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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizin? Physik? Entscheidungshilfe gesucht



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John Silver
05.01.2009, 18:22
Für die klinische Tätigkeit selbst ist der Vorteil relativ gering, für die Entwicklung und Verbesserung von Diagnose- und Therapieverfahren aber durchaus sehr fruchtbar.

Für die Entwicklung und Verbesserung irgendwelcher Verfahren in den Strahlen-Fächern ist es nicht schlecht, ein Physiker zu sein, aber es ist dann ganz und gar nicht nötig, ein Arzt zu sein. Ich sehe nach wie vor keinen vernünftigen Grund, Physik neben Medizin zu studieren. Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen.

No Class
08.02.2009, 17:47
Hallo! Ich habe noch eine kurze Frage. Wenn ich jetzt Physik und Medizin studier, dann kann ich mir doch die Vorlesung "Experimentalphysik für Mediziner" sparen, oder?

Vlt. weiß das ja jemand.

SuperSonic
08.02.2009, 18:31
Vorlesungen kannst du dir generell sparen, weil sie in aller Regel nicht anwesenheitspflichtig sind. :-D
Interessanter ist die Frage, ab wann man als Physikstudent nicht mehr das Praktikum der Physik für Mediziner machen muss.

Gruß,
SuperSonic

No Class
08.02.2009, 18:35
Vorlesungen kannst du dir generell sparen, weil sie in aller Regel nicht anwesenheitspflichtig sind. :-D


Das ist mir schon klar ;-)
Aber wie siehts denn mit der Klausur aus?

SuperSonic
08.02.2009, 18:40
Die Klausur kannst du i.d.R. ohne das Praktikum gar nicht mitschreiben.

Gruß,
SuperSonic

No Class
08.02.2009, 18:52
hmm, da muss ich nochmal die Uni kontaktieren...

MaGGuZ
09.02.2009, 10:32
Hallo Leute,

bin froh, dass ich diesen Thread gefunden habe... hab das selbe problem wie no_class, mit dem kleinen vorteil schonma in die physik reinschnuppern zu können mittels(fernstudium-physik.de)... Ich arbeite also so fürn jahr und versuch erfahrung zu sammeln in allen richtungen und nun is das erste semester fast vorbei aber in meinem kopf herrscht mehr verwirrung als vorher und die zeit wird knapper...
dieser thread hat inhaltlich die entscheidenden fragen angeschnitten:

wie entscheide ich mich? wenn ich mich für das eine entscheide, entscheide ich mcih gegen das andere( außer bei doppelstudium oder man geht richtung radiologie, was aber nicht unbedingt die interessanteste fachrichtung der physik ist)

womit "hinterlasse" ich mehr(k.a. wie ich es formulieren soll)-> nutze ich interesse und fähigkeiten in der physik und weiss nich was daraus wird oder weiß ich beim behandeln kranker menschen tagtäglich was ich geleistet habe.

Also was ich bis jetzt in Physik gemacht habe, hat mich nicht so begeistert. Aber dennoch bin ich am meisten an der möglichkeit abstrakt und logisch zu denken interessiert, was dann und wann in der physik vorkommt.(holmes, logik, knobel fan) Medizin schreckt mich in der hinsicht, wegen der auswendiglernerei irgendwie ab? dennoch finde ich den beruf arzt, in den meisten formen, einfach wesentlich befriedigender.

Könnte mir da jemand weiterhelfen?

ich hätte auch noch fragen zu den schattenseiten zu dem beruf des arztes, damit mein ich gar nicht so sehr wenn jemand stirbt, sondern so bürokratiebarriern bei z.b. den versicherungen die eventuell eine adäquate behandlung eines patienten verhindern.

ich hoffe euch stort euch nicht, dass ich meinem gedankenfluss einfach mal freien lauf gelassen habe ohne auf rechtschreibung bzw. eine struktur innerhalb des textes zu achten.

gruß markus ( der suchende ^^ )

PS: An die leute die ähnliche probleme hatten: gab es irgendwann den zeitpunkt an dem ihr euch einfach für eine sache entschieden habt und dann nicht mehr darüber nachgedacht... oder sowas in der art? weil diese unentschlossenheit von mir geht MIR auf den sack ^^ klingt komisch, is aber so

@no_class: hast du dich jetzt definitiv entschieden, wenn ja: wie und warum? ^^

risingsun
09.03.2009, 09:52
Ich stehe vor einem ähnlichem Problem. Während der Schule war ich ja immer mehr so der Logik-und-nicht-auswendig-lernen-Typ. Sprich ich kann eigentlich nicht "lernen". Aber das sollte ja eigentlich keine Hürde sein - und außerdem studiert man ja nicht sein ganzes Leben :-meinung

Es ist natürlich auch nicht wirklich sicher, ob ich dieses WiSe überhaupt Medizin studieren könnte - aber ich denke, ich muss es einfach probieren.

