Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizinstudium Österreich - Kritik erwünscht!
Chill-kroete
30.10.2008, 08:13
Guten Morgen
Neu bei "Medi-learn" angekommen hab ich auch schon die ersten Frage.
Ich werde voraussichtlich nächstes Jahr im Juni mein Abi machen. Da ich keinen 1,x Schnitt haben werde, sondern eher einen im Bereich von 2,3; bin ich auf der Such nach Alternativen.
Habe mich schon ausgiebig mit dem Thema beschäftigt und folgendes herausgefunden.
Mein primäres Ziel wäre es gewesen in München zu studieren.
Da dies aber über die ZVS läuft und ich einen Schnitt von 1,x brauche, rechne ich mir keine Chancen aus.
Über die AdH genommen zu werden... darauf möchte ich mich auch nicht verlasen!
Das einzigste was noch übrig bleibt wäre das Losverfahren... Aber da wissen wir alle, dass die Wahrscheinlichkeit einen Studienplatz zu bekommen gegen 0 geht.
Daher habe ich nun einen "Alternativplan" entwickelt ;)
Im Juli möchte ich in Österreich den EMS Test machen und hoffen, dass ich dann die Möglichkeit habe dort zu studieren.
Ferner bin ich am überlegen ein Jahr zu pausieren (dann würde ich 2010 mit dem Studium anfangen), und mich in dem Zeitraum auf das Studium vorbereiten/ konzentrieren (d.h. Krankenpflegepraktikum, Erste-Hilfe-Kurs machen und vor allem "Vorleren" => Bio, Chemie, Anatomie, lateinische Fachbegriffe usw.)
Daher möchte ich euch fragen, welche Bücher die Professoren an der Uni Innsbruck und Wien bevorzugen und ob es eine Möglichkeit gibt an deren Skripte zu kommen?!
Auch wollte ich fragen ob es möglich ist, nach dem Vorklinikum nach Deutschland zu wechseln?
Wenn nein, ist es möglich, dass ich das Studium dort fertig mache und dann wechsel, wenn das Praktische Jahr ansteht? Anscheinend ist es in Österreich schwer einen Stelleplatz zu bekommen!
Möchte nach dem Studium unbedingt eine Ausbildung zum Facharzt machen (in Deutschland). Wird es da Schwierigkeiten geben?
Vielleicht könntet ihr mir noch weitere wichtige Infos geben was das Studium in Österreich angeht und auf was ich unbedingt achten muss!
Eine letzte Frage hätte ich noch.
Ich weiß dass das Med-Studium kein Zuckerschlecken ist und man extrem viel lernen muss. Bloß hör ich immer wieder von einigen Leuten, dass die so gut wie keine Freizeit haben, Täglich 12 Std. lernen und sonst gar nichts machen.
Wiederum sagen andere, dass man natürlich viel lernen muss aber auch am Wochenende mal fort gehen und feiern kann und dass man schon noch Freizeit hat.
Mir ist auch bewusst, dass es von Uni zu Uni unterschiedlich ist!
Würde mich um Erfahrungswerte eurerseits freuen!
Grüße
P.s. Wie gesagt, Kritik ist erwünscht :)
ZahniVorklinik
30.10.2008, 10:25
Guten Morgen
Ferner bin ich am überlegen ein Jahr zu pausieren (dann würde ich 2010 mit dem Studium anfangen), und mich in dem Zeitraum auf das Studium vorbereiten/ konzentrieren (d.h. Krankenpflegepraktikum, Erste-Hilfe-Kurs machen und vor allem "Vorleren" => Bio, Chemie, Anatomie, lateinische Fachbegriffe usw.)
Daher möchte ich euch fragen, welche Bücher die Professoren an der Uni Innsbruck und Wien bevorzugen und ob es eine Möglichkeit gibt an deren Skripte zu kommen?!
Hi,
extrem postiv finde ich deine frühzeitige Entscheidung und deine Überlegungen bereits vor dem Abitur. Ich war in deiner Situtation lange nicht so weit.
Allerdings hatte ich auch keine 2,er Abi womit man auch schon beim Punkt ist.
