahntechniker sind in der allgemeinen zahnheilkunde ihr "heil" finden.

wenn man sich jedoch für zahnmedizin entscheidet, weil man keinen humanmedizin-studienplatz bekommen hatte oder "schneller fertig" sein wollte, läuft man gefahr, einen fehler zu begehen...
bessere arbeitszeiten oder das vermeintlich höhere einkommen machen auch nicht glücklich...

wie gesagt, alles gaaaaaaaaaaaaaaaaanz subjektiv (wie solls auch anders sein???)...

Pakur
14.05.2008, 16:53
hat der focus speziell die zahnmedizin-studiengänge untersucht, oder lediglich die medizin-studiengänge?
egal was er untersucht hat, der focus ist eine schlechte zeitschrift meiner meinung nach und ich würde sowieso den rankings nicht vertrauen.

hör dich um bei studenten der verschiedenen städte wie es ihnen dort gefällt.

hennessy
15.05.2008, 07:28
hallo, hennessy.

die dinge, die ich behaupte, geben natürlich nur MEINE erfahrungen wieder.
ich erhebe weder den anspruch auf die absolute wahrheit (allerdings stimmt es tatsächlich, dass nur 1,5% der zahnärzte oralchirurgen sind... ;-) ) noch glaube ich jemanden vom zm-studium abhalten zu müssen.

ich bin sogar sehr fair, weil ich die dinge (wenn auch vielleicht in den augen mancher überspitzt) beim namen nenne. das, was ich schreibe empfinde ich genau so, wie ich es schreibe.

es würde mich im übrigen kalt lassen, wenn jemand der meinung wäre, oralchirurgie sei das letzte (es sei denn, ich würde dem unbewusst zustimmen...).

ich finde es sehr gut, hennessy, dass es kollegen wie dich gibt, die mit leib und seele zahnarzt sind - dennoch befürchte ich, dass du genauso wenig den typischen zahnmediziner repräsentierst wie ich.

ich denke, die meisten zahnis lieben ihren job weder abgöttisch (wie du) noch hassen sie ihn abgrundtief (wie ich). es ist halt ein job wie jeder andere und dient vornehmlich dem broterwerb.

ICH bin in der zahnmedizin sicherlich fehl am platze und muss gott jeden tag aufs neue danken, dass ich zur oralchirurgie gefunden habe.

sei mir nicht böse, hennessy, ich wollte dich mit meinen äusserungen nicht angreifen; ich schildere lediglich, was ich denke...
Hallo primus,
ich bin Dir nicht böse, aber wenn Du selbst nicht mit der Zahnmedizin klarkommst, dann versuch doch wenigstens objektiv zu bleiben.
Deine Erfahrungen als Allgemeinzahnarzt treffen eben nicht nur auf die Zahnmedizin zu, sondern auf sehr viele andere Disziplinen auch. Dafür kann man aber nicht die Zahnmedizin verantwortlich machen, sondern eher unser verkorkstes System.

Ich fühle mich beispielsweise auch nach doch schon vielen Jährchen zahnärztlicher Tätigkeit weder als Zahntechniker, noch als Verkäufer. Es gehört halt mal dazu. Und wenn ein Patient zu Dir kommt und sich bei Dir über Implantate informieren will, dann nehme ich mal nicht an, dass Du ihn wieder nach hause schickst mit der Begründung, Du seist nicht Verkäufer, sondern Oralchirurug. Mir wärs auch lieber, ich könnte den ganzen Tag nur am Patienten in der Behandlung verbingen. Aber das geht halt nicht.
Und ich empfinde deshalb meine Arbeit auch nicht als Kombination von Kotzen und Schlafen, wie Du sie beschrieben hast.

Um nun wieder back to topic zu kommen:
Egal, ob Zahnarzt oder Oralchirurg: Man braucht doch einiges an manuellem Geschick, was man sich allerdings schon aneignen kann. Der Eine mehr, der Andere weniger.
Wer sich unsicher ist, dem stehen z.B. folgende Möglichkeiten offen: Praktikum in einer Zahnarztpraxis/oralchirurgischen Praxis, Praktikum in einem Dental-Labor.

sVeRiGe
15.05.2008, 19:24
Hallo primus,
ich bin Dir nicht böse, aber wenn Du selbst nicht mit der Zahnmedizin klarkommst, dann versuch doch wenigstens objektiv zu bleiben.
Deine Erfahrungen als Allgemeinzahnarzt treffen eben nicht nur auf die Zahnmedizin zu, sondern auf sehr viele andere Disziplinen auch. Dafür kann man aber nicht die Zahnmedizin verantwortlich machen, sondern eher unser verkorkstes System.

