Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grippeimpfung- yes or no?
Hoppla-Daisy
09.10.2008, 21:37
Mary, vielen Dank.... ich hab mich bepinkelt vor Lachen :-))
Mary, vielen Dank.... ich hab mich bepinkelt vor Lachen :-))*tränchenwegwisch* So, nach diesem Beitrag kann ich nimmer schlafen... Hab so gelacht, jetzt bin ich wieder fit... :-))
ehemalige Userin 24092013
09.10.2008, 21:51
Danke!!!!! :-D :-D :-D
netfinder
10.10.2008, 02:44
meine nacht ist gerettet ;-)
John Silver
10.10.2008, 17:22
Gähn... Bin beim dritten Satz aus Langeweile kurz eingeschlafen. Aber ich gebe zu, ich habe das falsche Fach studiert - jedenfalls wenn es darum geht, furchtbar angestrengte Witzversuche an den Tag zu legen; darin bist Du ganz offensichtlich ein As und mir weit voraus. Ich geh mich schnell mal impfen, vielleicht werde ich dann noch ein guter Arzt.
Linda.1001
10.10.2008, 18:00
Leute, back 2 topic. Mein armer Thread :-)) ;-)
Relaxometrie
10.10.2008, 21:46
Gähn... Bin beim dritten Satz aus Langeweile kurz eingeschlafen.
Ich bin zwar beim Lesen nicht eingeschlafen, aber mich hat das selbstgefällige Geplänkel auch angeödet.
Eine konstruktive Diskussion hingegen würde ich mit Interesse verfolgen.
Vielleicht würde eine solche dazu führen, daß ich morgen noch in die Apotheke gehe und Grippeimpfstoff kaufe, oder daß ich Montag sofort zum Hausarzt gehe.
Komischerweis ist es bei Impfthemen in Internetforen kaum möglich, neutrale Infos zu bekommen. Merkwürdig, daß diese Threads regelmäßig in Zoff ausarten :-nix
Sebastian1
10.10.2008, 22:14
Nunja. Scheint eine Glaubensfrage zu sein. Und (jetzt mach ich mir viele Feinde mit einem Satz) ist der Homöopathie nicht unähnlich: So, wie der Nutzen von Impfungen mit validen Zahlen belegt ist, so unbelegt ist jegliche Wirksamkeit von Homöopathie. Komisch, dass die Befürworter des Einen immer auch die Ablehnenden des anderen sind.
Das Einzige, was mich dabei wundert: Warum hat eigentlich noch niemand den Sinn von Hygienemaßnahmen angezweifelt?
Linda.1001
10.10.2008, 22:50
Warum hat eigentlich noch niemand den Sinn von Hygienemaßnahmen angezweifelt?
Warum sollte man die in Frage stellen?
Ach soooo, jetzt kapiert....
Ich bin zwar beim Lesen nicht eingeschlafen, aber mich hat das selbstgefällige Geplänkel auch angeödet.
Eine konstruktive Diskussion hingegen würde ich mit Interesse verfolgen.
Vielleicht würde eine solche dazu führen, daß ich morgen noch in die Apotheke gehe und Grippeimpfstoff kaufe, oder daß ich Montag sofort zum Hausarzt gehe.
Komischerweis ist es bei Impfthemen in Internetforen kaum möglich, neutrale Infos zu bekommen. Merkwürdig, daß diese Threads regelmäßig in Zoff ausarten :-nix
Gibts die bei euch auch nich beim Betriebsarzt?
Relaxometrie
11.10.2008, 10:33
Gibts die bei euch auch nich beim Betriebsarzt?
Die Grippeimpfung gibt es dort. Das mit Apotheke und Hausarzt war also nicht 100% wörtlich zu nehmen. Andererseits gibt es die Grippeimpfung beim Betriebsarzt nur zu wenigen Terminen. Sollte man da irgendwie verhindert sein, kommen doch Apotheke oder Hausarzt in Betracht.
Aber das rein Logistische der Grippeimpfung ist nicht das, was schwierig ist.
Relaxometrie
11.10.2008, 10:39
So, wie der Nutzen von Impfungen mit validen Zahlen belegt ist, so unbelegt ist jegliche Wirksamkeit von Homöopathie. Komisch, dass die Befürworter des Einen immer auch die Ablehnenden des anderen sind.
Wenn Du das Wort "immer" durch "häufig" ersetzt, stimme ich Dir zu.
Ich habe mit Homöopathie nichts am Hut, lehne sie aber auch nicht ab, solange Anwender und Patient die Grenze erkennen, an der man schulmedizinisch eingreifen sollte.