So wie es aussieht wirst du wohl einen sehr guten Test benötigen um in Ö zugelassen zu werden. Für Deutschland, wie du ja auch schon erkannt hast, wird es brutal schwer.
Und die ganzen Dinge die das Studium betreffen:
Lass einfach alles auf dich zukommen, wenn es soweit ist.
Bereits VOR dem Abitur oder vor Studienbeginn Anatomie zu lernen ist ein Witz.
:-dagegen
Genieß die Zeit nachm Abi, so geil wirds so schnell nicht mehr.
Viel Glück für deine Bewerbungen!!!
Chill-kroete
30.10.2008, 12:31
Klar will ich die Zeit nach dem Abi genießen :)
In dem einen Jahr hab ich auch einiges geplant!
(5 Monate Australien => Work and Travel; dann das Pflegepraktikum; ein bisschen Geld fürs Studium verdienen und nebenbei regelmäßig was lernen => Anatomie, Bio, Chemie usw.)
Ich denke mir einfach, dass ich es dann im Studium einfacher haben werde, da ich mich schon mit der Materie auseinander gesetzt habe.
Und wie wir alles wissen ist das Physikum besonders happig.
Daher denke ich auch, dass das "Vorauslernen" eine gute Überlegung wäre, da ich dann die Zeit während des Studiums "etwas mehr" genießen kann (vom zeitlichen Aspekt betrachtet)
unintendes
30.10.2008, 14:10
Ich glaube da unterliegst du einer Illusion, dass es was bringen würde, im Voraus zu lernen.
Warte erst mal ab ob du überhaupt einen Platz bekommst, das ist ja schon mal nicht unbedingt wahrscheinlich. Und wenn du einen bekommst, kannst du immer noch anfangen zu lernen (wie gesagt - ich halte es für überflüssig.)
Chill-kroete
30.10.2008, 14:54
@unintendes
Hmm... vielleicht könntest mir erklären wieso es nichts bringen sollte?!
Habe jetzt schon von mehreren Bekannten, die zwar nicht medizin studieren, mitbekommen, dass es Professoren geben soll, die nur ihr Skript runterlesen und das wars.
Da könnte ich theoretisch auch selbst das Skript durcharbeiten und muss dafür nicht in die Vorlesen.
also mir wurde von einer freundin, die gerade in ungarn angefangen hat, geraten, dass ich schonmal die lat. begriffe auswendig lernen könne... auswendig lernen kann ja jeder..aber mein problem ist eher, dass ich auch nix falsches lerne :-))
In meinen Augen ist das Problem des voraus Lernens die Ineffizienz. Wenn du an der Uni bist hast du gewisse Prüfungstermine dann klappt das besser. Und z.B. gerade Anatomie würdest du dir alleine bei der Unmenge von Stoff sicher schwer tun das Wesentliche heraus zu filtern.
Weil Termi lernen aufkam: In Deutschland ist Termi so ziemlich das lockerste Fach dass es gibt. Dazu braucht man für gewöhnlich nicht mal ein Buch. Wäre also rausgeschmissenes Geld.
Wenn du schwach bist in Naturwissenschaften wäre es vielleicht hilfreich den Schulstoff zu wiederholen. Deswegen aber ein Jahr auszusetzen halte ich jedoch für nicht sinnvoll. Da wird es dir schwerer fallen wieder einen normalen Lernrhythmus zu entwickeln als direkt nach dem Abi.
Wenn du trotzdem ein Jahr etwas anderes tun willst mach neben den 5 Monaten Work&Travel lieber ein FSJ in der Pflege. Damit kannst du dir zum einen einen möglichen Platz "warmhalten" und zum anderen in manchen AdHs gewisse Vorteile erlangen.
