Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : !!! Medizin als Passion oder Finger davon !!
Netguru, rede doch nicht so altklug, wenn du hier nur mit Erfahrungen anderer aufwarten kannst! Zahlen und Fakten sind eine Sache, wie man damit umgeht eine andere. Jeder nimmt eine Situation anders wahr und hat andere Beweggründe, warum er/sie Medizin studiert. Aber was erzähle ich dir das. Da kann ich auch mit einer Wand reden...
Wenn es eines letzten Beweises bedurfte, daß der Notstand ausgebrochen ist .... ;-)
harlekyn
27.07.2003, 23:29
Aloha,
schon aml im Vorraus von den Gehälern von Arzten, FÄ, aiplern oder sosnt was hab ich null Ahung. Da ich auch ne absolute Flasche im Thema Geld bin red ich da erst garnet mit!
Ich möchte jetzt hier rein auf den ersten Beitrag von netguru eingehen!
Meiner Ansicht nach ist Medizin nicht mehr das was sie früher mal war. Durch Forschung und Veränderung in der Gesellschaft hat sich auch der Beruf des Arztes verändert. Besonders jetzt durch das marode Gesundheitssytem. Man sollte aber gerade bei diesem Thema daran denken, das man einen Beruf net ergreifen sollte weil er GEld bringt, sondern weil einem die Arbeit Spass macht. Wenn man sich sagt ich mache das nicht weil ich da so viel Ärge mit den Behörden habe oder das nicht weil ich immer auf mein Budget gucken muß usw., dann bleibt einem ja wohl nur die Arbeistlosigkeit.
Auch wenn man als Arzt immer wirtschaftlicher Arbeiten muß, bleibt man doch ein Mensch, der andren Leuten hilft. Und darum geht es doch oder?
Und zum Thema Tod und Krankheit...klar geht es in der Medizin darum..und? Als Autoschlosser hat man es mit Metall und Öl zutun. Und ähnlich wie in der Medizin hat man einen "Gegenstand", der nicht mehr richtig funktioniert und man muß den Fehler finden und beheben!(Net aufregen, klar ist ein Mensch was andres als ein Auto, es geht ums Prinzip).
Die Gründe um ein Medizinstudium auf zugreifen, mehr Verwaltung hin oder her, dürften sich nicht verändert haben. Man solle das net tun weil man Geld will oder weil man auf das Ansehen scharf ist, sondenr weil man ARZT sein will, und diesen Beruf für den Rest seines Lebens ausüben will.
Klar gehört da, wegen den etwas untypischen Arbeitszeiten und Arbeitsmaterialien ein wenig Enthusiasmus dazu, aber das schwangt ja auch von Fachrichtung zu Fachrichtung.
Ich will Arzt werden weil ich denke, dass mir diagnostizieren und behandeln Spass machen. Und mir sit es Egal ob ich ein Budget habe, oder jede menge Papierkram zu erledigen hab, denn ich weis das ich auch mal die dazu gehörigen Patienten vor mir habe und wieder ein richtiger Arzt sein kann!
Von Doktor Stefan Frank will ich erst garnicht anfangen. Jeder der denkt das es so abgeht lebt in einer Walt Disney Welt und dürfte spätestens im dritten Semester unsanft geweckt werden! Und wer es wegen des Geldes tut mir leid. ERstens wird er das große Geld net so schnell in diesem Bereich finden und zweitens wird er es für sein Leben lang bereuen. Dumm nur wenn man als Patient an solche Typen gerät.
Das wars...euer möchtegern Student!
P.S: auch wenn das GEsundheitssystem zusammen bricht, braucht man doch noch Ärzte. Behandelt weredn muß ja doch noch! Wie das dann finanziert wird ist ne andre Sache. Wartet erst mal 20 Jahre bis der Großteil der Renter tot ist! :-party
Kann mir mal einer sagen was "Netguru" eigentlich meint?
So viel dazu: Akademikerstatus und Gehalt /Vergütung sind natürlich nicht proportional. Um wirklich Geld zu verdienen, muss man auch nicht Wirtschaftsingenieruwesen studieren.
Geld verdienen kann man auch ohne Studium ganz gut.
MatzeXXL
14.02.2006, 17:38
Ich frage mich gerade, bei welchen Studiengängen ich z.B. "mal eben ganz locker" Teilzeit schieben kann und trotzdem gut verdienen.
Ich denke heutzutage ist der Wunsch nach Teilzeit, wenn man denn keine Frau ist, eher ein Anlass für Gelächter, oder?
