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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Amalgamentfernung unter Dreifachschutz



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Recall8
06.07.2008, 10:56
Ausfräsen des Kieferknochens, weil selbiger druch Amalgam matschig geworden ist?

.... ohne, dass ich jetzt voreilig loslege:
Bitte erzähl uns etwas zu deiner Krankheitsgeschichte und sämtlichen Medikationen.(!!!) Und wie angesprochen wären ein paar Sätze zu deiner genet.Disposition usw. interessant um ein gesamtheitliches Bild zu erlangen.

actin
06.07.2008, 11:02
@Relaxo: Das ist mein Beitrag von damals. Hennessy hatte damals auf den schwedischen Verzicht auf Amalgam hingewiesen und ich hatte daraufhin nach Literatur darüber gesucht, aber ich habe die Links leider nicht mehr.

http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showpost.php?p=529064&postcount=88


Edit.: Hab noch was gefunden:


..Da in Schweden der Boden recht hart ist, wird in den meisten Fällen keine Erdbestattung, sondern eine Feuerbestattung durchgeführt. Und dabei werden giftige Quecksilberdämpfe frei. Deshalb wurde dort das Amalgam verboten.Also das wars. Ich hatte nur noch etwas mit Umweltgründen in Erinnerung.

Relaxometrie
06.07.2008, 11:20
Wenn aber bei der Feuerbestattung so giftige Quecksilberdämpfe frei werden, daß man daraufhin Amalgamfüllungen verbietet, ist es schon eine Frage wert, was für Dämpfe beim Herausbohren defekter Amalgamfüllungen entstehen.
Amalgam ist als Füllungsmaterial sehr gut geeignet (bin kein Zahni, aber so habe ich es von mir kompetent erscheinenden Zahnärzten gehört). Trotzdem sollte man beim Anfertigen einer Füllung schon daran denken, daß diese wahrscheinlich irgendwann auch wieder entfernt werden wird.
Sind die Dämpfe beim Herausbohren einer Amalgamfüllung mit den Dämpfen bei der Feuerbestattung eines Amalgamfüllungsträgers zu vergleichen?

milz
06.07.2008, 11:27
Mich auch. Ich hatte ja schon in unserer früheren Diskussion darüber gesagt, dass die nie ein Ende nehmen wird, solange noch Amalgamfüllungen gemacht werden und deshalb angeregt, über das schwedische Modell nachzudenken.Dann können wir als nächstes die Impfungen abschaffen. Amalgam hat auch viele Vorteile, das sollte man nicht vergessen.

Plomben würde ich mir nicht entfernen lassen.

"Bei Patienten, die über Beschwerden klagten, habe man mit einer Kombination aus Entspannungstherapie und Ernährungsberatung praktisch gleich gute Ergebnisse erzielt wie mit der Entfernung der Zahnfüllungen, sagte Dieter Melchart vom Münchner Klinikum Rechts der Isar."
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,7186879,00.html
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18362317?dopt=Abstract

Außerdem nimmt man das meiste Quecksilber über die Nahrung auf, soweit ich weiß. Siehe auch:
http://www.uni-duesseldorf.de/awmf/ll/002-023.htm

actin
06.07.2008, 11:37
Trotzdem sollte man beim Anfertigen einer Füllung schon daran denken, daß diese wahrscheinlich irgendwann auch wieder entfernt werden wird. Eben.

Ich hab ja damals - übrigens fast auf den Tag genau vor einem Jahr - dass ich kein Amalgamphobiker bin und auch nie Probleme mit meinen Amalgamfüllungen hatte, aber dass dieses Material Probleme machen kann, steht fest. Die wenigsten/seltensten vermutlich, während das Zeug als Füllung in einem Zahn ist, aber bei der Bearbeitung und Entsorgung.


Dann können wir als nächstes die Impfungen abschaffen. Amalgam hat auch viele Vorteile, das sollte man nicht vergessen.Ich kann keinerlei Zusammenhang zwischen der Amalgamproblematik und Impfungen feststellen. Für Impfungen gibt es keinen Ersatz. Für Amalgam dagegen schon.

Intakte Amalgamfüllungen sollte man nicht entfernen, aber man könnte schpon darüber nachdenken, ob man bei jungen Leuten, die die erste Füllung brauchen, damit anfangen sollte.