Ich fühle mich beispielsweise auch nach doch schon vielen Jährchen zahnärztlicher Tätigkeit weder als Zahntechniker, noch als Verkäufer. Es gehört halt mal dazu. Und wenn ein Patient zu Dir kommt und sich bei Dir über Implantate informieren will, dann nehme ich mal nicht an, dass Du ihn wieder nach hause schickst mit der Begründung, Du seist nicht Verkäufer, sondern Oralchirurug. Mir wärs auch lieber, ich könnte den ganzen Tag nur am Patienten in der Behandlung verbingen. Aber das geht halt nicht.
Und ich empfinde deshalb meine Arbeit auch nicht als Kombination von Kotzen und Schlafen, wie Du sie beschrieben hast.

Um nun wieder back to topic zu kommen:
Egal, ob Zahnarzt oder Oralchirurg: Man braucht doch einiges an manuellem Geschick, was man sich allerdings schon aneignen kann. Der Eine mehr, der Andere weniger.
Wer sich unsicher ist, dem stehen z.B. folgende Möglichkeiten offen: Praktikum in einer Zahnarztpraxis/oralchirurgischen Praxis, Praktikum in einem Dental-Labor.

Joa Thema is hier jetzt auch echt ausgereizt und kann ruhig geschlossen werden.
Ich finde es nach wie vor gut, dass Primus ehrlich ist; wie soll man in einem Forum denn bitte objektiv bleiben. Keiner ist obektiv.

Also der eine mag es und der andere nicht, c´est la vie......

hennessy
19.05.2008, 06:39
Joa Thema is hier jetzt auch echt ausgereizt und kann ruhig geschlossen werden.
Ich finde es nach wie vor gut, dass Primus ehrlich ist; wie soll man in einem Forum denn bitte objektiv bleiben. Keiner ist obektiv.

Also der eine mag es und der andere nicht, c´est la vie......
Niemand verwehrt sich gegen Ehrlichkeit! Aber man sollte auch in einer kontrovers geführten Diskussion fair bleiben und nicht einen ganzen Berufsstand verunglimpfen, nur weil man selbst damit nicht klar kommt.
Und unter Objektivität meine ich, zumindest versuchsweise auch mal die andere Seite zu sehen.

Andi G. Schütze
28.05.2008, 18:21
@hennessy
Besser spät als nie ne kleine Reaktion von nem Humanmediziner und Gastro-Fan auf deine Kommentare zur Humanmedizin ;)
Vorweg: Ich habe keinen Plan von den Zähnen und kann mir daher nicht anmaßen, zu sagen, ob Zahnmedizin jetzt mit dem Umfang einer humanmedizinischen Fachrichtung vergleichbar ist oder nicht - die einzige Unterscheidung in Sachen Zahnapparat bei der orientierenden körperlichen Untersuchung, die ich treffen kann, ist "verschimmelt - nicht verschimmelt".
Und grad versuche ich mich von der Chirurgie abzulenken und dachte ich betrete mal "feindliches Gebiet" hier bei euch ;)

Aber egal: Gastro is natürlich sehr viel umfangreicher, als von dir postuliert. Auf Gastro-Stationen landen ja nicht nur Zirrhotiker und CEDler, sondern auch öfters mal Patienten mit Ascitis wegen Rechtsherzinsuff etc. und Gastro-Patienten haben auch gerne mal krasse Blutungen aus Ösophagusvarizen und kommen dann in den Schock usw. Gastroenterologische Krankheiten können einfach in allen anderen Organsystemen auch Probleme bereiten: Bei Zirrhotikern gibts Encephalopathien, Nierenversagen, Blutungen, Luftnot wegen dem Ascitis und noch ganz andere abgefahrene Sachen.

Auch in "kleinen" Fächern wie Augenheilkunde ist eine große Überschneidung mit anderen Disziplinen häufig. Richtung Innere würd ich da mal an Diabetes denken, aber auch Schockraum-Einsätze kommen vor, wenn sich mal wieder jemand nicht angeschnallt hat oder sich entschlossen hat, ne Pfählungsverletzung durchs Auge zu bekommen.

Zumindest in Kliniken ist es glaube ich häufiger, als Fachidiot einer humanmedizinischen Richtung über den eigenen Tellerrand hinauszublicken - und die Chance als Humani in der Klinik zu bleiben ist von "auf jeden Fall möglich" in Allerweltsfächern (Innere, Chirurgie, Anästhesie) bis "mit genug Ellenbogen" in den kleineren Fächern denke ich mal sehr viel besser, als bei den Zahnis.
Gut, wenn mensch sich dann als Angehöriger eines kleinen Faches niederlässt, dann "droht" sicherlich schon ein ähnliches "Schicksal", wie das von primus beschriebene, aber im Großen und Ganzen halte ich aus o.g. Punkten die Humanmedizin für etwas abwechselungsreicher als die Zahnmedizin.

