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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lerngruppe Anatomie - einheitliche Bücher/Atlanten?



papiertiger
30.10.2008, 18:22
Guten Abend zusammen,

Habe nun schon von dem einen oder anderen gehört, dass sie zu Präpkurs-Zeiten darauf geachtet haben, in Lerngruppen einheitliche Bücher zu verwenden, bzw. alle zumindest mit demselben Atlas zu arbeiten - haltet ihr das für wichtig?

Dass sowohl das eine als auch das andere seine Vor- und Nachteile hat, ist, denke ich, klar.. Stichwort Verwirrung durch sich evtl. widersprechendes, aber Scheuklappentaktik ist ja auch nicht so ganz das Wahre. Und manchmal gibt es eben mehr als eine Wahrheit und noch viel mehr Arten, diese zu bezeichnen, das sollte man vermutlich auch nicht ganz ausblenden ;-)

Aber - was habt ihr da für Erfahrungen gemacht? Haltet ihr eine allzugroße Vielfalt dahingehend für problematisch?

Bei uns sieht es aktuell so aus, dass wir drei Personen sind - zweimal Prometheus, einmal Sobotta, was die Lehrbücher angeht einmal Duale Reihe, einmal Moll und einmal Benninghoff, zusätzlich hat einer noch die Thieme Taschenatlanten und ich den kleinen Benninghoff (nein, ich habe nicht zuviel Geld und bin auch nicht so überschnappt, alles können zu wollen was in den beiden Riesendingern steht, kam nur ganz zufällig günstig an die beiden großen und den kleinen ran :-love :-)) ), zum Präppen selbst ein etwas ramponierter Uralt-Netter, den irgendein Onkel eines Kommilitonen noch rumliegen hatte, im Spint zu deponiert - muss das zwangsläufig im Chaos ausarten? Meinungen?

Tessie
30.10.2008, 18:47
Na, da seid ihr drei aber mal wirklich gut bestückt! :-))
Ich bin zwar "nur" ein Ersti und in einer Lerngruppe bin ich (bisher noch) nicht, aber ich seh das so: Ich geh jetzt mal davon aus, dass sich die Fachterminologie von Buch zu Buch gar nicht soooo drastisch unterscheiden darf, dass es letztlich in einer babylonischen Sprachverwirrung ausartet. ;-) Stattdessen kann es doch ganz vorteilhaft sein, wenn ihr einige verschiedende Bücher habt! Ich bin jetzt selbst schon mal bei drei Stück :-lesen :-stud :-oopss (DR, Taschenatlas und Prometheus) und komme insofern wunderbar zurecht, da sich die Bücher ja wohl eher ergänzen als widersprechen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Bei so vielen Büchern schließen sich meiner Meinung nach Wissens- und Verständnislücken doch eher und wenn ihr euch zusammensetzt, hilft das vielleicht insofern, dass jeder es irgendwie anders und bei sich eventuell besser formuliert gelesen hat und ihr euch gegenseitig nur helft beim Vortragen eurer Version.

Jutti
30.10.2008, 20:25
Mehrere Bücher sind keinesfalls schädlich, denn meist gibt es doch Schwerpunkte in den einzelnen Bücher, so wie der Lippert z.b. großen Wert auf Klinik legt. Wenn man seine Prüfer kennt, so kennt man auch deren Schwerpunkte und kann sich danach richten. Wenn ihr mit verschiedenen Büchern lernt und etwas entdeckt, was nur in einem steht, dann soll derjenige,dem das Buch gehört, doch einfach mal erzählen und dann habt ihr alle einen Vorteil davon. Aber fangt nicht an ellenlange Diskussionen zu führen, wenn sich die Bücher wiedersprechen (kommt durchaus vor). Es bringt nix, kostet Zeit und im Endeffekt weiß man eh nicht, was der Prof hören will, zur Not sagt ihr einfach, dass ihr es in verschiedenen Büchern unterschiedlich gefunden habt. (sowas bleibt zumindest bei mir dann immer hängen, wenn man das beredet) Also meiner Meinung nach ist es echt vorteilhaft und ich hab den Kurs so gut überstanden. :-)