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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Radiovisiographie (RVG) und ihre Strahlenbelastung?



Alfons111
17.07.2008, 19:45
In immer mehr Arztpraxen hält das Digitale Röntgen (Radiovisiograhie) Einzug. Insbesondere beim Zahnersatz erleichtern diese Geräte den Alltag, weil statt Zahnfolien ein Sensor verwendet werden kann. Regelmäßig wird damit geworben, dass die RVG eine geringere Strahlenbelastung aufweist. Jetzt aber die Frage, ist die geringere Strahlenbelastung auch technisch begründbar? Oder ist diese Aussage mehr eine schön geredete Umschreibung davon, dass durch die Digitale Technik weniger Aufnahmefehler entstehen, die ein Wiederholen der Aufnahme nötig machen? (und somit auf Dauer eine geringere Belastung ensteht) Hat eine Einzelaufnahme in digitaler Technik gar eine höhere Belastung als bei der Technik mit Film?

Noch eine Frage zum Thema Röntgen. Muss eigentlich beim Röntgen des Schädels (z.B. Nebenhöhlen) oder des Kiefers (OPG) beim Zahnarzt eine Bleiweste getragen werden? Manchmal liest man hier, dass die durch die Weste entstehende Streustrahlung genauso schädlich ist und man daher ohne Weste röntgt?