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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arbeiten neben der Vorklinik?!



Lienke
27.09.2008, 14:46
Hallo,
ich habe zum WS einen Medizinstudienplatz bekommen.
Nun habe ich vorher eine Krankenpflegeausbildung gemacht und auch in diesem Bruf gearbeitet.

Meine "Chefin" hätte gerne dass ich mit einer 50h Stelle (d.h. 1,5d/w) weiterarbeite. sie sagt ich müsse nicht regelmäßig kommen, könnte z.b. auch in den Semesterferien einiges an Stunden abarbeiten.
Ich bin mir nicht sicher ob das wirklich machbar bzw. schaffbar ist, da die Vorklinik (so sagt man sich) ja nicht so ohne ist. Und ich weiß auch nicht ob man in Frankfurt Klausuren in den Semesterferien schreibt?!

vielleicht kann mir jemand helfen?!
Danke euch schon einmal,

Lienke

Zack
27.09.2008, 14:56
Hallo,
Das Problem ist, das du eigentlich an jeder Uni an jedem Tag Pflichtveranstaltungen hast. So bleibt dir also(zumeist) nur der Nachtdienst unter der Woche.(je nachdem wie die Veranstaltungen gelegt werden,kann es sein das du auch mal einen Tag frei hast in der Woche)
Das (lass es dir aus eigener Erfahrung gesagt haben) ist mehr als Anstrengend.Wenn du die Möglichkeit hast, dich Nachts auf der Arbeit hinzulegen, ist das Natürlich machbar.
In den Semesterferien finden an der ein oder anderen Uni diverse Praktika statt (z.B Chemie) aber dennoch hast du genug Zeit zu Arbeiten.Also kannst du quasi Vollzeit arbeiten. Die Semesterferien vor dem Physikum fallen aber weg (denn da bist du anderweitig beschäftigt)
Als kleines Fazit:
Mit einem gewissen Organisationstalent und Flexibilität von dir und deinem Arbeitgeber ist es machbar. Raten würde ich es dir aber nicht.

milz
27.09.2008, 15:40
Ich hatte in der Vorklinik ca. 32 h pro Woche gearbeitet (jedes 2. WE) für 325 €/Monat und fand das zeitweise etwas stressig. Ging aber. In den Semesterferien funktionierte das ganz gut, da ich kein Pflegepraktikum machen musste, das wird bei dir auch so sein.

PS: Wieviel darf man denn steuer- und sozialangabenfrei im Studium verdienen? 400€/Monat? Mehr würde ich dann nicht machen, sonst lohnt es sich nicht. Und rechne dir den Stundenlohn aus, als examinierte Kraft muss man nicht zum Billiglohn arbeiten.

spazz
27.09.2008, 15:55
Kurz gesagt: es geht!

Ich arbeite seit Studienbeginn in meinem Beruf Kindrekrankenpflegerin. Zuerst auf 400€-Basis, also 4 Dienste im Monat.
Da ich aber immer mehr gearbeitet haben (so isses, nä... :-D ), hab ich jetzt auf 50h/Monat aufgestockt.

Wenn du viel in den Semetserferien machen kannst, ist das doch perfekt. Im Semester kommen aber in der Tat eigentlich nur die Wochenende in Frage. Und in der Woche Nachtdienst zu machen ist nicht empfehlenswert - ich kann mich an die Anatomie-Klausur letztes Semester überhaupt nicht erinnern, weil ich aus dem ND in die Klausur gegangen bin - aber ich hab bestanden!!!

Je nachdem, wie turbulent es nachts bei euch ist, kannst du aber auch ganz gut lernen - ich mach das eigentlich immer, wenn es ruhig ist. Das geht echt gut!

Viel Spaß bei der Ersti-Woche!!! Wo gehts den hin?

Lienke
27.09.2008, 17:46
ich kommnach Frankfurt, wohne aber in worms. D.h. 1,2h fahrt einfach werden dazu kommen...

Das mit dem Nachtdienst hatte ich auch schon überlegt, aber mal ganz ehrlich, als Krankenschwester kann man nicht wirklich ruhen in der Nacht. Und dann fahrt ihr vom dienst gleich weiter zur Uni?
Wann schläft man dann mal??

Ich habe gedacht dass das irgendwie geht, aber ich kenn mich eben mit dem studium gar nicht aus und weiß dadurch nicht was wann läuft...ob in den Semesterferien klausuren sind und und und.

spazz
27.09.2008, 17:59
Ich weiß nicht, wie das bei euch organisiert ist, aber bei uns gibts die kompletten Semesterpläne immer schon vorher online oder im Büro. Dann kann man ganz gut planen. Und die Klausurtermine sind da dann auch angegeben. Sonst musst du vielleicht im Vorlesungsverzeichnis schauen oder bei den Instituten (Chemie, Bio, Physik usw.), die hängen die Termine auch aus. Oder schreib deiner Fachschaft ne nette Mail... :-)

Zum Schlafen: du wirst rasch feststellen, dass es Veranstaltungen gibt, zu denen man nicht unbedingt hin muß... :-sleppy

Soulfly
27.09.2008, 19:44
Ich habe auch während der gesamten Vorklinik gearbeitet, was manchmal sehr stressig war, da man kaum freie Zeit hat. Aber das geht schon. Und wenn du auf das Geld angewiesen bist, warum nicht in der Pflege, wo du gut bezahlt wirst und auch immer wieder Sachen dazu lernen kannst und verschiedene Krankheitsbilder siehst?!
50 Std. sind nicht wenig, aber da du kein Pflegepraktikum machen musst, hast du doch allein im Sommer 3 Monate freie Zeit.
Versuchs doch erstmal und wenn es zuviel wird, kannst du dir ja immer noch was anderes suchen. :-top

Pampelmuse
28.09.2008, 11:37
MACH ES!!!!