Grusz...

hennessy
29.05.2008, 07:45
@hennessy
Besser spät als nie ne kleine Reaktion von nem Humanmediziner und Gastro-Fan auf deine Kommentare zur Humanmedizin ;)
Vorweg: Ich habe keinen Plan von den Zähnen und kann mir daher nicht anmaßen, zu sagen, ob Zahnmedizin jetzt mit dem Umfang einer humanmedizinischen Fachrichtung vergleichbar ist oder nicht - die einzige Unterscheidung in Sachen Zahnapparat bei der orientierenden körperlichen Untersuchung, die ich treffen kann, ist "verschimmelt - nicht verschimmelt".
Und grad versuche ich mich von der Chirurgie abzulenken und dachte ich betrete mal "feindliches Gebiet" hier bei euch ;)

Aber egal: Gastro is natürlich sehr viel umfangreicher, als von dir postuliert. Auf Gastro-Stationen landen ja nicht nur Zirrhotiker und CEDler, sondern auch öfters mal Patienten mit Ascitis wegen Rechtsherzinsuff etc. und Gastro-Patienten haben auch gerne mal krasse Blutungen aus Ösophagusvarizen und kommen dann in den Schock usw. Gastroenterologische Krankheiten können einfach in allen anderen Organsystemen auch Probleme bereiten: Bei Zirrhotikern gibts Encephalopathien, Nierenversagen, Blutungen, Luftnot wegen dem Ascitis und noch ganz andere abgefahrene Sachen.

Auch in "kleinen" Fächern wie Augenheilkunde ist eine große Überschneidung mit anderen Disziplinen häufig. Richtung Innere würd ich da mal an Diabetes denken, aber auch Schockraum-Einsätze kommen vor, wenn sich mal wieder jemand nicht angeschnallt hat oder sich entschlossen hat, ne Pfählungsverletzung durchs Auge zu bekommen.

Zumindest in Kliniken ist es glaube ich häufiger, als Fachidiot einer humanmedizinischen Richtung über den eigenen Tellerrand hinauszublicken - und die Chance als Humani in der Klinik zu bleiben ist von "auf jeden Fall möglich" in Allerweltsfächern (Innere, Chirurgie, Anästhesie) bis "mit genug Ellenbogen" in den kleineren Fächern denke ich mal sehr viel besser, als bei den Zahnis.
Gut, wenn mensch sich dann als Angehöriger eines kleinen Faches niederlässt, dann "droht" sicherlich schon ein ähnliches "Schicksal", wie das von primus beschriebene, aber im Großen und Ganzen halte ich aus o.g. Punkten die Humanmedizin für etwas abwechselungsreicher als die Zahnmedizin.

Grusz...
Hallo Andi,
Ich wollte keinesfalls die Gastro oder eine andere Disziplin verunglimpfen. Falls dies so rausgekommen sein sollte, bitte ich herzlich um Entschuldigung!

Natürlich weiß ich, dass am Gastro-Intestinaltrakt ein ganzer Mensch mit all seinen Wehwehchen dran hängt. Aber das tut er auch an jedem einzelnen Gebiss oder an jeder Mundhöhle. Es können beispielsweise auch Kiefergelenksbeschwerden Auswirkungen haben auf den gesamten Halteapparat, es gibt viele Erkrankungen, die sich im Mund manifestieren und cardiale oder cerebrale Komplikationen können genauso auftreten wie z.B. in der Gastro-Enterologie oder Augenheilkunde.

Wenn man die Humanmedizin als Ganzes betrachtet, dann ist sie sicherlich abwechslungsreicher als die Zahnmedizin. Aber meistens ist es ja doch so, dass man sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert. Und hier meine ich, dass es dann in der Zahnmedizin je nach Sichtweise genauso abwechslungsreich oder eben langweilig werden kann wie in diesen (Super)-Spezialisierungsfächern.
Ich für meinen Teil sehe immer noch den Menschen, der zu mir kommt. Und nicht den 100. Weisheitszahn. Und ein Kardiologe wird hinter dem 100. EKG auch den Menschen sehen. Und Du als Gastro-Fan wirst wahrscheinlich auch nicht nur die 100. Zirrhose sehen, sondern den ganzen Menschen.

Wenn man selbst flexibel ist, wird man auch seine Arbeit flexibel gestalten können, egal ob Augenheilkunde, Gastro-enterologie oder Zahnheilkunde.

Aber man sollte halt nicht einen gesamten Berufsstand durch den Kakao ziehen, nur weil man selbst nichts damit anfangen kann.

gruß
hennessy

art3
29.05.2008, 09:23
Bin zwar (leider) noch kein Student, lese eure Beiträge aber mit großem Interesse weil sich mir seit meinem Praktikum bei einem MKG'ler breitmacht: "Vllt. nicht doch MKG statt Zahnarzt?!" Das mal am Rande.

