Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brauche Hilfe---geplanter Wechsel nach bestandenem Physikum.
Unsicherer
31.08.2008, 12:53
Vorne weg: Habe die Suchfunktion benutzt etc. und auch schon einiges gefunden---wollte (da bei mir viel hiervon abhängt)nochmal explizit nachfragen.
Also ich habe in Köln das Physikum bestanden , wollte aber eigentlich nicht mehr weiter Medizin studieren (weil ich mehr oder weniger die Schnauze voll hab). Ich müsste aber nochmal 6Semester und 1Jahr PJ absolvieren und deswegen hab ich mich auch schon anders wo für andere Studiengänge beworben. Für mich kommt es nicht mehr in Frage überhaupt als Arzt tätig zu sein--ich würde aber sehr gern einen Abschluss haben (Physikum alleine stellt ja keinen richtigen Abschluss dar).
Soweit ich das richtig verstanden könnte ich mir in Österreich einiges ersparen:
Kein PJ,weniger Arbeit für den Doktortitel und kein Staatsexamen. Ich müsste einfach die klinischen Scheine sammeln und hätte dann mein Abschluss (Diplom) mit dem ich mich dann in Deutschland oder anders wo versuchen würde in der Wirtschaft zu bewerben.
Laut Suchfunktion scheint es ja fast ausgeschlossen zu sein während des Studiums zu wechseln?Oder gibt es da doch eine Möglichkeit?Wo muss man nachfragen um das 100% zu wissen?
Frau Betty Land
31.08.2008, 13:43
Also ich habe in Köln das Physikum bestanden , wollte aber eigentlich nicht mehr weiter Medizin studieren (weil ich mehr oder weniger die Schnauze voll hab).
Super ! Es gibt noch Leute mit Verstand !
Ich müsste aber nochmal 6Semester und 1Jahr PJ absolvieren und deswegen hab ich mich auch schon anders wo für andere Studiengänge beworben.
Ja, was denn nu ? Kannste Dich nicht entscheiden oder wie ?
Für mich kommt es nicht mehr in Frage überhaupt als Arzt tätig zu sein--ich würde aber sehr gern einen Abschluss haben
Ja, dann mußte halt auf etwas anderes umsatteln. Wenn Du schnell bist, verlierst Du kaum Zeit im Vergleich zum Medizinerabschluß.....
Soweit ich das richtig verstanden könnte ich mir in Österreich einiges ersparen:
Und der nächste "Leistungsträger" aus Deutschland, der es sich in Österreich bequem machen möchte.....nach denen aus der 3. und 4. Reihe der NC-Knaller....
Nun, zunächst mußte in Ö mal einen Studienplatz haben bzw. bekommen.
Glaubst im Ernst, daß Österreich Leute Deines Schlages für das Medi-Studium braucht ?
Warum machste denn nicht in D an irgendeiner "leichten" Uni weiter und erzählst denen da - Deine "Motivation" . Die werden vor Freude in die Luft springen....
Also: Du darfst gerne wie alle anderen Studienwerber in Ö nächstes Jahr den Aufnahmetest für das Studium bestehen und dann sehen, was Dir angerechnet wird. Wenn Du bestehst. Und all dies, wenn es überhaupt funktioniert, geht garantiert nicht ohne Zeitverlust ab. Da geht es um Semester, weil die Ösis in der Zwischenzeit wahrscheinlich modernere Studiengänge als die Deutschen haben.
Kein PJ,weniger Arbeit für den Doktortitel und kein Staatsexamen.
Kein PJ: In der Tat, weil es in Österreich anders heißt.
"Weniger Arbeit für den Doktortitel" ? Na, da bin ich mal gespannt auf Deine Quellenangabe, mein Lieber. Denn einen derartigen Blödsinn hört man wirklich selten....
Kein Staatsexamen: Richtig. Weil es das nur in Deutschland gibt. Aber Hammerprüfungen gibt es in Ö natürlich auch !
Ich müsste einfach die klinischen Scheine sammeln
Kannst Du mit der Suchfunktion nicht umgehen oder lebst Du am Mond ? Wie kommst Du denn auf diesen Unsinn ?
Laut Suchfunktion scheint es ja fast ausgeschlossen zu sein während des Studiums zu wechseln?