Ehemaliger User 05022011
09.03.2009, 13:52
Medizin schreckt mich in der hinsicht, wegen der auswendiglernerei irgendwie ab? dennoch finde ich den beruf arzt, in den meisten formen, einfach wesentlich befriedigender.



ich würd es mal so sagen : vor den Erfolg hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt - soll heißen, wenn du dir für dich den Beruf des Arztes als "wesentlich befriedigender" vorstellen kannst, wie du schreibst, dann gibt es eigentlich nur eine richtige Entscheidung : studiere Medizin :-meinung

1up
13.03.2009, 14:07
Diese Aussage kann ich nur bestätigen, danke an alle , die sich geäußert haben.

Also ich habe das gleiche Problem wie der Threadersteller, wenn er denn die Wahrheit gesagt hat :). Also kurz gesagt, ich möchte Medizin und Physik studieren. Gründe: Wissensdurst, gute Grundlage für den späteren Werdegang (klar bereitet ein Medizinstudium schon gut genug vor, aber mit Physik ist man, denk ich mal, besser ausgerüstet)

Aber ich möchte nicht als Nerd ohne Freunde enden, wenn ihr versteht, was ich meine :) Also kann man in einen Doppelstudium sich auch mal am Wochenende was gönnen und mit Freunden Spaß haben, oder ist das nicht mehr möglich?

Ich hätte mir gedacht erstmal bis zum Physikum Medizin zu machen und dann Physik, was haltet ihr davon? Oder meint ihr ich sollte gleich anfangen?

Vlt. noch was zu mir: Mathe und Physik Lk - passable Abiturnote - Hassfach: Deutsch und alles andere, in dem dieses Unheil gebraucht wird - 2008 1. Preis BWM (1. Runde)

Ich hoffe ihr könnt mir noch helfen und seid nicht sauer, dass ich einen alten Thread wieder aufgemacht habe ;-)

Mach Physik. Wirst als physiker auch gut verdienen, und dein ansehen ist gut genug. Wenn du Physik zur Ende machst, hast du am anfang vom Medizinstudium bessere karten. Wenn du mit Medizin anfangst, ohne Physik zu machen, wirst nie, nie, nie Physik später studieren, du wirst es dir nicht rechtfertigen können.

1up
13.03.2009, 14:20
Hallo Leute,

bin froh, dass ich diesen Thread gefunden habe... hab das selbe problem wie no_class, mit dem kleinen vorteil schonma in die physik reinschnuppern zu können mittels(fernstudium-physik.de)... Ich arbeite also so fürn jahr und versuch erfahrung zu sammeln in allen richtungen und nun is das erste semester fast vorbei aber in meinem kopf herrscht mehr verwirrung als vorher und die zeit wird knapper...
dieser thread hat inhaltlich die entscheidenden fragen angeschnitten:

wie entscheide ich mich? wenn ich mich für das eine entscheide, entscheide ich mcih gegen das andere( außer bei doppelstudium oder man geht richtung radiologie, was aber nicht unbedingt die interessanteste fachrichtung der physik ist)

womit "hinterlasse" ich mehr(k.a. wie ich es formulieren soll)-> nutze ich interesse und fähigkeiten in der physik und weiss nich was daraus wird oder weiß ich beim behandeln kranker menschen tagtäglich was ich geleistet habe.

Also was ich bis jetzt in Physik gemacht habe, hat mich nicht so begeistert. Aber dennoch bin ich am meisten an der möglichkeit abstrakt und logisch zu denken interessiert, was dann und wann in der physik vorkommt.(holmes, logik, knobel fan) Medizin schreckt mich in der hinsicht, wegen der auswendiglernerei irgendwie ab? dennoch finde ich den beruf arzt, in den meisten formen, einfach wesentlich befriedigender.

Könnte mir da jemand weiterhelfen?

ich hätte auch noch fragen zu den schattenseiten zu dem beruf des arztes, damit mein ich gar nicht so sehr wenn jemand stirbt, sondern so bürokratiebarriern bei z.b. den versicherungen die eventuell eine adäquate behandlung eines patienten verhindern.

ich hoffe euch stort euch nicht, dass ich meinem gedankenfluss einfach mal freien lauf gelassen habe ohne auf rechtschreibung bzw. eine struktur innerhalb des textes zu achten.

gruß markus ( der suchende ^^ )

PS: An die leute die ähnliche probleme hatten: gab es irgendwann den zeitpunkt an dem ihr euch einfach für eine sache entschieden habt und dann nicht mehr darüber nachgedacht... oder sowas in der art? weil diese unentschlossenheit von mir geht MIR auf den sack ^^ klingt komisch, is aber so

@no_class: hast du dich jetzt definitiv entschieden, wenn ja: wie und warum? ^^
1.Welche tätigkeiten sprechen dich an?
2.Welche bücher willst am liebsten lernen?

Zu 1: Welche leistungen respektierst du am ehesten? Welche aufgaben fordern dich auf dauer am stärksten heraus?

Was findest du als arzt befriedigend? Was weißt du schon über den beruf? Gibt es nicht andere logik-orientierte studien, die du eher machen könntest?

Wie viel ist dir den Status wert?

Wenn du eine unentschlossene natur hast, dann hilft nur ehrliche, bohrende fragen, die dir die Entscheidung erleichtern können.