Boaso
06.07.2008, 11:40
@ actin

diesen Ansatz finde ich gut.
Man kann einem Patienten und Nichtmediziner aber nicht abverlangen über alles informiert zu sein und abzuwägen was richtig und falsch ist.
Eine gewisse Verantwortung sollte schon in der Hand des Mediziners liegen, sonst wäre man in diesem Beruf wohl auch fehl am Platz.
Was ist mit den sozial schwachen Menschen, die sich finanziell für keine andere Lösung entscheiden können?

@ Relaxometrie

es gibt genügend Mediziner die schon lange vor den Gefahren gewarnt haben,
die können doch wohl auch nicht alle auf den Kopf gefallen sein.

http://cat.inist.fr/?aModele=afficheN&cpsidt=2751660

http://bwplus.fzk.de/berichte/ZBer/98/ZBerPUGU96002.pdf

http://www.amalgam.homepage.t-online.de/literatur.htm#mutter

@ Recall8

Mache ich gerne noch.........gegen Abend, jetzt rufen erst mal die Pflichten.


Gruß
Boaso

mc300
06.07.2008, 11:50
Ich hab das mal gegoogelt:
Anscheinend werden beim "Kieferausfräsen" Zähne gezogen die sog. "Giftherde" sein sollen und danach wird die Alveole großzügig mit der Fräse erweitert. Streitpunkt in der Gemeinde scheint zu sein ob man die Alveole danach nun wochenlang mit einer Art Ledermixeinlage offenläßt (anscheinend die anerkannte und gängige Methode) oder nicht doch zunäht - man hat anscheinend schonmal von anderen Krankheitserregern gehört die da eindringen könnten - aber wie sollen dann bloß die fiesen Gifte abfließen?
Also wenn das keine Körperverletzung ist weiß ich auch nicht. Verrückterweise will die gläubige Gemeinde andererseits aber schon das Legen von Amalgamfüllungen als Körperverletzung anerkannt haben...

Und um auch das zu klären: Im Seitenzahnbereich würde ich mir jederzeit Amalgam legen lassen - Goldhämmerfüllung wär mir noch lieber aber ist halt finanziell nicht ganz darstellbar. :D

Wer evidenzbasierte Wissenschaft als "bezahlt" ignorieren will und dann einen Herrn Schnitzer anführt, der neben anderem auch in den Dunstkreis der "Neuen Germanischen Medizin" gehört, der disqualifiziert sich für eine Diskussion.

actin
06.07.2008, 12:16
Was ist mit den sozial schwachen Menschen, die sich finanziell für keine andere Lösung entscheiden können?Ich bin kein Zahnarzt, aber in unserer früheren Diskussion über dieses Thema haben die Zahnis gesagt, es gebe einen Ersatz für Amalgam, der nicht teurer als Amalgam sei: Glasionomerzement (GIZ). GIZ-Füllungen sollen allerdings nicht so haltbar wie Amalgamfüllungen sein.
Niemand - auch kein Kassenpatient - wird also gezwungen, sich Amalgamfüllungen legen zu lassen, aber man muss sich dann eben mit den Nachteilen der anderen Materialien (evtl. geringere Haltbarkeit und/oder höhere Kosten) abfinden.

Boaso
06.07.2008, 15:28
Trotz allem Schlechtreden, hat das "Kieferausfräsen" bei mir Wunder gewirkt.

Was hier eine Körperverletzung darstellen soll, frage ich mich ernstlich.
Es war im Gegenteil eine Körperverletzung was vorher mit mir passiert ist, sonst wäre ich ja nicht so krank geworden.

mc300, meinst Du ich schreibe das hier aus Spaß oder Vergnügen, ich war in keinem lebenswerten Zustand. Da komme ich mir regelrecht verhöhnt vor, wenn dann behauptet wird, es wäre eine Körperverletzung, was mir letztendlich geholfen hat.
Auch wenn es nicht in das Bild der "etablierten Wissenschaft" passt, war es meine Rettung.
In welchem Dunstkreis Dr. Schnitzer steht, interessiert mich eigentlich nicht.
Ich habe z.B. von ihm das Buch "Der alternative Weg zu Gesundheit" gelesen.
Da stehen solide und vernünftige Gesundheitstipps drin.
Was ist gegen eine solche Prävention einzuwenden?
Von meinem Hausarzt habe ich solch gute Hinweise jedenfalls noch nicht erhalten.