Yep.
Oder gibt es da doch eine Möglichkeit?
Nur mal so aus Interesse: An welche Möglichkeiten denkst Du ? Bestechung ? Quote für frustrierte deutsche Meidzinstudenten ?
Wo muss man nachfragen um das 100% zu wissen?
Es gibt da eine Erfindung namens Telephon oder Email, mittels derer Du Dich an die jeweilige österr. Medizinuni Deiner Wahl wenden und nachfragen kannst.
Das wiederum ist selbst in Deutschland gleich.....
angelusmuc
31.08.2008, 13:56
Da geht es um Semester, weil die Ösis in der Zwischenzeit wahrscheinlich modernere Studiengänge als die Deutschen haben.
dazu hätte ich jetzt gerne eine Quellenangabe?
Warst wohl schon länger an keiner Uni mehr, daher der dezente Realitätsverlust :-(
Der Praktikant
31.08.2008, 14:19
@Unsicherer: Viele Dinge, die Du in bezug auf das Studium in Österreich schilderst, scheinen sich imho auf den alten Doktoratsstudiengang zu beziehen, den es aber in dieser Form nicht mehr (oder sehr bald nicht mehr, weil die letzten Leute da gerade "abgewickelt" werden - bin da aber nicht 100% sicher) gibt. D.h., daß Du Österreich in der Hinsicht völlig vergessen kannst.
Mach doch erstmal Pause, mach was anderes und mit nem bestandenen Physikum sind die Chancen vielleicht einmal in die Klinik zu kommen zu einem späteren Zeitpunkt nicht so schlecht, gerade, weil Du ja kein Quereinsteiger bist, wie die ganzen Ungarn-Leute.
Feuerblick
31.08.2008, 15:10
Und Frau Betty Land möchte ich gerne (mal wieder) darum bitten, ihr Wissen OHNE Beleidigungen und Anfeindungen von sich zu geben. Dass du von uns Deutschen nichts hältst, wissen wir inzwischen zur Genüge. Wenn du aber nicht endlich lernst, dich sachlich zu äußern, dann könnte es sein, dass deine Kommentare in Zukunft hier nicht mehr erwünscht sind.
Viele Grüße
Feuerblick
(die nicht verstehen kann, warum die Mehrzahl der hier vertretenen Österreicher so einen Haß auf die Deutschen hat und angesichts desselben sich überhaupt dazu herablässt, etwas in diesem Forum zu schreiben)
Unsicherer
31.08.2008, 15:41
@Betty Land:
1)Selten eine so unverschämte Antwort gelesen. Weiß nicht was Du hier so treibst aber hoffentlich bist Du im Umgang mit (zukünftigen?) Patienten nicht genauso grob und unverschämt.
Was meinen Post angeht hab ich einiges kürzer gehalten um den Post nicht zu lang zu gestalten-hier die ausführliche Version:
Nach meinem Abitur hab ich den größten Teil meines Zivildienstes im Krankenhaus absolviert---im OP Bereich. Hatte damals schon bedenken bezüglich des Arztberufes und sagte mir an meinem letzten Tag das ich nicht Medizin studieren würde. Allerdings war ich zum damaligen Zeitpunkt sehr jung(naiv) und unsicher. Meine Eltern (beide Ärzte) redeten viel auf mich ein um mich doch noch auf Medizin zu lenken.
da mein Abi nicht gut genug war(2,1) bewarb ich mich für Zahnmedizin und hab anschließend die Scheine gesammelt und viel Arbeit reingesteckt, 2 mal die Uni gewechselt und mich viel rumgeschlagen. Stellte zwischendurch immer wieder fest das ich mich nicht wirklich wohl fühle in der Medizin und hatte mehrmals an Abbruch gedacht aber mich durchgebissen bis nach dem Physikum damit das auf dem Lebenslauf nicht nach "der hat es nicht geschafft" aussieht. Habe letztlich mein Physikum sogar mit ner guten 2 bestanden ,was sicherlich nicht so leicht ist.
Bin nach einigen verlorenen Semestern und viel Arbeit nun 24 Jahre alt.
Was Medizin angeht steht für mich seit kurzem 100% (nicht so wie früher 80%) fest das ich später nicht als Arzt tätig sein möchte (hängt auch mit einer Zwangserkrankung zusammen die sich über die Zeit hin verschlechtert hat).