Kein Akademiker wird, wenn er beruflich etwas fortkommen will, lange auf Teilzeit machen können.
Halbe Stellen gibts vielleicht bei Lehrern, Pharmazeuten oder als niedergelassener Arzt auch noch (aber nicht im KH oder?)
luckyscrub
14.02.2006, 17:41
Halbe Stellen gibts vielleicht bei Lehrern, Pharmazeuten oder als niedergelassener Arzt auch noch (aber nicht im KH oder?)
aber klar gibt es im KH Teilzeitstellen für Ärzte........ob man allerdings pünktlich rauskommt, ist genauso fraglich, wie bei ner Vollzeitstelle.
Ich verstehe Dein Anspruchsdenken nicht. Ein lediger AIP, der am 1.1.2002 mit 30 Jahren Mitglied des Versorgungswerkes geworden ist, monatlich 1.200 Euro brutto verdient und dementsprechend Beiträge zur ÄVWL geleistet hat, bezieht ein monatliches Nettogehalt in Höhe von 878,68 Euro. Würde er zum Inkrafttreten der Satzungsänderung 2003 berufsunfähig, erhielte er eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 777,29 Euro. Fürs Nichtstun. ;-)
Nur mal so als Vergleich...meine Freundin arbeitet im Kaufland neben dem Studium und verdient zwischen 500-750€....Das ist doch eine Schweinerei. Erst einmal das lange Studium das dich in den finanziellen Ruin treibt, dann ein jahr arbeiten für nix (PJ) und dann AiP....
Ich frage mich gerade, bei welchen Studiengängen ich z.B. "mal eben ganz locker" Teilzeit schieben kann und trotzdem gut verdienen.
Ich denke heutzutage ist der Wunsch nach Teilzeit, wenn man denn keine Frau ist, eher ein Anlass für Gelächter, oder?
Kein Akademiker wird, wenn er beruflich etwas fortkommen will, lange auf Teilzeit machen können.
Halbe Stellen gibts vielleicht bei Lehrern, Pharmazeuten oder als niedergelassener Arzt auch noch (aber nicht im KH oder?)
Doch im Krankenhaus gibts auch halbe Stellen. Aber nicht so viele....
little_lunatic
14.02.2006, 18:42
wer hat denn diese forenleiche aus dem keller geholt? schon komisch dass die probleme von vor 2 jahren immernoch aktuell sind...
edit: zumindest einige
DrSkywalker
14.02.2006, 18:45
Vor allen Dingen die von Wombat angesprochene AiP-Problematik...
Medizin-Studi
21.06.2006, 10:43
schon komisch dass die probleme von vor 2 jahren immernoch aktuell sind...
Die Probleme sind eher noch größer geworden.
tadeus_t
21.06.2006, 14:08
Die Probleme sind eher noch größer geworden.
Ach, 2 Finger innen Po und cremig rotieren, da sieht die Welt wieder rosig aus.
DrSkywalker
21.06.2006, 19:09
Die Probleme sind eher noch größer geworden.
Ich glaube sogar, sie sind noch größer geworden!
Ach, 2 Finger innen Po und cremig rotieren, da sieht die Welt wieder rosig aus.
wie geil! das ist die passende antwort!
kann nicht einer der mods diesen uralt-thread zumachen? ich hab keinen bock diese schwachsinnsdiskussion nochma aufflammen zusehen. das bringt keinem was und ist ein paradies für trolle..
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kann nicht einer der mods diesen uralt-thread zumachen? ich hab keinen bock diese schwachsinnsdiskussion nochma aufflammen zusehen. das bringt keinem was und ist ein paradies für trolle..
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Ich glaube vielmehr, daß dieser Thread gerade dadurch, daß er älter ist hochinteressant ist. Denn schließlich ist das Thema -Marburger Bund hin oder her- immer noch hochbrisant. Und ich finde, man sollte hier durchaus auf Grund der Gedanken und Argumente aus einer Zeit vor dem Streik diskutieren können. Die ältere Konversation sollte eben nicht zugemacht, sondern durch neue, auf ihr aufbauende Argumente "oben" gehalten werden. Damit man eben auch sieht, daß das alles nicht von jetzt auf gleich kam, sondern von einer vorrausschauenden Politik im Vorfeld hätte erkannt werden können. Es ist ja nicht so, daß die Ärtze immer stur vor sich hin gearbeitet hätten und sich dann auf einmal gesagt haben "ach, eigentlich verdienen wir doch zu wenig". Und es ist auch nicht so, daß es keine "Vorwarnzeit" gegeben hätte.
