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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Große Verzweiflung ... :-/



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Jégvirág
16.05.2008, 18:40
Hi alle zusammen!

Also erstmal vielen lieben Dank für Eure Tips und Ratschläge. Die Therapeuten sind ja ganz nett, aber erstens halte ich sie für Schalatane :-wow und zweitens ist das Problem nicht wirklich Prüfungsangst. Ich mach mir vor Prüfungen schon so meine Gedanken, aber damit falle ich nicht aus dem Rahmen. Ich bin zwar nicht so ruhig, dass ich da durchlaufe, als wär's ein Spaziergang, aber ich mach mir auch keinen überdimnsionalen Stress und seh die Welt untergehen, wenn ich mal durchfalle. Wenn ich lerne, bekomme ich gute Noten, wenn nicht, dann nicht, ist ganz normal. Es geht auch andersherum, dass man gute Noten abstaubt mit minimalem Aufwand aufgrund von sehr viel Glück od. auch, dass man sich den Ar*** ablernt für nix und wiedernix. Kommt ja alles mal vor. Ist eben das dynamische System. Blöd ist nur, wenn das auf Dauer so ist. Das nervt, aber ich bin dann nicht der Typ, der alles gleich hinschmeist und sich sagt: Das war's jetzt! Im Gegenteil, sowas spornt mich an, etwas zu ändern, besser zu werden und wenn's sein muss auch dafür zu kämpfen ... also im übertragenen Sinne :-oopss Prof.s geschlagen habe ich nie :-))

Alle anderen Ratschläge (die ohne Therapeuten) fand ich allerdings sehr hilfreich. Ich werd jetzt einfach noch mehr kreuzen, mir mal ein paar Kreuztricks erklären lassen ... und mehr dieses Kreuz"lernen" schulen, aber nebenbei auch meine Überzeugung nicht im Schatten stehen lassen, dass man auch ein bisschen mit Verständnis dran geht. Das ist mir einfach wichtig, ganz Prüfungs-unabhängig ... naja, um weiterzukommen werde ich jetzt auch mit den Kreuzen liebäugeln, ihnen Honig um's Maul schmieren und m Dienstag und Freitag mind. 80% auch in der Prüfung kreuzen. Und von da an trete ich den Kreuzen erstmal bis zum nächsten Semester in ihren Kreuzhintern.

Vielen Dank an alle!

@professorbienlein: Die Geschichte mit der Langsamkeit kenne ich auch! kann es sein, dass Du zu sehr Perfektionist bist? Das ist immer der Grund, aus dem ich mich zu sehr in ein Thema reinbeiße. Ich will dann alles am besten 100%ig wissen. Eine Dozentin von uns hat mal gesagt, dass es besser sei, zu jedem Thema 5 gute Sätze zu wissen, als sich in 25 von 50 zu sehr zu vertiefen und ie Hälfte nicht zu wissen.

professorbienlein
17.05.2008, 13:21
Hallo!
@Jégvirág: Danke erstmal. Das mit dem Perfektionieren ist vielleicht wirklich ein Problem, dieses ewige "das-kann-nicht-reichen".
Übrigens "dynamisches System" triffts echt gut...
Gruss

Jégvirág
17.05.2008, 20:03
@professorbienlein:
Hi, also mir geht's zumindest so, dass ich immer alles ganz genau wissen möchte. Oft erschließt sich die Funktion oder der Sinn eines Systems ja auch nur, wenn man wirklich ins Detail geht. Und das hält mich dann immer ewig an einem Thema fest. Und in einer Prüfung fragt mich der Prof. dann entweder die 50% die ich nahezu perfekt kann und ich bekomme eine super Note, obwohl cih die Hälfte eigentlich nciht kann, oder er fragt mich die 50%, die ich gar nicht kann und ich falle durch, obwohl ich mind. die Hälfte kann. Man muss echt drauf achten, dass man die Themen alle abdeckt und dann ein bisschen oberflächlicher bleibt. Oft sind die Klausuren ja auch so konzipiert, dass sie nicht das detailierteste Detailwissen verlangen, sondern eher überprüfung, ob der Zusammenhang kapiert wurde.
Ich hab mir das allerdings schon an die 100x gesagt, bloß macht das meine Liebe zum Detail nicht schwächer ...
Naja, wir müssens's eben versuchen. Das richtige Verständnis für manche Sachen kommt sowieso meist ein paar Monate später, wenn man nicht zwanghat vor einer Klausur darüber brütet ...
Wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg weiterhin und gib nicht auf, lass Dich nicht hetzen! Du machst es eben auf Deine Art!
LG :-)

die-Flachzange
19.06.2008, 17:12
Stell dich nicht selbst in Frage. Du schaffst das genauso wie es jeder von uns schafft/geschafft hat.

Ich persönlich stelle das System in Frage. Ein Passivwissen zu entwickeln, was dermassen hochgradig ausgeprägt ist, dass man damit Fragen beantworten kann, bei denen man noch nicht mal weiss, ob es um Fuss oder Hand geht UND an das man aktiv nicht drankommt.....
DAS empfinde ich als erschreckend. Im Extremfall kannst du dich durch Empathie durch die meisten mündlichen zu "mogeln" und mit einem solchem Wissen nach 6 Jahren mit dem Hammerexamen darstehen! Wo bleibt da bitte die Qualität?

tja, gute frage :P

aber bedenklich ist es schon.. ich möchte nicht gern durch leute behandelt werden, die nur kreuzen können, aber dich nicht kompetent behandeln können