Es ist auf jeden Fall möglich, und für mich persönlich ist das Arbeiten auch immer eine gute Abwechslung zum tristen Lernen. :-meinung

Skalpella
28.09.2008, 11:49
Es geht! Ich arbeite 25% und das von Anfang an(Anästhesiepflege). Habe aber, das muss man dazu sagen, einen sehr kulanten Chef. Ich arbeite während des Semesters ca. jedes zweite Wochenende nur Samstags und dann noch wenige Wochen während der Semesterferien. Hab grad wieder drei Wochen gearbeitet und es war super :-love
Es geht, auch in der Vorklinik und die Kohlen sind auch nicht zu verachten :-)

Cassy
28.09.2008, 12:35
Wenn dein Chef dir die Möglichkeit lässt, dann mach es unbedingt!!! Ich war leider nicht in der glücklichen Situation dass ich reduzieren konnte und musste einen Auflösungsvertrag mach. Nun ist es aber leider so, dass kein anderes Krankenhaus in meiner Nähe momentan Teilzeitkräfte einstellen will :-( Und so bleibt mir nur die ehrenamtliche Arbeit bei einer Hilfsorganisation, und die bringt nicht mal halb so viel Geld, geschweige denn Krankenkassenbeitrag etc :-(

Nilani
28.09.2008, 23:39
Ich hab bis vor kurzem auch 32 h/Monat auf Station gearbeitet, meine Station bestand auf WE-Dienst, was mir aber sehr gelegen kam. Ist zwar anstrengend, alle 2 Wochen halt durchzuarbeiten und kein freies (Lern)-WE zu haben, aber es geht. Zus. arbeite ich Fr. nachmittag noch für 3h in ner Praxis, wobei ich die Zeiten ggf. verschieben kann. Die WE-Dienste hab ich meist so gelegt, dass es möglichst wenig mit Testaten und Klausuren kollidierte. Ist anstrengend, aber durchaus machbar.

altalena
29.09.2008, 12:05
Ich werde ab Oktober auch 2 WE-Dienste im Monat machen und ich hoffe, dass ich das hinbekomme. Ich kenne einige, die noch mehr Stunden gearbeitet haben, eine hat auch ne 3/4-Stelle gemacht, wo sie dann nur Nachtdienste gemacht hat...... is mir persönlich 'n bisschen zu heftig, ich denke, mit den 2 WE im Monat ist man erstmal ganz gut bedient und wenn man merkt, dass mehr drin ist, kann man ja ggf. aufstocken.

ceres
29.09.2008, 18:51
ich kann mich der allgemeinen Meinung nur anschließen: es geht, aber es kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Ich arbeite seit Studienbeginn 40 h/ Monat. Mache auch hauptsächlich Wochenenddienste und da auch gerne Nachtdienst, da ich so die Stunden schneller zusammen habe. Ab und zu mal unter der Woche einspringen war aber bisher auch kein Problem..

Xylamon
30.09.2008, 17:25
Bist du auf deine Stelle angewiesen? Für die Anfangszeit würde ich mich möglichst wenig zu verplanen. 50h sind schon ne Menge Holz, speziell in Prüfungsphasen. In den Semesterferien kann man schon einiges an Stunden weghauen, aber denk auch daran, dass du auch mal Zeit zum Abschalten brauchst. Ganz davon abgesehen, dass dich dort eventuell Praktika oder Wiederholungsklausuren treffen könnten.

Wenn du unbedingt (viel) arbeiten musst, dann hilft es nichts. Dann steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass du länger als geplant für's Studium brauchst. Wenn es abzusehen ist, dann wäre es vielleicht ratsam von vorneherein ein Semester länger einzuplanen und die Kurse/Praktika etwas auseinander zu ziehen.

Gimlie
01.10.2008, 22:14
Hi!

Hab ne 20% Prozent-Stelle auf einer Intensivstation, d.h. 4,3 Tage im Monat bei 7,8h/Tag. Denke das es gehen wird. Arbeite überwiegend am Wochenende und wenn es mal klemmt auch unter der Woche. In den Semesterferien arbeite ich ggf. Stunden vor, oder auch nicht je nachdem.
Wichtig ist dabei dass die Leitung einigermasse kulant ist und man selbst ein klein wenig Orga-Talent hat, dann klappt das schon :-)

Gruß

gimlie

Brownie
06.10.2008, 19:01
ich unterstelle euch jetzt einfach mal, dass es leicht ist die stunden am Wochenende abzuleisten.
ich arbeite 32 stunden im monat mo-fr. das wird stressig neben der uni. ich würde liebend gerne die möglichkeit haben samstags einfach mal 8-10 stunden zu kommen. stattdessen arbeite ich vor und nach der uni.

und wenn du spaß an deinem Job hast, dann mach das doch. ich weiß ja nicht, was du verdienst und es geht mich nichts an, aber ich würde mal nachrechnen wie das mit den Abzügen ist und so.
Ich sollte ursprünglich 440 euro für 40 stunden bekommen. Da ich aber mit Abzügen auf weit weniger geld kommen würde als bei nur 32 stunden, haben wir uns auf 32 stunden geeinigt.
für den arbeitgeber ist es übrigens billiger, wenn er etwas mehr als 400 euro zahlt. für nen minijob zahlt er pauschal 25% rentenversicherung. bei 400,01 euro zahlt er 21%. nur so nebenbei erwähnt :-))