Aber ganz ehrlich, du hast geschrieben du machst dein Abi erst noch nächstes Jahr. Guck lieber, dass du ein paar Zehntel besser schaffst, und häng dich nochmal richtig rein, vielleicht kannst du dann auf normalem Wege noch etwas reißen.
zu österreich: da gibt es ein völlig anderes curriculum, dh. wechsel nach der vorklinik nicht möglich, da es eine solche so nicht gibt, wechsel zum pj auch nicht möglich, da es das in österreich nicht gibt. du musst das studium dort durchziehen. was du vielleicht mit pj verwechselst, ist der österreichische turnus, erst nach dem bekommt man in österreich die volle berufserlaubnis. der dauert glaub ich 2 jahre. soviel ich weiß, kann man statt dessen schon in deutschland unter aufsicht als art assisstenzarzt arbeiten und sich diese zeit dann in ö auf den turnus anrechnen lassen, dann erst bekommst du deine volle berufserlaubnis und kannst dann auch in deutschland mit der facharztausbildung beginnen. aber die leute im österreichforum, speziell die deutschen, die in ö studieren, können dir das sicher genauer erklären.
TonyClifton
30.10.2008, 21:07
Kein Physikum, keine "Vorklinik", keine Scheine, kein PJ, alles anders und auch in Bewegung.
Lies dich einfach mal durchs Österreich Forum, schau auf den Uni Seiten nach, z.B. www.meduniwien.ac.at für Wien oder auch auf den Fachschaftsseiten wie uv-medizin.at und stell die übrig gebliebenen Fragen ins Österreich Forum, der Großteil dürfte sich dann allerdings schon beantwortet haben.
Chill-kroete
30.10.2008, 21:21
Ok... jetzt bin ich etwas verwirrt, da ich immer geglaubt hab, dass die Studiengänge in Ö und D ähnlich sind...
Vielleicht könntet ihr mir noch die drei fragen beantworten.
1) Wie oft kann ich den EMS Test machen (im Falle, dass ich nicht unter die x-Besten komme) kann ich ihn jährlich wiederholen?
2) Wenn ich während des Studiums in Ö keine Möglichkeiten habe zu wechseln, wäre es dann denkbar, dass ich das erste bzw. die ersten beiden Semester mache und dann nach D wechsel und dort von 0 anfange (Mir würde es dann nur um den Studienplatz in D gehen.
3) Was sind eigentlich die größten Vor- und Nachteile vom Med. Studium in Österreich und Deutschland?
Habe gelesen dass man in Ö. nach jedem Semester bzw. nach jedem zweiten Semester eine Test (SIP1, SIP2 usw.) machen muss, die ziemlich hart sein sollen. Kann man die auch wiederholen oder ist man dann gleich weg vom Fenster.
Und was hat es eigentlich mit dem Diplomstudium auf sich. Habe auf der Homepage von der Uni Wie etwas von Diplom und Master gelesen. Ist mir jetzt auch neu, dass es sowas im med. Bereich gibt.
Ach ja. In Deutschland muss man ein 3 monatiges Pflegepraktikum absolvieren. Ist das in Österreich auch der Fall. Ansonsten kann ich mir die Zeit ja schenken.
Grüße
Ehemaliger User 05022011
30.10.2008, 22:39
Ok... jetzt bin ich etwas verwirrt, da ich immer geglaubt hab, dass die Studiengänge in Ö und D ähnlich sind...
Vielleicht könntet ihr mir noch die drei fragen beantworten.
1) Wie oft kann ich den EMS Test machen (im Falle, dass ich nicht unter die x-Besten komme) kann ich ihn jährlich wiederholen?
2) Wenn ich während des Studiums in Ö keine Möglichkeiten habe zu wechseln, wäre es dann denkbar, dass ich das erste bzw. die ersten beiden Semester mache und dann nach D wechsel und dort von 0 anfange (Mir würde es dann nur um den Studienplatz in D gehen.
3) Was sind eigentlich die größten Vor- und Nachteile vom Med. Studium in Österreich und Deutschland?
Habe gelesen dass man in Ö. nach jedem Semester bzw. nach jedem zweiten Semester eine Test (SIP1, SIP2 usw.) machen muss, die ziemlich hart sein sollen. Kann man die auch wiederholen oder ist man dann gleich weg vom Fenster.
Und was hat es eigentlich mit dem Diplomstudium auf sich. Habe auf der Homepage von der Uni Wie etwas von Diplom und Master gelesen. Ist mir jetzt auch neu, dass es sowas im med. Bereich gibt.