Bis jetzt gibt es noch keine vollständige Veröffentlichung der Studie "German Amalgam Trial GAT" um deren Aussagen zu überprüfen.
Da muss man auch erst die Hintergründe kennen.
Zu dieser Studie könnte ich einiges sagen.
Ich hatte mit Ärzten, die an dieser Studie beteiligt waren schriftlichen und telefonischen Kontakt.
Seltsamerweise wurde mir die Studie aufgrund meiner kritischen Nachfragen ganz anderes dargestellt.
Wen es wirklich interessiert, kann sicher gerne per PN bei mir erkundigen, da bin ich dann auch bereit Namen und Aussagen zu benennen.

Hier auch einmal ein kritischer Bericht mit Kommentaren.
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/eine-tickende-zeitplombe/?src=SE&cHash=9da0bd9f7f

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/kommentarseite/1/eine-tickende-zeitplombe/kommentare/1/1/

Gruß
Boaso

Boaso
06.07.2008, 15:32
Hallo actin,

leider sieht die Realität anderes aus.
Mich hat z.B. als Kind niemand gefragt als mir Amalgam gestopft wurde.
Wie hätte ich das entscheiden sollen?
Woher hätte meine Mutter wissen sollen, wie gefährlich Amalgam ist?


Gruß
Boaso

actin
06.07.2008, 15:54
leider sieht die Realität anderes aus.
Mich hat z.B. als Kind niemand gefragt als mir Amalgam gestopft wurde.
Wie hätte ich das entscheiden sollen?
Woher hätte meine Mutter wissen sollen, wie gefährlich Amalgam ist?
Das wäre ja mit etwas Aufklärung leicht zu ändern. Hier ist z. B. die Website eines Zahnarztes (http://www.dr-carsten-hahn.de/start.htm), auf der er kurz Vor- und Nachteile verschiedener Materialien beschreibt. (Unter Füllungsamterialien nachsehen)

Edit:
Woher hätte meine Mutter wissen sollen, wie gefährlich Amalgam ist? Das weiß leider niemand!! Es ist weder nachgewiesen, dass Amalgamfüllungen garantiert ungefährlich sind, noch, dass sie gefährlich sind bzw. wie gefährlich sie sind.

Recall8
06.07.2008, 16:21
Nun muss ich auch mal Etwas dazu sagen. Irgendwie hat die Disukssion auch einen esoterischen Touch. Tatsache ist, dass beim Entfernen alter Amalgamfüllungen i.d.R. keine Gefährdungen zu befürchten sind. Prinzpiell gibt es ein paar Schritte, die man beachten sollte, die eine Gefährdung bei der Entferung ausschließen. Das heisst:
1.unbedingt CoDa anlegen
2.NUR und ausschließlich HM-Fräsen verwenden
3.Atemmaske über der Nase mit externe Luftzufuhr (so die Theorie)
4.suffizientes Absaugen

Allein diese Maßnahmen reduzieren das Risiko für den ZAHNARZT enorm, ein Risiko für den Patienten, der in diesem Moment Amalgamdämpfen einmalig ausgesetzt ist, ist als gering einzustufen- gerade deshalb, weil die simple Chemie einen entscheidenden toxikologischen Hinweis gibt.

Und erwähnt werden muss zudem, dass sämtliche Füllungsmaterialien kaum eine fundierte Basis besitzen, die eine Sicherheit für den Patienten und Behandler garantieren. Es steht absolut in den Sternen, welche Langzeitwirkungen Composites und inbesondere die Adhäsivtechnik mit sich bringen...Ich glaube jedenfalls auch kaum, dass IMHO auch nur 1 Zahnarzt den Patienten über das toxikologische Risiko beim Legen einer Kompositfüllung hinweist - denn auch das existiert.

Boaso
06.07.2008, 16:21
Hallo Recall8,

von solchem matschigen Kiefer können viele die ich kenne ein Lied singen.
Durch die toxische Wirkung von Amalgam entstehen ischämischen Läsionen im Kieferknochen. Der Kieferknochen ist nicht mehr fest, sondern richtig weich.

