Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bildung - Elite - kein Zutritt für Nicht-mitglieder?
luckyblue
21.10.2002, 17:39
Original geschrieben von Froschkönig
...aber diese irren haben eine Zeit mehr und 12 Partizipien, das kann auf dauer keinen spaß machen ;-)
Aorist - schon das Wort schindet Eindruck. AUch ich habe schließlich Graecum. :-))
Original geschrieben von luckyblue
Aorist - schon das Wort schindet Eindruck. AUch ich habe schließlich Graecum. :-))
hier fällt mir gerade spontan das Adjektiv "elitär" ein. Aha, darum geht es ja in diesem Forum - der Kreis hat sich geschlossen!
:-(
PEACEKEEPER
24.10.2002, 15:53
Original geschrieben von Froschkönig
Ich glaube, entweder Paracelsus oder Erasmus von Rotterdamm (verdammt, Lücke in Allgemeinbildung !!! :-D) wurde von den Geschichtsbüchern als der letzte "Universalgelehrte" bezeichnet, die Epoche nach ihm enthielt eine solche (im übrigen exponentiell fortschreitende) Wissensexplosion, daß man nur noch Bruchteile weiß (Bestes Beispiel sind doch die aus dem Boden schießenden Facharztzweige). [/B]
Jetzt muss ich mal ein wenig meine Bildung raus hängen lassen :-))
Der letzte Universalgelehrte der Neuzeit war Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz.
Geb. 1.7.1646 Leipzig; gest. 14.11.1716 Hannover.
Leibniz studierte in Leipzig und Jena Jurisprudenz und Philosophie. Zunächst arbeitete er als Rat am Revisionsgericht des Kurfürsten Johann Philipp von Mainz, seit 1676 als Rat und Bibliothekar - später auch Hofgeschichtsschreiber - des Herzogs Johann Friedrich von Braunschweig-Lüneburg in Hannover. 1700 regte er die Errichtung der »Sozietät der Wissenschaften« an, der späteren »Preußischen Akademie der Wissenschaften«.
Er trat besonders als Philosoph und Mathematiker, Physiker und Techniker, Jurist und politischer Schriftsteller, Geschichts- und Sprachforscher hervor.
Wichtige Werke sind :
1686 Discours de métaphysique
1695 Système nouveau de la nature et de la communication des substances
1710 Essais de Théodicée
1714 Monadologie
Hoffe Euch ein wenig belehrt zu haben ;-)
Grüsse
Habe heute in einer von diesen Zeitschriften, die für lau in den Unis ausliegen (Audimax), einen Artikel gelesen, der zum Eröffnungsposting in diesem Thread paßt. Dort haben die zwar auch von der Überrepräsentation des „gehobenen Bürgertums“ und des „Großbürgertums“ in Führungspositionen gesprochen, allerdings mit der Einschränkung, daß die Überrepräsentation vor allem im Bereich der Wirtschaft existiert, in wissenschaftlichen Berufen zwar auch vorhanden ist, aber viel weniger ausgeprägt. Der Grund: Die Berufung von Professoren z.B. ist wohl doch etwas demokratischer und transparenter als die Berufung in die Führungsetage eines Unternehmens. Außerdem spielen noch die Faktoren Geld und Macht eine Rolle: Davon gibt’s in der Wirtschaft einfach mehr, was diesen Bereich wohl für die „oberen Zehntausend“ attraktiver macht...
Die June :-music
Hab den Artikel auch online gefunden: nämlich hier (http://www.audimax.de/news/FAD765B5-E7E3-11D6-8CA6-0040C7999F6B&CID=2CZ0KW7JUG77AKM) !
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