Ach ja. In Deutschland muss man ein 3 monatiges Pflegepraktikum absolvieren. Ist das in Österreich auch der Fall. Ansonsten kann ich mir die Zeit ja schenken.
Grüße
nicht böse sein, aber du stellst immer ein bißchen zu viel bzw.zu umfangreiche Fragen auf einmal, die kann keiner so richtig abarbeiten, so viel Zeit haben wir alle in der Regel nicht - alle deine neuen Fragen stehen im Österreichthread, wurde dir ja schon empfohlen dort mal rein zu schauen, mach dass mal und dann stellste die Fragen, die dann noch übrig bleiben
aber was mein Vorredner schon schrieb, ist es jetzt wirklich das Wichtigste für dich, zu schaun, ob du noch einen besseren Schnitt machst kannst /steck all deine Energien da rein!!!)und nicht jetzt schon deine Zeit darauf verschwenden, wie du es ev. in Österreich schaffen könntest ( ist dort auch schwer rein zukommen, mach dir da keine Illusionen)
Chill-kroete
31.10.2008, 12:33
Einen 1,x Schnitt ist für mich schon nahezu utopisch.
Was ich bestenfalls noch rausholen kann ist ein Schnitt von 2,1 und der bringt mir auch nicht so wahnsenig viel.
Von daher schau ich jetzt schon, welche Möglichkeiten ich noch habe, Medizin zu studieren
Gruß
P.s. könntet ihr mir vielleicht eine Link eines österreichischen Med-Forums geben... hab schon gegoogelt aber nichts gefunden
Hallo,
ich hab die Tortur bis zum Studienanfang schon hinter mir, und ich muss dir, und ich will dir da wirklich nichts böses, wirklich sagen dass du bei einem Abischnitt über 1,9 eigentlich nicht wirklich "Entscheidungsmöglichkeiten" hast. Du bekommst in Deutschland, auch wenn sich das ADH so wie ich es mitbekommen habe doch jetzt langsam immer besser entwickelt, mit so einem Schnitt nicht nach einem Jahr Vorbereitung einen Platz, sondern momentan nach 5 Jahren Wartezeit! In Österreich kannst du den EMS im Grunde jedes Jahr machen, aber als Deutscher da rein zu kommen ist wirklich schwer, du musst ca. unter die besten 8% kommen, und die andren Leute um einen rum, gerade die Deutschen Mitbewerber, sind natürlich auch nicht dumm oder unmotiviert, und durch die Quotenregelung konkurierst du ja nur mit diesen. Ich habe es auch erst beim 2ten Anlauf, viel viel Vorbereitung und einer RIESEN Portion Glück geschafft in Wien angenommen zu werden. Ich denke du solltest, falls du es nicht doch irgendwie schaffen solltest mindestens eine 1,8 oder besser 1,7 zu machen eher nach dem Motto "ich nehme was ich IRGENDWIE bekommen kann" denken.
Was den Unterschied zwischen den Studien in Deutschland und Österreich angeht, kann ich die natürlich nur aus meinen eigenen Efahrungen bis jetzt und natürlich aus viele Gesprächen berichten. Ein Wechsel ist nicht leicht, du verlierst eigentlich so die Hälfte deiner Studienzeit, und es ist vor allem überhaupt nicht sicher dass dich überhaupt eine Uni nimmt, weil man, so wie ich es verstanden habe (lasse mich hier aber gerne korrigieren), sogar als Quereinsteiger gilt.
Ich selbst habe ein Semester in Düsseldorf "mitgehört und mitgelernt", auch weil ich einige Leute dort kannte, und habe halt jetzt in Wien richtig angefangen. Der Unterschied im Lehrplan ist schon da. Wien hat meiner Meinung nach mehr Praxisbezug, schon früh einen kleinen Einblick in solche Fächer wie Ethik oder Kommunikation, dafür wurde aber z.B. Physik abgespeckt (nicht aber Chemie!). Sonst scheint mir bis jetzt hauptsächlich die Reihenfolge anders, das Lernpensum aber eigentlich gleich. Anatomie, Histologie, Physiologie sind natürlich Grundfächer die in beiden Unis logischerweise im ersten Semester kommen und auch recht viel Zeit und Disziplin erfordern.