Vor allem ist man als Patient mit diesem Problem und den Beschwerden völlig alleine gelassen.
Ich habe Verschiedenes ausprobiert, wie Heilinjektionen oder Stabidentbehandlungen.

Bedeutend beim Detoxifikationssystem sind z.B. folgende Werte die bei mir entweder sehr erniedrigt oder genetisch verändert waren.

Glutathionsperoxidase sehr erniedrigt
Selen, Zink, Bit. B 6 u. B12, Vit D 3 - sehr großer Mangel

Cytochrom 1A2 - genetisch verändert
Cytochrom 2C9 - genetisch verändert
GST M1 - nicht vorhanden
GST T1 - Veränderung auf verschiedenen Allelen
GST P1- Veränderung auf "
NAT2 - genetisch verändert
SOD2/D1 - sehr erhöht
Hämatokrit - sehr erhöht
Blut-Hirnschranken-Protein S-100 - sehr erhöht
Mannose-bindendes Lektin - genetisch verändert
NFkappa-B - genetisch verändert

Autoantikörper gegen Ganglioside, ZNS, Sinosuide, Sarkolem, ANA

Gruß
Boaso

Evil
06.07.2008, 16:36
Glutathionsperoxidase sehr erniedrigt
Selen, Zink, Bit. B 6 u. B12, Vit D 3 - sehr großer Mangel

Cytochrom 1A2 - genetisch verändert
Cytochrom 2C9 - genetisch verändert
GST M1 - nicht vorhanden
GST T1 - Veränderung auf verschiedenen Allelen
GST P1- Veränderung auf "
NAT2 - genetisch verändert
SOD2/D1 - sehr erhöht
Hämatokrit - sehr erhöht
Blut-Hirnschranken-Protein S-100 - sehr erhöht
Mannose-bindendes Lektin - genetisch verändert
NFkappa-B - genetisch verändert

Autoantikörper gegen Ganglioside, ZNS, Sinosuide, Sarkolem, ANA
Wow, und für all das ist das Amalgam verantwortlich?
Wenn man all diese Negativenergien umkehren könnte, hätten wir den medizinischen Stein der Weisen gefunden!

Boaso
06.07.2008, 16:51
Nun muss ich auch mal Etwas dazu sagen. Irgendwie hat die Disukssion auch einen esoterischen Touch.

Was soll an hochgiftigem Quecksilber exoterisch sein?

Ich wurde nach dem Entfernen meiner Amalgamfernungen jedenfalls sehr krank, und das ist eine Tatsache, die man nicht wegdiskutieren kann.

Recall8, du schreibst hier von "Risikominimierung" - Eine Risikominimierung braucht man nur, wenn ein Risiko vorhanden ist.
Ist doch schon widersprüchlich in sich.
Das würde doch bedeuten, dass eben doch ein Risiko besteht krank zu werden.

Dazu eine kleine Geschichte.
Ich bin mit einer Bekannten ins Gespräch gekommen und das Thema kam auf Umweltgifte (Pestizide, gesunde Ernährung usw.).
In diesem Zusammenhang erwähnte Sie, dass Sie jahrelange entgiftet hätte.
Da habe ich dann natürlich gefragt, ob das mit dem Amalgam zusammenhing.
Es stellte sich heraus, dass ihr bei dem gleichen Zahnarzt, bei dem auch ich war, die Amalgamfüllungen entfernt wurden.
Danach ging es ihr ziemlich schlecht, Sie hat mir teilweise die gleichen Bescherden beschrieben. Vor allem das Gefühl ständig einen Zentner mit sich herumzutragen und diese totale Abgeschlagenheit.
Im Gegensatz zu mir, war Sie informierter und hatte bei ihren Beschwerden gleich an Amalgam gedacht. Darauf hat Sie den Zahnarzt auch angesprochen.
Er hat ihr ihre Vermutung unumwunden bestätigt und sie zu "seinem Privatarzt" geschickt, bei dem er doch selbst entgiften würde.
Was sagt man jetzt dazu?
Ich war regelrecht vor den Kopf geschlagen.
Mir hatte er das Amalgam 2 Jahre vorher entfernt und als ich danach verschiedentlich bei ihm war nicht einmal auf die Zusammenhänge zu Amalgam hingewiesen.
Entweder hat er in den 2 Jahren dazugelernt, oder hat er mir den Arzt nicht genannt, weil ich "bloß Kassenpatientin" war und meine Bekannte im Gegensatz zu mir privat versichert ist.