Nun hab ich nach viel Arbeit und Entbehrungen das Physikum in der Tasche. Ist aber irgendwie nichts halbes und nichts ganzes--weitere 4 Jahre (um genau zu sein 3,5Jahre da ich das 1klinische schon gemacht habe) schwer vorstellbar.
Habe mich nun für wirtschaftliche Studiengänge beworben dessen Antworten noch ausstehen. Also hänge ich gerade völlig in der Luft was meine berufliche Zukunft angeht. Da es bei weitem nicht sicher ist ob ich überhaupt einen Studienplatz bekomme, hab ich mich natürlich auch mit der Möglichkeit auseinandergesetzt das Medizinstudium zu Ende zu machen und dann in andere Berufsfelder (wo "nur" ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorausgesetzt wird)zu bewerben.
Um vielleicht alles etwas angenehmer und abwechslungsreicher zu gestalten(falls ich keine Zusage für andere Studiengänge kriegen sollte) informierte ich mich über mögliche Auslandsaufenthalte etc.---da bin ich auf einen Österreich Bericht gestoßen der sagte das man dort kein PJ hat(Turnus nach dem Abschluss),kein Staatsexamen und man für den einfachen Doktortitel keine Dissertation machen muss. Für jemanden der nach dem Studium NICHT in der kurativen Medizin tätig sein möchte, sondern gegenwärtig seine Bemühungen und Anstrengungen mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium vervollständigen wollte schien es mir als ob dies eine Möglichkeit wäre über die man sich mal weiter informieren könnte.
Wusste nicht daß das alles so absurd und fern jeglicher Realität war.
Und was die Frage nach meiner Motivation etc. angeht: Also soweit ich weiß gibt es in Österreich sehr viele Ärzte und viele müssen für eine Turnusstelle mehrere Jahre warten---scheint mir nicht so als würde jemand der das Studium dort zu Ende führt aber dann seinen Weg irgendwo auf der Welt in alternativen Berufen sucht das dortige Gefüge durcheinander zu bringen.
Feuerblick
31.08.2008, 16:33
Offen gestanden kann ich trotz deiner ausführlichen Erklärungen nicht ganz verstehen, warum du dir (egal wo) das Studium der Medizin noch antun möchtest. Du willst weder im kurativen oder medizinischen Bereich arbeiten, wie mir scheint. Ich an deiner Stelle würde, gerade auch mit Hinblick auf die von dir angegebene Zwangserkrankung, mir ein anderes Studienfach suchen. Denn was bringt dir ein Hochschulstudium, wenn die Bereiche, die du vielleicht anstrebst, mit einem Medizinstudium nicht zu erreichen sind? Dann hättest du noch einmal einige Jahre (ich vermute, in Ö müsstest du komplett bei Null anfangen und ob Scheine bei einem deutlich unterschiedlichen Studiensystem anerkannt werden, halte ich für mehr als fraglich) vergeudet und müsstest dann doch in ein anderes Fach wechseln und dieses studieren.
Kurz gesagt: Anhand deiner Schilderung hier würde ich dir raten, das Studium zu schmeißen, den Lebenslauf Lebenslauf sein zu lassen und das zu machen, was du machen möchtest. Zur Not kannst du ja Medizin weiterstudieren bis du das passende Fach gefunden hast, wenn du nicht beschäftigungslos herumhocken möchtest... :-nix
Dr. Pschy
31.08.2008, 16:50
angelsmuc:
Ich geb Herrn Betty zwar nicht oft recht, aber in Bezug auf die modernen Curricula hat ers. Die Art und Weise, wie in Oesterreich mittlerweile studiert wird hat mit dem "klassischen" Studium, so wie es trotz neuer Appro nach wie vor in D gehalten wird, kaum mehr was zu tun. Das macht auch das Wechseln so schwierig.
Zum PJ: Hier in Wien verbringt man die letzten 2 Jahre am Krankenbett, muss also eher mehr praktisch arbeiten als in D.
Zum Dr.: Frueher ging es ohne Diss, mittlerweile muss jeder eine Diplomarbeit schreiben, die, je nach Aufwand, durchaus mit einer deutschen Diss vergleichbar sein kann. Zwar gibts hier auch Schmalspurvarianten, aber ohne Aufwand geht gar nix mehr.
