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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Notengebung IMPP



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ivannie
12.10.2008, 15:07
vielleicht sollte man mein "hohe neunziger" präzisieren..
das bedeutet 95%. das halte ich für hoch. und entspricht deinen 300 fragen.
Natürlich kann man auch zu einem Thema, das man im Schlaf beherrscht immer wieder Fragen finden, die man nicht beantworten kann. es gibt aber sicherlich (bei den meisten) fälle mit denen sie nicht so gut umgehen können. und sowas reisst einen dann schonmal etwas rein.
und mit reinreissen mein ich einfach, dass der unterschied zwischen einer 1 und 2 einfach marginal ist. da stürzt man schnell ab.
letztlich ist mir die note schnurz. als patient macht man genug mit.
ich geh tausendmal lieber zu einem arzt, der mir ehrlich sagt, dass er das nachsehen muss und das dann auch tut als zu einem der sich immer sicher ist und womöglich doch mal was falsch macht..
wünsch dir viel erfolg, vielleicht klappt das ja mit der 1...:) wir diskutieren dann nochmal über mein fall und nicht mein fall..^^

test
12.10.2008, 15:27
iv: also, das mit den "hohen neunzigern" würde ich niemandem glauben; wenn man sich die Statistiken anschaut, hat noch nie jemand über 300 Punkte gekreuzt :)

test: herzlichen Glückwunsch!!! bei meinen Test-Läufen habe ich in 2 Hex über 90% gekreuzt; in 2 HEX 1-4 Punkte drunter. Es bleibt spannend. Mit "Zwischennoten" fände ich das sehr viel gerechter.

Ich glaube auch nicht, das es sowas wie "mein Fall"/"nicht mein Fall" gibt. Man kann auch zu deinem Lieblingsthema drei Fragen finden, die man nicht beantworten kann.

Für mich ist der größte Unterschied zum alten Stex, dass in einigen der Fällen sehr detailverliebt gefragt wird. Dafür sind die Einzelfragen radikal einfacher geworden, und die Note bestimmt sich weniger über Vinylchlorid und Zaubernuss als vorher.

Im HEX wird mehr Therapie gefragt. Das alte Stex basierte darauf, dass man möglichst alle Krankheiten erkennt und viele, auch seltene Krankheiten nicht übersieht, wenn man später mal Allgemeinarzt ist.

Im Hex zögern die ja nicht mehr, nach der Differentialtherapie des SLE oder der Sepsis zu fragen.

Nur am Rande: es gab auf jeden Fall in beiden HEx 2007 Leute mit über 300 Punkten, mußt in der Statistik beim IMPP nur in der Verteilungskurve bei Maximum nachgucken.

Wünsche dann schon mal allen, die jetzt Examen haben, viel Erfolg. :-party

Bei nur 4 NOten ist es natürlich immer ärgerlich, wenn man egal an welcher knapp vorbei schrammt, wei ldas Spektrum einer Note halt relativ groß ist.

Ich muss sagen, dass ich die Fragen des alten 2.Stex nicht unbedingt weniger detailverliebt fand als die neuen und ich hab alle Fragen ab 1996 gekreuzt, ich fand da die alten Fragen eher teilweise spitzfindiger als die neuen, ist aber sicher ANsichtssache. :-nix

Kriebelmücke
12.10.2008, 15:47
iv: Okay, da hast du schon recht :) Habe mir gerade nochmal den Glomerulonephritis-Fall mit Hauke angesehen .. klar wenn man z.B. PJ auf der Nephro gemacht hat, dann wäre der sicher besser gelaufen..

Ich habe mich nur oft gewundert, wie mich das IMPP auch bei Themen reinreiten kann, bei denen ich gedacht habe, ich wäre bestens vorbereitet. Und andereseits kreuze ich dann Fälle, die mir eigentlich "nicht liegen", fehlerfrei.

MediHH
12.10.2008, 15:50
Ich persönlich find die unterschiede im HEX und alten 2. Stex nicht so groß

Es ist richtig das die kleinen Fächer eher kleiner geworden sind. Dafür weiß ich immer noch nicht den ganzen Arbeitsmed Mist. Und die Phytotherapie können die von mir aus ruhig ganz raus lassen. ich werd doch kein Gärtner.