Was Impfungen angeht, so würde ich gerne der STIKO blind glauben, weil ich mir das Leben damit einfacher machen würde. Was meine Patienten angeht, so rate ich denen auch im Sinne der STIKO, um mich auf einer rechtlich sicheren Seite zu bewegen. Ob die STIKO allerdings immer uneingeschränkt Recht hat und gar nicht von der Pharmaindustrie beeinflusst wird, weiß ich nicht.
airmaria
11.10.2008, 10:52
Gähn... Bin beim dritten Satz aus Langeweile kurz eingeschlafen.
geht mir beim lesen meist auch so, wenn ich den text nicht verstehe :-))
es wird wohl niemanden im medizinberuf geben (hoffe ich doch zumindest), der impfungen generell für unsinnig hält.
die influenza-impfung ist – wie weiter oben schon angesprochen – leider nicht so eindeutig, der nachweis der wirksamkeit schwieriger. hier hilft es nicht, einzelne verlaufskontrollstudien an sich selbst durchzuführen (ich habe mich schon 5x geschnitten und immer noch keinen starrkrampf, das zeug muss taugen). es muss viel mehr die komplexität z.b. auch im umfeld seiner mitmenschen, insbesondere als mitarbeiter in einem krankenhaus und potentieller krankheitsüberträger, berücksichtigt werden.
zusammengefasst im überblick ist die studienlage auch diesbezüglich recht eindeutig, aber natürlich können wir auch eine grosse wissenschaftsrunde anfangen paper gegen paper ausspielen (wobei hier wieder die frage am ende offen bleibt, hat man das richtige paper mit den falschen zahlen studiert, oder umgekehrt, oder wie…).
die dummen amis und japaner haben seit jahren die jährliche influenzaimpfung als festes impfschema für kinder aufgenommen. die empfehlungen der who sind klar und deutlich formuliert:
position paper who (http://www.who.int/entity/immunization/wer8033influenza_August2005_position_paper.pdf)
treffend finde ich ist diese aussage hier (http://www.eswi.org/myUploadData/files/Preparing_Europe_for_the%20next_pandemic_17092008. pdf):
„Healthcare workers play a key role in the vaccination of at-risk groups. “Patients heavily rely on their recommendations. However, for various reasons, healthcare workers do not fully recognize the importance of their role in combating influenza. Yet, their advice is crucial and saves lives”, argued Osterhaus. Medical ethicists and leading healthcare workers took it even further: “Inoculate yourself first to better serve your patients and reduce their risk of exposure”, they said.”
airmaria
ps: bin natürlich noch die leitungslösung schuldig:
pop [spring] = (pop [fall] -3 + (pop [fall] -3) * sex ) * Kq
mit
pop [spring] = population im frühling 2011
pop [fall] = 100
3 = anzahl der nach rainhell durch hollowcheek verbannter opponents
sex = konstant
Kq = wirksamkeitsfaktor von questionhelp: 0 bis 1, abhängig von i-attack,
fehleranalyse:
vernachlässigt wurde die sterberate „kill“ in annahme einer gesunden und – trotz diktatorischer führung durch „hollowcheek“ – friedlichen population:
Kunfall = 0; Kaufstand = 0; Knatürlichertod = 0 etc.
schlussfolgerung:
die population wird bei einem Kq deutlich grösser 0 wesentlich durch „sex“ beeinflusst.
Gähn... Bin beim dritten Satz aus Langeweile kurz eingeschlafen. Aber ich gebe zu, ich habe das falsche Fach studiert - jedenfalls wenn es darum geht, furchtbar angestrengte Witzversuche an den Tag zu legen; darin bist Du ganz offensichtlich ein As und mir weit voraus. Ich geh mich schnell mal impfen, vielleicht werde ich dann noch ein guter Arzt.Wie ich sehe, bist Du immer noch ein schlechter Verlierer, wenn Du verbal den Kürzeren ziehst :-D
Back to topic: bei mir selber beobachte ich ein gehäuftes Erkältungauftreten nach Grippeimpfung, allerdings liegt dieser Beobachtung keine valide Studie zugrunde. Von daher laß ich mich nur impfen, wenn ich mich besonders gesund fühle ;-)
Summbine
27.05.2009, 10:17
Ich hab mich früher, im Studium und im ersten Berufsjahr, ein paar mal grippeimpfen lassen und war jedesmal danach erst mal ne Woche lang erkältet. Daher verzichte ich mittlerweile drauf.
Hallo Caja - und allen anderen, denen es ähnlich geht -, wahrscheinlich hattest Du jedes Mal das "Pech", dass man Dich in eine - ggf. noch nicht bemerkte - Erkältung hineingeimpft hat. Oder aber, da Dein Körper ist nach der Impfung noch mit dem "Erreger" (er denkt ja, es wäre ein Erreger) aus dem Impfserum beschäftigt ist, bist Du ggf. in der Zeit danach anfälliger auf Erkältungen, gegen die man ja nicht impfen kann. Dies sollte Dich aber nicht von einer Impfung gegen die echte Influenza abhalten, zumal Du Dir die Erkältung wahrscheinlich im Verlaufe des Winters sowieso irgendwann geholt hättest. Lieber ne Woche erkältet, als mal ne wirklich heftige Influenza zu haben! Ich hatte mal eine-knapp an ner Lungenentzündung vorbei - und 3,5 Wochen schach-matt! Seitdem lasse ich mich impfen.