Hätte aber noch eine Frage/ Anregung zum Thema "am Zahn hängt ein ganzer Mensch".
Habe beim MKG'ler öfter folgende Aussage gehört und möchte sie gern mal in den Raum werfen, jedoch mit dem Hinweis, dass sich meine medizinischen Kenntnisse sehr in Grenzen halten:

"Jede dritte Herzklappe kommt aus dem Mund"

Sawyer
29.05.2008, 14:15
hast halt n immer ein endokardits-risiko bei zahnärztlichen eingriffen, vor allem wenns an die gingiva geht.

holtman
29.05.2008, 14:42
vor allem wenns an die gingiva geht.
am zahnschmelz nicht?

hennessy
29.05.2008, 14:46
hast halt n immer ein endokardits-risiko bei zahnärztlichen eingriffen, vor allem wenns an die gingiva geht.
das halte ich für ein Gerücht!
Bei cardial vorbelasteten Patienten kann das vielleicht der Fall sein, aber nicht generell. Und auch hier hat die American Heart Association neuerdings die Indikation für eine Endokarditis-Prophylaxe auf eine Sub-Gruppe von Patienten beschränkt, bei denen im Falle des Erkrankens an einer infektiösen Endokarditis mit einem besonders schlechten Verlauf zu rechnen ist.

primus
29.05.2008, 20:09
Bin zwar (leider) noch kein Student..."Vllt. nicht doch MKG statt Zahnarzt?!"

ach, lieber art3, wenn auch nur 10% derer, die mal mit mkg geliebäugt haben, ihren plan realisiert hätten, könnte man inzwischen mit mkglern die straßen pflastern...

die wenigsten halten durch; selbst viele doppelt approbierte arbeiten als 08/15-zahnärte (ich z.b. habe 2 davon als zuweiser - und finde es schon grotesk, dass ausgerechnet ich als "dummer zahni" diesen kollegen chirurgisch unter die arme greifen "darf").
naja, mir solls recht sein.

art3
30.05.2008, 08:04
ach, lieber art3, wenn auch nur 10% derer, die mal mit mkg geliebäugt haben, ihren plan realisiert hätten, könnte man inzwischen mit mkglern die straßen pflastern...

die wenigsten halten durch;

eben, genau darum geht's. weiss zum einen nicht ob ich das durchhaten würde, zum anderen hab ich ein großes problem an der sache: nur mkg wär mir zu wenig "standart-zahnarzt". mag sich blöd anhören.

möchte an dieser stelle jedoch hinzufügen, dass es sich bei mir nicht um bloßes "hm , ja mkg wär ja auch interessant" handelt. implantieren ist für mich irgendwie ein muss,genauso wie ost oder wsr.ich will das aber eigentlich auch gut machen. im sinne von wirklich gut können. nur denk ich mir halt: wie soll man als 08/15 zahnarzt die übung/praxiserfahrung eines mkg'lers erreichen, wenn doch das haupttätigkeitsfeld normalerweise eher woanders liegt.und welcher zahnarzt überweist dann schon?

mein "ärgernis" ist, dass ich es scheinber entweder
a) durchhalten muss oder
b)mich mit den einfachen (nicht einfach im sinne von leicht) eingriffen zufrieden geben und von der callusdistraktion nur träumen

sVeRiGe
30.05.2008, 10:33
und welcher zahnarzt überweist dann schon?




meiner!

hennessy
31.05.2008, 11:14
..... implantieren ist für mich irgendwie ein muss,genauso wie ost oder wsr.ich will das aber eigentlich auch gut machen. im sinne von wirklich gut können. nur denk ich mir halt: wie soll man als 08/15 zahnarzt die übung/praxiserfahrung eines mkg'lers erreichen, wenn doch das haupttätigkeitsfeld normalerweise eher woanders liegt.....
es gibt inzwischen so viele Master-Studiengänge Implantologie und auch das chirurgische Arbeiten generell kann man als "Normalzahnarzt" lernen und zum Hauptaufgabengebiet machen. Eine Kollegin von mir hat das getan, sich an einen relativ mittelgroßen Ort niedergelassen und schwelgt jetzt in Implantologie und Chirurgie. So was spricht sich nämlich schnell rum und viele Zahnärzte sind dann froh, einen Kollegen / eine Kollegin zu haben, der / die das kann und gerne / gut macht.
Und wenn Du grad Lust hast, legst Du ein paar Füllungen oder präppst ein paar Pfeiler. Geht ja alles.

Außerdem gibts ja auch den Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Hier musst Du nicht mal doppelt approbiert sein und kannst Dich trotzdem chirurgisch austoben.