Da mit der SIP 1 u.s.w. hast du richtig gelesen. Es gibt in Öst. im Grunde nur eine große wirklich wichtige Prüfung im Jahr, in Deutschland dagegen so wie ich es in Erinnerung habe viele, die du im Laufe des Semesters, auch schon recht früh, absolvieren muss. Was man nun besser findet ist denke ich mal jeden selbst überlassen. Über den Schwierigkeitsgrad kann ich natürlich kaum aus eigener Erfahrung sprechen, denke aber er wird insgesamt gleich sein in beiden Ländern. Am Ende des Studium müssen ja alle im Grunde dann doch das gleiche Wissen ;).
Langer Beitrag, hoffe es hat ein bisschen geholfen.
LG
Alex
Chill-kroete
31.10.2008, 15:47
Hi Alex
Du warst mir echt eine große Hilfe.
Vielleicht kannst du mir noch sagen wie es bei dir mit dem Test war.
Wie lange hast du dich vorbereitet?
Wie viele Punkte hast du gehabt bzw. braucht man?
Was für einen Abi-Schnitt hattest du?
Gruß Eddy
Hi,
Ist natürlich gerne geschehen. Ich habe mich jetzt wirklich 2 bis 3 Wochen jeden Tag ca. 2 Stunden, manchmal auch länger, vorbereitet. Mit "normalen" Testlernbücher (gibt ja verschieden Lernbücher für Aufnahmetests), aber auch mit den veröffentlichten Originalaufgaben. Ich denke so ein Vorbereitungsseminar für viel Geld ist nicht wirklich nötig.
Ich hatte glaube ich 154 "Rohpunkte" und war damit auf 98,2 %, ich denke das man als Deutscher immer so um die 130. Aber vorsicht, wenn man den Test schön gemütlich zuhause macht hat man eigentlich immer mehr Punkte als dann wirklich beim Test.
Im Abi hatte ich eine 2,0.
LG
Alex
Feuerblick
31.10.2008, 18:44
@Chill-Kroete: Ich vermute, die meisten deiner Fragen können dir HIER (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/forumdisplay.php?f=92)beantwortet werden. Für alle weiteren Fragen könntest du auch unsere Suchfunktion (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/search.php?) benutzen. Was dann noch übrigbleibt, kannst du dann hier erfragen.
Deinen Thread schiebe ich ins oben verlinkte Österreich-Unterforum, da ist es besser aufgehoben.
Grüße
Feuerblick
MediLearn-Moderatorin
Chill-kroete
31.10.2008, 18:52
@ Alex
154 Punkte erreicht zu haben ist doch eine reife Leistung!!
Gratulation!
Wieso hattest du aber dennoch eine rießen Portion Glück?!
War es trotz der hohen Punktezahl knapp?
@Feuerblick
Hab schon die Suchfunktion genutzt und somit wurden mir auch viele Fragen beantwortet... trotzdem danke.
Ich habe bis jetzt nur noch niemanden gefunden, dem es genauso ging wie mir und der mir etwas über seine Erfahrungen und seinen Werdegang berichten kann.
Gruß
Hallohallo,
mir ging es nicht genauso, aber ziemlich ähnlich.
Ich wollte schon immer Medizin studieren und habe die Möglichkeit Österreich (Innsbruck im Speziellen) schon in der 12. ins Auge gefasst. Ich hab mit 1,7 mein Abi gemacht, hatte damit aber keinen Studienplatz bekommen (hab mich vor allem bei den bayrischen Unis beworben). Weil ich eh Zivildienst gemacht habe, hab ich mich dann fürs SS in Berlin beworben (hab da sowas munkeln gehört von guten Chancen auch mit "schlechteren" Durchschnitten) und zeitgleich auf über den EMS für Innsbruck. In Berlin habe ich dann als einer der vordersten die Zusage gekriegt und konnte sie als Zivi aufs WS übertragen (hatte also den Studienplatz schon sicher). Da könntest du mit 2,3 sowas eventuell ne Chance haben. In Vorbereitung auf den EMS habe ich in Deutschland den TMS geschrieben (die Tests sind ja faktisch identisch mit kleinen Abweichungen). Ich hab mir das Buch gekauft und durchgearbeitet und das hat bei mir eigentlich gereicht, 97% hatte ich beim TMS. Den kann ich als Vorbereitung absolut empfehlen. Danach habe ich nicht mehr ganz so viel getan, hatte beim EMS viel Glück (ich fand ihn allerdings auch ein gutes Stück leichter als den TMS, aber das ist sicher Ansichtssache und von Jahr zu Jahr unterschiedlich), hab ihn bestanden.