Aber einige Fragen in den Fallstudien sind einfach geschenkt, da die Antworten im Text direkt stehen. Ein Beispiel aus dem Frühjahr 08 ist die Frage nach den Atemeinstellungen bei der Beatmung des SAB Patienten.
Im Text steht nämlich AMV 6,5 l und Atemfrequenz 12/min. Wer jetzt ein bisschen rechnen kann muss eigentlich die Frage nach dem Hubvolumen richtig beantworten.

ivannie
12.10.2008, 16:00
Japp, solche Fragen sind da jetzt ganz toll geworden.. Genauso wie die Geschichte mit der Parklandformel. Gibt viele Dinge die man sich nun herleiten kann.. Sowas gabs aber auch im 2 schon.
Und natürlich sind die ganzen Sozialmed, Arbeitsmed..blabla weniger geworden. Müssen die ja auch.. sind ja nicht mehr 500 Fragen. Den Anteil würd ich jetzt als mindestens gleichwertig bezeichnen...

Ich habe mich nur oft gewundert, wie mich das IMPP auch bei Themen reinreiten kann, bei denen ich gedacht habe, ich wäre bestens vorbereitet. Und andereseits kreuze ich dann Fälle, die mir eigentlich "nicht liegen", fehlerfrei.

das find ich halt auch das komische..
habe sle mit einem fehler gemacht, fand ich sehr komisch. Aber zu Hause nimmt man das locker, ich weiss nicht wie sehr ich mich dann im Examen verwirren lasse. Zu Hause denkt man sich immer: wenns falsch ist, dann les ich das richtige eben nach..^^ Alles psychologie. Ich arbeite morgen daran mich stark zu fühlen..
Letztlich find ich es einfach immer noch schwerer bei 320 fragen gut zu sein als bei 520. warum auch immer..
ich kenn übrigens nen juristen mit prädikat..^^
:-dance

MediHH
12.10.2008, 16:05
Ich handhabe das im Examen so.
Entweder ich weiß die Antwort dann kreuz ich sie an und guck die Frag nie wieder an.
Oder ich weiß die antwort nicht dann stell ich sie zurück oder denk kurz drüber nach und kreuz dann was an.

Wichtigste Regel dabei: beantwortete Antworten werden nie ein 2. mal gelesen und eine einmal gegebene Antwort wird nicht mehr korrigiert. Letztenendes hat an soviel unbewusstes Wissen angesammelt, dass man unterbewusst mehr richtig als falsch ankreuzt.

Daher entweder wissen oder 1 mal drüber nachdenken.

ivannie
12.10.2008, 16:09
Gute Sache.. danke.. wetrd ich dann auch so handhaben.
Ich hab übrigens im letzten Examen ne Appendizitis verwechselt. Hab nicht richtig gelesen.. extrem peinlich. DAher mein Respekt für alle die, die 90% knacken, ich hab meist 5-6 Flüchtigkeits- oder Nichtausreichendnachdenk-Fehler.
Was war Mathe doch toll. Da gabs nur richtig oder falsch. Können oder nicht..schnüff.

zoni
12.10.2008, 16:24
ich kenn übrigens nen juristen mit prädikat..^^

Ich auch. Und sie hat mich letzte Woche sogar noch besucht. Vielleicht ist von dieser Prädikat-Aura ja was am Stuhl haften geblieben. Und vielleicht färbt da ja noch was von ab. Hmmm, ich glaube ich lern jetzt mal woanders weiter... :-))

Kriebelmücke
12.10.2008, 16:26
iv: ich werde alle Fragen zweimal durchsehen. Das hilft gegen die Füchtigkeitsfehler, ich habe das bei mir mal getestet.

Ich habe durch Nachkorrekturen im Schnitt mehr falsch zu richtig als richtig zu falsch gemacht. Das man sich bei manchen Fragen verschlimmbessert ist klar.

Alle Alarmglocken müssen angehen bei Fragen, bei denen man irgendwie das Gefühl hat, da stimmt was nicht, hier könnten zwei Antworten richtig sein. Diese Fragen unbedingt mit einigem zeitlich Abstand nochmal ansehen. Meistens ist es ein Verständnisfehler, oder man hat etwas überlesen.

Ich habe auch bei der Hälfte meiner Fehler immer das Gefühl, wenn ich besser nachdenken würde, dann hätte ich´s gewusst. Wird aber bei korrigeren nach dem Examen genau so sein.