Das Staatsexamen ist eine deutsche Eigenart, die's wahrscheinlich nirgendwo sonst gibt. Aber auch da hat Betty recht, wer glaubt Oesterreich schleust seine Studenten nur so durch, hat sich ziemlich geschnitten.
Kurzum: Hier passiert nicht das, was du dir vorstellst.
Hi Unsicherer,
erstmal: Du hast das Physikum bestanden --- ist doch erstmal super!
du solltest erst einmal stolz auf Dich sein! :-top
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist Deine Zwangserkrankung der Hauptgrund, warum Du Dein Medizinstudium nicht beenden möchtest, oder?
(Korrigiere mich, wenn ich das falsch verstanden habe)
Gibt es keine Möglichkeit, diese zu behandeln?
Es gibt einige Möglichkeiten mit dem vollendeten Medizinstdium nicht-ärztlich tätig zu sein (Forschung, Pharmakologie u.a.)
Hast Du diese Möglichkeiten alle in Betracht gezogen, oder ist das für dich nicht vorstellbar (z.B. weil Deine Zwangserkrankung den Kontakt zu Patienten erschwert/unmöglich macht, den man im klin. Teil des Studiums hat?)
Gruß pieks
Der Praktikant
31.08.2008, 17:02
Das Staatsexamen ist eine deutsche Eigenart, die's wahrscheinlich nirgendwo sonst gibt.
eine Eigenart, die in USA zum Beispiel noch üblich ist :-))
Unsicherer
31.08.2008, 18:07
Na gut das hat sich wohl dann definitiv erledigt. Vielen Dank für die Info.
Was die Zwangserkrankung angeht: Ja das Problem ist der Patientenkontakt etc. Ist halt nicht so das das mir unmöglich ist aber halt immer sehr ungern etc.
Allerdings muss ich auch sagen das mich der Stoff eher mäßig interessiert. Von Leidenschaft etc. kann wohl keine Rede sein. Insgesamt denk ich das mir wohl nach einigen Jahren der Mühe und des Versuchens der Gang zur Exmatrikulation icht mehr erspart bleibt.
Unsicherer
31.08.2008, 18:09
Übrigens----ich glaub manche stellen sich diesen Fachwechsel etwas leichter vor als es tatsächlich ist. Mit mitte 20 komplett etwas neues anfangen ist wirklich keine leichte Entscheidung. Zumal ich bei vielen anderen Studiengängen bei null anfange und weitere 5 Jahre studieren muss und mich völlig neu orientieren muss.
Ich weiß es gibt schlimmeres----aber ist auch nicht so leicht--zumal auch alle meine Freunde innerhalb des nächsten Jahres ihr Studium beendet haben.
Feuerblick
31.08.2008, 19:25
*schulterzuck* Ich bin wohl eine derjenigen hier, die sehr wohl weiß, wie es ist, mit Mitte 20 noch etwas mehr oder weniger Neues anzufangen. Und ich weiß auch, wie es sich mit Fach- und Stellenwechseln verhält. Daher kann ich dir sagen: Wenn man keine Lust auf das Studium hat, den Stoff mäßig interessant findet, Patientenkontakt als Problem ansieht UND alles, was man schreibt so derart danach klingt, dass man keine Lust mehr auf Medizin hat, dann sollte man eines tun: Den Hintern hochbekommen und endlich das tun, was man sich für sein Leben vorgestellt hat. Alles andere ist Selbstbetrug und in vier Jahren, wenn du dich durch das Studium gequält hast und dann feststellst, dass du deine Traumstelle damit nicht bekommmst, weil etwas anderes als Voraussetzung gefordert ist, dann wirst du dich zu Tode ärgern, dass du jetzt nicht den Mumm hattest etwas zu ändern. :-nix
McDreamy
02.09.2008, 21:44
Viele Grüße
Feuerblick
(die nicht verstehen kann, warum die Mehrzahl der hier vertretenen Österreicher so einen Haß auf die Deutschen hat und angesichts desselben sich überhaupt dazu herablässt, etwas in diesem Forum zu schreiben)
Ich bitte doch SEHR, die Mehrzahl der Österreicher nicht mit Frau Betty gleichzusetzen! :-dagegen
Wer redet denn hier von Deutschland-Hassern? Wir hassen keine Nation, wir fühlen uns nur etwas fremd an unseren Med-Unis, seit die von Euch gestürmt werden :-))
Aber mal ehrlich: Was wäre wohl in diesem Forum los, wenn ein Drittel EURER Stuienplätze in Zukunft an Österreicher vergeben werden müsste?