Jetzt studiere ich also im 1.Semester in Innsbruck und muss sagen, ich bereue es absolut nicht!
Zum Thema Vorbereitung aufs Studium:
Ich glaube kaum, dass man sich das großartig selber beibringen kann. Gerade Fächer wie Histologie und Anatomie, die mit zu den wichtigsten Fächern gehören, greifen extrem ineinander, da kann das "Drauflos-Lernen" sicher nicht so wirkungsvoll sein. Man kommt mit dem Lernaufwand im Studium definitv klar, es sind keine Wunderdinge, die da von einem verlangt werden. Man braucht also kein Vorwissen. Wenn du dich wirklich aufs Studium vorbereiten willst, dann würde ich das Latinum machen. Auch wenn der Lateinkurs (zumindest in Innsbruck) eine super Ergänzung zum Lehrplan sein soll und die Latein-Nachlerner hier sicher einen Vorteil haben, so merkt man doch als Nichtlateiner, dass man gerade am Anfang so seine Probleme mit den Begriffen hat. Wenn du sowieso Zeit hast, dann kannst du hier wirklich was tun.
Und weil du nach Büchern gefragt hast. Wenn du mal so ein bisschen reinschnuppern möchtest, dann gibt es vom Thieme-Verlag eine 3bändige Reihe "Taschenlehrbuch Anatomie", B1 und B2 wurden von Innsbrucker Anatomie-Professoren geschrieben und sind hier quasi Standardliteratur.
Ich habe mir die Bücher auch schon ein halbes Jahr vor dem Studium gekauft und so ein bisschen rumgelesen, aber lernen mit den Büchern, das funktioniert einfach nicht gut. Wenn dann musst du wirklich regelmäßig irgendwo Vorlesungen besuchen, wie Alex84 sagte. Ansonsten tust du dich sehr schwer. Aber ob das so sinnvoll ist?
Wenn du Fragen hast, dann kannst du gerne auch per PN fragen, ich hoffe ich kann dir hilfreich sein.
Ps: Das Pflegepraktikum kannst du dir für Österreich schenken, das brauchst du nicht! ;-)
@ Alex
154 Punkte erreicht zu haben ist doch eine reife Leistung!!
Gratulation!
Wieso hattest du aber dennoch eine rießen Portion Glück?!
War es trotz der hohen Punktezahl knapp?
@Feuerblick
Hab schon die Suchfunktion genutzt und somit wurden mir auch viele Fragen beantwortet... trotzdem danke.
Ich habe bis jetzt nur noch niemanden gefunden, dem es genauso ging wie mir und der mir etwas über seine Erfahrungen und seinen Werdegang berichten kann.
Gruß
Weil bei so einem test denke ich Glück immer mit dabei sein muss. Du musst nen guten Tag haben, die Aufgaben müssen dir liegen etc.
Was das Pflegepraktikum angeht hat mein Vorredner recht, kannst du dir eigentlich sparen. Du musst hier im Studium eine Berufsfelderkundung machen, aber da bist du schon mit Ärzten unterwegs und halt nicht in der Pflege. Trotzdem würde ich dir raten, wenigstens mal einen Monat Pflegepraktikum zu machen. Man bekommt einfach schon einen Einblick und bekommt eine andere Sichtweise auf die Dinge. Ausserdem kannst du dann wahrscheinlich die Berufsfelderkundung anerkennen lassen und hast dann im Studium 2 oder 3 wochen mehr frei :)
LG
Alex
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