Kriebelmücke
12.10.2008, 16:28
Prädikatsexamen haben aber auch bis 10- 20% des Jahrgangs :)

Also eine 1 in Medizin ist seltener...

ivannie
12.10.2008, 17:03
Tztzzz, jetzt mach doch den Ruhm der auf uns gestaubt wurde nicht wieder schlecht..
Was machen eigentlich die Leute, die eine 1 im Mediexamen haben, später? Will mandann Prof werden oder reich, oder beides? Wofür macht man das?

trina1081
12.10.2008, 17:10
Das frag ich mich auch. Mir reicht es, wenn ich nächste Woche ne 3 schaffe und wenns ne 4 wird, freu ich mich auch. Ich hab jetzt schon die Stelle für Dezember, insofern gilt für mich: nur nicht durchfallen.

Und den Ehrgeiz (oder Wahnsinn) ne 1 zu schaffen, hab ich gar nicht. Da würd ich mich ja selber so unter Druck setzen, das muss echt nicht sein.

Aber Respekt und Glückwunsch an die Leute, die`s schaffen

lara162
12.10.2008, 21:08
Was machen eigentlich die Leute, die eine 1 im Mediexamen haben, später? Will mandann Prof werden oder reich, oder beides? Wofür macht man das?
Um Prof und reich zu werden braucht man die wohl nicht, glaub auch kaum dass die meisten Profs ihrer Zeit Einserkandidaten waren...wage ich mal zu behaupten. Na ja, Eins oder Vier dahin, reich wird man in diesem Lande und unserem Beruf eh nicht mehr so schnell. :-))


Aber Respekt an alle die eine Eins schreiben (oder zumindest danach streben), ich werde wohl mit großer Sicherheit nicht dazu gehören. Soll mir auch egal sein, das es nie ein Ziel war. Ist halt eine Frage der Priorität und wo die jeder setzt ist ja ein Glück persönliche Freiheit.

habichnicht
19.10.2008, 10:07
Ich bin auch nicht der Meinung, gute Noten müssten verschenkt werden. Aber ganz so elitär muss es ja nun auch nicht zugehen. Vor allem, weil in anderen Studiengängen die 1 und 2 inflationär sind.Mit einer solchen Behauptung und der darin implizit enthaltenen Diffamierung der Absolventen anderer Studiengänge wäre ich mal ganz schön vorsichtig.

Dass gute Noten auch bei den Juristen nicht verschenkt werden, ist in diesem Thread bereits von anderen Usern gesagt worden.

Ich kann aufgrund von Informationen aus erster Hand noch die (Elektro)-Ingenieure hinzufügen.
Bei denen ist es auch verdammt schwer, den Diplom-Studiengang an einer Uni (zu Fachhochschulen kann ich nichts sagen) mit einer 1 abzuschließen.
Hinzu kommt, dass Du in diesem Beruf auch promoviert sein solltest, wenn Du einen interessanten Job im Bereich Forschung und Entwicklung anstrebst und (Elektro-)Ingenieure a) erst nach Abschluss des Studiums mit einer Doktorarbeit beginnen können und b) Doktorarbeiten in diesem Fachbereich normalerweise nur an Leute vergeben werden, die das Studium mit einer 1 abgeschlossen haben.

Ach ja, noch etwas: Falls jetzt gleich wieder das Argument mit den astronomisch hohen Ingenieursgehältern kommen sollte: Nein, die Ingenieursgehälter sind nicht höher als Ärztegehälter.

Kriebelmücke
19.10.2008, 10:39
Die 1,0 ist schwierig zu bekommen.

Noten von 1,3 bis 2,3 sind aber ohne Probleme machbar.

Eine 3 bekommen schlechte Absolventen.

Eine 4 ist mir noch nicht begegnet.

Im Medizin-Staatsexamen sind 3 und 4 die vorherrschenden
Noten. Und für diesen Studiengang braucht man ein super-Abi.

hypnose-kroete.de
19.10.2008, 10:51
Nein, die Ingenieursgehälter sind nicht höher als Ärztegehälter.

Muahahaha.....

Freie Wirtschaft? Frei verhandelbare Gehälter?

Ein Kollege von mit ist BauIng, der ist nach dem Studium mit einem Gehalt auf TV-Ärzte Gruppe 2 / Stufe 5 eingestiegen, das ist für uns Facharzt/Wiss.Mitarb. nach 13 bzw. 10 Jahern Tätigkeit.

Nur mal so nebenbei.

Klar kannste auch bei $BIG_PHARMA einsteigen und das hinkriegen, aber wer will und macht das schon, sind doch die wenigsten.

habichnicht
19.10.2008, 10:52
Die 1,0 ist schwierig zu bekommen.