Ich gebs zu, der Beitrag war schon etwas älter, aber das ist meine Meinung, weshalb ich mich immer gegen Influenza impfen lasse. Die nächste Grippwelle kommt bestimmt ;-)
LG, Summbine
Summbine
27.05.2009, 10:35
Einmal habe ich die Impfung schlicht und ergreifend vergessen. Ergebnis: Ich bekam eine echte Influenza, war über Wochen aus dem Verkehr gezogen und fühlte mich dermaßen am Boden. Als ich endlich wieder halbwegs auf die Füße kam, war selbst eine halbe Stunde Einkaufen (man muss ja von irgendwas leben) ungefähr so, als würde ich als Untrainierte nen Marathon absolvieren. Ich musste alle paar Meter anhalten, mich irgendwo festhalten und wenn möglich hinsetzen. Mit Rücksicht auf mein Herzchen hab ich es langsam angehen lassen, und Gottseidank wohnen meine Eltern nicht allzu weit weg, so dass meine Mutter mich mit Lebensmitteln etc. versorgte.
Hallo Daisy,
was hättest Du gemacht, wenn Deine Eltern so weit weg wohnen würden wie bei mir (650 km)?
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Ein bisschen übertrieben finde ich Deine Schilderung schon.
Man ist allerdings wochenlang schlapp. Und die Krankheit ist wirklich kein Spaß! Dein Beitrag kann daher meine Meinung pro Impfung nur unterstreichen!
LG, Summbine
Skalpella
27.05.2009, 13:44
Hallo Daisy,
was hättest Du gemacht, wenn Deine Eltern so weit weg wohnen würden wie bei mir (650 km)?
Dann wäre die Daisy wahrscheinlich schon in der Akutphase in ein Krankenhaus gegangen oder hätte sich dort hinbringen lassen müssen. Und das versucht man eher zu vermeiden, wenn man eine Grippe hat, weil es kein Spaß ist, auf einer Isolierstation zu liegen, wenn es auch zuhause irgendwie geht. Auch in der Genesungsphase muss man sich schonen, wenn man sich nicht hintenrum noch eine Myokarditis einfangen möchte. Wenns alleine nicht geht, hat man Eltern, Freunde, oder ambulante Pflege oder Haushaltshilfe.
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Ein bisschen übertrieben finde ich Deine Schilderung schon.
Man ist allerdings wochenlang schlapp. Und die Krankheit ist wirklich kein Spaß!
Aufgrund Deiner einen persönlichen Erfahrung mit einer Grippe interpretierst Du einen etwas schwerer geschilderten Verlauf als übertrieben :-nix
Nochmal: Die Grippe ist auch deshalb so gefürchtet, weil sie schwere und schwerste Verläufe auch bei jungen Patienten bietet, die intensivmedizinischer Therapie bedürfen und zum Tode führen können. Und natürlich kann man sich nicht selbst versorgen, wenn man so schwer erkrankt ist und war. Ich sehe in dieser Schilderung keinen Hinweis auf eine Übertreibung :-?
Summbine
27.05.2009, 14:05
Hallo Medianab,
ich wusste ja nicht, dass Daisy einen so schweren Verlauf hatte. Das tut mir Leid. Aber sie hat ja kein Wort darüber verloren. Dann hätte ich mir natürlich ein anderes Bild gemacht, wenn sie z. B. etwas von Komplikationen gesagt hätte. So bin halt von einer "normalen" Grippe ausgegangen, die ja auch so schon heftig sein kann. Auch Dein Beitrag unterstreicht im Grunde die Meinungen pro Impfung ;-)
In der Akutphase würde ich eine gute Freudin und Nachbarin kommen lassen oder - wenn es schlimmer ist, aber nicht so schlimm, dass ich ins KH müsste - den ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen.
LG, Summbine
Skalpella
27.05.2009, 14:12
Aber: Sie hat ihn doch selbst beschrieben, ihren Verlauf :-))
Und Du hast darüber geschrieben, dass Du die Schilderung "übertrieben" findest. Nichts anderes meinte ich :-)
Wollte nur noch mal erwähnen, dass man eine Krankheit nicht unbedingt in allen Facetten kennt, weil man sie selbst hat /hatte.
Gedanken wie: "Kann nicht sein, bei mir wars ganz anders" kann man sich hobeln :-bee
Summbine
27.05.2009, 14:31
Hallo medinab,
das meine ich nicht mit "kann nicht sein" usw. Sie hat halt nur was von Grippe geschrieben - das sagt aber nichts über den Verlauf der Erkrankung. Wenn sie jetzt aber z. B. etwas von hinzugekommener Lungenentzündung oder Myokarditis geschrieben hätte, dann hätte ich es besser einordnen können. Verstehst Du, was ich meine ;-)
Ich habe es nicht nur auf sie bezogen; aber ich weiß aus Erfahrung, dass es generell Menschen gibt, die sich gerne ein wenig bemitleiden lassen wollen und umgekehrt Menschen, die (fast) alles runterschlucken und in Wirklichkeit halb am "Verrecken" sind.
LG, Summbine
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