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/274578

Gruß
Boaso

Evil
06.07.2008, 17:03
Wozu braucht man zum Entgiften einen Arzt? Man stellt Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sowie Atmung ein, und das Gift bleibt draußen.

Boaso
06.07.2008, 17:06
Hallo Evil,

ich verstehe das jetzt nicht ganz, "mit dem Stein der Weisen".

Was kann ich für meine schlechten Entgiftungswerte?
Meinst Du, das habe ich mir ausgesucht?

Wahrscheinlich haben noch mehr Menschen darin Defizite, nur das interessiert die meisten Ärzte eben nicht.

Ein kleines Beispiel:
Es heißt immer, nur wenige Menschen hätten eine nachgewiesene Quecksilberallergie.
Das wird doch überhaupt nicht untersucht.

Wenn man es nicht untersucht, kann man es auch nicht feststellen.
Mein Mann hat das vor 2 Jahren untersuchen lassen und promt kam eine Quecksilberallergie heraus.
Er hat auch einen Speicheltest gemacht (sogenannter Kaugummitest).

Lt. Trinkwasserverordnung liegt der Grenzwert bei 5 Mikrogramm Quecksilber pro Liter.
Vor dem Kaugummi kauen lag sein Wert bei 7 Mikrogramm, also schon über dem Grenzwert.
Nach dem Kaugummi kauen waren es 94 Mikrogramm.
Praktisch würde es bedeuten, das er seinen eigenen Speichel nicht hinunterschlucken dürfte. Den Wasser dürfte man mit diesen Werten auch nicht trinken.

Gruß Boaso

Evil
06.07.2008, 17:17
Nun, wenn eine einzelne simple Substanz in der Lage ist, derart viele hochkomplexe Stoffwechselvorgänge, das Genmaterial und wahrscheinlich auch das Wetter negativ zu beeinflussen, und das auch noch in kleinsten Mengen, dann wäre es doch phantastisch, quasi einen Gegenspieler zu finden, der all das im Positiven vermag.
DAS wäre mal einen Nobelpreis wert!

McZahnAG
06.07.2008, 17:41
Ich finde diese Diskussion wirklich amüsant ! Da erinnere ich mich gerne an eine meiner ersten Patientinnen in meinem Studium. Sie kam auch und berichtete mich ellenlang, wie schlecht es ihr ginge, weil sie ja eine Amalgamfüllung im Mund habe ! Nach 15 Minuten Monolog über die ach so schlimmen Zustände, die natürlich auf diese eine Amalgamfüllung zurückzuführen sind, durfte ich mir dieses unheilbringende Etwas im Rahmen einer 01 einmal anschauen ... oder sollte ich sagen, es suchen ? Naja kurzum, zahnärztlich würde man diese Amalgamfüllung auch als CP bezeichnen. Und wenn ich mir nun vorstelle, das aus eine CP eine CPPPPPP wird, dann bin ich auch net mehr weit von einem Z im Befund, Matsch im Kiefer und das Herausfräsen bringe ich dann auch noch ins Spiel und schon ist die Geschichte irgendwie rund und nachvollziehbar.
In diesem Sinne !

mc300
06.07.2008, 19:10
Wozu braucht man zum Entgiften einen Arzt? Man stellt Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sowie Atmung ein, und das Gift bleibt draußen.

Vor allem den Fisch würde ich weglassen. Bei der Quecksilberbelastung die die Viecher haben sollte man am besten die Knochenfräse zum Dessert auffahren. Der durchschnittliche Deutsche nimmt mehr als die Hälfte seiner täglichen HG-Dosis über Fische und Fischprodukte auf.
Mit Fakten braucht man diesen Jüngern der Amalgam-Apokalypse aber nicht zu kommen.
Für mich war immer schon klar daß neben den heimlich von Aliens installierten CIA-Sendern in Backenzähnen die Amalgamfüllungen die tödlichste Bedrohung in der Zahnheilkunde darstellen. Ich empfehle zum Schutz gerne Hirnstrahlenschutzhelme aus Alufolie, sowie "Duck and Cover"!