Außerdem: Warum denn immer gleich alles zumachen?
Wenn hier wirklich "Trolle" WÄREN, würde ich immer noch sagen, laß sie hier doch spielen, wenn das sonst niemanden interessiert, bzw. hier sonst niemand mehr disskutiert, weil es als zu alt eingestuft wird. Aber eindeutig sind sie hier ja noch keine.
Neamtz
Ich denke wir sind uns dessen bewusst, vielen dank aber für diese eher deutsch/negative darstellung!
dann studiert doch medizin um mit veralteten geräten, wenig geld und mit krankheiten konfrontiert das beste rauszuholen ;)
ich werds auf jeden fall machen.
kann nicht einer der mods diesen uralt-thread zumachen? ich hab keinen bock diese schwachsinnsdiskussion nochma aufflammen zusehen. Dann schau halt nicht hin und beteilige Dich nicht. Wo Trolle gerufen werden, werden sich sicher welche finden! :-nix
Rugger
Ps. Es gibt übrigens auch einen "Beitrag melden"- Button, da muss man dann nicht immer groß nach einem Mod rufen!
Langsam nerven diese "gut gemeinten Ratschläge" wirklich. Ich bin davon überzeugt, dass jeder der sich für Medizin interessiert, sich auch mit dem Berufsbild auseinander setzt. Genauso wie es jeder Schulabgänger macht. Hier werden immer wieder Vorurteile aufgewärmt und immer wieder mit den gleichen Argumenten niedergemacht, ich finde es leicht langweilig.
Deutschland ist momentan kein Paradies für Ärzte (ui ui ui grosse Neuigkeit!), aber die meine Oma früher in der DDR schon gesagt hat: Es wird sich nichts ändern wenn alle abhauen! Ich sehe meiner Studienzeit und auch danach locker entgegen. Es wird kommen wie es kommen wird und es kamen vor mir 1000e Studenten damit zu recht, warum ich nicht auch? Sicher würde es mich freuen, wenn sich das System zum Besseren ändert oder wenn ich selbst etwas daran ändern kønnte. Aber letztendlich werden Ärzte immer gebraucht und ich weiss mir wird es immer Spass machen Menschen zu behandeln. Das drum herum wird sich schon anpassen. Es gibt auch heute noch ärzte, die glücklich (!) sind. Im Krankenhaus wie auch in der eigenen Praxis.
Mir wurde sowohl ab als zu geraten, aber was bringt es mir wenn andere meinen was gut für mich ist? Dafür bin ich zu alt! Wenn ein Arzt mir sagt, dass Medizin nicht das richtige ist, dann stimmt das vielleicht für ihn. Aber der nächste schwärmt schon wieder davon. Und wie auch schon erwähnt, ein Mediziner ist nicht an ein Land gebunden. Ich bin in Deutschland und Norwegen aufgewachsen, werde in der Tschechei und/oder Slovakei studieren und wer weiss in welchem Land später arbeiten.
Jeder soll sich doch mal an seine eigene Nase fassen, jeder kann glücklich werden in Deutschland wie auch in anderen Länder. Man muss nur aufhøren zu meckern und støhnen und wirklich etwas machen! Für manche mag Ausland Glück bedeuten, für einige die eigene Praxis, für einige der Vorsitz in der Gewerkschaft.
An alle nicht-Medizin-Studenten: Lasst uns doch einfach unseren Weg gehen, ohne euren Neid, eure Kommentare und eure gut gemeinten Ratschläge. Uns ist es doch auch egal, warum ihr Anwalt, Schlosser oder Lehrer werden wollt.
Übrigens wusstet ihr schon, das viele frisch promovierte Jurastudenten und Anwaltskanzleien versauern und dort die Drecksarbeit für die "richtigen" Anwälte machen müssen? Jaja, irgendwie ähnelt sich doch alles...
Ohne mir Vieles durchgelesen zu haben:
Erst heute hat meiner Freundin ein äußerst erfahrener Arzt (nicht mehr lange zur PEnsionierung) davon abgeraten Humanmedizin zu studieren. Natürlich hat er darauf hingewiesen, dass man nicht wisse wie es in der Zukunft aussieht.
Er selbst meine aber wortwörtlich:
"Wenn man ständig nur in der ******* sitzt und einem nur versprochen wird, dass alles noch beschissener wird, macht es keinen Sinn."
ein äußerst erfahrener Arzt (nicht mehr lange zur PEnsionierung) davon abgeraten Humanmedizin zu studieren.
Vielleicht grenzt seine Erfahrung sogar schon an Senilität? :-))
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