Noten von 1,3 bis 2,3 sind aber ohne Probleme machbar.

Eine 3 bekommen schlechte Absolventen.

Eine 4 ist mir noch nicht begegnet.
a) Auf welche Studiengänge bezieht Du das?

b) Aus welchen Quellen beziehst Du Deine Behauptungen? Bitte mit genauer Angabe der Literaturstellen bzw.Links.

c) Unter einer äußerst schwer zu erreichenden "1" verstehe ich nicht die 1,0, sondern alles, was im Zeugnis zu einem "sehr gut" führt. Das ist bei den Ingenieuren 1,0 bis 1,4. Mit 1,5 gibt es bei denen keine "eins".


Eine 4 ist mir noch nicht begegnet.Und, was sagt das aus?

Ich hab unter meinen Medizinerkollegen auch noch keinen getroffen, der mit einer 4 abgeschlossen hat. Zumindest hat sich noch keiner in diesem Sinne geoutet. :-))

zweistein
19.10.2008, 11:19
Muahahaha.....

Freie Wirtschaft? Frei verhandelbare Gehälter?

Ein Kollege von mit ist BauIng, der ist nach dem Studium mit einem Gehalt auf TV-Ärzte Gruppe 2 / Stufe 5 eingestiegen, das ist für uns Facharzt/Wiss.Mitarb. nach 13 bzw. 10 Jahern Tätigkeit.Ach ja, die repräsentativen case reports :-))


Junge, nun beruhige Dich mal wieder. :-)


Ist schon klar, wir wissen doch alle, dass Mediziner die größten Verlierer unter allen Akademikergruppen sind. :-heul

Ich frage mich nur, weshalb sich um jeden Medizinstudienplatz immer 8 Bewerber balgen, jahrelange Wartezeiten und/oder hohe Anwaltskosten für meist vergebliches Einklagen in Kauf nehmen, während es für Chemie, Physik und Ingenieurswissenschaften keinen NC gibt und doch jeder weiß, dass man als Chemikier, Physiker oder Ingenieur an der Uni die guten Noten geschenkt bekommt und im Beruf mindestens das Dreifache eines Arztgehalts bekommt.:-dance

Stiles
19.10.2008, 11:58
Hi!

Anbei ne Quelle... Durchschnittsnoten (http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,grossbild-870556-564308,00.html)
Bisle was mag also sicher dran sein an den verschiedenen Noten je nach Fach, aber bei weitem nicht so tragisch, wie es hier manche meinen. Zumal ich ja mit meiner Note weder mit Theologen noch mit BWLern konkurriere - also wo ist das Problem?! Kein 1,0er Theaterwissenschaftler wird mir ne Stelle wegschnappen (oder andersrum), oder?

Wetten, keiner von uns kommt je wieder in die Verlegenheit, seine Note kundtun zu müssen?

Gruß,
Stiles

hypnose-kroete.de
19.10.2008, 12:15
Junge, nun beruhige Dich mal wieder. :-)
Och ich bin ganz ruhig, sorry wenn das anders rübergekommen ist. :-party

Klar, man muss zu dem Typen auch sagen, daß er 'ne ziemliche Leistungsrakete ist, könnte ich mir auch mal 'ne Scheibe von Abschneiden, ist mir aber irgendwie zu anstrengend :-nix



Ich frage mich nur, weshalb sich um jeden Medizinstudienplatz immer 8 Bewerber balgen, [...]
Dazu möchte ich Dr. Cox zietiren: "Geld, Frauen, Macht und Frauen"
Und damit hat er nicht ganz unrecht, es gibt doch jedes Jahr diese Umfrage, welche Berufsgruppe den höchsten Status (also das beste Ansehen) in der Bevölkerung hat und die wird seit Jahren von Ärzten angeführt. (Und wir gehören bald dazu: *3cm größer werd*^^).
Geld kann nicht so der ausschlaggebende Punkt sein, das ist klar. Aber auch wenn man als Arzt kohletechnisch noch lange nicht das bekommt, was man verdient kommt man glaub ich doch ganz ok über die Runden.



Wetten, keiner von uns kommt je wieder in die Verlegenheit, seine Note kundtun zu müssen?
Denke ich auch. Die Examensnote wird mit der Zeit ähnlich (un-)wichtig werden wie der Abischnitt. :-stud