Dr. Pschy
03.09.2008, 08:55
Naja, naja, 20%, bezogen auf den EMS-Test, sind ein Fuenftel, und nicht ein Drittel :-))
TonyClifton
03.09.2008, 10:35
wir müssen momentan so viele Österreicher aufnehmen wie es Bewerber aus Österreich gibt, die die entsprechenden Aufnahmebedingungen erfüllen, nicht nur ein Drittel.
In der Praxis natürlich aufgrund des gewaltigen Bevölkerungsunterschieds nicht von Bedeutung, dennoch finde ich, dass in Österreich einfach zu gerne vergessen wird dass es da schon eine Sondergenehmigung seitens der EU gibt, übrigens eine Institution von der Österreich ansonsten in nicht gerade geringem Ausmaß profitiert.
Es kann von mir aus gerne bei der momentanen Regelung bleiben, aber ich versteh nicht wieso jedes Land der EU immer nur die verdammten Rosinen herauspicken will und die extremistischen Parteien Österreichs (und nichts anderes sind FPÖ und BZÖ) und die populistischen Zeitungen verkaufen das ganz geschickt als unheimliche Benachteiligung.
McDreamy
03.09.2008, 22:32
wir müssen momentan so viele Österreicher aufnehmen wie es Bewerber aus Österreich gibt, die die entsprechenden Aufnahmebedingungen erfüllen, nicht nur ein Drittel.
Punkt für dich. Allerdings - wie du schon sagtest, in der Praxis nicht relevant, daher wieder: Punkt für mich.
...dennoch finde ich, dass in Österreich einfach zu gerne vergessen wird dass es da schon eine Sondergenehmigung seitens der EU gibt, .
Naja, ohne diese Regelung hätten wir nur noch deutsche Studenten. Und dass das nicht machbar sein kann, leuchtet wohl jedermann ein - sogar der EU.
...übrigens eine Institution von der Österreich ansonsten in nicht gerade geringem Ausmaß profitiert.
Österreich ist wie Deutschland Nettozahler, zahlt also mehr ein, als rausspringt (aber darum gehts ja jetzt nicht).
Es sind Probleme vorprogrammiert, wenn die EU alle über einen Kamm scheren will. Gleiche Ausbildungs-Zugänge EU-weit klingt schön auf dem Papier, aber die kleinen Länder gehen dabei unter, wenn die großen ihre Leute nicht ausbilden wollen...
TonyClifton
04.09.2008, 09:59
selbstverständlich ist der einzige Vorteil den die EU bietet die Zahlungen an Mitgliedsländer.
z.B. wirtschaftliche Vorteile, gerade durch die Osterweiterung, haben sich, gerade für Österreich, natürlich nicht ergeben.
Aber über pro und contra der EU braucht man hier wohl nicht diskutieren. Es gibt eine, sicherlich sinnvolle, Sonderregelung für Österreich die meiner bescheidenen Meinung nach, sowohl für die EU als auch für Österreich akzeptabel zu sein scheint.
Dr. Pschy
04.09.2008, 10:16
Ja, bis 2012. Dann geht der Zirkus mit der Quote von vorne los, da ich ehrlich gesagt nicht glaube, dass man hier bis dahin politisch eine ordentliche Alternative auf den Tisch bringen wird.
Feuerblick
04.09.2008, 16:25
Ich bitte doch SEHR, die Mehrzahl der Österreicher nicht mit Frau Betty gleichzusetzen! :-dagegen
Wer redet denn hier von Deutschland-Hassern? Wir hassen keine Nation, wir fühlen uns nur etwas fremd an unseren Med-Unis, seit die von Euch gestürmt werden :-)) Ich schrieb ja auch "die Mehrzahl der hier (im Forum) vertretenen Österreicher". Und das trifft/traf bisher wirklich zu.
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